Ausgabe 
22.8.1897
 
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1897.

Gießen, Sonntag, den 22. Angust

Postztg. Nr. 3319. Telephon ⸗Nr. 112.

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Ausgabe

Gießen.

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eilung.

Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112.

Nedaktion:

2 Kreuzplatz Nr. 4. 2

Nenne ni 4 Folales und Provinzielles. Gießen, 21. Aug. Auf sein Ansuchen in In ain hestand versetzt wurde der Bremser bei Ir hessischen Staatseisenbahn, Johann Friedrich ichel in Gießen.

Gießen, 21. August.(Auszeichnung.) err Spenglermeister Ru d. Rödiger erhielt f der Allgem. Rosen⸗, Blumen⸗ und Pflanzen⸗ Astellung zu Frankfurt a. M. für eine, von Im gusgestellte Kollektion Aquarien und errgrien die große silberne Medaille

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id für einen Blumentisch mit selbst hätiger Fontaine den 1. Preis.

Gießen, 21. August. Unsere Leser seien af den im heutigen Inseratenteile bekannt ge⸗ benen Fahrplan des gelegentlich der Kaiser⸗ anade am 4. September von hiesiger Station gehenden Sonder zuges aufmerksam gemacht. Gießen, 21. Aug. A Die 35⸗ brige Dienstmagd Kath. Riemenschneider i Rüddingshausen, z. Zt. bedienstet in Hom⸗ rg an der Ohm, kam gestern Nachmittag beim Urüchtmähen der Mähmaschine zu nahe nd wurde ihr ein Fuß beinahe voll⸗ ändig abgeschnitten. Die Unglückliche

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Zurde in die hiesige Klinik gebracht, woselbst 9 u Fuß amputiert werden mußte. Grünberg, 20. August. Der Bienen⸗ üchterverein Grünberg⸗Mücke hält am Immenden Sonntag Nachmittag eine Versamm⸗ ing in Hamels Gartenhaus dahier ab, zu Jielcher auch Freunde der Imkerei eingeladen cd. Auf der Tagesordnung steht das Referat is Herrn Herzberger⸗Flensungen, diesem ließen sich die Vorbesprechungen über die im üchsten Monat hierorts stattfindende Wander⸗ rsammlung an. Butzbach, 20. Aug. In der letzten Ge⸗ einderatssitzung wurde die Frage der Eiufüh⸗ 1 des elektrischen Lichtes in hiesiger tadt beraten. Nach längeren Verhandlungen ind eutsprecheuden Erläuterungen durch den an⸗ esenden Vertreter der Allgemeinen Elektrizitäts⸗ esellschaft in Berlin wurden dieser Firma durch Instimmigen Beschluß die Lieferungs- und Her⸗ kllungsarbeiten der Anlage übertragen. Sie kepflichtet sich, das Werk bis Mitte November J fertig zu stellen und leistet drei Jahre Mrantie. Als Maschinenhalle wurde der vor⸗ gudene freie Raum des Spritzenhauses, der für usreichend befunden wurde, vorgesehen. In erer Stadt erhalten sämtliche Hauptstraßen ementtrottoirs und wurde heute mit den beiten in der Weißlerstraße begonnen. Sie erden von der Firma G. B. Fratte und Bara⸗ andi in Worms ausgeführt. Bad Nauheim, 20. August. Gestern littag wurde die Leiche des meuchlings er⸗ chenen Bürgermeisters Hartmann unter außer⸗ dentlich. Trauerbegleitung, besonders b egen, zur letzten Ruhestätte verbracht.

ener Ko br Der zweite Verwundete, Philipp Säckinger us Schwalheim, befindet sich besser und dürfte Is gerettet betrachtet werden. i Darmstadt, 20. Aug. Bei der zweiten sammer find Anträge der Abgg. Erck und Hbenossen und Brunner und Genossen eingegangen.

Erscheint täglich mit Ausnahme der

Tage nach Sonn⸗ und Feiertagen.

Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Bspaltige Petitzeile.

werde, daß vom 1. April d. J. an den von den oberhessischen Eisenbahnlinien berührten Gemein⸗ den die von der vormaligen oberhessischen Eisen⸗ bahngesellschaft gezahlten Gemeindeumlagen bis auf weiteres aus Staatsmitteln vergütet werden,

während Brunner und Gen. die Einstellung von jährlich 5060 000 A4 in den Hanptgo ran pro 1897/1900 als außerordentlichen Beitrag zu Straßenbauzwecken im Kreise Erbach in Antrag bringen. Die Steueraufseher petitionieren wiederholt um Erhöhung ihrer Gehälter und Zubilligung von Diäten nach festen Tagessätzen. Auch die Kreisstraßenmeister sind mit einer Ein⸗ gabe hervorgetreten, in welcher sie eine Ergänzung des Kunststraßengesetzes vom 12. August 1896 bezüglich ihrer Anstellung wünschen. Es geht den Petenten namentlich darum, daß ihr Gehalt nach Dienstaltersstufen festgesetzt und demjenigen der Finanz⸗ und Gerichtsbeamten gleichgestellt, daß ferner ihre Vordienstzeit bei der Pensionierung angerechnet, sie in die Reihe der unwiderruflichen Beamten aufgenommen und daß die Diätensätze usw. einheitlich geregelt und gleichmäßige Dienst⸗ bezirke herbeigeführt werden.

* Mainz, 20. Aug. In dem heute Nach⸗ mittag um 3 Uhr 25 Min. hier eingetroffenen Blitzzug London⸗Basel über Hoek van Holland wurde einem nach Frankfurt reisenden Passagier auf der Strecke Köln⸗Bingen seine ganze Bar⸗ schaft nebst der Fahrkarte gestohlen. Wie bestimmt verlautet, verkehren mit Beginn des Winterfahrplans vom 1. Oktober ab die seither über die rechtsrheinische Strecke laufenden Orient⸗Expreßzüge über die linksrhei⸗ nische Linie. Desgleichen soll vom genannten Zeitpunkte an der seither nur im Bezirke der früheren hessischen Ludwigsbahn gestattete Eisen⸗ bahn⸗Paketverkehr auf den ganzen Direktions⸗ bezirk Mainz ausgedehnt werden.

* Mainz, 20. Aug. Die Schöfferhof⸗ brauerei läßt durch ihren Braumeister in den Redaktionen der hiesigen Blätter erklären, daß die Eutlassung der vier dem Brauerverband an gehörigen Brauereigehilfen keine Maßregelung, sondern aus triftigen Gründen erfolgt sei, wes⸗ halb an eine Wiedereinstellung derselben nicht gedacht werden könne. Gestern Abend fand nun eine stark besuchte Arbeiterversammlung statt, die sich mit dieser Angelegenheit befaßte. Die Ver⸗ sammlung blieb dabei, daß es sich bei den fort⸗ gesetzten Entlassungen aus geringfügigen Ursachen um eine wohlberechnete Maßregel zur Schädigung der Brauerorganisation handle und tadelte in einer Resolution entschieden das Vorgehen des Brau- und Kellermeisters. Weiter wurde in der Resolution entschieden gegen die Behandlung der Arbeiter protestiert und die Abschaffung der An⸗ rede mitDu gefordert, welche die Grundlage des eingerissenen rüden Tones bilde. Zum Schluß erklärt die Resolution, daß die organisierte Ar⸗ beiterschaft von Mainz bei eventuellen weiteren Entlassungen mit allen Mitteln den Brauerei⸗ arbeitern beistehen werde. Eine Resolution, die die Verhängung des Boykotts über die Schöffer⸗ hofbrauerei fordert, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

Standesamtliche Nachrichten.

Geburten.

Tochter. Dem Maurer Andreas Krug eine Tochter, Elisabeth. 9. Dem Schneidermeister Johannes Kern ein Sohn, Georg Rudolf. 12. Dem Flaschenbier⸗ händler Friedrich Volz eine Tochter, Marie Susanne. 13. Dem Wagnermeister August Führer ein Sohn, Friedrich Willy. 14. Dem Cementarbeiter Philipp Schlitz ein Sohn. Dem Bahnarbeiter Heinrich Nicolai II ein Sohn. 14. Dem Drechsler August Bock ein Sohn, August Richard Ludwig. 15. Dem Gerichtsschreiber⸗ Aspirant Heinrich Ruppel ein Sohn. 16. Dem Heizer Johann Heinrich Uhl eine Tochter, Anna Marie Eltsabeth. Dem Möbelhändler Conrad Leisler ein Sohn, Karl Conrad.

Aufgebote.

Am 17.9 August. Karl Bechtholdt, Schlosser dahier, mit Louise Elisabethe Klingelhöfer hierselbst. 18. Konrad Weber, Bahnarbeiter zu Nieder⸗Gemünden, mit Anna Elisabethe Maus daselbst. Dr. Johannes Heinrich Rausch, prakt. Arzt zu Essen a. d. Ruhr, mit Marie Henriette Elisabeth Hochstätter dahier. 19. Ferdinand Schmidt, großh. Amtsrichter dahier, mit Else Rabenau zu Büdingen.

Eheschließungen.

Am 14. August. Konrad Boß, Schneider dahier, mit Susanne Henriette Koob hierselbst. 16. Friedrich Heinrich Nassauer, Kaufmann dahier, mit Dorothea Marie Kurz hierselbst. 17. Heinrich Karl Schmitt, Sergeant dahier, mit Karoline Margarethe Wilhelmine Volk hier⸗ selbst. 19. Karl Theodor Julius Martin Lachmann, Kondukteur zu Köln, mit Anna Louise Beil dahier.

Sterbefälle.

Am 13. August. Simon Tod, 35 Jahre alt, Feilen⸗ hauer dahier. 15. Heinrich Kopp, 22 Jahre alt, Schlosser von Merkenbach bei Herborn. Johann Karle, 63 Jahre alt, Privatmann dahier. Eva Tippel, geb. Groß, 70 Jahre alt, Witwe des Werkführers Franz Tippel dahier. 16. Marie Pfaff, geborene Winter, 31 Jahre alt, Ehefrau des Schreinermeisters Georg Pfaff dahier. Ludwig Rumpf, 56 Jahre alt, Steiger von Bon⸗ baden, Kreis Wetzlar. 17. Richard Schulze, 22 Jahre alt, Buchbinder von Dessau. 18. Karl Jacobi, drei Monate alt, Sohn des Bierbrauers Gabriel Jacobi dahier. Marie Kreicker, geb. Bär, 46 Jahre alt, Ehe⸗ frau des Gärtners Heinrich Kreicker zu Laubach, Ober⸗ hessen. Ida Stern, geb. Stern, 28 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmanns Salomon Stern zu Alsfeld. Georg Welter, 5 Monate alte, Sohn des Schneiders Johannes Welter dahier. Friedrich Groh, ein Jahr alt, Sohn des Taglöhners Heinrich Groh dahier. 20. Paul Scheel, 1 Jahr alt, Sohn des Kaufmanns Otto Scheel dahier.

Auszug aus den Kirchenbüchern

der evangelisehen Gemeinde. Matthäusgemeinde. Taufen.

Den 15. August. Dem Heizer Karl Becker eine

Tochter, Lina, geboren den 13. Jult. Trauungen.

Den 14. August. Konrad Boß, Schneider zu Gießen mit Susanna Henriette Koob, Tochter des Johannes Koob, zu Bechlingen. 19. Karl Theodor Julius Lachmann, Kondukteur zu Köln a. Rh. mit Anna Louise Beil, Tochter des verstorbenen Schuldieners Friedrich Wilhelm Beil zu Gießen.

Beerdigte.

Den 17, August. Johannes Carle, Taglohner, ein Witwer, 63 Jahre alt, starb den 15. August.

Markusgemeinde. Taufen.

Den 15. August. Dem Schreiner Otto Harig ein Sohn, Ludwig, geboren den 30. Juni. Dem Maurer Heinrich Nickolai ein Sohn, Adolf, geboren den 17. Juni. 17. Dem Kaufmann Georg Schneider ein Sohn, Erich August Heinrich, geboren den 30. Juli.

Trauungen.

Den 16. August. Friedrich Heinrich Nassauer, Kauf⸗ mann zu Gießen, ein Witwer und Marie Dorothea Kurz, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Jo

ebitivn: Kreuzplatz Nr. 4.

Kurz zu Gießen. 18. Heinrich Karl Schmitt, Sergeant zu Butzbach mit Karoline Margarethe Wilhelmine Volk, Tochter des Lademeisters Johannes Volk zu Gießen. Beerdigte. Auswärtige aus den Kliniken.

Den 15. August, Katharine Elisabethe Brähler, geb. Merz, Ehefrau des Gefangenwärters Georg Brähler, 52 Jahre alt, starb den 13. August. 18. Heinrich Happ, Schlosser zu Neuhoffnungshütte, bei Sinn, 21 Jahre alt, starb den 15. August.

5 3 Neuefte Telegramme.

Hd. Pilsen, 21. Aug. Um weiteren natio- nalen Excessen vorzubeugen, hat die Regierung um⸗ fassende Sicherheitsvorkehrungen verfügt. Die ganze Garnison ist konsigniert. Die deutschen Gebäude werden polizeilich bewacht. Das Tragen nationaler Abzeichen ist streng verboten.

Hd. Graz, 21. Aug. Gestern Nacht zwischen 1 und 2 Uhr wurde hier und in der Umgebung ein heftiger Erdstoß verspürt.

Hd. Madrid, 21. August. Zn der gestern erfolgten Hinrichtung des Mörders Canovas, Angiolillo, wird noch gemeldet: Bis zum letzten Augenblick blieb Angiolillo vollständig gefaßt. Er verweigerte den geistlichen Beistand und wiederholte, keine Mit; schuldigen zu haben. Sein Tod werde gerächt werden.

Hd. London, 21. Aug. Die Times bringt einen Aufsehen erregenden Artikel über die Hal⸗ tung Lord Salisburys in der orien⸗ talischen Frage bezüglich der Räumung Thessaliens und sagt, daß die bisherige Haltung Englands den Grundsätzen entspreche, die bisher die Mächte eingenommen hätten. England könne aber nicht immer seinen Willen den anderen unterordnen. Man könne die In⸗ haber der griechischen Werte schützen, jedoch nicht von der englischen Regierung erwarten, daß sie sich vor dem Wutgeschrei der deuschen Regierung beuge.

Hd. Konstantinopel, 21. Aug. Die Stadt war auch gestern vollständig ruhig. Die von der Polizei angekündigten weiteren Bomben⸗ Attentate haben nicht stattgefunden. Um eventl. vom türkischen Pöbel zu erwartenden Christen-Metzeleien vorzubeugen, haben sämtliche Vertreter der auswärtigen Mächte ihre Sektionsschiffe in den Bosporus berufen. Die unter dem Verdacht, die Bombe geworfen zu haben, verhafteten Personen sollen durchweg mit russischen Pässen versehene Individuen sein.

Marktpreise.

Gießen, 21. August. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter p. Pfd. 1,10 1,20 Mk., Hühnereier pek St. 67 Pfg., Enteneier 7 Pfg., Gänseeier 12 Pfg., Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 18, Linsen 27 Pfg.. Tauben per Paar 0,65 0,75, Hühner p. St. 0,90 1,10. Hahnen 0,60 1,00, Enten 1601,80, Gänse per Pfund 00 00, Ochsenfleisch 66 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 60 bis 66, Schwelnefl. 64 72, Schweinefl., gesalzenes 76, Kalbfleisch 5660 Pfg., Hammelfleisch 50 60, Kartoffeln pro 100 Kilo 68 X, Zwiebeln per Zentner 68 Mk., Kirschen per Pfund 0000 Pfg., Milch per Liter 16 Pfg. Gurken 100 Stück 75- 2,00 Mk.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanypschen Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13.

sier gefällig?

Dein Hu

J. Dem Bierbrauer Johann Grüne eine 10tere beantragen ein Erfuchen an die Regie Am 1. August. De Aöbcl 75 bug dahin, daß das Erforderliche veranlaßt! Tochter, C, Dechert eine i N f U Alles stand in ehrfurchtsvollem Schweigen un aenlande 1 Eine reiche Partie. wartete darauf, was der Alte nun wohl sagen 12 Agent! Erzählung von Felix von Stenglin. würde.Ff! machte er nochmals. Dann seh er eren ede b Aer N verboten). auf Röschen. Ai Ki d er 1(Fortsetzung.Hi hi bi! brachte er E faralüle,Nee, der Onkel Fritz! rief Frau Puhlmann vor. Dann überkam ihn ein Hustenanfall. petdel 1 ut lachendem Munde.Bis nach Resow is erAch Jottedoch, Onkel! Frau Puhlmann klopfte 7 ut. 1 hut schon hin und retuhr jewesen un nu will er ihn im Rücken. Der Onkel ging gemächlich in N ch zu Irünebohm ribber! eine Ecke des Zimmers und benutzte in aller Um⸗ 7 1 lanDag Onkel! sagte Puhlmann und gab dem ständlichkeit unter Räuspern und Krächzen den Ci ee 5 5 f 5 Spuck 5 e ane Hand.Setz Dir. Doch n e sten is schon ville besser, bemerkte 16

Hier, Onkel, fuhr Frau Puhlmann fort, Drink aus Karl'n sein Jlas. Willste nich de Arme Mütze abnehmen?

Nee, laß man, erwiderte Onkel Fritz und sah e beiden fremden Herren an. f Frau Puhlmann reichte ihm ein Glas Bier. Hier, Onfel, stärk Dir in bis ken.

Onkel Fritz trank, und abermals sah er prüfend uf den Besuch. wee Herren aus Berlin, erklärte Puhlma nn.

einer Besuch! meinte der Onkel mit hoher mme. Dann trank er wieder.Da, Auguste, chr er fort und gab das fast geleerte Glas zurück,

begütigend.

l Frau Puhlmann Kamen se helfe, fett, ihr

Et klingt

Mann hinzu. 19 5 Oniel kam aus der Ecke zurück Er hatte

sich einigermaßen wieder erholt. Er zeigte auf seine Brust und äußerte dann mit noch immer etwas heiserer Stimme:Et sitzt nich mehr so feste 5 . gab die Hoffnung auf, weiter unge⸗ stört mit Röschen sprechen zu können.Es wird wohl Zeit für uns, Herr von Warnshagen, sagte er. Woll'n Se sch mann mit aufrichtigem mal widder nach Friedri

schon jehn? bemerkte Frau Puhl⸗ Bedauern.Na wenn Se chsthal kommen, jeh'n Se

ö 1 drink nich jern Flaschenbler. Er pustete ein gar Mal vor sich hin.Ff! Ff!

uns nich vorbei.

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Hellmuth verbeugte sich leicht.Sie sind sehr freundlich, ich werde mir gelegentlich erlauben Ff! machte Onkel Fritz und tippte mit dem

Finger an Hellmuths Arm. Dann deutete er hin über zu Röschen.?

Röschen wandte sich ab. Frau Puhlmann aber wollte sich ausschütten vor Lachen.

Warnshagen und Hellmuth verabschiedeten sich, indem sie jedem die Hand reichten. Röschens Hand drückte der junge Offizier mit besonderer Wärme, so daß sie einen Moment die Augen zu Boden schlug. 5

Draußen blickte Hellmuth vor sich hin, ohne zu sprechen.

Nun? meinte Warnshagen nach einer Weile.

Hellmuth zuckte die Achseln.Es ist unmöglich. Diese Verwandtschaft, dieser Onkel

Ja, aber das Mädchen? Das ist doch die

Hauptsache.

Nun ja Freundlichere Vorstellungen schienen in Hellmuth Platz zu greifen. Er lächelte vor sich hin.

Und als ihn vor der Thür derschneidigen Lanze der Wirt mit einemJuten Tag, Herr Lieutenant begrüßte, blieb er stehen, nickte und sagte:

Wie Sie

Guten Tag, Herr Grünebohm. sehen, bin ich schon wieder da.

hann Wilhelm

Das macht nichts, äußerte der alte Preuße in aller Gemütsruhe,Friedrichsthal kann von Ihnen nur profentieren.

Sie bekommen übrigens heute noch Besuch, fuhr Hellmuth fort,Onkel Fritz Puhlmann.

Kann mir gestohlen bleiben, der alte Knauser. Als Infanterist mags ja jejangen haben, aber von der Kaffallerie hat er nicht die blasse Ahnung.

Das ist ihm auch jedenfalls nicht mehr bei⸗ zubringen. Auf Wiedersehen, Herr Grünebohm.

Auf Wiedersehen, Herr Lieutenant.

Und, seinen Fez lüftend, sagte er zu Warns⸗ hagen:Hab' die Ehre!

Warnshagen ging mit Hellmuth weiter. Sie kennen Friedrichsthal schon?

War neulich mal zur Felddienstübung hier, erwiderte Hellmuth in möglichst gleichgültigem Ton.

Als die beiden Herren um die Dorfecke ver⸗ schwunden waren, ging der alte Preuße in die Küche zu seiner Frau und meinte, nachdem er ihr eine Weile zugesehen hatte!Die Kaffallrie ist doch immer noch die schneldigste Waffe. Aufs Ganze jeht se, das muß man sagen.

(Fortsetzung folgt.)