t lang ö
fenen, vor der echten
e daft ö
dier
die!
e Vel, ine von eschneite t schon derten
hinein.
d und t wären
welche r Sog,
Bartel
trefflch
be einen
ziemlich
lecklichtz
votheken,
1. Dal
sammel⸗ 9 Mit
nd ver⸗
ö so ein
fenwesen
weniget;
vie o en, We dos nu le nit e zu Dit 3. U machel.
ges ge
en ud ia al. U und e erleituc tine 10 egl,
1 lh ten wos
i gal
Vauaters getilgt. a 8 i hatte, es war ihm durch ihre Liebe wiedergegeben.
SGahnhofstraße 27.
Nr. 31.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
„„Abgemacht!“ jubelte Anton und machte seiner Braut Platz, welche erst Herrn Bartels und dann seiner Frau um den Hals fiel.
D, so war ja die Schuld ihres unglücklichen Was Anton durch ihn verloren
„Nun wollen wir aber'mal d'rauf anstoßen“,
trleef Herr Bartels, indem er die Gläser mit dem
Rest des Tischweins füllte.„Es lebe die Kom⸗ pagnonschaft Bartels und Eberhard! Hoch und abermals hoch!“
Nun ging es an ein Plänezeichnen und Kostenanschlägemachen. Anton und Herr Bartels steckten die Köpfe ewig zusammen, wenn der
N Erstere nicht auf Reisen war, wozu ihn das Amme
r Stil 6
industrielle Unternehmen vielfach nötigte. Zu Neujahr war allen Hofmietern gekündigt worden, nach Ostern sollte der Bau beginnen. Im Vorderhause wurde dann auch eine Wohnung für das junge Paar frei, dessen Verbindung jetzt nichts mehr im Wege stand.
Ende Sommers erhob sich auf der Stelle des ehemaligen Meierhofes ein stattliches Fabrik⸗ gebäude, in welchem es bald lebendig wurde von kräftigen, berußten Männergestalten, vom Stöhnen und Rasseln der Maschinen, vom Zischen des Dampfes und Klängen der Hämmer. Es war eine freudige Thätigkeit.
Als zum erstenmale die Feierabendglocke er⸗ lönte, nahm Anton sein Weib in den Arm und sagte:
8„Was wäre das alles ohne Dich? Du bist mein erster und oberster Monteur. Wir Männer liefern nur die Stücke zum Leben, Ihr Frauen macht erst ein Ganzes daraus.“
—ͤ—
Von der Weltausstellung schreibt Genosse S.:
Es waren wesentlich politische Gründe, die den Handelsminister Millerand zu der über⸗ stürzten Eröffnung am 15. April d. J. ver⸗ anlaßten; aber es stellt sich jetzt heraus, daß auch ein Hinausschieben des Termins keinen großen Zweck gehabt hätte, weil die Ausstellung vielleicht am 15. Mai oder gar am 1. Juni dann ebenso wenig fertig gewesen wäre, als es am 15. April war. So großartig die organi⸗ satorischen Leistungen bei einem derartigen Werke sind, so ist es doch eine merkwürdige Erscheinung, daß ein Unternehmen, an dessen Vorarbeiten man 10 Jahre geschafft hat, nicht zu einem be⸗ stimmten Tage fertig gestellt werden konnte. Selbst nachdem die einzelnen Ausstellungsgruppen mit leidlicher Vollständigkeit ausgebreitet waren, nachdem Bauschutt und Bretterverschläge aus den großen Hallen endlich verschwanden, Maler und Dekorateure ihr Handwerkszeug und ihre Gerüste entfernt hatten, selbst da blieb es für den Beobachter und Berichterstatter eine un⸗ gewöhnlich schwierige Aufgabe, sich in der Mannigfaltigkeit des Gebotenen zurechtzufinden. Es mangelte bis vor einigen Wochen an allen brauchbaren Katalogen, die aber sind unbedingt gotwendig, weng eine Wanderung durch die Ausstellung fruchtbringend und unterhal end eig soll.. Und noch auf etwas anderes müssen wir hinweisen, nämlich auf die mangelhaften Verkehrs- verhältnisse innerhalb der Ausstellung seib!. Die Erriser sind ja durch die Verkehre verhä tnisse
ihrer Stadt keineswegs verwöhnt; mit den ab⸗ scheulichen Pferdebahnen und den ungeheuren Omnibusrumpelkästen eine Reise durch die Stadt antreten zu müssen, gehört, selbst wenn dieser kühne Plan nicht an der chronischen Ueberfüllung der Gefährte scheitert, keineswegs zu dem, was einem das Leben in dem irdischen Jammerthal angenehm macht. Auf der Ausstellung ist es ungefähr gerade so oder noch schlimmer. Wer keine Lust hat, sich wie ein gichtbrüchiger Greis oder wie ein bleichsüchtiges Mädchen von einem Dienstmann im Krankenstuhl über die sandigen Wege fahren zu lassen, dem stehen auf dem Ge⸗ biete der Weltausstellung lediglich zwei Verkehrs⸗ mittel zur Verfügung, nämlich das Trottoir roulant und eine elektrische Verbindungs bahn. Mit beiden kann man von der Invaliden⸗Espla⸗ nade zum Marsfelde gelangen, wohlgemerkt, aber an der Peripherie der Ausstellung entlang; und so muß man unter dem Umstande schon einen Weg von zwanzig Minuten zurückzulegen, um nur diese Peripheriebahn zu erreichen. Unter⸗ haltend ist zweifellos eine Fahrt auf dem rollen⸗ den Trottoir, der auch schon von früheren Aus— stellungen, z. B. der Berl ner, bekannten Stufen⸗ bahn. Sie besteht darin, daß zwei hölzerne Plattformen von unendlicher Länge mit ver⸗ schiedener Geschwindigkeit nach einer bestimmten Richtung hin fortbewegt werden. Es bleibt dem Fahrgast, der die Stufenbahn benutzen will, selbst überlassen, ob er sich auf die schneller oder auf die langsamer rollende Plattform stellen und von ihr an das Ziel seines Weges tragen lassen will. Die Schnelligkeit der Bewegung ist nichts weniger als schwindelerregend und der Aufstieg auf eine der beiden rollenden Plattformen ist erstens ganz leicht und zweitens ganz ungefähr⸗ lich; aber man sollte nicht glauben, welch geradezu unheimliche Ungeschicklichkeit die meisten Benützer der Plattform bei einem Ve suche enthüllen. Daß es bei dem schönen Geschlecht durchschnitt⸗ lich nicht ohne einiges Kreit 8 abgeht, nimmt den nicht Wunder, der lange Jahre bei Pferdebahnen und elektrischen Bahnen die eiserne Konsequenz des weiblichen Geschlechts bewundert hat, die sich darin äußert, verkehrt von diesen Verkehrsmitteln herunter zu steigen und dabei selbstverständlich ins Stolpern zu kommen. Aber bei dem rollenden Trottoir kann kein Geschlecht dem andern den Vorgang in der Ungeschicklichkeit streitig machen.
In der Erwartung der drolligen Szenen, die man jeden Augenblick auf diesem Beförderungs⸗ mittel zu erleben Gelegenheit findet, findet sich dann dort auch stets eine schau- und spottlustige Menge. Stolz lehnen die Habitues, d. h. die⸗ jenigen, die die Kunst des Auf- und Absteigens bereits begriffen haben, an der Brüstung und beobachten die komischen Szenen, die sich da ab⸗ spielen; Frauen und Mädchen in chiken Toiletten promenieren auf dem wandelnden Trottoir, das der Witz der Pariser einen wandelnden Boule— vard getauft hat, und flirten eifrig mit den zu leichter Unterhaltung aufgegten„Herren der Schöpfung“. Lustige Kinderscharen tollen in jugendlichem Uebermut auf der Stufenbahn um⸗ her, springen von einer Stufe auf die andere und übertönen das dumpfe Geräusch der Roll- bahn durch ihr Geschrei und Gekicher. Hausierer drängen sich durch die Menge und bieten Führer durch die Ausstellung, Pläne von Paris und
u und Sadhe rn Stool 0
lustigen Publikum an. Von Zeit zu Zeit ladet ein kokett aufgebautes Büffet zur kurzen Rast ein. Wer seine 50 Cts. Eintrittsgeld bezahlt hat, kann beliebig lange auf ddm Rollenboule⸗ vard verbringen. kontrolliert ihn, niemand fordert ihn zum Weg⸗ gehen auf. Rasch und ohne Umstände wickelt sich der Verkehr an den Eingangs- und Aus⸗ gangsstellen ab und der lästige Kontrollschwindel, der einem den Verkehr auf deutschen Straßen⸗ bahnen verekeln kann, hat dort keine Stätte.
Es geschieht nicht ohne Absicht, daß wir uns etwas länger mit diesem Beförderungsmittel der Ausstellung befassen; denn sie ist dort nicht nur interessant und lustig, sondern es bieten sich in der That Gelegenheiten zu allerhand interessanten völkerpsychologischen Studien. Es ist eine Aus⸗ stellung in der Ausstellung, eine Völlerstraße, freilich ganz anderer Art, als wir sie bei der Beschreibung der verschiedenen Nationalitäts⸗ paläste finden. Die steifen Engländer mit ihrer komischen Grandezza, die praltischen und sicher auftretenden Amerikaner erkennt man eben so schnell aus dem Trubel heraus, wie die unheim⸗ lich redegewandten und redelustigen Angehörigen östlicher Nationen, wie die etwas linkischen, aber meist mit großen Augen aufmerksam in die Welt starrenden Deutschen und die dunkeläugigen Kinder der lateinischen Rasse. Indeß— vom praktischen Standpunkt aus betrachtet, erfüllt dieses Verkehrsmittel seinen Zweck nicht und wer unter den glühenden Strahlen des Pariser Sommers von einem Ausstellungspalaste zum andern wandelt, um herauszusuchen, was ihm gerade interessant und wichtig erscheint, könnte sich gleichzeitig und ohne alle weiteren Unkosten dadurch die Segnungen eines veritablen Dampf⸗ bades verschaffen. Erst jetzt, nach der Heraus⸗ gabe der Kataloge, an deren Hand man sich leicht eine bequeme Uebersicht über sein Tages⸗ pensum vorher zusammenstellen kann, erst jetzt
glich ohne Illzu große
5 Drake De IIb e. erschwen⸗
dung und ohne einen in Paris immer sehr lost⸗ spieligen Zeitverlust seine Wanderung durch die Ausstellung einzurichten. Ueber den amtlichen Katalog der Ausstellung des deutschen Reiches, ein Buch von nicht weniger als 440 Seiten großen Formats, das einen reichen und inter— essanten Inhalt darbietet, werden wir unsere Leser noch zu unterhalten haben. Auch andere Länder haben zum Teil ganz zweckmäßige Handbücher geschaffen; wer aber meinen sollte, er könne sich ja den offiziellen Hauptausstellungskatalog zur Hand nehmen und damit den Völkerjahrmarkt durchwandern, dem wäre anzuraten, sich einen soliden Handwagen und zwei starke Männer mitzunehmen, denn die schweren und ungefügen Bände könnten einer öffentlichen Bibliothek zur Zierde gereichen und dort den Forscher auf dem Gebiete der Technologie und der Kulturgeschichte große Dienste leisten, für den Weltausstellungs⸗ besucher, der nur wenige Zeit seinen Zwecken widmen kann, ist er wertlos.
Läßt lief blicken. Im Uracher Amtsblatte ist folgende vielsagende Anzeige zu lesen:„Entlaufen am 17. Juni meine Frau und am 21. Juni meine Tochter.
zu wollen. M. Weber, Sanden bei Neu-Ulm.“
Kleiner Irrtum. Wirt:„Hat's den Herrschaften geschmeckt?“— Gast:„Om, die Milch war köstlich, aber der Wen fabelhaft dünn!“—„Wirt: Nanu, da hat der Lausbub g'wiß das ganze Wasser in den Wein
allerhand interessante Lektüre dem allezeit kauf—
'neingeschüttet!“
— Ausverkauf—
Fenster⸗ und Finderschwämmen
1
1 1 2
— M
zu und unter Einkaufspreis.
C. F. Hackenberg Nachfolger — Telephon 231.—
Aöslner Consum⸗Anstalt
Lindenplatz 12.
Niemand fragt ihn, niemand
Der glückliche Finder wird gebeten, dieselben behalten
2
—
Seesen
* 2*


