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Nr. 3.
Mittel deutsche Sounutags⸗Zeitung.
Seite 7.
Du Dich, Kerl! unsere Frauenzimmer auf öffentlicher Straße zu beleidigen?“ fuhr ein junger Leutnant, der ein hübsches Mädchen am Arm hatte, den Nachtwächter an. i „Herr Leutnant, der Nachtwächter singt, leider Gottes, die Wahrheit!“ entgegnete ihm
„Was unterstehst
mane und Faulheit. Herr! ich spreche aus Erfahrung. Wären unsere Bürgerstöchter nicht so verderbt, ich wäre längst verheiratet.“
Alle Umstehenden erhoben ein gellendes Ge⸗ lächter. Der Leutnant streckte langsam vor den beiden spanischen Rohren das Gewehr und sagte verdrießlich:„Das fehlte auch noch, hier von dem bürgerlichen Pack Bußpredigten zu hören!“
Die Naupe. Die Raupe auf dem Baume saß Und von der Kron' die Blätter fraß; Sie war von buntem Kleide Als wie von Sammt und Seide.
Ein Staatsminister ging vorbei,
ein junger Müller.„Und gerade das Mädchen, das Sie am Arm führen, bestätigt die Wahrheit. He, Jüngserchen, kennst Du mich? Weißt Du, wer ich bin? He? Geziemt sich das für eine verlobte Braut, des nachts mit andern Männern herumzuschwärmen? Morgen sag' ich's Deiner Mutter. Ich will nichts mehr mit Dir zu affen haben!“. 19 55 Mädchen verhüllte sich das Gesicht und zupfte den Offizier am Arm, um davon zu kommen. Der Leutnant wollte aber, als Kriegs⸗ eld, vor dem Müller nicht so leicht Reißaus nehmen, sondern mit Ehren das Feld behaupten. Er stieß eine Menge Flüche aus, und da dieser kein Wort schuldig blieb, zog er den Degen. Plötzlich aber erhoben sich zwei dicke spanische Rohre, von bürgerlichen Fäusten geführt, drohend über dem Haupte des Leutnants. 5 „Herr!“ rief ein breitschulteriger Bierbrauer dem Kriegsmann zu,„hier keine Händel wegen des schlechten Mädchens angefangen! Ich kenne den Müller; er ist ein braver Mann. Er hat recht; auch der Nachtwächter hat recht, so wahr ich lebe! Ein ehrlicher Bürgersmann kann und mag kaum noch ein Mädchen aus unserer Stadt zur Frau nehmen. Die Mädchen wollen sich alle über ihren Stand erheben; statt Strümpfe zu stopfen, lesen sie Romane; statt Küche und Keller zu besorgen, laufen sie in Komödien und Konzerte. Im Hause bei ihnen ist es schmutzig und auf den Straßen gehen sie geputzt einher, wie Prinzessinnen. Da bringen sie dem Manne keine Mitgift ins Haus, als ein paar schöne Röcke, Spitzen, Bänder und Liebschaften, Ro⸗
wegen.
schehen.
o Individuum!
Wenn
(Fortsetzung folgt.)
Sprüche zur Lebensweisheit.
Der Weise liebt die Tugend nicht um ihrer selbst willen, wie das bekannte Schlagwort lautet, sondern ihrer Folge, des Herzensfriedens Der Weise sucht, wie der Rohe, sein Glück; er definiert nur das Glück anders, als der Rohe.
*
Alle Seligkeit, aller Friede, alles Schöne, alles Herrliche, was die Menschen dem Para⸗ diese angedichtet haben— was war es Anderes als eine Herausstellung dessen, was sie in guten Stunden empfanden? Darum lerne dich schätzen, Denn auch Alles, was du der Allmacht Gottes zusprichst, weil es so hoch und hehr, und so gewaltig in dir lebt, das ist dein A ale e Kraft gesteigertes Gefühl.„Gefühl ist alles!“
*
Hätte jeder freigesinnte Kopf geschwiegen, so wäre nie ein Schritt zur Verbesserung ge— Es gibt Zeiten, wo man öffentlich sprechen muß, weil Empfänglichkeit da ist, und eine solche Zeit scheint mir die jetzige zu sein. Schiller.
*
Goethe.
einflußreiche Klassen ein Interesse
daran hätten, die Schwerkraft zu leugnen, so
würde sie von ihnen geleugnet werden. Macauley.
Der sah das Tier und sprach:„Ei, ei, Wie hast du's unternommen Und bist so hoch gekommen?“
Und als die Raupe blieb nicht stumm,
Da ward er stumm und dreht sich um;
Die Raupe hat gesprochen:
„Mein Freund, ich bin gekrochen!“ Glasbrenner.
Kumoristisches. Aus dem„Südd. Postillon“:
Ein guter Mensch. Haus besitzer(nachdem er eine arme Proletarierfamilie in Schnee und Kälte hat auf die Straße setzen lassen:„Frau, gieb den armen Leuten da draußen eine Tasse Kaffee. Die Nach⸗ barn sollen nicht von mir sagen können, ich hätte keine christliche Nächstenliebe im Leibe.“
Faule Ausrede. Richter:„Aber Bergbauer, wie hast nur Deinen Nachbar so unmenschlich zurichten können? Bist doch schlimmer wie ein wildes Viech!“ Angeklagter:„O mei Herr Richter! Wie i den Kranzelhuber g'seg'n hab, da hab ei glei den Tropenkoller kriegt, und nacha hab i mi nimmer auskennt vor Wut.“ Richter:„Halt's Maul, Spitzbub! So a vornehme Krankheit is nur für d' reichen Leut! G'rauft hast!“
Anekdote. Ein König bemerkte eines Tages an seinem Hofe eine Persönlichkeit, die sehr starke Aehnlich⸗ keit mit ihm aufwies.„He, mein Herr“, sagte er ziem⸗ lich unbesonnener Weise zu dieser,„Ste haben ganz und gar den Typus unserer Familie... Sollte sich Ihre Mutter einstens bei Hofe aufgehalten haben?“—„Nein, Majestät“, antwortete der Doppelgänger des Monarchen, „aber mein Vater hat lange Zeit hier gelebt.“
See οονονννð,j,4⸗ Unter dem Protektorat Seiner Kgl. Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rhein.
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