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schrift„Die Zeit“: Am 30. März ist in einem
Nr. 22.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
„Mein Gott, wenn man geistig beschäftigt ist, wie soll man daran denken!“ erwiderte Julius gereizt.
„Du lasest ja nur.“
„Lasest ja nur! Da hört man das Frauen⸗ zimmer! Lesen ist wohl keine geistige Thätig⸗ keit! Du freilich, für die Arbeiten nur sticken, waschen, scheuern und kochen ist, die nie ein Buch in die Hand nimmt als höchstens am Sonntag, Du hältst Lesen nur für ein Amüse⸗ ment.“(Fortsetzung folgt.)
Der Mann mit den zwei Hühnern. Der ruthenische Politiker und Schriftsteller Iwan Franko schreibt der Wiener Wochen⸗
Dorfe unweit Tarnopol ein schlichter, alter ruthenischer Bauer, Anton Hryzuniak, ge⸗ storben. Obwohl des Lesens und Schreibens unkundig, war er doch eine in hohem Grade merkwürdige Persönlichkeit. Er war nicht nur ein ausgezeichneter, durchaus origineller Volks- redner, sondern eine auch im Privatleben origi⸗ nelle, energische Persönlichkeit. Mager wie ein Skelett, besaß er dennoch bis zum letzten Atemzug eine ungebrochene Willenskraft und Kampfes⸗ freudigkeit. Ein Feind des Klerikalismus, der Volksverdummung und der unersättlichen Habgier des Klerus, schwang er auch gegen diesen die
seinen Histörchen, mit denen er seine Reden aus⸗ zuschmücken liebte, habe ich aufgezeichnet und will hier nur eine kleine Erzählung mitteilen, leider in einer Form, welche von der Lebhaftig— keit und Farbenpracht seiner Erzählungsweise fast keinen Begriff giebt:
„Es ging ein Mann von einem Dorf ins andere und trug bei sich sein ganzes Vermögen: ein kleines Kind und zwei Hühner. Da kam er in einen Wald, welchen er unterwegs passieren mußte, und da kam ihm ein Räuber in den Weg und wollte ihn berauben.
„Aber guter Mann, ich habe nichts, als nur dieses kleine Kind und diese zwei Hühner.“
„Her mit den Hühnern!“ schrie der Räuber.
Da antwortete der arme Mann:
„Wie hättest Du das Herz, sie mir abzu⸗ nehmen? Siehst Du denn nicht, daß diese Hühner für mein Kind die Stelle der Kuh ver⸗ treten? Legt das Huhn ein Ei, so ist das die ganze Nahrung für mein Kind.“
Der Räuber sah ein, daß der Mann richtig sprach, ließ ihn gehen und nahm die Hühner nicht ab. Da kam der Mann ins Dorf und ging zum Geistlichen, damit dieser das Kind taufe. Der Geistliche taufte das Kind und forderte seinen Lohn.
„Hochwürden, ich bin ein armer Mann, ich habe nichts.“
„Da hast Du ja zwei Hühner!“ sagte der Geistliche.„Her damit!“
„Aber Hochwürden, diese Hühner sind ja die einzigen Ernährerinnen meines Kindes“, sagte der Mann und wiederholte dem Geistlichen alles das, womit er des Räubers Herz gerührt hatte.
„Ach, Du dummer Mensch“, sagte der Geist⸗ liche,„weißt Du denn nicht, wenn Du dem Kinde ein hartgesottenes Ei zu essen giebst, daß das arme Ding davon Magenbeschwerden kriegen, erkranken und sterben kann?“
Und der Geistliche zeigte sich weiser und barmherziger, als der Räuber, und nahm dem armen Mann die beiden Hühner ab, damit sein Kind nur ja nicht an einem hartgesottenen Ei erkranke und zu grunde gehe. Das Kind aber ging bald darauf an Hunger zu grunde.“
Humoristisches.
Fürstliche Doppelgänger. Der 1864 verstorbene König Wilhelm J. von Württemberg hatte in Stuttgart einen Doppelgänger, der ihm täuschend ähnlich sah ur d sich darin gefiel, den König in Kleidung, Haar- und Barttracht und auch im Gang nachzuahmen. Ob auf Befehl des Königs oder aus eigenem Eifer beschäftigte sich eines Tages die Polizei mit diesem Manne. Er leugnete durchaus, Haare und Bart und Kleidung ab⸗ sichtlich so zu tragen wie der König. Nach längerem Parlamentieren verlor endlich der Polizeichef die Geduld und schrie den vorgeladenen Doppelgänger des Monarchen an:„Es mag ja sein, daß Sie Recht haben, aber ge⸗ wöhnen Sie sich doch wenigstens den saudum men Gang ab!“
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