26. —

1 1 0 0

wont 1 f außft ganzen ihren rut y uise in allen Fuächen

b. gern hilose, cc duldet

schieds⸗ dor sie t ihte an den dachte r Wort ie ihrer ubte sie irde, Einen offnung n Hand im der Wurde eder zu verfloß im. dt.

„ eh

es end⸗ lonnte. sie auß lig ein

kratisc

ammer⸗ mümmer

er, aber

aut und rech

eit a

se fag.

ben,

kunden inter der ruhe al, auf den hen da

nit di her Koh

sic fal

Kwafn,

1. her 0 vel

bach

Eibe be n 1

eint 1 1

Nr. 26.

Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.

Seite 7.

„Nun, Fräulein Storbeck“, sagte diese.„Sie haben sich zwar viel Zeit bei Ihrer Arbeit ge⸗ lassen, aber sie ist doch im ganzen recht gut aus⸗ gefallen. Einzelnes hätte ja allerdings noch aus⸗ drucksvoller sein können. Mademoiselle de Loney stimmte mir hierin bei, und sie ist maßgebend in Sachen des Geschmacks.“

Johanna konnte sich nicht enthalten, zu be⸗ merken, daß sie soviel verstanden, daß die Dame ihre Arbeit gerühmt hätte.

Die Baronesse erwiderte nichts.

„Nun, und Ihre Rechnung?“ fragte sie halb über die Schulter gewendet.

Johanna präsentiere sie ihr.

(Fortsetzung folgt.)

Gesundheitsschädlichheit des Finger⸗ lutschens und Nägelkauens. Von Dr. Karl Schmidt.

Vor allem, Konrad hör!

Lutsche nicht am Daumen mehr; Denn der Schneider mit der Scheer Kommt sonst ganz geschwind daher, Und die Daumen schneidet er

Ab, als ob Papier es wär.

Wer ist als Kind nicht bis in die tiefste Seele ergriffen worden von dieser schauerlich⸗ schönen Geschichte des„Daumenlutschers“ in Hoffmanns Struwwelpeter. Aber wirklich dauern⸗ den Erfolg hat selbst diese in Wort und Bild so lebendig dargestellte Schilderung nur selten. Instinktiv saugen und lutschen die Kinder bald nach der Geburt an allen, was mit ihrem Munde in Berührung kommt. Meist stecken sie, sobald sie sich zum Schlafen anschicken, den rechten Daumen in den Mund; nimmt man ihn wieder heraus, so erheben sie ein ohrenbetäubendes Ge⸗ schrei. Bei den Säuglingen ist das Fingerlut⸗ schen auch weiter nicht schlimm, wenn ihre Händ⸗ chen immer ganz sauber sind. Wird diese Gewohnheit aber noch in den letzten Lebensjahren beibehalten, wo die Finger sehr unsauber sind, so gelangt in Mund und Magen nicht nur all dieser Schmutz, sondern es können auch mancherlei Krankheitserreger mit eindringen. Welche schäd⸗ lichen, ja sogar gefährlichen Folgen dies haben kann, wird jedermann klar sein. Das jahrelang anhaltende Fingerlutschen kann selbst eine recht häßliche Formveränderung der Kiefern erzeugen, indem die obere Zahnreihe nach außen, die untere nach innen verzogen wird, so daß beim Schließen des Mundes ein freier Raum zwischen den vorderen Zahnreihen verbleibt. Deshalb muß man nach dem Säuglingsalter diese üble Ange⸗ wohnheit bestrafen. Am besten hilft allerdings die Verhinderung durch Ueberziehen von Fausft⸗ handschuhen, die man an dem Handgelenk fest bindet oder zunäht. Oder man wendet folgendes Mittel an: Für 5 Pfennig Wermutthee und für 10 Pfennig Quassiarinde wird mit ungefähr 1 Liter kochendem Wasser aufgebrüht und 24 Stunden zugedeckt stehen gelassen; von der dann abgeseihten Flüssigkeit seßt man soviel einem Schüsselchen Wasser zu, daß es recht tüchtig bitter schmeckt. Nachdem das Kind gewaschem und angekleidet ist, werden die Hände in das Wasser getaucht und nur ganz oberflächlich abgetrocknet. Dies wiederhole man mehrmals des Tages. Uebrigens wirken oft am erziehlichsten die Neckereien der Geschwister und Spielgefährten, die man noch hierzu anspornen kann. Die Fingerlutscher können sich ja zum Glück noch nicht darauf berufen, daß sie sogar einen Gott der alten Aegypter zum Vorbilde und Genossen haben, nämlich Horus, den Gott der Stunde, der mit 12 5 rechten Zeigefinger am Munde dargestellt

ird.

Weit häßlicher und namentlich schädlicher ist Großes Lager in Taschen⸗ uhren, Weckern, Regula⸗ teuren, sowie in Uhrketten,

Gold⸗ u. Silberwaren moderner, besserer Kon⸗ struktion u. Haltbarkeit zu trotzdem sehr billigen

Preisen.

das Nägelkauen, das vielfach als die einfache spätere Fortsetzung des früheren Fingerlutschens angesehen wird. Durch das Nägelkauen wird eine Verunstaltung und Verstümmelung der vordersten Fingerglieder hervorgerufen, welche sich, ihres Schutzes und Haltes beraubt, in auf⸗ fallender Weise verkürzen und in die Breite gehen, so daß sie keulenförmig oder klobig anschwellen. Die oft bis ins Nagelbett abgekauten Finger gewähren dann einen höchst widerwärtigen Anblick, der empfindsame Personen förmlich zurückschaudern läßt. Für die Betreffenden selbst erwächst daraus auch der Schaden, daß die Tastnerven der Finger gerade an der wichtigsten Stelle abgestumpft werden, und sie daher zu sogenannten Präcision⸗ arbeiten, bei denen ein gut entwickeltes Tast⸗ gefühl der Fingerspitzen für die Sicherheit und Sauberkeit beim Arbeiten unbedingt erforderlich ist, nicht recht zu gebrauchen sind, wie man in den Fachschulen beobachtet hat. Die durch an⸗ haltenes Kauen sich in den Fingerspitzen all⸗ mählich entwickelnde Reizbarkeit mag es ja wohl auch sein, welche immer wieder zu dieser häß⸗ lichen Angewohnheit anregt.

In die beim Beißen und Kauen leicht ent⸗ stehenden Rißwunden an den Fuünern dringt auch oft Speichel oder Schmutz von den Fingern oder dem unteren Nagelrande, der zur Entzündung und Eiterung(Nagelwurm) Anlaß giebt und bisweilen eine langwierige, schmerzhafte Behandlung erfordert. Gelangen Schmutz oder Krankheitserreger in den Magen, so können diese leichtere oder schwerere Verdauungsstörungen her⸗ vorrufen, während verschluckte spitze Nagelstückchen sogar Verletzungen der zarten Hals- und Magen⸗ schleimhautsveranlassen können. Also muß man das Nägelkauen der Kinder entschieden frühzeitig be⸗ kämpfen. In England untersucht man auch in den Schulen häufig die Hände darauf hin, und die „nail biters“ werden streng bestraft. Am besten nimmt man mehrmals täglich nach dem Waschen eine Einpinselung sämmtlicher Fingerspitzen mit folgender Mischung aus der Apotheke vor:

Quassiatinktur 20 Gramm

Aloétinktur 5„

Bersteinöl 3 der ekliche bittere Geschmack dieser Mischung hat so viel abschreckendes für die kindlichen Geschmacks⸗ organe, daß nur ein wahrer Heroismus im Nägelkauen oder— die Schlauheit der Kinder, die bei der ersten erreichbaren Gelegenheit die Hände waschen, diesem Mittel widersteht, wes⸗ halb einige Zeit hindurch stete Beobachtung nötig ist.

Aus hygieinischen Gründen mögen daher auch die Lehrer auf die Nägelkauer achten, sie über das Häßliche und Gesundheitsschädliche ihrer An⸗ gewohnheit belehren, die Fingernägel der Kinder in bestimmten Zeiträumen untersuchen und gege⸗ benenfalls die Eltern davon benachrichtigen.

Sprüche zur Jebensweisheil. Man giebt in unseren Staaten meistens der Gerechtigkeit eine Form, die schrecklicher ist als die Ungerechtigkeit selber. *

Die Gerechtigkeit birgt reine Ordnung; aber man möchte uns gar zu gern jede dumme Ord⸗ nung für Gerechtigkeit verkaufen.

*

Nach der Vernunft gehören die Fürsten den Ländern, nach der Unvernunft gehören die Länder den Fürsten. 4

Man lärmt so viel über die französische Revolution und ihre Greuel. Sulla hat bei

seinem Einzug in Rom an einem Tage mehr

Uhr 2 Jahre schriftl. Gar. Reparaturen all. Arten wer⸗ den billigst, prompt und L unter Garantie in eigener

Uhrmacher. Lollar.

Gießen, Sonnenstr. 25, zu beziehen.

gewütet, als in der ganzen Revolution geschehen ist. Die französische Revolution wird in der Weltgeschichte das Verdienst haben, zuerst Grund⸗ sätze der Vernunft in das öffentliche Staatsrecht

getragen zu haben.(Aus Seumes Apokryphen.) *

Geldmenschen verzeihen Dir alles, nur eines nicht: Mangel an Demut vor dem Geldsack.

v. Leixner. *

Armenpflege. Zu lindern der Bedrängten Weh Ergreift sie menschliches Erbarmen, Sie geben jährlich ein Diner Und trinken auf das Wohl der Armen. Max Kalbeck.

Humoristisches.

Erschwerend. Geheimpolizist(einen Fremden erwischend, der an verbotener Stelle badet):„Was, be⸗ stechen wollen Sie mich?... Und noch dazu bloß mit zwei Mark?!“

*

Schlagfertig. Aus der Schweiz teilt man der 2Leipz. Volksz'g.“ folgendes hübsche Geschichtchen mit, das sich allerdings schon vor einigen Jahren in Winter⸗ thur ereignet hat. Dort sprach vor einer großen Ver⸗ sammlung im Kasino der durch seine große Biographie Pestalozzis auch außerhalb der Schweiz bekannte Winter⸗ thurer Waisenvater Dr. Heinrich Morf über:„Die Versorgung armer Kinder in früheren Jahrhunderten“. Während einer ergreifenden Schilderung des Elends dieser armen Kinder stieß pötzlich unter dem Tisch ein Vierbeiner einen gedehnten, klagenden Laut aus.„'s thut bi Gott dem Hund no weh!“ unterbrach Morf schlag⸗ fertig mit jenem schalkhaften Lächel, das ihm eigen war, und fuhr darauf in seiner Rede weiter.

*

Adelige Weltanschauung.„——— Ehre, Liebe und Hunger sind es, die die Welt bewegen; für die Ehre haben wir das Duell, für die Liebe das Korps de Ballett und für den Hunger, Gott sei Dank, die reiche Heirat.“(Simpl.)

Neu eingelaufene Schriften.

Von dem Arbeiterrecht, herausgegeben von Arthur Stadthagen(Verlag Dietz, Stuttgart) sind so eben die Schlußhefte 19—22 zur Ausgabe gelangt. Hiermit liegt das für jeden Arbeiter unentbehrliche Werk komplett vor. Das„Arbeiterrecht“ enthält thatsächlich alles, was für den Arbeiter notwendig ist, zu wissen und macht Text⸗ ausgaben der Gesetze erst verständlich. Dem Werke direkt angeschlossen ist der„Führer durch das Bürgerliche Ge⸗ setzbuch“. Mit vielen Beispielen und Formularen für Klagen, Anträge und Beschwerden usw. Preis in dauer⸗ haftem Leinenband 5,50 Mk. Das Werk ist auch in 22 Lieferungen, a 20 Pfg, zu beziehen.—

Ferner machen wir unsere Leser auf das im gleichen Verlage erscheinende Lieferungswerk: Gesundheits⸗ schutz in Staat, Gemeinde und Familie, heraus⸗ gegeben unter Mitwirkung von Aerzten und Fachgelehrten von Emanuel Wurm empfehlend aufmerksam. Das Werk, das in gemeinverständlicher Sprache und unterstützt durch zahlreiche Abbildungen im Texte wie durch farbige Tafeln den großen Volksmassen zeigt, welche Forderungen sie zur Erhaltung ihrer Lebenskraft zu erfüllen und zu stellen haben, berücksichtigt nicht nur die private Hygiene, die Gesundheitspflege, die Jeder sich selbst angedeihen lassen soll und kann, sondern auch die soziale, die durch Staat und Gemeinde zu gewähren ist.

Aus den Gebieten, die der„Gesundheitsschutz“ be⸗ handeln wird, heben wir das Nachstehende hervor:

Geschichtliches über Gesundheitswesen.— Hygiene und Volkswirtschaft.— Entwickelung der Lebewesen. — Die Abstammung des Menschen.— Bau und Leben des Menschen.— Unsere kleinsten Feinde(Bak⸗ terien).— Boden⸗ und Wasserverseuchung.— Die Wohnungsfrage.— Körperpflege.— Nahrungs⸗ und Genußmittel.— Volkseinkommen und Volksernährung. — Geschlechtsleben.— Pflege des Säuglings und Kindes.— Ansteckende Krankheiten.— Berufskrank⸗ heiten.— Oeffentliche und häusliche Kraukenpflege. — Heil⸗, Haus⸗ und Geheimmittel.— Kurpfuscherei. — Küche und Kochen.

Das Werk wird in Lieferungen von je 32 Seiten à 20 Pfennig erscheinen und in 25 Heften komplett vor⸗ liegen. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und Kolporteure entgegen.

Beide Werke sind bei H. Schneider in

Für jede bei mir gekaufte

Werkstatt ausgeführt. Ver⸗ sand nach auswärts. Um⸗

tausch gestattet.

2

——

8 5 0 * 3 1 34 1

2

D

2— 3

n