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launig n ui Genossen Ed. Bernstein in London, der im pe Jahre 1889 auf Drängen Deutschlands aus der Schweiz ausgewiesen wurde, die Rückkehr dort⸗ hin erlaubt sei. der damals die Redaktion des„Sozialdemokrar“ äußerst schneidig führte, erfolgte zugleich derjenigen Motteler's, Schlü Tauscher's, die ebenfalls am„& beschäftigt waren. sonders durch Haupt⸗Schröder den Zorn des damaligen deutschen Polizeiministers Puttkammer auf sich gezogen. Genosse Motteler befindet sich ebenfalls in London, Schlüter i
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Nr. 46.
Seite 3.
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die Gehaltsverhältnisse der Landwirthschaftslehrer die gleichen sein sollen, wie diejenigen
Abu; 9 demisch gebildeten Beamten unterster Instanz. daa de. Der erste Ausschuß der Zweiten Kammer hat „ wide dem Landtag einen Antrag unterbreitet, dieser Gehaltsverhältnisse
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der Land⸗
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Zurückgenommene Ausweisung. Aus der Schweiz kommt die Nachricht, daß
Stuttgart.
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Enthüllung
Die Ausweisung Bernstein?
mit zialdemokr.“ Letzterer hatte damals be⸗ der Spitzelaffaire
in New⸗York, Tauscher in
Der württembergische Landtag
wurde aufgelöst auf den 5. Dezember ausgeschrieben. Unf Parteigenossen betreiben schon seit Wochen die Landtagswahlagitation mit großem es ist zu hoffen, daß sie gute Erfolge erzielen. Bisher waren nur zwei sozialdemokratische Ab⸗ geordnete in der württembergischen Kammer.
und die Neuwahlen
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Eifer und
Der Sozialismus marschirt! Aehnlich wie vor einiger Zeit Millerand,
hat sich auch der französische Kammerpräsident Deschanel in einer Rede, die er in Bor⸗ deaux hielt, dahin ausgesprochen, daß die Zeit der Lohnknechtschaft eine vorübergehende sein Die Lohnarbeit, so sagte er, ist, wie die gegenwärtige Ordnung der Dinge überhaupt, eine vorübergehende Erscheinung. die gegenwärtige Ordnung der Dinge einen großen Fortschritt gegenüber früheren Zu⸗ aber sie wird sich umgestalten, einer höheren Etappe zu weichen, einem Zustand Platz zu machen, wo die Menschen, welche pro— duziren, nicht mehr in einem Abhängigkeitsver⸗ hältniß zu einander stehen, sondern in einem Genossenschaftsverhältniß.
Ganz gewiß,
55 ed eute
um
Von unseren deutschen Stgatsmännern ist
nicht zu erwarten, daß sie so weit in die Zu⸗ Sie haben ja alle Hände voll zu thun, um die Interessen der Junker und Scharf⸗ macher zu fördern.— Trotzdem zeigt der Sozia⸗ lismus überall seine werbende Kraft!
Wieder ein Zuchthaus⸗Urtheil. Von der Straskammer zu Elbing wurden
Worte gesagt. mit dem angeblich bedrohten Maurer Brosinski und hat dabei nach dessen Angabe unter Anderem folgende Worte gebraucht: man zu, daß Du mich nicht zu doll hereinlegst.“ Auch Kriese hat ähnliches mis dem Brosinki gesprochen. der Vertheidiger Krieses, Rechtsanwalt Haase⸗ Königsberg, auf Angeklagten hin, vergebens führte er auch den Nachweis, daß die Worte, welche zu Brosinski gesprochen wurden, nicht als ein Versuch zur Unwahrheit zu verleiten, zu betrachten seien, sondern eine Mahnung, die reine Wahrheit zu Das Urtheil lautete wie oben angegeben. In der Urtheils begründung sagt das Gericht unter Anderem, die Angeklagten würden vielleicht die inkrimirten Worte nicht gebraucht haben, wenn sie gewußt hätten, welche
treffen könne.
om 31. Oktober die Maurer Krie se und Rost wegen versuchter Verleitung zum Meineid zu je einem Jahr Zuchthaus verurtheilt. Es handelte sich um eine Sache, die im Zu⸗ sammenhang mit dem Elbinger Maurerstreik Am 30. Nöthigung von der Elbinger Strafkammer zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. angeblich einem Streikbrecher einige drohende Vor der Verhandlung sprach er
Juli wurde Rost wegen
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Vergebens wies
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Strafe sie dafür
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung. Strafe. Beide Verurtheilte sind Familien⸗
Kreise werden dieses Urtheil unver⸗
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Staaten Elektoren Staat der und zum Re⸗ Mehrheit der die Ge⸗
Vereinigten erwählte
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ernennenden t unvertreten. ö haben am 6. Nov. 0 die Mehrheit de 0 f Namen Mac 8 inley gewählt ist. Dieser hat mithin den lieg davongetragen.
0 Krieg mit China.
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Außer den von Deutschen verübten [Greuelthaten, von deuen uns mehrere b hatenbriefe Kenntniß geben und die wir an and Stelle abdrucken, sind wichtigere Ereig⸗ nisse nicht zu verzeichnen.
ö i jhai berichtet wird, er⸗ suchten d i⸗Hung⸗ 9
en, ei Ell, richtung Y meisters von i, befehle durch e he Kriegsgericht in Paotingfu
an der Ermordung der de verurtheilt. Wird
43 so wird der Schatz⸗ eiste 6 mi des Hofes hingerichtet. Die fremden Botschaftee haben den chinesischen Friedensvermittlern mitgetheilt, daß die Ver⸗ handlungen von den fremden Vertretern nicht begonnen würden, so lange nicht die Regierung
einer strengen Strafe
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in Füdafrika. ttheilungen vom Kriegs⸗
Buren wieder eine leb⸗
mehreren kleineren Ge⸗
n Engländern starke Ver⸗
gkeit fechten brachten sie de luste bei.
General Votha und Dewet verfügen über 20 000 zum äußersten entschlossene Männer.
Etwaiger Mangel an Proviant und Munition 9 5 9
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werde durch Wegnahme bestimmten Trans dee an der sammelnden Bur 1 von 1400 Mann steht Stadt und Distrikt von
er für die Engländer lisirt.— Die Zahl Basutolandes sich
Ein Kommando bei Ladybrand.
Händen der Buren. ben standen unter Hermanus Steijn. Nach der letzten Ver tragen die Verluste der
Oktober im Ganzen
1 Arbeiter⸗ llung zur ings⸗Politik
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— würden wohl mischten Gefühlen Kenntniß Wir brauchen auch daraus kein Heh die Vorgänge finden. i f ö teiverhältnissen ihre na klärung. Wir haben dort nicht wie in Deutschland eine große, geeinte Partei, sondeten eine ganze Anzahl Frak— tionen, die sich alle sozialistisch neunen und von
eine rung der politischen N n zu den und so die Aufmerk⸗ ö der er fesseln.— Von den Berichten, die über den Kongreß mach Deutsch⸗ land gelangten— führte Genosse David aus 1
die meisten Genossen mit ge⸗ genominen haben. zu machen; chen Par⸗
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denen die„sozialistische Arbeiterpartei“ unter Führung von Guesde, und die der„unab⸗ hängigen Sozialisten“ unter Führung Jaures die bedeutendsten sind. Zu letzterer gehört auch der Minister Millerand. Beide Gruppen, denen sich noch auf beiden Seiten eine Reihe kleinerer Fraktionen angeschlossen hat, bekäm⸗ pfen sich heftig. Während erstere auf einen bal⸗ digen Zusammenbruch hofft, bei dem sich die sozialistische Partei der politischen Gewalt bemächtigen könne, pflegen die Anhänger Jau⸗ res' mehr die politische Kleinarbeit. Ihre An⸗ sichten gehen weniger in prinzipieller als in taktischer Beziehung auseinander. Aber infolge des lebhaften französischen Naturells gestalten sich die Auseinandersetzungen viel lebhafter, als wir Deutsche es selbst bei tiefgehenden, grund⸗ sätzlichen Meinungsverschiedenheiten gewohnt sind. So schlimm war es allerdings nicht, wie den Fernstehenden die gutbezahlten Berichte und fetten Telegramme bürgerlicher Blätter ver⸗
muthen ließen. Verschärft hatten sich die Ge⸗ gensätze durch den Eintritt Millerands in das
bürgerliche Ministerium, der von Guesde als ein Prinzipien⸗Verrath angesehen und verurtheilt wird. Wir wissen, daß die Ministerschaft Mille⸗ rands von der Dreyfus-Affaire her datirt. Kle⸗ rikale und der monarchistische Adel hatten auf das Heer riesigen Einfluß gewonnen, die Gefahr der Ermordung der Republik durch das von den Gegnern derselben durchseuchte Heer lag nahe. Dieser Gefahr zu begegnen, trat das Koalitions⸗ ministerium in Funktion, das auch die Republik rettete. Wenn deshalb von Guesde erklärt wurde, es sei für den Sozialdemokraten gleichgültig, ob ein Kaiser oder ein Präsident Loubet regiere, so stimmen wir Deutsche dem nicht zu, wir wissen, daß die sozialdemokratischen Grundsätze nur in einem demokratisch regierten Staatswesen verwirklicht werden können. Trotz heftiger, zum Theil unfruchtbarer Debatten faßte der Kongreß wichtige Beschlüsse. Zunächst bezüglich des Generalstreiks. Eine Richtung erhofft noch alles Heil von der Arbeitseinstellung aller Arbeiter, so daß nicht mehr die geringste Thä— tigkeit ausgeübt würde. Das sieht gewiß etwas verlockend aus. Aber mit Recht sagte Legien, Generalstreik, ganz recht, aber zuvor müssen die Arbeiter in den Organisationen sein. Manche Arbeitgeber sind in diesem Augenblicke, wo ge— schäftlicher Niedergang eintritt, froh, wenn ge— streikt wird. Drum mahnt der Kongreß, die Organisation zu stärken. Sind 70—80 0% aller Arbeiter darin, so kann die Arbeiterschaft ganz anders auftreten und es bedarf des Gene— ralstreiks nicht.— Auch die Beschlüsse bezüg⸗ lich der Betheiligung an der Gemeinde⸗ verwaltung sind sehr beachtenswerth. Bei einer Menge kommunaler Fragen sind die Ar⸗ beiter interessirt. Während früher stets die be— sigenden Klassen die Gemeinderäthe in den Händen hatten, haben die Arbeiter jetzt erkannt, daß für uns von großer Bedeutung ist, unsere Leute in den Gemeinderäthen zu haben. Des⸗ halb empfiehlt der Kongreß, den kommunalen Fragen mehr Beachtung zu schenken. Damit werden wir auf den wichtigsten Beschluß geführt, nämlich die Gründung des internationa⸗ len Sekretariats. Vortheilhaft wird es dadurch wirken, indem es sammelt, was in allen Ländern geschaffen wurde. Gewisse Forderungen müssen in allen Ländern gleichzeitig erhoben werden. Stets wird bei Militär- und Flotten⸗ forderungen von bürgerlicher Seite auf das pa⸗ triotische Verhalten der Sozialisten in andern Ländern hingewiesen. Vom Sekretariate wird man über die Stellung unserer auswärtigen Genossen leicht und sicher unterrichtet werden, was für die erhöhte Durchschlagskraft unserer Forderungen von Nutzen ist.— Durchaus ein⸗ müthig war der Kongreß in Bezug auf die Weltpolitik. Genau so, wie die deutsche Partei in dieser Frage. Kein einziger Sozial- demokrat tritt dafür ein. Noch vor wenig Jahren hätte man eine solche Mörderei, wie in Süd— afrika, wo zehn gegen einen stehen, nicht für möglich gehalten. Solch' barbarisches, hunnen⸗ mäßiges Vorgehen! Dazu noch die lächerliche Friedenskomödie im Haag, wo schon bei der Berathung der Vorschläge zur Erhaltung des Friedens jeder an neue Räubereien dachte. Deutschland fing mit der Pachtung von Kiau tschou an. Man wollte, wie Bülow sagte, auch ein„Plätzchen an der Sonne“ haben. Anlaß bot die Ermordung einiger Missionare. Diese ver langten in China Vorrechte, schützten Verbrecher, entzogen sie der chinesischen Gerichtsbarkeit und luden so den Haß der chinesischen Bevölkerung auf sich. Solche Anlässe zum Vorwand zur Weg
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