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zie Elsbeth,
Nr. 38.
Mitteldentsche Sountags⸗Zeitung.
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wieder, was er Eigenes hätte, und könnte frei atmen, und müßte nicht fort und fort an das Zinsen denken.“
Darauf ward eine Besichtigung und Schätz⸗ ung aller liegenden Gründe der Ortsbürger angeordnet, damit man ungefähr wisse, wie arm oder reich jedermann sei; und damit jeder auf gerechte Weise in Zukunft wegen der Steuer angelegt werden könne. Und jeder mußte bei den Gemeindsvorstehern angeben und beweisen, wie viel Schulden er auf Haus und Gütern stehen habe; und das ward treulich in ein Buch eingetragen und darnach jedermann geschätzt.
„Dann trat Oswald am Sonntage nach der Kirche mit seinen zween Beisitzern vor die ver⸗ sammelte Gemeinde und sprach:„Ihr Männer, liebe Mitbürger, unser Dorf hat sechstausend vierhundert Gulden Schulden. Das Geld haben wir teils in den benachbarten Städten zu ver⸗ zinsen, teils sind wir es hier im Dorfe uns selber für Heu, Haber, Fuhren und Requisi⸗ tionen schuldig. Was wir auswärts zu zahlen haben, wollen wir ein andermal besprechen. Jetzt wollen wir abthun, was sich die Gemeinde selber schuldig geworden ist.
(Fortsetzung folgt.)
Humoristisches.
Eine wahre Geschichte. Auf der Brühl'schen
Germanen, anscheinend Referendare, an einem Tische, als sich ein polnischer Jude im jüdisch⸗polnischen Kostüm (langer Kaftan, lange Stiefel und mit den unvermeid⸗ lichen Peies geziert) mit der Frage, ob es erlaubt sei, Platz zu nehmen, nähert und ohne Antwort abzuwarten, sich niedersetzt. Ueber die Vergrößerung der Tischrunde wenig erfreut, wendet sich der eine der Herren an den Juden mit den Worten: 10 17 Sie nicht, daß Sie hier unter Antisemiten
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Worauf ihm die verblüffende Antwort wird:
„Entschuldigen Se, meine Herren, so lang Se sich hier anständig betragen, können Se ruhig sitzen bleiben.“
(Jugend.)
Der Herr Major besichtigte eines Morgens unerwartet das Bataillon. Als ihm bei der dritten Kompagnie, dessen Hauptmann— Pape mit Namen— beurlaubt war, etwas nicht in Ordnung zu sein schien, rief er den stellvertretenden Herrn Oberleutnant heran und schnaubte ihn derb an.„Befehlen, Herr Major“, versuchte der Oberleutnant sich zu verteidigen,„aber Herr Hauptmann Pape—“„Bleiben Sie mir mit Pape vom Leibe“, schnauzte der Major,„Pape ist mir piepe, ich pupe auf Pape.“
(Simplic.)
Splitter.
O, daß ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal,—
Nur diese satte Tugend nicht
Und zahlungsfähige Moral!
H. Heine.
Terrasse in Dresden sitzen
*
Lebensweise ein Magenleiden, wie:
MNagenkatarrh, Mogenkrampf, Magen⸗ schwere Verdauung oder Ver⸗
schmerzen, schleimung
zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen dessen vorzügliche heilsame Wirkungen schon seit pielen Jahren
erprobt sind. Es ist dies das bekannte Verdauungs⸗ und Blutreinigungsmittel,
stärkt und belebt den ganzen des Menschen,
Für Aklagenleidende!
des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer oder 55 kalter Speisen, oder durch unregelmäßige
der 2 darunter Haupttreff. jahr. von Mk. g
Hubert Ulrich'che Nräuter-Wein.
e Kräuter-Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig efundenen Kräutern mit gutem Wein bereitet, und erdauungsorganismus ohne ein Abführungsmittel zu sein.
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Streber.
Sinnend sitzt man— lächelnd schaut man Der Bewerber lange Reihen— Endlich wählet drei heraus— man Glaubt, daß sie die besten seien; Wohlgeneigtest dekretiert man, „In die Stellen rücken ein: Bückdich, Duckdich, Knickebein!“
Herm. Beyer.
Geschichlskalender. 1
21. September. 1870: J. Jakoby und Herbig werden in Lötzen gefangen gesetzt. 1838: Eröffnung der ersten preußischen Eisenbahn Berlin⸗Potsdam. 1792: Proklamierung der Republik in Frankreich.
22. 1901: Parteitag in Lübeck. 1862: Sklaven⸗ befreiung in Nord⸗Amerika.
23. 1895: Steckbrief gegen Hammerstein erlassen. 1900: Internationaler Arbeiter-Kongreß in Paris. 1783: Cornelius, Maler,*
24. 1782: England erkennt die Unabhängigkeit Nord⸗Amerikas an. 1537: Jürgen Wullenweber, Führer der Hansa, hingerichtet.
25. 1896: Erster Sozialdemokrat im schwedischen
—
Reichstag. 1896: Publikation der„Wahlreform“ in Oesterreich. 26. 1815: Die„heilige Allianz“(„Friedens⸗
Bündnis zwischen Rußland, Oesterreich, Preußen 2c.) in Paris gegründet.
27. 1890: Letzte Nummer des„Sozialdemokrat“ in London erscheint. 1881: Geheimbundsprozeß in Chemnitz.
5
geboren;= gestorben.
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Kräuferwein beseitigt alle Störungen in den Blut- gefäßen, reinigt das Blut von allen verdorbenen,
krankmachenden Ptoffen und wirkt fördernd auf die Neu⸗
bildung gesunden Blutes.
5 Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter⸗Weines werden
Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also
5 nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ätzen⸗
den, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symp⸗
tome wie: Kopfschmerzen, Aufstossen Sodbrennen, Bläh- ungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die (veralteten) Magenleiden um so heftiger auftreten werden oft nach einigen
4 Stuhlverstopfung wie: Beklemmung, Kolikschmer- Nen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Blutanstauungen in Leber, Milz und Pfortadersystem(Haämorrhoidalleiden))
bei chronischen
al Trinken beseitigt. und deren unangenehme Folgen
werden durch Kräuter⸗Wein rasch und gelind beseitigt,
Kräuter⸗Wein behebt jedwede Unverdaulichkeit, verleiht
dem Verdauungssystem einen Aufschwung und entfernt durch
einen leichten Stuhl alle untauglichen Stoffe aus dem Magen
und Gedärmen.
Hageres, bleich. Aussehen, Blutmangel, 3 1 ü. 2 nung, Entkräftung e e e eines kran
785 haften Zustandes ber Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemüthsverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen,
schlaflosen Nächten, siechen oft solche Kranke langsam dahin. Kräuter⸗Wein
giebt der geschwächten Lebenskraft einen, frischen Impuls.
Kräuter⸗Wein steigert den Appetit, befördert Verdauuag und Ernährung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beschleunigt
und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven
nd schafft dem Kranken neue Kräfte und neues Leben. ahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies.
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