Ausgabe 
13.4.1850
 
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Intelligenz-Blatt

fuͤr die

Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen,

den Regierungsbezirk Friedberg

im Beſonderen.

Sonnabend den 13. April

1850.

Regierungsblatt⸗Auszüge.

Nr. 11 enthält: 1) Bekanntmachung, die Einberufung der Reichsverſammlung betreffend. 2) Bekanntmachung, die Beſtellung der Wahlcommiſſäre für die Wahlen der Abgeordneten zum Volkshauſe. 3) Bekanntmachung, die Bildung der Wahlkreiſe und Wahlbezirke behufs der Wahl der Abgeordneten im Großherzogthum zum Volkshauſe betreffend.

Nr. 12 enthält: 1) Verordnung vom 28. Februar, die Zeugen⸗ und Experten-Gebühren im mündlichen und öffentlichen Strafverfahren mit Schwurgericht in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen be treffend. 2) Bekanntmachung vom 1. März, die Entfernung aller Octe in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen von den Städten Darmſtadt und beziehungsweiſe Gießen für den Zweck der Beſtimmung der Zeugen⸗ und Experten⸗Gebühren in Aſſiſenſachen betreffend.

An die Herren Geiſtlichen, Aerzte, Buͤrger meiſter und Vorſtaͤnde der Gemeinden.

Der Verein für Landkranken-Pflege hat nach ſeinem eben ausgegebenen ſechſten Jahresberichte im verfloſſenen Jahre weſentliche Fortſchritte in einer lebenskräftigen Ent wickelung gemacht; es ſind in der Generalverſammlung die Satzungen vorgelegt und genehmigt worden, laut deren künftig der Arzt ſein Vorſtandsamt mit einem Oekonomie⸗ vorſtand und Rechner theilt; es iſt als begutachtender Aus⸗ ſchuß ein Frauenverein gegründet worden, der gleichwohl⸗ thätig in den inneren und äußeren Betrieb der Heilanſtalt ein greift; es iſt in beſonderen Promemorien allen einſchlägigen Behörden Kenntniß von der Wirkſamkeit und Lage der An⸗ ſtalt gegeben worden; es hat ſich das Mobiliar wie das baare Vermögen erhöht; es ſind die inneren Einrichtungen weſentlich verbeſſert worden, es ſind die Leiſtungen der Krankenpflege ſelbſt, wie ſeither in jedem Jahr gewachſen, und haben von 443 unentgeltlich behandelten Perſonen 244 durch den Verein freie Arznei und Pflegemittel, zum Theil vollſtändige Hoſpitalpflege empfangen; es ſind unter den gewonnenen Reſultaten nicht wenige, die in höͤchſtmöglichen Graden des Leidens den glücklichſten Erfolg ergeben haben. Der öffentliche Rechenſchaftsbericht an die Mitglieder giebt über alle dieſe Umſtände genaue Auskunft.

Die Landkrankenanſtalt des Vereins ſteht fortan unter dem Schutze Ihrer königlichen Hoheit der Großherzogin, der es gefallen hat, derſelben ein ſehr anſehnliches Geſchenk zu machen. Die ſchöne Aufgabe der Zukunft, und hoffent⸗ lich der nächſten Zukunft iſt, ein wohl eingerichtetes Ho ſpital für das heſſiſche Landvolk zu gründen, ſoweit es das Bedürfniß deſſelben fühlt, wo alle die Krankheiten und

Gebrechen Aufnahme finden, welche durch die Ortsarmen pflege keine Hülfe finden können; zur Löſung dieſer Aufgabe bedarf es demnächſt nothwendig einer thatkräftigen Mit wirkung der Gemeinden, in deren weſentlichem und aus ſchließendem Intereſſe dieſe Gründung geſchieht. Wir erlauben uns daher die Herrn Geiſtlichen, die Herrn Aerzte und Vorſtände der Gemeinden wiederholt aufzuforden, dem Zweck und der Entwickelung der Anſtalt ihre Aufmerkſam keit und ihren thätigen Beiſtand zu leihen, zu welchem Ende jede gewünſcht werdende Auskunft ertheilt wird. Darmſtadt, den 28. Februar 1850. Der Vorſtand des Vereins: Dru ch ber Geha

Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Maͤrz. Butzbach. Getraute:

10. Johannes Ronſtadt, Bürger und Leimſieder dahier, mit Anna Chriſtine, des Häfnermeiſters Caſimir Schmidt daſ. nachgelaſſene eheliche ledige Tochter.

17. Ernſt Ludwig Bauer, Bürger, Schuhmachermeiſter und Polizeidiener, mit Katharine, des Burgers und Leine webermeiſters Sebaſtian Habicht zu Schlitz nachgelaſ ſene zweite eheliche Tochter.

17. Heinrich Keppler I., Bürger und Häfnermeiſter, mit Katharine Margarethe, des Bürgers und Schuhmacher meiſters Philipp Kiefer dahier vierte eheliche ledige Tochter.

Getaufte:

3. Dem Bürger und Schreinermeiſter Wilhelm Diehl eine Tochter, Juliane, geb. den 3. Febr.

3. Dem Bürger und Kaufmann Karl Georg Philipp Flach ein Sohn, Ludwig Alexander, geb. den 3. Febr.

10. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 25. Febr.

11. Dem Bürger, Bierbrauer und Stadtrechner Georg Chriſtian Choilius eine Tochter, Charlotte Friederike Maria Margarethe, geb. den 5. Marz.

17. Dem Bürger und Schmiedmeiſter Friedrich Wilhelm ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. den 7. März.

31. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Heinrich Möh lich eine Tochter, Eliſabethe Anna Dorothea, geb. den 12. März.*