Ausgabe 
13.2.1850
 
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Privat- Bekanntmachungen.

Die Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaft Colonia,

(46) welche durch die Verordnung vom 26. November 1847 der Aachen⸗Münchner Geſellſchaft als ein inländiſches Inſtitut des Großher zogthums, gleichgeſtellt wurde, bietet dieſelben Garantieen

und Vortheile dar, wie jene Geſellſchaft.

Die unterzeichneten Agenten ſind zur Annahme von Verſicherungs-Anträgen auf bewegliche Gegenſtände jeder Art und zur Ertheilung jeder gewünſchten Auskunft bereit. Antragbogen zur Verſicherung können bei denſelben unentgeldlich in Empfang genommen werden.

Friedberg und Hungen den 11. Febraur 1850.

Die Agenten der Colonia:

NRulhis, in Friedberg.

Fun le, in Hungen.

Hotel Schroeder.

(188) Durch die Eröffnung der Main-Weſer-Bahn und deren Bahnhof am Taunus⸗Thor, bin ich ſo frei, meinen Freunden und Bekannten in der Wetterau meinen nahe gelegenen Gaſthof in empfehlende Erinnerung zu

bringen.

Preiswürdige Weine, gut zubereitete Speiſen, prompte Bedienung, laſſen mich hoffen, die Zufriedenheit der mich Beehrenden zu erwerben.

Frankfurt im Januar 1830.

Curl Schroeder,

Höôtel Schroeder, Steinweg.

Nacht Nei- Vorl

Orleuns

53.& Ne- fl. 58.

Regelmäßiger Dienſt (160) beginnt mit dem erſten März ünd finden jede Woche abwechſelnd über Havre, Rotterdam, Antwerpen, London und Bremen Expe⸗

ditionen ſtatt. Briefe frei.

Frankfurt a. M. im Februar 1850. 9 Joh. Aug. Simeons, Schuͤtzenſtraße Nr. 11.

Der

Fahrplan nebſt Tarif

der Main⸗Weſer⸗Bahn iſt

(4600 billig zu haben bei Friedberg.

C. Bindernagel.

An; e eg e (10) Baumwollen Zettel⸗ und Einſchlag⸗ arn, ſowie Maſchinengarn von vorzüglicher Onalttät, wird zu den möglichſt billigſten Prei⸗ ſen verkauft bei Friedberg im Februar 1850. Nathan Hirſchhorn, Uſergaſſe Nr. 244.

Zur gefaͤlligen Beachtung!

(149) Der Unterzeichnete macht ſeinen Freun⸗ den und Gönnern die ergebene Anzeige, daß vom nächſten Montag den 11. d. M. an, gutes bairiſches Bier, per Glas, in Zapf genommen wird, wozu höflichſt einladet Friedberg den 6. Februar 1850. G. Gerlach.

Tanzmuſik.

(20) Unterzeichneter macht einem hieſigen und benachbarten Publikum hierdurch die erge⸗

bene Anzeige, daß nächſten Markttag den 13. d. M., gut beſetzte Tanzmuſik bei ihm anzu⸗ treffen iſt. Friedberg den 6. Februar 1850. G. Gerlach. Zum Verkaufen.

. Ein faſt ganz neues ſechs⸗ Noctaviges Piano iſt billig f zu kaufen bei Inſtrumenten⸗ macher Glück in Fried⸗ berg. 1A Eine Scheuer (175) auf den Abbruch hat zu verkaufen Eberhard Karl, in Traismünzenberg. Verſtei gerung. (176) Montag den 18. d. Mts., ſollen auf dem Hofe zu Rinderbügen bei Büdingen, nach⸗ ſtehende Gegenſtände freiwillig verſteigert werden: 4 Pferde und ein zweijähriges Fohlen, 9 Ochſen,

10 tragbare Kühe und 2 tragbare Kalbinen/ 1 Faſelochs, 2 Paar junge Stiere, 8 Rinder, 100 Stück Hämmel, 40 Jahrlingslämmer, 60 Schaafe, 12 tragbare Mutterſchweine, 24 junge Zuchtſchweine, worunter ſich 4 junge Eber befinden, 2 fette Schweine, 3 Wagen, 6 Pflüge, 2 Eggen, 150 Malter Kartoffeln, eine vollſtändige Brennerei, mehrere Brannt⸗ weinfäſſer und ſonſtige Geräthſchaften, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Rinderbüger⸗Hof den 7. Februar 1850. Theilmann, Pachter.

Bekanntmachung.

(177) Nachdem durch gemeinſchaftlichen Kauf des von Sr. Erlaucht dem Herrn Grafen von Degenfeld ſeither in Pacht gehabten Guts, von Petritag 1850 nachfolgende Gegenſtände über⸗ flüſſig erſchienen ſind, ſo beabſichtige ich Dienſtag den 19. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend: vier Pferde, zwei Paar Ochſen, zehn Kühe und drei Rinder, zwei Mutterſchweine mit Ferkel, eine trächtige Erſtlingsmuck und vier⸗ undzwanzig Stück große Zuchtſprenger, Wagen⸗ und Ackergeſchirre für vier Pferde, einzelnes Geſchirr für vier Ochſen, zwei Wagen, ein Ochſen⸗ und ein Pferdewagen, vier Pflüge und zwei Eggen, in meinem Hofe ſelbſt, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, einer öffentlichen Verſteigerung auszuſetzen, was die Herren Bürgermeiſter be⸗ kannt machen zu laſſen erſucht werden. Bellersheim den 31. Januar 1850. K. Carl, Pachter.

Annonce.

(178) Feine Thibets von fl. 1. 30 kr. per Staab an, glatte, geköperte und Lüſtre-Orleans, ſowie verſchiedene andere Sorten wollener Klei⸗ derſtoffe von 40 kr. bis fl. 1. 20 kr. per Staab, halbwollene und ganz wollene Hemdenflanelle und dicke Multongs, glatt und geköpert von 30 kr. bis fl. 1. 20 kr. per Staab,,/ und ½ breite Kleider-, Möbel- und Vorhangkattune, mit und ohne Glanz von 12 bis 24 kr. per Elle, gedruckle Hamans in kleinen Deſſins für Kleider- und große Möbelmuſter von 9 bis 12 kr. per Elle, glatte und geköperte ſchwere Baum wollenzeuge für Kleider, Bett- und Möbel⸗Ueber⸗ züge, weiße Piqué in großer Auswahl von 8 bis 24 kr. per Elle, Piquéè-Decken und Piqué⸗ Röcke von fl. 1. 30 kr. bis fl. 5 per Stück, ſchwere, im Garn gebleichte Leder- und Haus⸗ macherleinen von 10 kr. an per Elle, Lang⸗ ſhawls, viereckige kleine Tücher und große Um⸗ hängſhalws von 48 kr. bis fl. 9. per Stück, engliſche und oſtindiſche Foulards von fl. 1. bis fl. 3 per Stück, Baumwoll⸗Foulards von 24 kr. bis 40 kr. per Stück, Halsbinden und Shlips in Seide, Halbſeide, Wolle, Halbwolle und Baumwolle von 24 kr. bis fl. 4. per Stück bei R. O. Hauſſer, auf dem Römerberg in Frankfurt a. M.

Er x ung.

(179) In Nr. 65 des gegenwärtigen Blattes vom 22. Auguſt vorigen Jahrs findet ſich unter 1284 eine Warnung von unſerer Seite in Be treff des Herrn von Leonhardi zu Großkarben abgedruckt. Da der Inhalt derſelben auf einem Irrthum beruht, ſo fühlen wir uns der Wahr⸗ heit gemäß verbunden, dieſelbe, wie hiermit ge⸗ ſchieht, öffentlich und ausdrücklich zu wiederrufen. Burggräfenrod am 9 Februar 1850. Der Ortsvorſtand daſelbſt.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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