Ausgabe 
4.5.1850
 
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Main⸗Weſer⸗Bahn.

s) Vom 1. Mai 1850 anfangend finden die Eiſenbahnfahrten auf der Strecke zwiſchen Friedberg und Frankfurt bis auf weitere Beſtimmung in nachſtehender Weiſe Statt.

An Sonn- und Feiertagen 30 Minuten ab.

Von Friedberg nach Frankfurt a. M. Von Frankfurt a. M. nach Friedberg. Stationen Vormittags Nachmittags Stood Vormittags[Nachmittags

I. III... II. IV. VI. VIII.

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Friedberg Abgang 5 35] 8,55 1 30 640 Frankfurt a. M. Abgang 6 40 10 3603 648 Niederwöllſtadt 5 48 4 8143 6 530 Bockenheim 8 6 47 10 4363 76 55 Großkarben 5 5 57 917 1527 2 Bonames 8 7 11056 320078 Dortelweil 1 6 3/9 230 1587 8Vilbel 8 7 10110 603 30 718 Vilbel 3 6130 9330 2 87 18 Dortelweil 55 717111130 33707 25 Bonames 1 6230 943 2 180 7 280 Großkarben* 7 231119 3 43ʃ 731 Bockenheim 22 6 35 955, 2 30] 7 40 Niederwöllſtadt 7 341110300 3547 42 Frankfurt a. M. Ankunft 6 40 10 2 35 745 Friedberg Ankunft 745/1141457 53

geht der Zug VII. von Friedberg ſtatt um 6 Uhr 40 Minuten, um 7 Uhr

Die Großh. Eiſenbahnbau- Direction zu Gießen

Laubenheimer.

Pfänderverſteigerung.

(687) Mittwoch den 8. Mai d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, wird in dem Rathhauſe dahier eine Doppelflinte, ein kupferner Waſchkeſſel, un⸗ gefähr 9 Pfund Zinn und verſchiedenes Weiß⸗ zeug öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 29. April 1850. Der Großh. Domänenbote Ra ab.

NN

Privat Bekanntmachungen. Bekanntmachung.

(670) Auf der von Lersner'ſchen Ziegelhuͤtte u Obererlenbach ſind unausgeſetzt nachſtehende Bene, beſter Qualität, vorräthig zu haben:

Ruſſenſteine, gute, 10 fl. per tauſend,

rothe 9*

0 Stücker, 6* Backſteine 9 2 Ziegel 9. 7 Hohlziegel 4 kr. per Stück, Schornſteinkloͤtz 9 fl. per tauſend, Keſſelſteine 9

Plättcher N 1

Obererlenbach den 27. April 1850. Die Verwaltung:

Reinicke.

Zum Verkaufen.

(688) Zwei ſchon gebrauchte, noch in gutem Zuftande ſich befindliche zweiſpännige Wagen mit eiſernen Achſen und zwei neue einſpännige ditto mit eiſernen Achſen ſtehen zu verkaufen bei Schmiedmeiſter Johannes Göbel zu Petterweil.

ere

(689) Eine noch ganz neue Scheuer, erſt vor 12 Jahren gebaut, maſſiv von gutem eichen Holz, 70 Fuß lang, 38 Fuß breit und 22 Fuß hoch, hat wegen Veränderung ſeiner Oekonomie gebäude auf den Abbruch zu verkaufen

Pachter Hammel zu Staden.

Verſteigerung. (690) Mittwoch den 8. Mai d. J. wollen die Erben der dahier verſtorbenen Frau Wittwe Jung deren hinterlaſſene Mobilien als: Gold, worunter eine ſehr ſchöne Damen-Uhr, Silber, Meſſing ꝛc. ꝛc., verſchiedene gute Kleidunggſtücke, Weißzeug, Bettwerk, eine ſehr gute Wiener Stand⸗Uhr, 1 ditto Kaunitz, ein ganz neues Sopha mit 6 Nußbaum-Stühlen, 2 desgleichen Bettladen, 1 ditto runder Tiſch, Schränke und dergleichen mehr, in der Wohnung des Herrn Paul Falck freiwillig verſteigern. Anfang Mor- gens um 9 Uhr.

Friedberg den 1. Mai 1850.

Lehrlings⸗Geſuch.

(691) Ein junger braver Menſch kann bei mir unter annehmbaren Bedingungen die Kamm macherei erlernen. Friedberg den 2. Mai 1850. Wilhelm May.

Bekanntmachung.

(692) Erbvertheilungsbalber ſollen Dienſtag den 7. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, in der Wohnung der verſtorbenen Georg Reimers Eheleute dahier, nachfolgende Gegenſtände, als: 1) 3 trächtige Kühe,

2) 2 Schweine,

3) 5 Stück Schaafe und 4 Lämmer,

4) eirca 8 Fuder Stroh,

5) Heu und Grummet,

6) circa 15 Malter Kartoffeln und circa 6 Malter Gerſte,

7) Kupfer, Zinn, Blech und Eiſen,

8) neue Bettfedern,

9) Möbeln, Linnen⸗Tuch und ſonſtiges Haus⸗ geräth,

einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung

ausgeſetzt werden.

Schwalheim am 1. Mai 1850. Der Vormund: Martin Reimer.

Zum Verkaufen.

(693) Einen jungen Faſelochs(Schwarz- ſcheck), zur Zucht, hat zu verkaufen Afſenheim. Jacob Reuling.

Ein fa dünn g.

(69110 Sonntag den 5. Mai 1850 wird bei günſtigem Wetter meine Gartenwirthſchaft er⸗

offnet, wozu höflichſt einladet W. Schmidt.

Nachkirchweihfeſt.

(695) Wegen den am zweiten Pfingſtfeiertag allenthalben beginnenden Sommerbeluſtigungen, wird die hieſige Nachkirchweih ſchon nächſten Sonntag den 5. dieſes Monats gehalten, wozu ich alle meine Gönner und Freunde unter dem Bemerken hiermit freundlich einlade, daß ich, außer ſehr billigen und reingebaltenen Weinen, auch den feinſten Maitrank verzapfen werde. Niederwöllſtadt den 1. Mai 1850. Phil. Speck, Gaſtwirth.