Ausgabe 
31.1.1849
 
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ßgabe deſſelben beantworten. 0 Darmſtadt am 20. Januar 1849. oneeehbn c.

Scriba.

Dieſelbe an dieſelben.

Betreffend: Die Landgeſtütsanſtaltz insbeſondere die Bedeckung von Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler 1849. 1

Diejenigen von Ihnen, welche fur 1849 Verzeichniſſe und Scheine zu muthmaßlich bedeckt werdenden Stuten be⸗

dürfen, werden den Bedarf alsbald einberichten. Friedberg den 24. Januar 1849. 121 0. 8 Su bdri e k

Dieſelbe an dieſelben.

Belreffend: Den Einſturz der Brücke über die Lahn bei Köl be, ober⸗ halb Marburg.

Nach einer hierher gelangten Mittheilung, iſt obige Brücke beim letzten Eisgang eingeſtürzt, wodurch die Paſſage auf der Frankfurter. Straße, für ſchwere Frachtfuhrwerke bee iſt, welche nunmehr bis zur Vollendung einer hölzernen Brücke, von Giehen entweder über Fulda, oder über e ee und Biedenkopf, den Weg nach Kaſſel, einzuſchlagen haben. Wir ſc Pen Sie hiervon in Kenntniß zur Veröffentlichung

Friedberg den 25, Januar 1849. 5 un nn 1275 10% MDA Wi Nr

Das Großh. Heſſ, Landgericht Großkarben an die Großh. Heſſ. Bürgermeiſter des Bezirks. Betreffend: Die nach Brandausbrüchen vorzunehmenden Unterſuchungen und Sthadensabſchätz engen. Indem wir Sie benachrichtigen, daß nach einer Vet⸗ fügung der höchſten Staatsbehörde füt dir Folge die Ge⸗ richte bei jedem Brande nicht blos den Tharbeſtand zu conſtatiren und an Ort und Stelle eine Informativunter⸗ ſuchung vorzunehmen, ſondern ach die niich den Beſtim⸗ mungen der Verordnung vom 18. Nopember 1816 zu be⸗ thätigende Schätzung des Brandſchadens zu leiten haben, weiſen wir Sie an, von allen in Ihren Gemeinden vor⸗ kommenden Bränden unverzüglich Anzeige an uns zu machen. Großkarben den 20. Januar 1849. f

ö 3 42 Mae ee geben, und die Anfragen Einzelner nach n a 3

8 8 92 1 We zirks rot., ente Fiend. Briebberd, ant 10. Jandar 18n

Anweſend: 11 Bezirksräthe(Emmerich abweſend ohne Ent⸗

e nc) und die Gr. Regierungsräthe Ouvrier und Rauten⸗

Das Protokoll der vorigen Sitzung wird verleſen und ange⸗

nommen.

reges rbnung 2

l e h 2 85 Vicinalwegs von Steinfurth nach Niedermörlen. In Bezug auf die vorliegenden vom 1. Juni 1839 kenkillag Acten erſtattet der Ausſchuß, unter Vorleſung der ein⸗

üglichen Erlaſſe und Erklärungen und Vorlage des Plans,

. a ausführlichen Bericht deſſen Antrag dahin geht: die Gemeinde Nie⸗ de 7 Honbenen eg ſeß

den bereſts 1 emeinde Steinfurth be⸗ nen wie die kretsräthliche ügung vom 28. Juli 1846 und der Plan beſtimmt, fortzuſetzen und auszubauen. Cr etzſchmar:

Ich moͤchfe die Vorfrage ſtellen, ob eine Gemeinde rechtlich verpflichtet it, einen Weg zu bauen, der ihr wenig oder keinen Vortheil bringt.

Steinfurth hat gebaut, ohne daß es die Zusicherung hatte, daß die

andere Gemeinde ihm entgegen kommen wolle. Stock haufen: Niedermörlen hat von dieſem Wegbau zwar keinen Vorth ür

Steinfurth unv dke Nachbargemeinden iſt er aber eine Lebeßsfkage. Iſt die Nothwendigkeit eines Wegbaues anerkonnt, was hier der Fall iſt, ſo iſt auch eine Nachbargemeinde verbunden, der andern entgegenzubauen. Streb: Nicht allein Steinfurth, ſondern noch mehrere, Nachbargemeinden find bei dieſem Wegbqu intereſſirt, und es iſt die vorgeſchlagene Richtung die lerdings zpetkwäßigſte. Nie⸗ dermörlen iſt ſeither durch die Staatsſtraße ſehr begünftigt geweſen und in neuerer Zeit wieder durch die Anlage der Chauſſee nach e 190 auch einmal eine 4 e auf einen ie Verbindung der Nachbargemeinden eckenden Weg. Kuhl: Wenn wir Wah en nc 0 2 daß eine Nach fr. gemeinde rechtlich zum Entgegenbauen verpflichtet iſt, ſo iſt es doch die größte Billigkeit, daß ta e e entgegen⸗ bauen, welche nicht an einer Staaks⸗ oder Provinzi Iraße egen. Das Bedürfniß des Baues iſt anerkannt, und Niedermörlen will auch, jedoch in einer andern Richtung, bauen, in welcher die kur⸗ heſſiſche Gemeinde Nauheim eine noch viel größere Strecke bauen müßte; was von dieſer abgelehnt worden iſt. Es wäre alsdann der 7997 Wegbau unnütz und der Koſten aufwand vergeblich. Der Aus⸗ 15 Wotan Linſtimmig angenommen. bb branſchlag 5 0 Der Ort orſtand will dem Controlleur 5 fl. Gebühren bewilltgen, auth urter die Ortsbürger 1000 fl. Lertheiten die in 2. Klaſſe umgelegt werden ſollen. Beide R in Bezug auf bereits früher gefaßte Beſchlüſſe auf Ausſchußbericht zurückgewieſen. Gage 10 0 d been en an der Node 2 5 emeinderath will, daß bei auswärtigen Bränden die Spritze au der Frohnde eech Ver B Neger bet gegen dieſen Beſchluß des Gemeinderaths proteſtirt, iunem er behaußtet, es ſtehe dem 1 e t zu, den wenigen Pferdebeſitzern dies aufzu⸗ halſen. Auf Ausſchußbericht wird die de teſtation des Bürgermeiſters füt 2 befunven und ie Ancag des Geteladeraths einſtimmig darfend odge non n ieee een e.

5. a 5 2 f 4 ma ſein Elgenthum an nachſtehend verzeichne⸗ Bekanntmachungen von Be⸗ eng nder Genarzung Serrl gelen Geend. 7 hoͤrden. ſtücken nicht urkundlich darzuthun. 0 W daher alle Diejenigen, welche perſönliche over

Auffor der ung an die Schuldner der Pfand⸗ und Leih⸗ Anſtalt zu Friedberg. 5 112) Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ 5 it, deren Pfänder bis fetzt verfallen ſind, Weins; den aufgefordert, dielelbe bis zum 10. Febr. . J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt

dingliche grechte an ſolchen zu haben vermeinen, andurchl aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen geltend zu machen, widrigenfalls ſie ſtillſchwei⸗ gend damit ausgeſchloſſen, die Kaufbriefe über dieſe Stücke aber gerichtlich beſtätigt werden 104/2615 Rthn. in den Mlttelwieſen, 648/14 20 Rthn. auf dem Kiſſeler,

17. Februat d. J., Morgens um 9 Uhr, auf dem Rathhaus zu Cleeberg, Herzogl. Amts Uſingen, durch den unterzeichneten Bürgermeiter 1055 Elkeberg ein neues Wohnhaus, Stufide

von Büß bach entfernt, auf den Abbruch ver⸗ ſteigern und wird bei annehmbdarem Gebote der Zuſchlag alsbald ertheilt. 120l8 Das Haus iſt 80 Fuß lang, 32 Fuß tief, zwei und einen 5 a 12 Fuß hoch fw heſſiſchem Maaß), vorzüglich als 1 5 chaftsgebaude geeignet, erſt 1843 neu don Holz erbaut und mit Schiefer gedeckt. Daffelbe ent⸗

Es werden

deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll.

Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aug⸗

löſung, ſowie die Renovation, nur an den dazu beſtimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg den 15, Januar 1849. Für die Pfandhaus⸗Verwaltung F a a tz. Kein:

Edicetal ladung.

(7) Heinrich Schneider III. von Södel ver⸗

648/15 1 Pl. 20 Rthn. an vorigem Stück, 95/19 11 Nihn, am Filgesweg, 175% 1 Vll. an der hohen Ghaße, f 251/11b 1 Vtl. daſ. an Wilhelm Diehl. Friedberg den 5. Januar 1849.

Gilmer. Bekanntmachung. (117) Die Erben des verſtorbenen, Ober⸗

Großh, Heſſ. Landgeri ht Dr. 8

jägermeiſters von Bibra laſſen Samſtag den

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hält acht große und klelne Zimmer, Kliche, Spei⸗ ſekammer und einen Saal und haben die Zim⸗ mer hohe und ſchöne Fenſſer

Lebhaber wollen, um den nöthigen Augen⸗

ſchein zu nehmen, ſich an den Unterzeichneten wenden. 85* e es A185 Eteebetg den 19. Januar 1849.

174

Der Bürgermeiſter

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