Ausgabe 
30.6.1849
 
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ntelligenz-Blatt

fuͤr die

Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen,

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im Beſonderen.

. 50. Sonnabend den 30. Juni 18249.

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ö gemeineren Betheiligung an dem Provin⸗ 1849 A mt l N 4 T h 41. zial⸗Verein ab. Es ergeht deßhalb nochmals der dringende be. Büpmeim K Aufruf an die Landwirthe der Provinz, deren Verhältniſſe 121 den Beitritt zu unſerem Verein geſtatten, an demſelben ſich

zu betheiligen, und dadurch ihren ärmeren Gewerbsgenoſſen und ſich ſelbſt zu nützen. Die Großherzoglichen Herrn Bür⸗ germeiſter und die verehrlichen Mitglieder des landwirth⸗ ſchaftlichen Vereins werden um gefällige Mitwirkung zur möglichſten Verbreitung dieſer Aufforderung ergebenſt erſucht. Laubach den 15. Juni 1849. a Der Präſident des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen.

Aufforderung

zur Theilnahme an dem landwirthſchaftlichen Verein N von Oberheſſen.

Durch den Ausſchuß unſeres landwirthſchaftlichen Drovincial-Vereins von Oberheſſen dazu aufgefordert, eine Einladung zum Beitritte zu dieſem Vereine an die Land irthe Oberheſſens zu erlaſſen, entſpreche ich um ſo lieber leſem Auftrage, als ich von der Ueberzeugung durchdrungen bin, daß eine Belebung des Intereſſe an den Zwecken des Vereins zu ihrer Erreichung ebenſo nöthig, als zu wünſchen ſt. Es ergeht daher an alle Landwirthe unſerer Provinz,

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Veiſeſkizzen aus Kalifornien, im Frühjahr 1848.

Sizelegenen Pot, in birſigem Plaßze jährlich fl. 2. iſig mehr. 1 Aller Art eignet Journal noch dt Auflage.

1 1840. frankfurter .

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deren Verhältniſſe es irgend geſtatten, überhaupt an alle Bewohner derſelden, welche für die Landescultur ſich inte

reſſiren, der ebenſo ergebene als dringende Aufruf unſerem

landwirthſchaftlichen Vereine beizutreten, da derſelbe nur durch eine Vereinigung aller Kräfte etwas leiſten kann, und ſeine Leiſtungen nur durch eine allgemeinere Betheiligung fruchtbringend werden können. Es iſt zwar natürlich, daß in unſerer, in politiſcher Hinſicht ſo ſehr bewegten Zeit, das Intereſſe an allen anderen Beſtrebungen, alſo auch an denen des landwirthſchaftlichen Vereins nachgelaſſen hat, allein

grade die dermaligen Zeitverhältniſſe machen es wünſchens⸗

werth eine moͤglichſt ſtarke Betheiligung an unſerem Vereine

zu veranlaſſen. Es könnten die Beſtrebungen deſſelben einen Vereinigungspunkt gemeinſamer Thätigkeit abgeben, in welchem die durch politiſche Anſichten getrennten Partheien

auf einem praktiſchen Felde wieder zuſammengeführt würden.

Aber auch mit Rückſicht auf den Druck der Zeit iſt eine lebendige und allgemeine Betheiligung an dem landwirth⸗ ſchaͤftlichen Verein ſehr wünſchenswerth. Die Laſten und Bedürfniſſe des Staates nehmen in demſelben Verhältniſſe zu, als die Hülfsquellen und Einnahmen ſeiner Angehörigen verſiegen, es bedarf daher nicht nur doppelter Anſtrengung um dem Druck der Zeit nicht zu unterliegen, ſondern es erhöht ſich auch die Pflicht durch wechſelſeitigen Austauſch der Erfahrungen und durch Belehrung ſeine Mitbürger zu unterſtützen. Dazu ſind beſonders die landwirthſchaft⸗ lichen Bezirksvereine geeignet, dieſelben ſind es beſonders, durch welche der Verein für den kleineren Landwirth nütz lich wirken kann, eine Wiederbelebung derſelben hängt aber

Von J. Tyrwhitt Brooks. (Fortſetzung.)

Früh am Morgen, nachdem dies geſchehen, ging Mr. Marſhall am linken Ufer des Stromes herunter, als er Etwas blinken ſah, das er im Anfang für ein Stück Opal, einen klaren, durchſichtigen und dort ſehr gewöhn lichen Stein hielt, der an den abgewaſchenen Stellen des eingebrochnen Ufers funkelte. Er achtete nicht weiter darauf. Während er aber den Arbeitern noch die nöthigen Befehle gab, ſah er an andern Stellen gleiche und eben ſo blitzende Körper, ſo daß er zuletzt, von Neugierde ge reizt, ſich niederbückte, einen derſelben aufzuheben.Wiſſen Sie, ſagte Mr. Marſhall zu mir,daß ich mich im An⸗ fange ein paar Mal ordentlich beſann, ob ich den Rücken krumm machen ſollte oder nicht, und ſogar mich entſchloß, es nicht zu thun, bis weiter unten ein andres glimmern des Stück meinem Blicke begegnete. Es iſt die größte der jetzt vor Ihnen liegenden Goldſcheiben. Ich beſchloß endlich, es aufzuheben und fand zu meinem Erſtaunen, daß es eine dünne Schuppe allem Auſcheine nach reinen Goldes war., Er ſammelte hiernach noch etwa 2030 ähnliche Stücken, wobei er ſich nach genauerer Unterſuchung end⸗ lich überzeugte, daß ſeine Vermuthungen recht geweſen. Der erſte Gedanke hierüber, der in ihm aufſtieg, war der, daß dies Gold dort von einem frühern indianiſchen Stamm entweder verloren oder vergraben worden ſei. Es konnten ja einige jener geheimnißvollen Bewohner des Weſtens geweſen ſein, von denen wir weiter keine Berichte haben,