Ausgabe 
26.12.1849
 
Einzelbild herunterladen

pier nadn.

che und d ſinnigen bei all denn ein lauchzend rung vor ſchlagt.

Beſchee⸗ enke aber ſchweigend ue bange

bund vor⸗

T Kron⸗ liebende U vermag. zeihnachts⸗ vollendet.

loſt ſie die F über die n. Schmuck laute Ge⸗

dert, nach⸗ A. gedankt, an ihr die

tin pracht⸗ tete Ding ſiſtuͤck zum iges, aber lte Ausgabe er ſo lange ſind ſeine

i freudigen ind leiſe zu⸗ nachts baum, 16 unchen.

in kteutiges ampft, er, ber Eduntd ven britten daß ich Dir uur uin dit

0 eh hert⸗

leitung 100 1 otril bricht! ven beſchett *

Eirts

r ſleber ati daß

fred ein,

..

1

60

419

er mir die Wohnung umſonſt giebt; Koſtgeld i ihm ohnehin bezahlen. fach Aa nee K A h

Ich habe hier zwei Butterbrode in meinem Kober,

ſagte die Große,willſt Duzeins?

Giebſher! Der Kuchen beim Conditor drüben wäre

freilich beſſer, aber was will man thun? Wi

Sie wandeln eine Weile ſchweigend neben einander. utterbrod aufgezehrt hat, fragt ſie;

Nachdem die kleine das B Haſt du noch Zeit, Bertha?, Warum 2, el gur.

Du kannſt mit mir in die Heinrichsgaſſe zum Gold ſchmied gehen. Ich will meinem Liebhaber einen goldenen

Ring zu Weihnachten kaufenz darum habe ich ſeit zwei

Monaten ſo geſpart, um drei Thaler zu erſchwingene Du

J

kannſt mir ausſuchen hekfen⸗ rige

Die Große bleibt wie N ſtehen und ruft rr nel! Da ſehe Einer das

Nun, mein grundgütiger Him Mädchen an. Mir beftelt ſie die Bütterbröde ab, und ihrem Liebhaber kauft ſie einen Ring für drei Thaler. Biſt du verrückt, Auguſte 2 Und was ſchenkt er denn Dir?- Nichts, entgegnet Auguſte mit Reſignation,denn er hat nichts, oder er braucht es vielmehr zum Staate, denn er iſt ein gebildeter Menſch. 0 Ein gebildeter Menſch, wiederholte Bertha,und er läßt Dich hungern und nimmt den Ring; ja Du biſt verrückt, Auguſte e Ibu f

Schweig! entgegnete dieſe,Du weißt nicht, was

wahre Niehe iſt n e Men Nan 0180 5 Sie beſchleunigten ihre Schritte, und ſind bald in

Bulnas

f IV. n J zun nne nut 0 Eine beſcheidene Wohnung im zweiten Stock nach dem Hofe heraus. Man könnte ſie faſt ärmlich nennen, wäre nicht Alles ſo reinlich und! in der Ordnung gehalten! Eine Frau von vierzig Jähren! ſitzt am Krankenbette ihres Mannes. Er mochte kaum, zehn Jahre älter ſein, aber Krankheit und Leiden haben ſeine Wange gefurcht, ſein Auge getrübt, ſeine Lippen entfärbt⸗:wer iſt e ein Greis geworden, der zu harren ſcheint auf den Todesruf des bleichen Genius. n Die Fran, blaß, bekümmert, ſelbſt leidend, iſt ein Bild der ſtummen Duldungz mur das Auge haftet oft mit unendlicher Rührung und Bekümmerniß am Antlitz, des Krauken.. ie eee ee eee Jetzt ſchlägt er die Augen auf und fragt mit matter Stimme.:Was fat einen Tag haben, wir heute? 5 Die Frau zögert einen Augenblick, als konnte, ſie ſich

nicht beſinnen, im Grunde aber ſcheut ſieß ſich, ese zu ſagen; endlich antwortet ſſe leiſe;Es iſt der heilige Weihnachfs⸗ abend, Väterchen! h:

Der Weihnachtsabend! ſeufzte der Kranke, und eine Thräne ſtiehlt ſich aus feinem Aüge;darum ſchim⸗ mert's im Hofe auch ſo hell es ſind die Chriſtbäume aus den Fenſtern. O, Alles freut ſich des heiltigen Abends, nur ich nicht, nur nicht die Kranken und Elenden

50 ½ O ſei nur 12 Väterchen! ſchmeichelt'die Frau,

Du wirſt geneſen, und im künftigen Jahre feiern wir inen doppelt ſchönen Chriſtabend; dann iſt auch unſer Rudolph von der Reiſe zurück, und das Glück in Hülle und Fülle bei uns eingekehrt. 9

Schiuß folgt.) e

inne S 100.

der bezeichneten Straße verſchwunden. 10

n 0K

00 nenn undch Edietal ladung.. bn Nachvem gegen Peter Kites Shekute(1878 Für Konrad Sprankel zu Röthges,

n faho!

79

ilbel der förmliche Concursprözeß verkannt

worden iſt, werden Alle, welche Anſprüche an 75 unter Curatel 5

75 9 Netzger von dor n eee, e ee, e e ee 0 Februar k. J. macht, daß Meßzger für

Mittwoch den Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen und zu begründen. Etwaige Stell- vertreter müſſen gehörig bevollmächtigt und zum Abſchluſſe des zu verſachenden Arrangements legitimirt erſcheinen, indem es ſouſt ſo ange⸗ ſehen werden ſoll, als ob ihre Mandanten in die von der Mehrheit der perſönlich anweſenden oder gehoͤtig vertretenen Gläubiger gefaßt wer⸗ denden Beſchlüſſe einwilligten. g Groskärben am 30. November 1849.

Jäger. Sartorius.

Bekannt mach un g, (1802) Der ſeitherige Verwalter der Gräflich Stolldergiſchen Hofmühle bei Hirzenhain, Herr Oöffler, verläßt am 1. Januar 1850 dieſe Stelle und tritt aus dem Dienſt Sr. Erlaucht des Herrn Grafen zu Stollberg Wernigerode. Wir fordern daher alle Diejenigen, welche Forderungen an die Hofmühle zu machen haben, auf, dieſe Forderungen innerhalb 8 Tagen uns anzumelden.

Zugleich verbinden wie hiermit die weitere Anzeige, daß die künftine Verwaltung der Hof⸗ mühle dem Herrn Georg Heinrichs aus Gedern und dem Herrn Hermann Conſtabel übertragen worden iſt und daß, vom 1. Januar 1850 an,

1) 56 Tiſchtücher 2) 2 Tafeltücher 3) 47 Handtücher

77 11014700

alle Zahlungen für die Hofmühle nur an Herrn 1 8 gürtig geletſtet werden können. Ge vern den 14. Dezember 1849. Gräflich Stollbergiſche Rentkammer Mickel.Davidſo hn

Bekanntmachung.

ſtellt worden, wurde Georg als Curgtor, verpflichtet.

deln hat. und alle Handlungen des Sprankel ohne den Metzger ungültig ſind. Hungen den 18. Dezember 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Draudt.

Oeffentliche Aufforderung.

(1877) Forderungen an den Nachlaß des

dabier verſtorbenen Handelsmannes Heinemann

Stiefel ſind, wenn ſie bei der Erbvertheillung

9. berückſichtigt werden ſollen, im Termin

Geoßh. Heſſ. Landgericht Mittwoch den 30. Januar 1850,

früh 9 Uhr dahier anzuzeigen und zu begründen.

Groskarben am 21. Dezember 1849.

Groß h., Heſſ, Landgericht

Bekanntmachung.

(1878) Bei Gelegenheit des, in der Nacht vom 12. auf den 13. Auguſt! d. J. in der Be hauſung des Wirths und Gemeinderechners bei Jacob zu Vilbel ausgebrochenen Brandes, wurden nach einer erſt im O Anzeige, nachfolgende Behauſung entwendet;

theils geſtreift, theils ge⸗ 0 würfelt, theils carrirt;

etober anber gelangten Gegenſtände aus deſſen

N n 4 1 4) 36 Betttücher, theils flächſet, theils hänfen, 2 fl Wi 1191 3 bi 7 59 19 Mar den und 31 Frauenhemden 6) 18 verſchiedene Se e l 2 5 Sämmtliche Gegenſtände waren theilg L. G., theils W. G., theils I. N, teils K It gezeichnet. 7) 16) theils größere, theüs kleinere Klſſen⸗ überzügez l n ef 8) 1 Pfühlüberzug und 3 Bettüberzüge ze 99 e eee ſeidener Sonnen- irm; 0 f 10) 1 blau tochener Rock! 1 dergl. Mage, Hoſe und eine ſchwarze Tuchweſte; 11) 2m Paar weiße, 13 Paar blaue baum⸗ wollene und 7 Paar wollene Strümpfe; 12) 1 ſchwarz gewirkte Shwal; g 13) twaltes Oberbett, 6 Kiſſen, 2 Pfühle und 1 Strohſack; a g 14) 1 ſchwarz ſeidenes Kleid; 15) 21 weiße und 17 blaue Taſchentücher; 16) 7 Pfund Flachs, 7 Pfund Seife und 70 Pfund Dörrfleiſchz 17) 2 Bände von Röſſelts Weltgeſchichke 18) 3 Bände von Beckers Weltgeſchichke; 19) Schillers ſämmtliche Werke; 20) 11 Bände von Göthe's Werken u. ſ. w.

Jemerken bekannt ge⸗

en Sprankel zu han⸗

diefen Diebſtahl zur öffentlichen Kenntniß bringt,

erſucht man alle Coll. und Polizeibehörden auf

die geſtohlenen Gegenſtaͤnde invigiltren zu laſſen

und die etwa zu ihrer Kenntniß kommenden In⸗

dicien dem unterzeichneten Gerichte mitzutheilen.

Groskarben am 20. Dezember 1849.

5 Großh. Hef. Landgericht

Jäger. Sartorius.

Jäger.

Bekanntmachung. (1879) Eingetretener Umſtände wegen k die ereditweiſe Abgabe von Brauntoblen des Großh. Oorheimer Bergwerks für's 1. Quartal 1850 nicht nach ſeitheriger Beſtimmung bis

Indem man bei dem Mangel an Indicien