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Wir empfehlen das ſehr intereſſante leſenswerthe Buch, aus welchem wir obige Auszüge entlehnt haben, all unſeren Leſern. Im Zuſammenhange wird ſein Inhalt, und der reiche Wechſel von Landſchaftsſchilderungen und Abenteuern noch mehr anziehen, als in unſeren fragmen⸗ tariſchen Auszügen, die nur dazu dienen ſollten, den Werth des Buches zu beurkunden. Nun noch einige neuere No⸗ tizen aus dem Goldlande.
In Boſton ſind Nachrichten aus San Francisco an⸗ gelangt, welche bis zum 12. Januar gehen. Sie lauten entſetzlich. Der Zudrang der Goldſuchern war ungeheuer, Hunderte von ihnen hatten den Herbſt hindurch die Schiffe gebracht; Lebensmittel waren unſäglich theuer, und die Neuangekommenen konnten oft nicht die Mittel erſchwingen, ſich zu verproviantiren. Dazu kam, daß ſie tief in's Innere reißen mußten, daß alle Transportmittel ſünden⸗ theuer waren, und viele Advokaten ꝛc., welche früher durch Goldſuchen reich geworden waren, nun als Fuhrleute noch mehr und mit weniger Mühe gewonnen, als früher beim Goldwaſchen. Dazu kam der regneriſche Herbſt, der frühe mit Strenge eintretende Winter. Die meiſten Goldſucher erlagen der rauhen ungewohnten Arbeit, ſchlech⸗ ten und dürftigen Nahrung und dem Ungemach des Wet⸗ ters, und Räuberbanden beraubten die hülfloſen Kranken, trieben Wegelagerei, und wer Gold hatte, war ſeines Le⸗ bens keinen Augenblick ſicher. Dazu kam noch die Kunde von dem Goldausfuhr⸗Verbot, von den Bergwerksgeſetzen und den Beſatzungstruppen, welche von den Vereinigten Staaten aus kommen ſollten(und inzwiſchen angelangt ſind). Jeder wollte ſich noch ſo ſchnell wie möglich be⸗ reichern, und ſcheute zu dieſem Behufe kein Verbrechen Auch ſinkt der Werth des Goldes mehr und mehr, währen die Preiſe der Lebensmittel, Waaren und Taglöhne noch immer ſteigen, und jeder Vernünftige den Tag erſehnt, wo ſich die Gelegenheit für ihn ergeben wird, ſich mit dem Reſte ſeiner Ausbeute in ein anderes Land zu fluͤchten, wo er die Früchte ſeiner Mühen in Ruhe und Sicherheit genießen kann. So wird es denn nicht an Enttäuſchungen fehlen für diejenigen, welche noch nach Kalifornien unter⸗ wegs ſind; ebenſowenig aber laßt ſich erwarten, daß die Regierung der Vereinigten Staaten dieſer Anarchie ſo bald zu ſteuern im Stande ſein wird. Jedenfalls iſt es frevelhaft, daß die nordamerikaniſche Preſſe zum größten Theil noch immer mit neuen Vorſpiegelungen neue Opfer nach den Küſten des Stillen Oceans lockt, um dieſe ſobald als möglich zu bevölkern, und ſo den ganzen nördlichen Continent von allen Seiten zu umſpannen.
Priſen⸗ Ordnung.
Bei einer Sonntags⸗Parade, die Friedrich der Große abhielt, hatte ſich eine große Menge Volks ver⸗ ſammelt, die ihn ſelbſt ſehr eng umſtand und in's Gedränge brachte. Als der König nun aus ſeiner Doſe eine Priſe Schnupftabak nahm, hatte ein Zuſchauer die Dummdreiſtig⸗ keit, ihm über die Schulter zu langen und auch eine Priſe zu nehmen. Friedrich, erſtaunt, ſah ſich nach dem kecken Meuſchen um, konnte ihn aber aus dem Gedränge nicht
herausfinden, weshalb er ſeiner Umgebung befahl, den Mann aus zumitteln und ihn nach dem Schloß zu bringen. Es ergab ſich, daß jener Menſch ein alter Schuhflicker war. Er wurde vor den König beſchieden und war darüber nicht wenig erſchrocken. Als er nun vor Friedrich erſchien, fragte ihn dieſer: wie er ſich habe unterſtehen können, aus ſeiner Doſe eine Priſe zu nehmen.—„Ja, Euer Majeſtät⸗ antwortete der Schuſter, der ſich wieder etwas gefaßt hatte,„das war ganz nach der Prifen⸗Ordnung l — Alſo eine Priſe-Ordnung gibt es auch 2, fragte der König.„Was hat denn die für Geſetze?—„Nach der Priſen⸗Ordnung, Euer Majeſtat unterthänigſt aufzuwarten, bezeichnet der Schnupfer, wenn er vor dem Oeffnen der Doſe e in mal darauf klopft, daß er allein eine Priſe neh⸗ men will; klopft er aber zweimal auf, fo iſt der Nach⸗ bar auch mit eingeladen.“—„J, das iſt mir ja noch ganz was Neues!, ſagte der König.„Aber das war bei mir nicht ſo gemeint. Ich ſchnupfe nicht mit All' und Jedem aus einer Doſe und damit Er nicht einmal wieder in Ver⸗ ſuchung kommt, in meine offene Doſe zu greifen, ſo nehm' Er dieſe, aus der Er einmal geſchnupft hat, zu Seinem Gebrauch hin, und komm' Er nicht wieder! f
Für die bei dem Kampfe in Baden verwundeten Heſſ. Soldaten
ſind zu den in Nr. 55 dieſes Blattes bereits angezeigten 193 fl. 56 kr. ſeitdem ferner beigeſteuert worden;: 9
derrosbach 12 kr., Pfarrer Matthias zu Fauerbach 1 fl., Frl. M. W. 1 fl. 30 kr., Apotheker Werner 1 fl. 45 kre, Apotheter Wohl fl. 30 kt., f kr, Peter Gräs in Ilbenfgadt 3 fl., Ph. H. in R. fl., Pfarrer Strack in Oberrosbach 30 kr., Schullehrer Werner daſ. 30 kr., Förſter Blecher daf. 18 kr. pr. Brief an Cronenberg von einem Ungenannten 10 fl.— Bisherige Summe: 246 fl. 13 kr.
Den gütigen Gebern herzlichen Dankz der günſtige Erfolg der Sammlung in der verfloſſenen Woche, beſtimmt uns dieſelbe noch einige Tage länger offen zu halten, 7
Friedberg am 22 Julk 1849. Textor. Cronenberg. J. Steinhäußer. Krach. Meyer Hirſch. H. M. Decher. Jac. Pfeffer. F. Cordes. G. Trapp II. W. A. Simon. C. Groß.
8 ö No- um 10 Uhr, ſoll die auf dem Gelände des Milltaͤr⸗ Bekanntmachungen von Be⸗ fiscus 5 45 neben dem Ei ders ende
Gerſte, auf dem Halmen, öffentlich gegen gleich bagre Zahlung verſteigert werden. ſteigerung wird auf dem Exereierplatze abgehalten. Friedberg den 18. Juli 1849. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.
hoͤrden. Verſteigerung. (4120) Freitag den 27. d. M., Morgens
Bauarbeiten. (11250 Die zur Herſtellung des hieſigen Sprltenhauſes caterderiſch 8 eee
Maurerarbeit, veranſchlagt zu 8 fl K. Zimmerarbeit eat
ſoll Dienſtag den 24. d. M., Vormittags um
ie Ver⸗


