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Eingegangene Beitr a gern 121090197 auer e d e 160 ö
Indem der Unterzeichnete an die in Nr. 4 dieſes Blattes an die Bewohner unſrer Stadt gerichtete Bitte, die Hinterbliebenen des verſtor⸗
benen Lehrers Bauer betreffend, erinnert, theilt derſelbe zugleich in ſeinem und der nachbenannten Herren Namen, die bis jetzt eingegangenen Gaben
mit,
„ 1) Bei Herrn Landgerichtsdiener Cronenberg: a) Jährliche Beiträge: Von Z. G. 24 kr.(auf drei Jahre), G. Sch 24 kr(auf 5 Jahre), J. S. 24 kr.(auf 2, Jahre), L. R. H. 5 fl.(auf 3 Jahre), b). Einmglige Gaben; Von M, in Fl. 12 kr, Ph. A. in Fl. 24 kr. L.A. H. J fl. 24 kr. V. N. As kr., L. Wä I fl.
2) Bei Herrn Profeſſor Dleffenbach: Von T. 5 fl. 3) Bei Herrn Lehter Ram ſpeck: Von F. 1 fl., K. R. 1 fl.
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*.
4) Bei perrn Hofgerichtsadvocat Trapp II.; Durch 1— Sam. Lindheimer von einem Ungenannten 1 fl., desgl. 30 kr.; ferner von einem Ungenannten 2 fl., von einer Ungenannten 1 fl. 45 kr.
5), Bei Herrn Glaſermeiſter Weckerling: Von Frau E. 36 1275 Frau W. 24 kr., Frl. A R. 30 kr, Frau M. 30 kr., W. F. 1 fl. 30 kr., H. W. 1 fl., F. W. R 30 kr. n 1
6) Bei 99 Unterzeichneten: a) Jährliche Beiträge: Von K. Chr. N. 1 fl.(auf 5 Jahre). b) Einmalige Gaben: Von J. W. 1 fl. 30 kr, G H. 1 fl 45 kr, Frau F. 30 fr., S. 2 fl. 42 fr., R.⸗R. Ol 3 fl., R⸗R. R 1 fl. 30 kr., R.⸗S. K. 1 fl. 30 kr., C. 2 fl. 42 kr, Th. 2 fl, R. Af x. M. 1 fl. K. 1 fl, HA. S. 1 fl. 45 fr.
Die bei Herrn Iſidor Lindheimer eingegangenen Gaben, können wegen deſſen Abweſenheit diesmal noch nicht mitgetheilt werden. Friedberg den 22. Januar 1849.
K. Baur.
Bekanntmachungen von Be⸗ e hoͤrden. 6
Nee Bekanntmachung.
118 Das der Wittwe des Dottors juris Möbus an dem in 128 Kuxen beſtehenden Btaunkohlenwerk Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſfenheim, Herzogl. Naſſauiſchen Amts Reichels⸗ heim, gehörige Antheil von 26 Kupxen, ſoll auf Antrag der Wittwe im Ganzen, oder in einzelnen Kuren, mit allen Zubehörungen und Gerechtigkeiten, namentlich an den Gruben und Muthungsfeldern, Immobilien, 1 0 Vot⸗ ae etriebskapitalten und Ausſtänden, einer oͤffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden.
Dieſes Kohlenwerk iſt in den Jahren 1839 und 1840 eröffnet, enthält ein Grubenfeld von 1153 Morgen landesherrliches Berglehn und einen Kohlenvorrath von muthmaßlich 24 bis 25 Millionen Centner, wovon ſich der jährliche Abſatz auf etwa 75000 Centner— ein Surro⸗ gat für 3400 Gr. Heſſ. Stetken Buchenholz— beläuft.
Zur Verſteigerung iſt Termin auf;
Mittwoch den 14. Februar 1849
anberaumt worden ulld werden Kaufliebhaber
eingeladen, alsdann Vormittags 10 Uhr in dem Hauſe des, Gaſthalters Trapp, zu Friedberg ſich
einzüffnden, ihre Gebote zu thun und bei an⸗
nehmbarem Gebote ſich des Zuſchlags zu ge⸗ wärtigen Ueber die näheren Verkaufsbeding⸗ ungen, ſöwie über dle ſpecielle Beſchreibung und die vorliegenden Taxationen des Kohlen⸗ werks, wovon der Werth des Inventars allein zu 48 bis 54000 fl. gewürdigt worden ift— kann vor dem Termin bei der Wittwe des Dr.
Möbus oder bei deren Anwalt Gr. Hofgerichts⸗ Advocaten Briel, dahier Auskunft eingezogen werden, wobei zugleich bemerkt wird, daß die
Käufer einzelner Kuxen einen nach dem unten ſtehenden Formular ausgefertigten Actlenſchein enthalten.
Gießen den 21. December 1848.
Der Gr. Hofgerichts⸗Commiſſär. Stürz, Gr. Hofg. Secretär.
Lit Nummer aetenſben, über eine Bergwerks ⸗Kuxe des Braun⸗
kohlenwerks Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗
affenheim, Herz. Naſſ. Amts Reichelsheim.
Ich Endesunterſchriebene Wittwe des ver⸗ lebten Gr. Heſſ, Hofgericht⸗Seer. Acceſſiſten Dr. Möbus, Louiſe, geb. Büchner von hier, be⸗ urkunde und bekenne hiermit für mich und meine Erben, daß ich von den mir frei und unver— pfändet zuſtebenden 26 Kuxen oder Berg⸗ theilen des Braunkohlenwerks Wilhelmshoffnung, an den Inhaber dieſes Actienſcheins
Eine Kuxe
oder einen Hundert und Acht und zwanzigs Theil des lehnbaren Eigenthums an dieſem
börungen und
420 Gieiße nn d ana n
Nee eee und allen ſeinen Zube⸗ erechtigkeiten, namentlich an den Gruben und Muthungsfeldern, Immobilien, Mobilien, Vorräthen, Betriebskapftalien, Aus⸗ ſtänden zc, nichts ausgenommen, erb- und eigen⸗ thümlich verkauft, uͤbergeben und abgetreten habe und durch Unterzeichnung und Unterſieg⸗ lung dieſes Ackienſcheins reell überweiſe, alſo daß der zeitige Inhaber deſſelben alle und jede Rechte an dieſem Bergtheil an meiner Statt ausüben, die ſich durch die von der Herzogl. Naſſ. Bergmeiſterei zu Weilburg abgehört und abgeſchloſſen wetdenden Jahresrechnung ergebende Dividende und Ausbeute zum betreffenden An- theil gegen Vorzeigung dieſer Urkunde bei der Bergkaſſe zu Dornaſſenheim erheben, ſich dieſe Kuxe von der Berggegenſchreiberei auf ſeinen Namen gewähren laſſen und überhaupt alle, mir ſelbſt daran ſtehenden Befugniſſe exercieren kann und ſoll. Zugleich beſcheinige ich hierdurch, das verabredete Kaufgeld vollſtandig baar und richtig vor Aushändigung, dieſes Scheins em⸗ pfangen und an den Inhaber dieſer Kuxe nichts mehr zu fordern zu haben, weßhalb ich hierdurch über daſſelbe unter Verzichtung auf alle und jede Einrede beſtens quittite, auch dem Inhaber wegen Eviction oder jeder ſonſtigen Beeinträch⸗ tigung im Beſitze ſeiner Kuxe Gewähr zu leiſten verſpreche. Dagegen iſt hierbei in Gemäßheit. des§. 2 des Gewerkſchaftspertrags ausdrück⸗ lich ausbedungen, daß jeder Inhaber dieſer Kuxe
den vler übrigen Mitgliedern der Geſellſchaft
gegenüber ſich durch mich oder meine Erben, oder einen, von den Beſitzern der Kuxen durch Stimmenmehrheit gewählten Bevollmächtigten muß vertreten laſſen, und deßhalb zu den Ver⸗
handlungen der Gewerkſchaft auf ergehende Auf⸗ forderung in öffentlichen Blättern ſich mit den übrigen Kuxenbeſitzern über die zu ertheilende
Inſtruction zu vereinigen hat. 5 Urkundlich meiner eigenhänvigen Unterſchrift und meines Familienſiege. N
8 1 5 75 8110 1711 Ul.
Edicta lla du n g (JU) Heinrich Schneider 111. von Södel ver⸗
mag ſein Eigenthum an nachſtehend verzeichne⸗
ten, in der Gemarkung Södel gelegenen Grund⸗
ſtücken nicht urkundlich darzuthun. Es werden
daher alle Diejenigen, welche perſönliche oder dingliche Rechte an ſolchen zu haben vermoinen, andurch aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen geltend zu machen, widrigenfalls ſie ſtillſchwei⸗ gend damit ausgeſchloſſen, die Kaufbriefe über dieſe. Stücke aber gerichtlich beſtätigt werden
ſollen.
195725 15 Rthn. in den Mittelwieſen 648/14 20 Rthn. auf dem Kiſſeler, 5 648/15 1 Pil. 20 Rthu, an porigem Stück, 95/19 11 Rthn. am Filgeswe g, 175% 1 Pil. an der hohen Straße,
251/110 1 Bil. da. an Wihelgl Beh.
11780 Fa de gehört 85
Friedberg den 5. Januar 1849.* Gen Het Landgericht Dr. Gm er.
Bekanntmachung.
9) Mittwoch den 24. 1 M., Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der zum
Nachlaß der Konrad Ludwig'ſchen Erben.
rende Garten am Schützenrain, haltend 1¼ Morgen, in drei Parzellen à 2 Viertelmorgen, meiſtbietend verſteigert, ſodann kommen die Mo⸗ bilien Nachmittags um 2 Uhr, in der Wohnung des Kaufmanns Chriſtian Vogt dahier, beſtehend
in Holzwerk, Bettung, Frauenskleider u. ſ. w., zum meiſtbietenden Ausgebot. 1
Friedberg den 17. Januar 1849.. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ende r.
Bekanntmachung.
(95) Nachſten Donnerſtag den 25. und in den
darauf folgenden Tagen, werden ſämmtliche Mobilien des verſtordenen Lehrers Bauer in
deſſen Wohnung dahier, von Morgens 9 Uht
an, meiſtbietend verſteigert, welche Mobilien weſentlich in Gold, Silber, Zinn, Porcellain ꝛc., Meubel(worunter mehrere Secretäre, nuß⸗ baumene Commoden, gepolſterte Stühle und Sopha, Bettſtellen, Tiſche ꝛc.), Bettwerk, Weiß⸗ zeug, Kleidungsſtücke, Inftrumente(worunter ein Wiener Flügel), Bücher(meiſt vädagogiſche Schriften) und in ſonſtigen Hausgeräthſchaften beſtehen. 7011(d Bemerkt wird noch beſonders, daß vie Bücher Freitag den 26., Nachmittags, zur Verſteigerung kbmmenn 82% hic jule Friedberg den 17. Januar 1849. Denim a In Auftrag 63 Groß, Heſſ, Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter „%% ie n N er 0 0
Main ⸗Weſer ⸗Elſenbahn.
81
(96) Mittwoch den 24. d. M. Vormitt 0 h been 927
r ſollen in dem Bahnhofe zu Friedberg etwa 83,5 Centner 2 und Zz;öllige alte guß⸗ eiſerne Röhten, loosweiſe, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich an die Meiſtbietenden ver⸗ geben werden. 0 een e e bee. Friedberg den 16. Januar 1849.
ien en ee lens Ingenieur
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Vein neues zweiſtöcges, von e b ate 5 b ngebäuden ändig ei erichtele Ziegelei mit möfen ee großen 120 f rockenſchoppen. 5
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