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fuͤr die 1
5 Provinz Oberheſſen.
im Allgemeinen,
3
den Uegierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
Sonnabend den 20. Oktober
1849.
S
Amtlicher Theil. Die Großherzoglich. Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 5112411 Friedberg
an die Gr. Bürgermeiſter des vorhinigen Kreiſes Friedberg.
Betreffend: Bezleksvereinsſizung. b
In der Verſammlung des landwirthſchaftlichen Be; zirksvereins am 26. September, haben ſich wahrſcheinlich in Folge der Erndtearbeiten ſo wenige Mitglieder einge— funden gehabt, daß die Wahl des Porſtandes hat unter⸗ bleiben müſſe n. ö
Nach erhaltener Benachrichtigung ſoll die General⸗ Verſammlung des landwirthſchaftlichen Provinzialvereins
Mittwoch den 31. October, Vormittags 10 Uhr, dahier in Friedberg im Saale des Trapp'ſchen Gaſthauſes Man ſpricht den Wunſch aus, daß alle Vereinsmitglieder dieſer Verſammlung nicht nur an⸗ wohnen, ſondern ſich auch ſchon um 9 Uhr Morgens ein⸗ finden möchten, damit vorher die, wie oben bemerkt, am 26. September ausgeſetzt gebliebene Wahl vollzogen werden kann. Die Herren Bürgermeiſter wollen hiernach allen in ihren Gemeinden wohnenden Vereinsmitgliedern Kenntniß geben.
Friedberg am 14. October 1849.
— On oer i. een
Eine Elephantenjagd auf Ceylon. Von Dr. Hoffmeiſter.)
„Alle Morgen,“ erzählt er,„ehe die Nacht der Däm⸗ merung gewichen war, brachen wir aus unſern Schlupf⸗ winkeln auf und gingen den Elephanten nach, die hier in großen Heerden anzutreffen ſind, und waren gewöhnlich ſchon vor Sonnenaufgang naß bis auf die Haut. Wenn die Eingebornen die Nähe der Elephanten witterten, was ſie mit einem beſonderen Zeichen andeuteten, ſo wurde ab⸗ geſeſſen, und die Jäger ſtürzten, den Kopf voran, aus dem Dickicht, indem ich und die Bedienten auf dem Hauptplatze blieben. Das Krachen eines fortlaufenden Elephanten hört man ſchon auf eine halbe engliſche Meile, eine ganze
„) Dem frühvollendeten verdienſtyollen Arzte und Begleiter des Prinzen Waldemar von Preußen auf deſſen Reiſe nach Oſtindien. Aus Dr. Hoffmeiſter's ſehr intereſſanter Reiſebeſchreibung entlehnt.
leben, größere Gefahr lief, als bei'm Nachfolgen.
Heerde macht einen Lärm, als ob eine Lawine über einen Wald hinſtürzte. Das verhängnißvolle Geſchrei, einem verſtärkten Tone von einer zerſprungenen Trompete ähn⸗ lich, läßt der Elephant in dem Augenblicke ertönen, wo er ſich wendet, um ſeinen Feind zu zermalmen oder ſelbſt die tödtliche Kugel zu empfangen.! Ich wußte daher auch immer in der Ferne, wenn der Augenblick der Gefahr da war. Eines Tages war ich den Jägern näher als ge⸗ wöhnlich geblieben, weil man bei der Vereinzelung in einem ſehr koupirten und felſigen Terrain, wo viele Elephanten Plötz⸗ lich krachte es links und rechts, hinter uns Trompetenton, Und vor uns wühlte ſchon der Kopf eines mächtigen Thieres durch das dichte Gebüſch. Wir ſtanden auf einem glatten, nur wenig über den Boden erhabenen Felſen. Welches Glück, daß gerade der geſchickteſte Elephantenſchütze, Major Rogers, bei uns war! Er ſprang mitten zwiſchen die Elephanten, knallte dem nächſten rechts, bis auf die Rüſ⸗ ſellänge herantretend, in's Ohr, eben ſo raſch mit dem andern Laufe dem zur Linken in die Schläfe. Beide ſtürz⸗ ten mit einem tiefen Geſtöhn wie umgeblaſen; die andern eilten davon, als ſie ihre Gefährten krachend im Gebüſche verſinken ſahen, deren Sturz ein Getöſe hervorbrachte, wie zwei ferne Kanonenſchüſſe. Seit der Zeit hatte ich genug von der Elephantenjagd geſehen und ſuchte lieber unter irgend einem Vorwande zu Hauſe zu bleiben. Am näch⸗ ſten Tage tödtete Major Rogers ein Elephantenweibchen, welches im Fallen ein neben ihm laufendes Junges er⸗ drückte, alſo zwei auf einen Schuß. Außerdem war erſt ein junger Elephant erlegt, aber viele angeſchoſſen. Der Prinz ſelbſt war einmal in augenblicklicher Gefahr geweſen, von einem dreimal in den Kopf geſchoſſenen wuͤthenden Elephanten erreicht zu werden. Durch einen neuen Schuß wurde zum Glück der Elephant zum Fallen gebracht. Am Tage vor unſerer Abreiſe von Galbocka wurde vom Grafen von O. ein großer Elephant geſchoſſen, und weil es ſtrei⸗ tig war, welche Kugel für die tödtliche angeſehen werden ſollte, und wem der Schwanz, die übliche Trophäe der Elephantenjäger, gebühre, machte ich mich mit dem Grafen auf, um den Leichnam zu unterſuchen. Still und lautlos ritten wir die engen Pfade, als kaum die Sonne aufgegangen war. Unſer brauner Führer ſtand häufig
und horchte; dann bog er vom Wege ab, um uns nicht mit einer großen Heerde in Berührung zu bringen. Wir mußten weite Umwege machen, um den Platz zu er⸗ reichen, wo der Koloß gefallen war. Hier lag er neben,


