l kraftigſten ergraut und kam er aus dem allein lichts mehr J. geworden, doch kinez digt, ſeinen ten ſie ja. die und der in denſelben er krankhaft
eiden, aber
und unver⸗
loren, abet dafter Fein
in's Reprä⸗ ne die Füb⸗ th war der
Runde aller der Spitze und groß det Bildung ſſuth Finanz er erſt flat Demokratie welchem el echter gegen tionalitaten; in die Reihe Blute ſeinet u det dems⸗
1 gethal, iſt ang Aller zahlen, wie huſſes tra
1
Walachen, dort die unter Metternich's Gewiſſenszwaug⸗
dort eine noch großartigere, energiſchere und umfaſſendere Thätigkeit zur Landes vertheidigung. Ohne Koſſuth wäre
die ungartſche Sache vielleicht ſchon verlorenz aber er. halt
noch, Alles zuſammen, er knüpft fortwährend neue Ver— bindüngen an, er ruft die tüchtigſten Generale der polui⸗
ſchen Emigration unter die Fahnen der Ungarn, er unter
hälr Einverſtändniſſe mit der Propaganda, er weiß Waffen und Kriegsbedarf in das auf allen Seiten eng cernirte
and hereinzuſchaffen, er befeuert hier den Adel, dort die
auern, hier die griechiſche Geiſtlichkeit der Serben und
ſo hart bedrückten Proteſtanten,— und überall wirkt ſeine Rede und Erſcheinung elektriſch, belebend, hinreißend.
Auch ſeine erbitterſten Gegner müſſen es Koſſuth nachrühmen, daß er ein uneigennütziger edler, Menſch 1 Ungeheure Summen, welche der von ihm befeuerte und
freiheitsberauſchte Adel auf den Altar der vaterländiſchen
Sache legt, gingen und gehen noch durch ſeine Hand;
20 Beiſpiel den ſchwankenden Reichstag noch länger zuſam⸗* men, er zog mit demſelben nach Debreczin, und organiſirte
nordamerikaniſchen Freiſtaaten am gla
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aber er iſt arm, anſpruchslos in ſeinem Privatleben, mäßig in ſeinen Lebeusgewohnheiten. Et hat, wie er ſelber fagt,
für den Einen Ehrgen ber Bashing tan ſeires Pater, landes zu werden. Bis jetzt hat er vile Ausſicht daziez wenn die Diplomatie ihm nicht einen Strich durch
f eine die Rechnung macht, wenn der patriotiſche Eifer des Volkes nicht erkaltet, ſo kann allerdings mit der, Zeit die Zahl der europäiſchen Freiſtaaten durch Ungarn um Einen ver⸗ mehrt werden. Denn nur ein gewaltiger ällßerer Feind
ſchafft Einigung nach innen und nur im Klieg erkauft ein
Volt ſeine Freiheit ſo, daß es den Preis des Sieges durch den Werth, der Opfer, die er gekoſtet, zu ſchätzen weiß. Das hat, das Beiſpiel des ede keitskampfs der ˖ endſten bewiefen. Allein auch wenn Oeſterreich ſiegt im Bunde mit Rußland und durch die Gunſt, des Kriegsglücks, wenn die Ungarn unterliegen, wie Polen im Jahr 1831, wenn ſol⸗ cher heldenmüthige Patriotismus pom Glücke verlaſſen bleibt, wird Koſſuth dennoch Einer, ldſt
0 der hervorragendſten Männer der neueren Geſchiete kleben 19 5 eee
ne
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
Bekanntmachung. (8610 Forderungen aller Art an den sub beneficio legis et inventarii angetretenen Nachlaß des vorhinigen Gr. Stabsarztes Schimpf dahier ſind 1 f
Dionnerſtag den 28. Juni 2 bei dahieſigem Landgericht anzuzeigen, anſonſt auf fie bei der Vertheilung des Nächlaſſes keine Rlickſicht genommen werden kann.
Friedberg am 1. Juni 189.
Großh, Heſſ. Landgericht
A
3e i b. Oeffentliche Aufforderung.
(90) Nach dem unterm 15. v. M. zur
offentlichen Kenntniß gebrachter Frevel, iſt vor
r Tagen dem Gr. Bütgermeiftet Väth
in Södel abermals von unbekannter Verbrecher⸗ hand ein an der Chauſſee von Södel nach Wöl⸗ fersheim ſtehender Aepfelbaum zum Abſterben
deſchädigt worden. e
Jeder, welcher eine zur Entdeckung des ruch⸗ loſen Thäters führende Angabe machen kann, wird aufgefordert, ſolches hier anzuzeigen und
damit für die durch dies im Finſtern ſchleichende
Verbrechen auf's Gefährlichſte bedrohte geſetz⸗ liche Ordnung einen weſentlichen Dienſt zu leiſten, weßhalb auch dem Anzeigenden eine aus des Thäters Vermögen oder der Södeler Gemeinde⸗ kaſſe zu entrichtende Belohnung von fünfzig Gut⸗ den zugeſagt wird. 5 4 Friedberg eden 4. Juni 1849. 1 Großh. Heſſ. Landgericht 17 e Grill me I. An fföotderung. (905) Michael Fettner von Schlömen wird andurch aufgefordert, ſich baldigſt zur Urtheils⸗ publikation bei dem unterzeichneten Landgericht zu ſiſtiren. l Friedberg den 6. Juni 1849.
Großh. Heſſ. Landgericht Dr. 13 il
5 00 ilmer. 2 d i tal la buen 3
(907) Gegen Johannes Ulrich 111. von Wöl⸗ fersheim hat Gr. Hofgericht zu Gießen den förmlichen Concursproceß erkannt, und es wer⸗ den daher ſowohl die bekannten als unbekann⸗
ten Gläubiget deſſelben aufgefordert, ihre For⸗ derungen, oder ſonſtige Anſprüche im Termin den 2. Auguſt, Morgens 8 Uhr, ſo gewiß an⸗ zuzeigen, als ſonſt ſie damit von der Maſſe uusgeſchloſſen werden f Hungen den 29. Mai 1849. l
Großh. Heſſ. Landgericht
Hofmann. Brück.
Heugras„Verſteigerung. 1929) Donnerſtag den 21. l. M., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Heu⸗ und Grummeternte von den ſtädtiſchen Wieſen in den beiden Gemarkungen, meiſtbietend verſteigert. f 8
Friedberg den 13. Juni 1849. 8
Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 1 Bein der.
Gras⸗Verſteigerung. (933) Samſtag den 23. Juni, des Morgens 10 Uhr, ſoll das Heugras von ungefähr 200 Morgen Wieſen in kleinen Abtheilungen zur öffenklichen Verſteigerung gebracht werden. Ich lade Steigluſtige hierdurch ein und bemerke, daß die Verſtelgerung auf den Wieſen vorge⸗ nommen wird. Die Herren Bürgermeiſter wer⸗ den um gefällige Bekanntmachung erſucht.
Utphe am 8. Junig 1849.
„ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Main ⸗Weſer⸗Eiſenbaßhn. (9638) Dienſtag den 25. l. M., Vormittags 10 Uhr, wird an Ort und Stelle die Vollen⸗ dung des Looſes 15 det Erdarbeiten in der Gemarkung Vilbel unter den, bei der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden öffentlich zin Accord
gegeben weiden. 1 5 Die Zuſaͤmmenkunft iſt auf dem Seetlons⸗ büreau zu Vilbel. 144ʃ3 Friedberg den 16. Juni 18499 Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Vilbel“
ged. A. Geffen r. Gras- Verſteigerung.
(064) Donnerſtag den 21. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das Heugras von den Ge⸗ meindewieſen dahier, in kleineren Abtheilungen,
in dem Wirthshauſe des Gerhard Holler 1. da⸗
ſelbſt, öffentlich meiſtbietend versteigert werden, Fauerbach 1. am 16. Juni 1849,
O. Heel.
Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter
Gras; Sri Suse 13.00 1963) Bonnerſiag den 21. d. M., Morges um 10 Uht, ſoll das Gras von den eme wieſen zu Heuzund Grummet, auf den Wieſen ſelbſt, meistbietend verſteigert werden.
Ockſtadt den 14, Mai 1849, f„er Kw e Förg
1 2 11027
Heugras„Vefſteihe rung.
1 142„fee de 210 (66) Donnerſtag den 21. Jont, Wormitags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinden Bruchenbrücken gehörige Hengras, in Abtheihingen, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden.
Bruchenbrücken den 15. Juni 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 B e ſt. 1 f a 78 1 0.. Gras ⸗V'e er ſtei giemſu ng. 967) Freitag den 22. Juni, Morgens um 9 Uhr, ſoll auf dem hieſtgen Rathhauſe das Heu- und Grummetgras an die Meiſtbietenden verſteigert werden. g e. Kleinkarben den 16, Junf 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Senn
Arbeits ⸗ Vetſteigerung. g (968) Freitag den 22, d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende Arbeiten einer nochmaligen Verſteigerung
ausgeſetzt werden. i A. Reparaturarbeiten am hieſtgen Schulhauſe: 1) Schloſſerarbeit veranſchlagt zu 129 fl. 50 kr.
2) Glaſerarbeit.„ 82„ 40„ 3) Weißbinderarbeit r
B. Errichtung eines neuen Röhrbrunnenſtocks 105 von Gußeiſen: 1) Schloſſerarbelt betanlſchlagt zu. 174 fl. 30 fr. Södel am 16. Juni 1849. a Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Vat h.
Heugras ⸗Verſteigerung. (969) Freitag den 22. Juni J. J., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, ſoll dahier von 2 Wieſen, ohn⸗ gefähr 5 Morgen haltend, das diesjährige Heugras an den Meiſtbietendem öffentlich ver⸗ ſteigert werden. 90
Maibach den 14. Juni 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Rhe


