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Ach, ſagte die Fran, wo werd' ich's doch hinthun in meinem armen Hüttchen?—
Nun, nun, ſagte lächelnd die Fürſtin, Du findeſt ge⸗ wiß ein Plätzchen dafür.
Gerührt entließ die Herzogin die unter Dankesthränen ſcheidende Frau, und bald rollte der Hofwagen, der ſie heimbringen ſollte, die Straße nach Mehrenberg hin.
Endlich erblickte die ſehnſüchtig ausſchauende, iunge Frau den Kirchthum von Mehrenberg und— ſie zitterte vor Luſt, denn ſeit einem Jahre hatte ſie ihr liebes Dorf nicht wieder geſehen.
Endlich fuhren ſie ins Dorf. Die Leute grüßten freundlich die Heimkehrende, und ſie hinwieder die alten, lieben Bekannten und Freunde.
Aber da hielt der Wagen an einem neuen Hauſe. Sehr groß war's nicht, aber gar freundlich und wohnlich.
Ach, da wohn' ich nicht! rief ſie dem Kutſcher zu,— aber— da ſtanden die Nachbarshäuſer, wie früher auch— nur ihr altes bäufälliges Häuschen nicht. Sie wußte nicht, was ſie ſagen ſollte.—
Da kamen im hellen Jubel ihre Kinder aus dem neuen Hauſe heraus und: Mutter! liebe Mutter! rief's hier und da, und: ſiehſt du auch unſer neues Haus?
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Und der Gatte kam und hielt hin, daß ſie es herze!
Ach, das war zu viel! Es wurde trübe vor ihrem Blicke; ihre Thränen rollten auf ihr Kind, das ſie an die mütterliche Bruſt drückte, und das Gebet, das aus einem ſeligen Herzen gen Himmel ſtieg, das galt der edlen Fürſtin, und Der droben, Der die ſtillen Gebete hört, hat's nicht vergeſſen.. Sie ſtieg nun aus und trat in das Haus, und ſah mit thränenfeuchtem Blicke die ſchönen Räume, und als ſie die Kiſte aufmachte, lagen zwei Papiere darin, das eine war der Schenkungsact über das Haus und Garten, und das andre die Quittung über die Schuld von hundert Gulden.
Aber da war's aus! Alle weinten vor Luſt und Seligkeit, und als der Bediente, der die Frau heimbegleitet hatte, der edlen Fürſtin erzählte, was er geſehen und ge⸗ hört, da perlten auch ein paar Thränen über ihre Wangen, und das waren von denen, die zu Perlen werden für die Krone im Himmel.*
Die edle Herzogin iſt längſt hinüber gegangen in das Land des Friedens; aber— wenn ganz Naſſau ſie ver⸗ geſſen hätte, was nicht iſt, ſo wüßte ich Herzen, die ihrer nie vergeſſen. In Mehrenberg könnte man ſie finden!
Gott lohn's!
ihr blühendes, liebes Kind
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Edictalladung. Den Verkauf des zu Obbornhofen gelegenen Freiherrlich von Schenk'ſchen Guts an den Herrn Grafen zu Solms⸗Laubach betreffend.
(1402) Die Erben der verſtorbenen Ehegat⸗ tin des Hauptmanns Freiherrn von Schenk zu Schweinsberg auf der Sorge, nachher zu Her⸗ mannſtein, haben bereits im Jahr 1837, ihr in der Gmarkung des hieſigen Bezirksortes Obborn⸗ hofen gelegenes, auf den Namen Freiherr von Schenk, wohnhaft zur Sorge, cataſtrirtes Gut, beſtehend in dem ehemaligen Deutſch⸗Ordensgut daſelbſt, in einem zu ohngefähr 403 Morgen angegebenen Flächengehalt, in dem ehemaligen von Bobenhauſen'ſchen Gute mit einer Hofraithe und dem etwa 6 Hufen haltenden, dazu gehö⸗
rigen Gelände, auch 5 in der neu angekauf⸗
ten vorhin Amtsjäger Marchand'ſchen Hofraithe mit Nebengebäude und etwas über 13 Morgen Land, nebſt allen weiter dazu gehörenden Ge⸗ rechtſamen, namentlich auch Berechtigung in dem Bellersheimer Markwald, an den Herrn Grafen Otto zu Solms-Laubach zu 67,000 fl. verkauft, und es iſt bei unterzeichnetem Gericht erſt neuerdings die Ausfertigung und Confir⸗ mation des Kaufbriefs beantragt worden.
Um nun die nicht ganz vollſtändige Eigen⸗ thumsnachweiſung zu ergänzen, ergeht dieſe Edictalladung unter dem Anfügen, daß, wer an das bezeichnete Gut oder einzelne Beſtandtheile, Eigenthums ⸗„ Pfand⸗ oder ſonſtige Anſprüche zu haben vermeint, ſolche ſogewiß binnen 3 Monaten dahier anzumelden und nachzuweiſen habe, als ſonſten keine Rückſicht darauf ge⸗ nommen und der Kaufcontract ohne Weiteres beſtätigt werden wird.
Hungen den 18. Auguſt 1849.
Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.
O bſt⸗Verſteigerung. (1403) Die der Stadt Friedberg gehoͤrende Obſterndte wird Donnerſtag den 20. und Mon⸗ tag den 24. l. Mts., jedenfalls um 8 Uhr anfangend, an Ort und Stelle mit dem Anfügen, daß das Obſt erſt in Abtheilungen im Ganzen, dann im Einzelnen zur meiſtbletenden Verſtei⸗ gerung gebracht wird.
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Die Obſtbaumanlagen, welche Donnerſtag 15 20. September zur Verſteigerung kommen, nd: 1) an der Seewieſe; 2) im kleinen Wildkautsgraben; 3) vom Wartberg bis an die Galgenbrücke; 4) von da bis zur Oberwöllſtädter Grenze; 5) auf der Pfingſtwaide. Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt an der Kapelle. Montag den 24. l. Mts., werden folgende Abtheilungen dem Meiſtgebot ausgeſetzt: 1) Im Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten; 2) am Seegraben bis an das neue Thor; 3) von da bis an das Ende deſſelben; 4) im großen Wildkautsgraben und in der Ockſtädter Gaſſe; 5) im Schützenrain; 6) im Haingraben, auf dem neuen Friedhof und an der Fauerbacher Grenze; und 7) im Stadtſchreibereigraben. Der Anfang dieſer Verſteigerung geſchieht am Morell'ſchen Garten in der Vorſtadt. Friedberg den 12. September 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Edictalla dung.
(1424) Die Ablöſung der Grundrenten in der Gemarkung Trais⸗Münzenberg, insbeſondere der dem Herrn Grafen von Solms-Laubach zu⸗ ſtehenden, betr.
Die in der Rubrik angedeuteten Grundrenten, deren Geldanſchlag im Ganzen zu Fünfhundert Drei und Siebenzig Gulden Vierzehn Kreuzer Ein Heller feſtgeſtellt worden, und in deren Be⸗ zug der Herr Graf Otto zu Solms ⸗Laubach ſich ſeither befunden, ſollen, nach Mittheilung der Adminiſtrativ-Behörde, abgelößt werden, weshalb öffentliche Aufforderung dahin ergeht, daß, wer ſich betheiligt erachtet, und Rechtsan⸗ ſprüche an die bemerkten Grundrenten geltend zu machen gedenkt, ſolche ſo gewiß innerhalb 2 Monaten dahier anzuzeigen und zu begründen habe, als ſonſten keine Rückſicht darauf genom⸗ men und das Ablöſungskapital dem genannten Herrn Grafen ſofort überwieſen werden ſolle.
Hungen am 14. September 1849.
Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.
Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(1425) Samſtag den 22. September d. 3.
Vormittags 9 Uhr wird auf hieſigem Rathhauſe der Anſtrich der Eiſen⸗ und Holztheile an dem Viaduct ſüdlich bei Niederwöllſtadt, veranſchlagt zu 98 fl. 34 kr., unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffeut⸗ lich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.
Friedberg am 13. September 1849. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur
der Section Friedberg
Hochgeſand.
Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(1426) Donnerſtag den 20. d. M. Vor⸗ mittags 10 Uhr ſoll in dem Bahnhofe zu Nieder⸗ wollſtadt: 1) Die Chauſſirarbeit zum Weg nach dem Bahnhofe daſelbſt, veranſchlagt zu 321 fl.— kr. 2) Das Zerſchlagen von 32 Kubik⸗ klafter Steinen zur Fundamen⸗ l tirung der Bahn, veranſchlagt zu 576 fl.— kr. unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 14. September 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.
Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(1427) Dienſtag den 25. d. M. Vormittags 10 Uhr werden auf dem Sektions-Büreau zu Vilbel nachſtehende Arbeiten zur Erbauung eines Abtritts in dem Babnhofe zu Vilbel, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen, an die Wenigſtnehmenden öffent⸗ lich verſteigert.
1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 15 fl. 30 kr. 2) Zimmerarbeit„ 123 3) Dachdeckerarbeit 23„ 50 4) Schreinerarbeit„ 67 u 45„ 5) Schloſſerarbeit„0„ 22% 54„ 6) Spenglerarbeit„ 14% 34„ 7) Weißbinderarbeit„„ 32% 20
Friedberg den 16. September 1849. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand. Bekanntmachung. (1428) Donnerſtag den 20. d. M. werden 125 Gebund Ginſtern, zu Backholz brauchbar, welche unbezahlt und unverbürgt über den Ab⸗ fuhrtermin im Domanialwalddiſtriet Mainzer⸗


