Ausgabe 
18.8.1849
 
Einzelbild herunterladen

1

Doctor, Di

* den dürren

te legt.

abres Stier ganze Nach⸗ eiden Zunft dt man dit

*

T Apethenn,

bat Niemand

em Namen

rer wieder

eine Klingt

wi einſigen

unde biellen en und bir

1 gel n

die King.

den Frden, toſungen W

Der dal liche Ponte ut n m re n ifi

ich wiedel euer Eude.

D 2 = 2 2 2 .

27141

Des andern Tages gab's Prügel, wie Hagel, aber beſſer wurde es nicht. 1 g

So folgte ein Streich auf den andern und die arme a

Frau konnt's am Ende nicht mehr aushalten. 5 ortſetzung folgt.)

Eine Anekdote.

Es gibt überall Leute, die ſich gerne über andere

luſtig machen, beſonders in kleinen Städtchen, wenn ſie einen einfachen, ehrlichen Bauersmann vor ſich haben. Die fahren aber einmal ab, daß es eine Pläſir iſt. So ging's neulich einem windigen Barbier. Er ſaß im Wirths⸗ hausZum letzten Heller vor dem Thor und trank ein Schöpplein. Sitzt auch ein Bäuerlein da, ſchlicht und einfach, das ausſieht, als könnt's keine Drei zählen, und

Bartſcheerer ſo ſuperklug iſt, ſo will ich Ihm ein Räthſel aufgeben. Wo iſt denn das Neſt des Stockfiſchs? 1 Der Barbier ſah ihn etwas verdutzt an und erklärte

endlich mit verlegenem Geſicht, daß er das nicht wiſſe.

1 So will ich's Ihm ſagen, verſetzte das Bäuerlein, indem es ſeinen Hut nahm und ſeinen Zwergſack umhing. Wenn der Herr Bartſcheerer morgen früh aufſteht, ſo ſeh er nur hinter ſich, dann hat er's noch ganz warm vor ſich! Adjes und nichts für ungut. 1 Ein brauſendes Gelächter folgte dem Bäuerlein aber es galt dem Barbier, und er hat ſich dünne davon gemacht, und ich glaube, wenn er dem Bäuerlein wieder begegnet, läßt er's in Ruhe. a Item, ſo Einer findet auch einmal den Rechten, und es iſt gut ſo! 8

Markt Bericht.

ißt einen Häring.. 1136 Der Barbier, der ſich für ungemein witzig hielt und Friedberg, am 15. Auguſt 1849. f gerne einmal vor den übrigen Gäſten ſich zeigen wollte,* nahm das Bäuerlein aufs Korn, witzelte, ſpöttelte, nahm Aufgefahrenſ Verkauft] Mittelpreiſe

von dem Häring Veranlaſſung, von Stockfiſchen zu reden, ane tee e een e eee N wobei er ſehr faßliche Anſpielungen auf das Bäuerlein 4(ltr.)(Mltr.) fl. bs kx. machte. a Walzen 24 10 6 30 Die Gäſte lachten und er ſelber noch viel mehr. S 15 4 4 56 Das Bäuerlein ſchwieg mäuschenſtille. Als der Häring Soft ee 9 19 4 10 verzehrt, das Sackmeſſer abgeſtrichen und eingeſteckt war, Erbſen ö 55 2 85. 2 ſagte das Bäuerlein, indem es aufſtand: Da der Herr Kartoffen 20 4 2 8

Bekanntmachungen von Be⸗

hoͤrden.

A Edictalladung. (1208) Ueber das Vermögen des Tobias Thaler don hier, das nur in 483 fl. 20 kr. beſteht und das, einſchließlich der Illatenforderung der Thalerſchen Ehefrau, mit 5127 fl. über⸗ ſchuldet iſt, hat Großherzogl. Hofgericht den Concurs erkannt. Forderungen und Anſprüche

jeder Art an jene Vermögensmaſſe ſind Mittwoch den 17ten Oktober d. J., Morgens 9 Uhr, bei Vermeidung Ausſchluſſes vor derſelben, hier geltend zu machen. In dem⸗ ſelben Termin ſoll auch die Güte verſucht und ein Maſſecurator ernannt werden. Die aus⸗ bleibenden Gläubiger werden in beiderlei Be⸗ ziehung als den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden beitretend behandelt werden. Friedberg den 30. Juli 1849. Großh Heſſ. Landgericht Hofmann.

Grummet⸗Gras⸗ und Haferverſtei⸗ gerung. (1246) Das diesjährige Grummet⸗Gras von nachgenannten fiscaliſchen Wieſen wird fol⸗ gendermaßen verſteigert: 1) zu Lin dheim, bei Gaſtwirth Hrn. Bechtold, Freitag den 24. d. Mts., Mittags 12 Uhr, von ohngefähr 50 Morgen Wieſen; 2) zu Okarben, an dem Mineralbrunnen, Mittwoch den 29. d. Mts., Nachmittags 5 2 Uhr, von der Burgwaldswieſe, ohngefähr 50 Morgen; 3) von der Markwieſe bei Bauernheim,

obhngefähr 300 Morgen, Freitag den 31.

d. Mts., Mittags 12 Uhr, an Ort und Stelle; ſodann a 4) zu Stammheim, Dienſtag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle das Grummet von ohngefähr 10 Morgen und der Hafer von ohngefähr 2 Morgen. Friedberg den 14. Auguſt 1849.

Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg

Domänenrath Bau ß.

Verſteigerung von Bauarbeiten. 127 Künftigen Montag den 20. Auguſt J, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in dem Gaſt⸗ haus zum grünen Baum zu Wiſſelsheim, die an dem Schulgebäude daſelbſt vorzunehmenden Reparaturarbeiten, öffentlich an die Wenigſt⸗

nehmenden verſteigert werden:

Mauererarbeit veranſchlagt zu 9 fl. 52 kr. Schreinerarbeit 0 54% Schloſſerarbeit 1 48% Weißbinderarbeit*. 17 30 Pflaſtererarbeit 8. 1 24 Materialienlieferung als: Mauer⸗ und Pflaſterſtteine, Sand, Deckplat⸗ ten und einen Schlitzſtein von Sandſtein, ver⸗ anſchlagt zu 18 fl. 44 kr. Wiſſelsheim den 14. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Beigeordnete Schmidt.

Bekanntmachung.

(1248) Nachverzeichnetes Gehölze aus dem ſog. Erbſtädter Staatswalde, im Kurheſſiſchen Forſtrevier Naumburg, als: 15 Schock kiefern Baumſtützen,

n Baumpfahle,

1 Bohnenſtangen, und

. Aſtreifig, 5 ſoll Dienſtag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Mör⸗ ſchel zu Erbſtadt, öffentlich verſteigert werden. Windecken am 13. Auguſt 1849.

Kurfürſtl. Heſſ. Renterei daſelbſt Deichmann.

Bekanut machung.

(1249) In Gefolge amtlicher Verfügung, ſoll Montag den 17. September l. J., Mor⸗ gens 11 Uhr, auf dem Rathhauſe u Dornaſſen⸗ heim das dem Mauerer Adam tehl daſelbſt gehörige zweistöckige Wohnhaus und Scheuer nebſt zwei Aeckern, an den Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden. Reichelsheim den 14. Auguſt 1849. Herzogl. Naſſ. Landoberſchültheißerei g Hildenbrand.

Jahrmarkt zu Kleinkarben.

(4250) Derſelbe findet nicht, wie im Land⸗ kalender angegeben, den 25. Auguſt und 6. Sep⸗ tember, ſondern Donnerſtag den 30. dieſes Monats, ſtatt. E Kleinkarben den 14. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter

Strö bel.

Arbeits ⸗Verſteigerung. (12510 Dienſtag, als den 28. d. Mts., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden auf dem Rathhauſe dahier nachſtehende Arbeiten an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben, als: 0

Mauererarbeit veranſchlagt zu 30 fl. Steinhauerarbeit 10 Pflaſtererarbeit 8* Schloſſerarbeit N 20 Stammheim den 15. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bermann.

Dr

Privak⸗ Bekanntmachungen.

Zu Verkaufen. (1225) Aepfelwein verkauft ohmweiſe

Friedberg. SG. Philippi, 88 im ſteinernen Haus.

Markt zu Vilbel.

(1235) Dienſtag den 21. und Mittwoch den 22. dieſes Monats, bei Gelegenbeit des dies⸗ jährigen Herbſtmarktes, iſt bei dem Unterzeich⸗ neten in ſeinem, auf dem ſchön gelegenen Markt⸗ platze erbauten großen Zelte, gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen.

Indem ich hiermit alle Freunde des geſelligen Lebens aus der Umgegend dazu höflichſt einlade, demerke ich, daß für ausgezeichnete Speiſen und Getränke geſorgt werden wird.

Vilbel den 10. Auguſt 1849.

Chriſtian Dreſcher, Gaſtwirth zur Stadt Kaſſel.

1 1 N

ö

U

13 0 7 f . 1

1