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Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
den Begierungsbezirk Friedberg
5 im Beſonderen.
Sonnabend den 18. Auguſt
1845.
Regierungsblatt⸗Auszüge.
Nr. 48 enthält; 4) Concurrenz für: die evang. Pfarrſtelle zu Götzenhain, R.⸗B. Darmſtadt, mit jährlich 691 fl., wovon auf 6 Jahre 100 fl. abzugeben find; die Stelle eines Phyſicatsarztes für den Ppoſicatsbez. Bingen; die evang. Schullehrerſtelle zu Rendel, R.⸗B. Friedberg, mit jährlich 451 fl. nebſt 40 fl. für Heizung des Schullocals.
Nr. 49: 1) Geſetz vom 7. Juli, die Eidesleiſtungen bett.(Unter Vorbegalt der Rechte derjenigen im Großherzogthume beſtehenden Secten, deren re geſtattet iſt, einen ihnen obliegenden Eid in der nach ihren religiöſen Vorſchriften zuläſſigen Bekräftigungsformel zu leiſten) Einziger Artikel. Bei Ahleiſtung eines Eides beginnt die Formel mit den Wor⸗ ten:„ich ſchwöre“, worauf die den Gegenſtand der Verſicherung aus⸗
drückenden, von dem Schwörenden ebenfalls auszuſprechenden Worte fol⸗
gen, und ſchließt mit den Worten:„So wahr mir Gott helfe. Wo indeß wegen Weitläufigkeit des Gegenſtandes der Verſicherung das Nach⸗ ſprechen der ganzen Eidesformel nicht thunlich, oder wo es befonders porgeſchrieben iſt, wird die Eidesformel nur vorgeleſen, und der Schwö⸗ rende ſpricht die Beſtabung in folgender Weiſe aus:„Ich ſchwöre es, ſo wahr mir Gott helfe.“ Bei der Ableiſtung des Eides hebt der Schwörende die rechte Hand gegen den Himmel empor.— 2) Bekannt⸗ machung den Vollzug des Geſetzes vom 2. Mai 1849 wegen Aufhebung des Lehnsverbandes betr. 4) Dienſtnach richten. Am 31. Mai wurde dem ſeither für den Kreis Friedberg patentiſtrten Geometer 3. Kl. Burk aus Butzbach das Patent als Geometer 3. Kl. für den R.⸗B. Friedberg und dem Otto zu Pfeddersheim das Patent als Geometer der J. Kl. für den Fr.⸗Ger.⸗Bez.⸗Pfeddersheim ertheilt. Am 6. Juni wurde der Ortseinnehmer der inn. indir. Aufl. Jacobi zu Alzey in gleicher Dienſteigenſchaft nach Alzei verſetzt. Am 16. wurde der Obereinnehmer Dr. Küchler zu Biedenkopf zum Obereinnehmer der dir. Steuern und indirekten Auflagen für den Obereinnehmereibezirk Bensheim ernannt. Am 23. wurde dem Pfarrer Münch zu Ulfa die evang. Pfarrſtelle zu Wirhauſen, R.⸗B. Darmſtadt, am 25. dem Schullehrer Link zu Wolfs⸗
beim die 1. evang. Schullehrerſtelle zu Monsheim, R.⸗B. Mainz, und
dem Schulvicar Raſp zu Monsheim die evang. Schullehrerſtelle zu Wolfsheim, R.⸗B. Mainz, ſodaun am 27. dem Schullehrer Hofmann zu Kleinkrotzenburg die 4, kathol. Schullehrerſtelle zu Großzimmern, R.⸗B. Dieburg, übertragen. Am 30, wurde der Gemeinderechner Zinser zu Romrod zum Olſtrictsſtenerennnehmer für den Erhebungsdiſtrict Habitz⸗ heim ernannt. 5) Am 30. Juni wurde der Domänenbote Gräemann zu Zwingenberg ſeines Dienſtes entlaſſen. 6) In den Ruheſtand wurden verſetzt: Am 24. Mai der Kanzleidiener bei der Oberſteuerdirec⸗ tion, Götz dahier; am 16. Juni der Obereinnehmer Joſeph Heckler zu Bensheim. 7) Concurrenz für: die Stelle eines Steuercommiſſärs im Steuerbezirke Heppenheim mit dem etatsmäßigen Gehalte; concurrenz⸗ fähige Bewerber haben ſich binnen 14 Tagen bei der Großh. Oberſteuer⸗ direcllon anzumelden; die Kanzleidienerſtelle bei der Großh. Oberſteuer⸗ direction; coneurrenzfähige Bewerber um dieſe Stelle, mit welcher ein Jahresgehalt von im Ganzen 470 Gulden verbunden iſt, haben ſich bin⸗ nen 14 Tagen bei der Großh. Oberſteuerdirection zu melden.
Der Strick.) Eine Geſchichte, die der Schmiedjacob in der Spinnſtube erzählt. Wenn in dem Städtchen X die Bauern auf dem Felde ſind, ſagte der Schmiedjacob, und klopfte ſeine kleine
*) Wir geben hier unſeren verehrl. Leſern eine Reihe der anziehendſten und gemüthlichſten Erzählungen aus den früheren Jahrgängen von
Pfeife aus, die der Gevatter immer Naſenwärmer nannte, ſo iſt kein einziger Bürger daheim. Item, ſie nennen's doch eine Stadt und bilden ſich was drauf ein. Ich hab' da in Arbeit geſtanden und dazumal wohnte gegen meinem Meiſter über eine Wittfrau, die hatte ein Rädchen mit Kaffe, Zucker, Pfeffer und Willem Stein, A. B. Reiter, den ich dazumal rauchte, aber es war ein Pfalzvergifter, der auf der Zunge brannte, und wenn man ihn rauchte, biß Einen keine Schnacke. Mein Meiſter nannte ihn „Knaſter Wohlgemuth, brennt, riecht und ſchmeckt nicht gut,— und hatte recht. Item, wenn ich mir ſo ein Packetle holte, wehklagte die gute Frau allemal über den
Meral Tab
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Fritz, und das war ihr Kind, ein Bube von neun bis zehn Jahren, der ärgſte Strick im deutſchen Reich, das aber dazumal ſchon abhanden gekommen war.
Es war ein prächtiger Bub; hatte Augen im Kopf, wie ein Luchs, aus denen allerlei Teufelsſtreiche heraus— guckten; Backen wie ein Borsdorfer Apfel, und hatte nicht ſo lange Ruh im Leibe, als man Amen ſagt. Nichts ver⸗ ſtand er beſſer als die Schule zu ſchwänzen und die Fenſter einzuwerfen— und doch war ich ihm nicht bös,
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„Horn's Spinnſtu bes, und machen zugleich darauf aufmerkſam daß der Jahrg. 1850 der„Spinnſtube⸗ mit den ſchönſten Cella und Illustrationen ausgeſchmückt, demnächſt die Preſſe verläßt und u dem äußerſt billigen Preiſe von 45 kr. in der Buchhandlung Bindernagel in Friedberg Beſtellungen auf denſelben an⸗ genonmmen werden. Die Redaction.
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