Ausgabe 
17.2.1849
 
Einzelbild herunterladen

te Appel. oh Hüte D drorfrt Faxen det G. Sinen l. leochuklunz, Trapp gtgniber. taginnt 1 Dia

8. 2

derer

1 r Jur gefälligen Beachtung. w nuſern verehrl. Geſchäftsfreunden

(170 machen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß ſich unſer Eiſenmagazin nicht mehr in der Uſergaſſe, ſondern in unſerem neu angekauften Hauſe auf der breiten Straße, neben Herrn Metzger Windecker, befindet.

Wir unterhalten in demſelben ſtets ein bedeutendes Lager in ächt naſſau Eiſen und Achſen, ſowie in allen ſonſtigen Eiſengattungen und Oefen, zu auffallend billigen Preiſen. Unſer Lager in vorzüglich guten Steinkohlen bringen wir ebenfalls in geneigte Erinnerung.

Durch reelle Bedienung und gute Waare, werden wir uns ſtets das Zu⸗ trauen unſerer geehrten Kunden zu erhalten ſuchen.

Friedberg im Januar 1849. David Groedel Söhne.

Regelmäßige Packet⸗Sehifffahrt zwiſchen Anlerpen und Nei- Lorle

am 1. und 15. jeden Monats für Kajüten- und Zwiſchendeck-Paſſagiere.

(213) Am 1. März 1849 expediren wir das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Luconia von 650 Tonnen, Capitain Hamilton. Am 15. März 1849 das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Hector von 700 Tonnen, Capitain Poſt. Das letztere Schiff hat eine zweite Eajüte im Hauſe auf dem Verdeck. Außerdem am 12. März von Antwerpen nach New⸗Orleans das neue amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff European von 800 Tonnen, Capitain Whiting. Näheres über die Preiſe der Plätze bei uns und unſern Herren Agenten: 4 Dr. G. Strecker Ant. Joſ. Klein Joſ. Stock

in Mainz. in Bingen. in Exeuznach.

Strecher, Klein und Stöch in Antwerpen.

In Alsfeld bei Herrn 2 C. Bücking. g Düdels heim, bei Büdingen, bei perrn Gemeinde⸗Einnehmer Kleiunfelder. 1 75 bei Herrn G. F. Nau. ö Gießen bei Herrn G. Schmidtborn. f Grünberg bei Herrn Gemeinde⸗Einnehmer Schäfer.

Tapeten

(173) in allen nur möglichen Farben und Muſtern, zu außergewöhnlich billigen Preiſen bei Friedberg den 1. Februar 1849.

David Groedel Söhne.

= Anzeige für Auswanderer!=

(280 Regelmäßige Segelſchifffahrt nach Nord-Amerileu von Bremen in gekupferten Dreimaſtern mit bequemen Zwiſchendecken, London mit den rühmlichſt bekannten Packet Poſt⸗ Schiffen, Anlwerpen mit amerikaniſchen Schiffen, alle 811 Tage nach Neu- Vorl, Philadelphia oder Bal- limore, im Frühjahr und Herbſt nach Neo- Orleans und Galreslon, monatlich einmal von Hremen nach Caliſonnien.

Unter Zuſicherung guter Bedienung zu den billigſten Preiſen bei

der Haupt-Agentur von

Wilhelm Fertſch⸗Finger in Frankfurt a. M. Nähere Auskunft ertheilt gerne unentgeltlich 1 ilhelm Fertſch in Friedberg, Fruchtmarkt Nr. 209.

Zum Verkaufen.

(282) Ein ſehr ſolid gebauter Flügel, von Octav, iſt wegen Mangel an Raum billig zu verkaufen. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes.

Gen,

(253) Ein mit guten Zeugniſſen verſehener Ackerknecht wird auf Petritag geſucht. Von wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes.

Zum Verkaufen. (227) Zwei ſchwarzſchäckige holländiſche Reit⸗

ochſen, einer von drei und der andere von zwei Jahren, ſtehen bei Gaſtwirth C. Carl in Okar⸗

ben zu verkaufen.

Fortſetzung von Nr. 184 des Intelligenz⸗ Blattes. (250) Herr Bürgermeiſter Klein klammert ſich an eine Galgenfriſt; er ſteckt den Kopf in den Sand wie der Vogel Strauß und will ſeinen Feind, der ihm unmittelbar vor der Ver⸗ öffentlichung der Nro. 184 in energiſcher Weiſe deren Inhalt in das Geficht ſchleuderte, nicht kennen. Wir wollen dem ſchüchternen Manne Muth machen. Von dem verſammelten Gemeinderath wurde Bürgermeiſter Klein gefragt, wo denn das eingegangene Waggeld hinkomme? Hierauf erwiederte dieſer, daß keines eingegangen ſei. Wir Unterſchriebene wollen ihm nun beweiſen, daß dieß eine Unwabrheit war. Da Herr Klein nach einer Fortſetzung durſtet, ſo ſoll hier der Anfang einer ſolchen gemacht wer⸗ den. Im Winter 1848, zu einer Zeit, in der Jeder froh war, wenn er Arbeit bekommen konnte, ließ ꝛc. ꝛc. Klein durch ſeinen Sohn nebſt zwei Andern, 5 Klafter Steine, ohne vorherigen Accord, ohne vorherige Verſteigerung, ohne Ge⸗ nehmigung des Gemeinderaths brechen und wies ſpaͤter den Arbeitslohn von 12 fl. per Klafter an. Es wurden früher nie mehr als 7 8 fl., und nur einmal in der Erntezeit von 1847, als wegen der dringenden Arbeit faſt keine Arbeiter zu bekommen waren, 12 fl. per Klafter bezahlt. Ferner benutzte Herr Klein 1846 und 47 nebſt ſeinem Schwager Keller und Speicher im neuen Schulhauſe, ohne der Gemeinde eine Miethe da⸗ für zu zahlen. Dieſe unbezahlte Benutzung von Gemeindegebäuden betrachtet ꝛc. ꝛc. Klein wohl als eine Renumeration für beſondere Dienſte, die er der Gemeinde leiſtet, wenn er in der Woche regelmäßig 3 4 Tage auf der Pfeifen⸗ und Orgelmacherei außerorts iſt und für die Bürgermeiſterei Frau und Kinder ſorgen läßt. Bezuͤglich des Waggeldes ſoll er ähnliche Renu⸗ merationsgedanken hegen. Ueber die beiden letzten Punkte wurde Bürgermeiſter Klein eben⸗ falls vom Gemeinderath gefragt und erwiederte ausweichend mit nichtigen Vorwänden, obſchon er die Thatſachen nicht beſtritt. Ockſtadt den 14. Februar 1849. Ludwig Platz U. Kaspar Dienſt. Tanz muſik. (285) Mittwoch den 21. Februar, als an dem hieſigen Markttag, iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu hierdurch höflichſt einladet Friedberg den 14. Februar 1849. G. Gerlach.

Zum Verkaufen. (256) Ein zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, verſchiedenes Pferdegeſchirr und eine Partie Miſt hat zu verkaufen

Friedberg. K Adam Ruppels Wittwe.

Ein Logis (287) für eine ſtille Haushaltung, welches um April bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Friedrich Kautz, auf der Ludwigsſtraße.