Ausgabe 
17.2.1849
 
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tenbuſch: Es läge bereits eine Eintheilung des Regierungsbezirks in Diſtricte vor, und es würde einem jeden Kaminfeger oirca 500 fl. rauhes Einkommen ertragen. Der Antragſteller ſpricht hierüber ſeine Anerkennung aus und erklärt ſeinen Antrag für erledigt.

15) Eingabe des Ortsvorſtandes zu Oſſenheim, die Vieinal⸗ ſtraße nach Florſtadt, insbeſondere Erhebung von Chauſſeegeld auf dieſer. Gebt mit Bezug auf die geſtrige Entſcheidung wegen eines gleichen Geſuchs zu den Acten. a

16) Eingabe der Gemeinde Oberwöllſtadt. Das Schubfuhr⸗ weſen der Sträflinge durch die an der Staatsſtraße liegenden Gemeinden betreffend. Der Ausſchuß beantragt, dem Geſuche um Uebernahme dieſer Koſten auf die Orte des ganzen Reglerungs⸗ bezirks nicht zu willfahren. Stoll: Der Staat iſt verpflichtet ſeine Sträflinge zu befördern, und nicht die einzelnen Gemeinden, die zufällig an der Straße liegen. Er beantragt daher Uebernahme dieſer Koſten durch den Staat. Holtzmann ünterſtützt. Rauten⸗ buſch: Nach den dermalen vorliegenden Normativ⸗Beſtimmungen wird der Transport der landesfremden Schüblinge durch das Groß⸗ berzogthum, ſowie der Transport der Schüblinge in die Landesſtraf⸗ Anſtalten und aus denſelben von dem Staate bezahlt; die Trans⸗ portkoſten aller andern Schüblinge fallen dagegen den Gemeinden zur Laſt, welche in dem Straßenzug liegen, auf dem der Transport der Schüblinge bewirkt wird. Der Ausſchußantrag wird einſtimmig angenommen, dagegen beſchloſſen, daß die fraglichen Koſten von dem Staate übernommen werden möchten.

Antrag Stolls: die Erhebung von Weg-, Pflaſter⸗ und Brücken⸗ geld in einzelnen Orten. Dem Antrag:

den Wunſch auszuſprechen, daß ſolche Gerechtſame aufge⸗ hoben würden, a

wird mit der Beſtimmung beigetreten, daß beſtehende Privatrechte dadurch nicht verletzt werden könnten. 5

Antrag Kuhls, auf Zurücknahme der Bekanntmachung über den öffentlichen Dienſt vom 13. December 1833. Wird nach vor⸗ ausgegangener F durch den Antragſteller, wobei derſelbe folgende Mittheilung aus Nr. 27 des neuen Rheiniſchen Volksblatts

verlieſt: Auch eine Variation über das Thema: Ich ſehe keine Reaction a.(Eiſenmann.) einſtimmig angenommen. Weiterer Antrag deſſelben auf Zurückziehung eines die Bür⸗ gerwehr betreffenden Miniſterialerlaſſes vom 2. December 1848. Auch dieſer Antrag wird nach vorheriger Begründung durch den An⸗ kragſteller einſtimmig angenommen. a Anfrage Kuhls: Hält die Regierungscommiſſion das am 27. Januar 1847 erlaſſene Ausſchreiben des Miniſteriums des Innern und der Juſtiz, die Aufſicht über die öffentlichen Lehranſtalten und das Verhalten der Lehrer in derſelben(ähnlichen In⸗ halts wie die oben erwähnte Bekanntmachung über den öffentlichen Dienſt) unter den gegenwärtigen veränderten Verhältniſſen noch zu Recht beſtehend, iſt ſie geſonnen, daſſelbe bei der Anſtellung von Lehrern noch in Anwen⸗ dung zu bringen? Rautenbuſch: Es iſt mir dieſes Ausſchreiben nicht näher bekannt und berührt daſſelbe die Geſchäftsthätigkeit der Regierungskommiſſſon nicht, indem es an den Gr. Oberſchulrath, resp. an die Bezirksſchul⸗ kommiſſion erlaſſen wordeu iſt. Entſpricht übrigens der Inhalt dieſes Ausſchreibens nicht dem Spſtem der Staatsregierung nach den März⸗ ereigniſſen, dann liegt es in der Natur der Sache, daß daſſelbe, in 5 weit dieſes der Fall iſt, keine Kraft beſitzt, ohne daß dieſes die Staatsregierung ausdrücklich erklären muß. Stockhauſen ſtellt an die Regierungskommiſſion das Anſinnen, ſie möge die Ortsvor⸗ ſtände veranlaſſen, die im Druck erſcheinenden Verhandlungen des Bezirksraths anzuſchaffen. Rautenbuſch: Die Regierungscommiſſion werde das mit Vergnügen thun.

Kirchenbuchsauszug vom Monat Januar. Friedberg. Getraute:

1. Friedrich Konrad Strauß, Burger und Schneidermeiſter dahier, des weiland hieſigen Bürgers und Schreiner⸗ meiſters Konrad Strauß, ehelicher unverheuratheter Sohn, und Margaretha Eliſabetha Finkernagel, des weiland Bürgers und Schneiders Heinrich Finkernagel

zu Marburg, eheliche unverheurathete Tochter.

4. Heinrich Schwalm, Bürger und Schneidermeiſter da⸗ hier, des weiland hieſigen Bürgers und Schneider⸗ meiſters Heinrich Schwalm ehelicher Sohn, und Ka⸗

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tharina Rettinger, des weiland Ortsbürgers und Schuh⸗

machermeiſters Adam Peter Rettinger zu Hösbach bei

Aſchaffenburg, eheliche Tochter.

Getaufte:

1. Dem Bürger zu Alzei, Kappenmacher Heinrich Frank dahier, ein Sohn, Friedrich Chriſtian, geb. den 18. Dezember 1848.

4. Dem Bürger zu Ockſtadt, Poſtillon Andreas Allerdiſt dahier, ein Sohn, Simon, geb. den 28. Dez. 1848.

7. Dem Bürger zu Gießen und Banaufſeher dahier, Lud⸗ wig Emil Karl Braun eine Tochter, Anna Roſine Emilie, geb. den 21. Dezember 1848. a

14. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Kopp ein Sohn, Friedrich Andreas, geb. den 24. De⸗ zember 1848.

20. Dem hieſigen Bürger und Tapezierer Joſeph Danne⸗ mann ein Sohn, Joſeph Auguſt, geb. den 21. Dezem⸗ ber 1848. 0

21. Dem Oberfeldwebel Wilhelm Friedrich Ackermann da⸗ hier ein Sohn, Theodor Heinrich, geb. den 15. De⸗ zember 1848.

21. Eine uneheliche Tochter, Dorothea, geb. den 6. Jan. 21. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann, Anton Simme⸗ rock eine Tochter, Friederike, geb. den 11. Jan.

28. Dem hieſigen Burger und Rothgerber Peter Decher ein Sohn, Karl Chriſtian Ernſt, geb. den 9. Januar.

b Nia ch:

26. Dezember 1848. Dem dermalen dahier wohnenden Eiſenbahn- Bauunternehmer Florenz Schneider eine Tochter, Katharina, geb. den 7. Dezember 1848.

26. Dezember. Eine uneheliche Tochter, Mathilde Antoi⸗ nette Eliſe, zu Frankfurt geboren den 1. Dez. 1848.

Beerdigte:

8. Der Musketier im 2. Bataillon des 3. Infanterie⸗ Regiments Konrad Wörner aus Wetterfeld, alt 22 Jahre, 8 Monate und 16 Tage, f den 6. Januar.

11. Der Musketier im 1. Bat. des 2. Inf.⸗Reg. Michael Reichart aus Oberabtſteinach, alt 21 Jahre, 9 Monate und 22 Tage, 1 den 9. Januar.

12. Der Schütze im 1. Bat. des 2. Inf.⸗Reg. Heinrich Schäfer aus Hutzdorf, alt 23 Jahre, 3 Monate und 22 Tage, 7 den 10. Januar.

13. Der Gefreite im 1. Bat. des 2. Inf.⸗Reg. Adam Ueberroth aus Erbach, alt 26 Jahre und 3 Tage, 7 den 11. Januar.

14. Suſanne Regine, geborne Weckerling, des weiland hie⸗ ſigen Bürgers und Schreinermeiſters Johann Daniel Valentin hinterbliebene Wittwe, alt 84 Jahre, 9 Monate und 26 Tage, 1 den 12. Januar.

14. Der hieſige Privatſcribent Ludwig Keim, alt 41 Jahre, und 11 Monate, 1 den 12. Januar.

15. Der Schütze im 1. Bat. des 2. Inf. Reg. Georg Kaspar Boß aus Eckartshauſen, alt 22 Jahre, 8 Mo⸗ nate und 15 Tage, 1 den 13. Januar.

16. Chriſtian Ockel, des hieſigen Bürgers und Schuhmacher⸗ meiſters Konrad Ockel außereheliches Söhnlein, alt 19 Tage, 1 den 15. Januar.

17. Chriſtiane Herold, des hieſigen Bürgers und Schuh⸗ machermeiſters Johannes Herold eheliche ledige Tochter, alt 15 Jahre, 10 Monate und 24 Tage, 1 den 16. Januar. 5

19. Chriſtian Philipp Trapp, Rentner dahier, alt 71 Jahre, 9 Monate und 7 Tage, t den 17. Januar.

21. Der penſionirte Oberfeldwebel im 2. Bat. des 4. Inf. Reg. Johannes Renker, alt 71 Jahre, 1 den 19. Jan.

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