Ausgabe 
17.1.1849
 
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liche und außerordentliche Mitglieder des älteren Geſangvereins, zu einer Plenarverſammlung auf

Samſiag den 20. l. M., Abends präcis 7 Uhr,

in das Schullocal hiermit dringend eingeladen.

Friedberg den 15. Januar 1849.

15 Der Vorſtand. Wohnüngsveraͤnderung und Empfehlung.

(89) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung bei Herrn Kaufmann Peter Damm verlaſſen habe und nun den von Herrn Materialiſt und Kaufmann Hahn ſeither

bewohnten Laden neben Herrn Gaſtwirth Windecker bezogen habe. eee 0 86

Meinen geehrten Freunden und Gönnern für 2. 2 5 N Jedoch ohne Activa und Passiva, an Herrn. Milhelmj, der dasselbe unter der bisnerigen Firma fortführen Wird, abgetreten habe..

das mir in meiner alten Wobnung ſo vielſeitig

gewordene Zutrauen und Wohlwollen herzlich dankend, bitte ich zugleich, mir daſſelbe auch

ferner in meiner neuen Wohnung gütigſt zu

Theil werden zu laſſen, ſo wie ich es mir ſtets

zur höchſten Aufgabe machen werde, durch ge⸗ ſchmackvolle und dauerhafte Arbeit, prompte

Ad Felle Bedienung, das in mich geſetzte Zu-

trauen 1185 115 bezeugte Wohlwollen immer mehr zu befeſtigen. eee ee Conrad Diehl, 1 Kappenmacher. Mik Bezugnahme auf vorſtehende Anzeige, erlaube auch ich mir meinen Freunden und Gön⸗ nern anzuzeigen, daß ich mein Putzgeſchäft nach wie por ebbei alben werde und noch dahin erweitert habe, daß ich ein Garngeſchäft mit allen ſeinen Zweigen damit verbunden habe.

Auch mein eifrigſtes Beſtreben wird es ſein, ſtets

meine geehrten Freunde und Gönner auf's Beßte zu bedienen, um wir das ſeither geſchenkte Zu⸗ trauen auch ferner zu erhalten. f Friedberg, Charlotte Diehl, 5 geb. Vogelsberger.

Hülfs verein. (90) Den Aus ſchuß mitgliedern des Hülfs⸗ vereines, des älteſten und geſegnetſten aller Vereine, welche in unſerer Stadt beſtehen, iſt es in hohem Grade wünſchenswerth, daß von möglichſt vielen Mitgliedern deſſelben ihre regelmäßig auf den erſten Mittwoch jedes Monates fallende, im Trappiſchen Gaſt hauſe ſtattfindende und Abends um 5 Uhr beginnende Sitzungen beſucht werden möchten, indem ſie ſich von dieſer erweiterten Theilnahme an ihren Verhandlungen einen ſchätzbaren Ge⸗ winn von Rath, Aufmubterung und Belebung des öffentlichen Intereſſes für die gute Sache jenes Vereines verſprechen. In der Hoffnung auf günstigen Erfolg erlaubt ſich daher, dazu ausdrücklich beauftragt, der Unterzeichnete eine Einladung in obigem Sinne an die Be⸗ theiligten hiermit ergehen zu laſſen.

Friedberg den 11. Januar 1849. Dr. Sell.

Einladung.

(91) Mehrere Müller aus der Umgegend von Büdingen und Ortenberg, wollen ſich zu Ortenberg im Stadtwirthshaus verſammeln und berathen wegen ihren allzuſchweren Abgaben (Pächten ꝛc.), es ladet die Müller der Wet⸗ terau ꝛc., welche beiwohnen wollen, auf Montag den 22. d. M. ein.

Ein Müller aus der Wetterau.

Aufforderung.

192) Mit Bezug auf das Inſerat 418 Nr. 25 des Intelligenz⸗Blattes von 1848, wird der

Anzeige. 1

188) In Folge geſtellter Anträge auf Abän⸗ derung der Statuten, werden ſämmtliche ordent⸗

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Gemeinderath zu Florſtadt hierdurch aufgefor⸗

dert, ſeinem damals gegebenen Verſprechen ge⸗

mäß nachzukommen und die von der höchſten Staatsbehörde erlaſſene Entſcheidung zu ver⸗ öffentlichen. l 0(81

Florſtadt den 6. Januar 1849. N

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter l A p p e 9 0

gegen denſelben. vor Müllers Augen und durch die klarſte Selbſt⸗

von Seiten des Philipp Müller in Großkarben, gegen den Feldgeſchwornen Reitz von da, ſehr grobe entehrende Schimpfworte ausgeſtoßen. Reitz erhob, um ſich zu reinigen, ſogleich Klage etzt verſchwand das Dunkel

überzeugung thut hiermit Müller, wegen den gegen Reitz öffentlich ausgeſtoßenen groben In⸗

jurien, reumüthig Abbitte vor dem Ortsvorſtand und Publicum: ö 1 0

Philipp Müller.

Anzeſiſg e.

930 Bei der Holzverſteigerung unterm 4. d. M. in dem Großkarber Gemeindewald, wurden

Geschufis Veründerung.

7 1

Hierdurch beehre ich mich, einem verehrlichen Publikum die Mittheilung zu

machen, dass ich das von meinem verstorbenen Ehemann Carl Bindernagel hier

gegründete und nach dessen Tod von mir fortgeführte, Geschäft mit dem Heutigen,

Es erlischt hiermit die Herrn PH. V. ogt unter dem 10. Januar v. 2 er- theilte Procura und wird Herr N Melmj, der meine Guthaben entgegen zu

nehmen sich bereit erklärt hat, bei deren Eingang für mich gültig darüber quittiren.

Für das meinem verstorbenen Ehemann, so wie später mir so reichlich ge- Wordene, ehrende Vertfnuen aufrichtig dankend, bitte ich, solches auf meinen Herrn Nachfolger, der sich dess Würdig zeigen wird, geneigtest übertragen zu wollen.

Friedberg i. d. W. den 1. Januar. 1819.

11

2 Ernestine Bindernagel, 1 E 9eb. Helmiol. 5. 5

Mit Bezugnahme auf vorstehende Mittheilung der Frau Wittwe C. Binder nagel, wonach ich das von ihrem verstorbenen Ehemann, Herrn Carl Bindernagel,

hier gegründete, und von demselben seit fünfzehn Jahren unter seinem Namen geführte Geschäft mit dem Heutigen übernommen habe, erlaube ieh mir besonders darauf hin-

*.

zuweisen, dass ich das Geschäft in allen seinen Branchen unter der seitherigen Firma:

0. BIMmDERWNA EEA

fortführen und demselben, auf die strengste Solidität gegründet, eine weitere Ausdeh-

nung geben werde. An 0 125 111 2 et Ainsichtlich des Hue h,νaudler ischen Geschidſis verue ich

stets ein den Verhältnissen entsprechendes, möglichst vollständiges Lager aus allen Zweigen der Literatur zu unterhalten bemüht sein, und theile ich neue Erscheinungen den verehrten Geschäftsfreunden sehr gerne mit. 118. Alle in öffentlichen Blättern, auch ohne meine Firma angekündigten litera-

rischen Erscheinungen liefere ich zu denselben Preisen und wird dasselbe in den

meisten Fällen auf meinem Lager sein; etwa nicht Vorräthiges bésorge ich in der kürzesten Zeit. 1

zei der Buch- und Steindruchterei bin ich in den Stand ge-

setzt, alle mir werdende Aufträge auf's Beste zu effectuiren, wobei ich mir zur besonderen Aufgabe stellen werde, neben prompter und geschmackvoller Ausführung stets die möglich billigsten Preise anzusetzen.

Das Iutelligenxblall fur die Provins Oberſiessenc-

empfehle ich Ihnen vorkommenden Falls bei der bekannten billigen Gebühren- Berech- nung zu Bekanntmachungen aller Art, die bei seinem sehr ausgedehnten Leserkreis wohl selten ohne Wirkung bleiben werden.

Mit der ergebensten Bitte, das Vertrauen, womit mein Herr Vorgänger so viele Jahre beehrt wurde, geneigtest auf mich übertragen zu wollen, empfiehlt sich zu geneigtem Wohlwollen N

Hyiedberg i. d. W. den 1. Januar 1819.

E. Wilhelmi.

ti fche anzeige

Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig:

Grundrechte des deutſchen Volkes.

16. Preis 2 kr.(Bereits im Großherzogthum Heſſen eingeführt.)

19 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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* 2