Ausgabe 
14.7.1849
 
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Provinz Oberheſſen . N wil 5 im Allgemeinen, ce e 5 1 1 5 den Uegierungsbezirk Friedberg

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Souuabend den 1 l. Juli

Regierungsblatt⸗Auszüge. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 22 von 1849.

1) Bekanntmachung des Gr. Min. d. Inn. v. 4. April, die Be⸗ ſtätigung von Stiftungen und Vermachiniſſen betr. 2) Bekanntmachung, die Forkführung der Grundbücher in der Provinz Rheinheſſen, insveſon⸗ dere in den Gemeinden Elsheim und Horrweiler betreffend. 3) Be⸗ kanntmachung, den Eingabeſtempel bei den Militärbehörden betr. 6) Namensveräunder ung. Es wurde geſtattet: am 28. März dem Jacob Hirſch Lazarus Neugag von Rödelheim den NamenHeinrich Ludwig Neu wall zu führen. 7) Dienſt nachrichten: Am 21. März wurden der Forſtmelſter E. v. Stockhauſen zu Darmſtavt zum Rath bei der Oberforſt⸗ und Dominen⸗ Direction mit dent Amtstitel als Oberforſtrach, der bisherige Forſtmeiſter d. F, Heppenheim, Frhr. v. Bibra, zum Forſtmeiſter d. F. Darmſtadt und der ſeither bei dem Forſt⸗ vermeſſungs⸗Bureau auf Wiverruf angeſtellte Zeichner Franz Wepgand dabter zum Calculator bei der Oberforſt⸗ und Domänen Direction er⸗ nannt; ferner dem Geometergehülſen Jacob Ewald aus Leeheim, der⸗ malen zu: Hirſchhorn, das. Patent als Geometer der 3. Klaſſe für den R. B. Darmftadt ertheilt; am 22. wurde der Balaufſeher 1. Klaſſe Süß beck im Bau⸗B. Michelſtadt zum Bauauffeher 1. Klaſſe im Bau⸗B. Offenbach ernannt; am 28. wurden der Stadtgerichts⸗Aſſeſfor Ur. Ste⸗ bend zum Subſtititten des Staatsanwaltes dahier und der Hofgerichts⸗ Secrekariats⸗Acceſſiſt Dr. Dietz zu Gießen zum Subſtituten des Staats⸗ anwaltes dafelbſt, ernannt; am 31. wurde dem Pfarrperweſer Kräck⸗ mann zu Berasburg R⸗B. Alsfeld, die evang. Pfarrſtelle daſeloſt und am 2. April dem 1. evang. Pfarrer Marx zu Laubach die evang Pfarr⸗ ſtelle zu Leeheim, R.⸗B. Darmſtadt, übertragen; ferner wurden der Diſtrictsſteuereinnehmer Nexroth im Erh⸗D. Großbieberau zum Diſt. St.⸗E im Erh. ⸗Diſt. Umſtadt und der Diſt.⸗St.⸗E. Ha bich im Erh.⸗O. Habitzheim zum Diſt.⸗St⸗E, im; Erh. D. Grosbieberau ernannt. 8) Am 29. Marz Purde em evang. Pfarrer Haußmann zu Niederbeer⸗ bach, R.⸗B. 5 pen n, die nachgeſuchte Entlaſſung von dortiger Pfarrſſelle ertheit Ir den Nuheſtand wurden verſetzt: Am 21. März der D ath Frhr. vi Hofmann dahier einſtweilen und der Rechnungepzee Spa mer; ferner am 241, der, israel. Schullehrer Lob Kyos zu Rödelheim, R.⸗B. Friedberg; am 26. der evang. Schul⸗ lehrer Koch zu Seckmauern. R⸗B. Erbach 10), Erledigt ſind: die kathol, Schulfichrerſtelle zu Freilaubersheim, R.⸗B Mainz, mit fährlichem Gehalte von. fl. 58 kt., nebſt 30 fl. für Heizung, wovon jedoch vor der, 80 fl. an den penſionirten Lehrer abzugeben find die kathol. 85 zu Gaulsheim, R.B. Mainz,, mit ſährlichem Gehglte von 3. Linſchließlich der Vergütung für Heizung; die wlperruflich zu beſegende Stelle eines Olſtrictsſteuereinnehmers it E⸗D Habitzheim, mit jährlichem Dienſteinkommen von etwa 520 ſit und der Verpflichtung zur Cautionsleiſtung; Anmeldung binnen e Tagen die evang. Pfarr⸗ ſtelle zu Kriegshem, R.⸗B. Mainz, mit icem Gehalte von 551 fl. 11) Geſtorben find.: am 8. März der en. Oberlehrer Neun zu Büdingen; am 16. der penſ. Gymnaſtallehrer Schmitt zu Malnz; am 27. der kathol. Pfarrer Marquart zu Oberabtſteinach, im R.⸗B. Hep⸗ penheim; am A. der Steuerrath Hoff mann zu Gießen; am 4. Aprll der Steuercommiiſſät, Dveſen zu Heppenheim und der Penſionär der Saline Theodors halle, Schneider zu, Karlshalle.

1849.

Meiſeſkizzen aus Kalifornien, im Früſtahr 1848. Von It Tyrwhitt Brooks!

(Fortſetzung.

N Geſtern waren wir vom frühen Morgen bis ſpuät am Abend beſchäftigt geweſen, unfrr Wiegen aus zuhöhlen. Während wir zuſammen vor dem Zelte ſaſſen und nach dem Eſſen ein paar Züge aus unſern Pfeifen oder Cigar⸗ rem thaten, ſahen wir, wie das Lager unter uns in volle Bewegung geriet. Die Leute liefen aus ihren Zelten und ſchrieen ihren Nachbarn etwas zu und nach und nach bildete ſich eine Gruppe um einen Reiter, der gevade dort bei ihnen anhielt. Nougiedde trieb auch ans hinunter nach Bormelts⸗Hürte, bei welcher die ganze Sache ihren Urſprung gefunden zu haben ſchien⸗ Kaum aber hatten Bradley und ich uns durch die Menge einen Weg gebahnt, ſo erkannten wir auck augenblicklich! died Zuge des Oberſt Ma ſon- f moe mig 0

Der Oberſt, der ſeine Uniform tung, war eben und wie es ſchien, in der Abſicht abgeſtiegen, durch die Minen einen Spaziergang zu machen. Wenige Miunten ſpäter kam mein Freund Sherman ebenfalls herbei, und wir be⸗ fanden uns bald in einer ſehr lebhaften Unterhaltung über den Golddiſtviet! In der That wollte der Gouverneur eben die, Minen inſpiciren, um ſeinen Bepicht! darüber au das Ehlinet in Washington zu machen. Ich vergaß nicht, Lüßtenaut Sherman für ſeinen Empfehlungsbrief an Ka⸗ pilzn Sutter zu danken und ihm zu erzählen, wie freund⸗ lich mich der Kapitän aufgenommem haben Dann ſchloß ich mich der Unterhaltung an, welche die Umſtehenden mit Oberſt Maſon begannen. Und dieſer wurde jetzt haupt⸗ ſarchlich gefragt, was die Regierung, beſonders die Gold⸗ minen betreffend, thun würde. Der Oberſt mochte wohl nicht gern mit ſeiner eignen Meinung darüber heraus, deutete jedoch an, daß er glaube, es würde vom Congreß nur fing gehandelt ſein, wenn er Beamte und Arbeiter herüberſchicke und augenblicklich an irgend einem bequemen Platz der Küſte eine Münzer anlegte. Er geſtand voll⸗ kommen die Schwierigkeiten ein, die Männer unter Ume ſtänden wie die gegenwärtigen, bei ihren eingegangenen Verpflichtungen zu halten, ſagte aber auch, es) müßten jedenfalls Schritte gethan werden, das Syſtem der Deſer⸗ tion unter den im Monterey und San Franzisco einquar⸗ tirten Truppen zu hemmen. Allerdings müßte die Löhnung