in einſamen ammen und wenn Men⸗ ingen Vögel eckelhaften wenn man tegen kann; entledigen. zumal über⸗ nicht mehr de verwan⸗ ene Flachen, um Heu zu deckt. Barrens/ ſet geſagt, nlache der⸗ ichen und men; keine das einzige t der pur⸗ denwäldern 1 Scenerien en dehnen ten Wan⸗ dier ſtehen ert dehnen angelegten berrlichſten wogt das gar unter⸗ t und gibt ſebendiges; Vachsthum an werden, r bedecken. laſſen und ſippi oder ie Pramien und noch Nüchtungen von denen ele Pate arte hellen n i das Die
„
merkſamkeit auf das Pferd gerichtet hält, verliert das nicht aus dem Auge und bemerkt den herankriechenden Schützen nicht, der, einen Baum zwiſchen ſich und ſeiner Beute be— haltend, näher und näher kriecht, bis er in Schußnähe das tödtliche Blei in das Herz des Opfers ſendet. Eine andere Art, Hirſche zu erlegen, iſt dien: an den Salzlecken auf dieſelben zu warten. Das geſchieht aber auf verſchiedene Weiſe und größtentheils Nachts, weil dann der Hirſch die Salzlecke regelmäßiger beſucht, als am Tage. Die beſte Art hierzu iſt, ein kleines Geſtell zu errichten, auf welchem, der Jäger aus kleingeſpaltenem Kienholze ein gutes helles Feuer unterhält, unter dem alſo auch in deſſen Schatten, er ſitzt und wacht. Der Hirſch fürchtet es weder, noch
achtet er darauf, und kommt zu ſeinem gewöhnlichen Platze,
und zwar oft dicht und auf wenige Schritte zu dem Ver⸗ borgenen. Sehr leicht ſind ſie auf dieſe Art zu erlegen, doch muß ſich der Jäger hüten, ſich nicht zu unterſchießen; denn es iſt eine fatale Sache, wenn man Nachts einen guten Schuß gethan zu haben glaubt, mit dem erſten Tageslicht den Anſchuß unterſucht und dann nichts als einzelne weiße Bauchhaare, nicht einmal einen Tropfen Schweiß findet. Sind viele auf dieſe Art erlegt und fangen die Hirſche an, vorſichtig zu werden, ſo iſt es am beſten gethan, der Salzlecke eine Zeit lang Ruhe zu gönnen oder wenigſtens kein Feuer anzuzünden und in heller Mond- ſcheinnacht von dem Aſte eines Baumes herunter das Wild zu erwarten. Hoch oben befindet man ſich, in ebenem Lande heißt das, über der Witterung des Hirſches, und er kommt dann bedachtlos herbei, wobei er noch dazu den Schuß ſo wenig ſcheut, daß man oft aus einem ganzen Rudel zwei oder drei wegſchießen kann, ehe die ubrigen
großen ſchwarzen Wolf zu ſehen,
403—
auch dann nur die am ſtärkſten bewaldeten Strecken und dichteſten, unzugänglichen Rohrbrüche, wo er ſich an den jungen Sprößlingen des aufkeimenden Schilfes erlabt., Das Fleiſch ſolcher Bären iſt ausgezeichnet und wird ſehr geſchätzt. Von Wölfen gibt es hier zwei Arten, den ſchwarzen
gewöhnlichen und den Prairie-Wolf. Der erſtere iſt ziem-
lich groß, wild und jagt in Rudeln, fällt aber ſelten Men— ſchen an, er müßte ſie denn ſchlafend oder ſchwer verwundet finden. Seine gewöhnliche Beute iſt der Hirſch, den er regelmäßig jagt. Der Geruch von brennendem Aſſa födita ſoll einen eigenthümlichen Zauber auf dieſe Beſtie ausüben; wenn ein Feuer im Walde angezündet und etwas davon hineingeworfen iſt, ſo kommen die Wölfe darum herum und heulen kläglich, laſſen ſich auch lieber todtſchießen, ehe ſie vom Platze weichen. nan f Der Prairie-Wolf gehört zu einer kleinen Gattung, mehr zwiſchen Fuchs und Wolf hinein. In der Farbe hat er auch weit eher Aehnlichkeit mit dem Fuchſe, als mit dem Wolfe, und findet ſich nur in freien, offenen Steppen. In dieſen ernährt er ſich größtentheils von Geflügel, das ſich dort in großer Anzahl findet, und in der Nähe von Anſiedelungen verſchmäht er auch junge Ferkel und Kälber nicht; ſonſt verträgt er ſich aber mit ſeinem Vetter, dem ſchwarzen Wolfe, ausgezeichnet und ſteht mit dieſem im beſten Einverſtändniſſe. Nichts iſt gewöhnlicher, als einen der in Geſellſchaft von Prairie⸗Wölfen jagt. 21 Bienen werden überall im Walde gefunden, und wenn
die Blätter von den Bäumen ſind, ſo jagt man ſie ihres Honigs und Wachſes wegen. FE Die Seen, Teiche und Flüſſe ſind während der Wan⸗ derzeit der Waſſervögel mit Schwänen, Gänſen und Enten,
fliehen. 15 J 410 ü un ddt Der Elk oder Wapiti iſt gaͤnzlich verſchwunden; ſelbſt der Bär wird nicht häufig mehr getroffen und bewohnt
Arten bedeckt.
Pelicanen, Kranichen, Tauchern und
unzähligen anderen (Erheiterungen.)
Bekanntmachungen von Be⸗
hoͤrden. 10
10 Nee 40 113 ee ee 1 e ae f 793) Montag den 17. December, l. J e n 10 Uhr, ſollen auf der Laubacher
Ziegelhütte, zwiſchen Laubach und Freienſeen
gelegen, nachſtehende Gebäulichkeiten auf den Abbruch öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle verſteigert werden:.
1) Ein zweiſtöckiges Gebäude, 43 Fuß lang und 28 Fuß breit, wovon der zweite Stock wohnlich eingerichtet iſt.
2) Ein zweiſtöckiges Gebäude, 29 Fuß lang und 28 Fuß breit, welches ſich zu einem
Wohnhauſe oder einer Scheuer einrichten
läßt. i 3) Ein Trockenhaus, 90 Fuß lang, 28 Fuß breit. Die Gebäude ſind von Holz und Nro. 1 und 2 im Jahr 1841 erbaut. Laubach den 3. December 1849. Der Gräfliche Bauaufſeher a Löffler. Rapital⸗ Auf nah m e. (181) Die Gemeinde Bellersheim wünſcht ein Kapital von 40,000 fl., wo möglich auf Partial⸗Obligationen, aufzunehmen. Ueberneh⸗ mer wollen ſich alsbald unter Mittheilung der Bedingungen mit dem Unterzeichneten in porto⸗ freien Briefen in Benehmen ſetzen. Bellers heim den 10. Dezember 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter J. Bopp. Edietalla dun g. Nachdem gegen Peter Kilps Eheleute 15 11 70 der förmliche Concursprozeß erkannt worden iſt, werden Alle, welche Anſprüche an dieſelben zu haben glauben, aufgefordert, ſolche im Liquidationstermine * Mittwoch den 20. Februar k. J.,
1 350
Vormiktags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen und zu begründen. Etwaige Stell⸗ vertreter müſſen gehörig bevollmächtigt und zum, Abſchluſſe des zu verſuchenden Arrangements legitimirt erſcheinen, indem es ſonſt ſo ange⸗
ſehen werden ſoll, als ob ihre Mandanten in die von der Mehrheit der perſönlich anweſenden
oder gehörig vertretenen Gläubiger gefaßt wer⸗ denden Beſchlüſſe einwilligten. Groskarben am 30. November 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius.
Bekanntmachung. Brennholz-Verſteigerung im Domanialwald Frauenwald, Reviers Obexrosbach betreffend. (1816) Freitag den 14. d. Mts., Morgens 9 Uhr, ſollen im Frauenwald bei Niedermörlen:
17% Stecken birken Prügelholz,
3 1 weiden„ 3507 Wellen birken Reiſerholz, 1250 5 weiden 5
1% Wagen Allerleiholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Oberrosbach den 6. Dezember 1949. a. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Bekanntmachung. (1817) Ein zur Zucht noch brauchbarer, ſchwarzſchäckiger fünf Jahre alter, der Gemeinde Dornaſſenheim angehöriger Faſelochs, ſoll Dienſtag den 18. d. Mts., des Mittags um 1 Uhr, auf dem Rathhaus daſelbſt meiſtbietend verſteigert werden. 5 Dor naſſenheim den 8. Dezember 1849. Bommersheim, Bürgermeiſter. Holz ⸗Verſteigerung. (1818) Donnerſtag den 13. d. Mts., Vormit⸗
tags 10 Uhr, ſoll in dem Rodbeimer Gemeinde⸗ wald, Diſtriet Wellenberg und Jungenbuchen:
75 Stecken buchen Prügelholz,
2„„„ Scheitholz,
14 1„ Stockholz,
11 eichen Scheitholz,
2 Wen Prügelholz,
2„„ Stockholz, 2476 Stück buchen Wellen,
öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird, daß gegen vorſchriftsmäßige
Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis den 15 Auguſt
1850 geſtattet wird. Die Zuſammenkunft iſt präcis halb 10 Uhr, auf der Fahrbahn oberhalb der Köpperner Chauſſee. Rodheim den 8 Dezember 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. 27 6 Bekanntmachung.
(1819) Der im Gr. Landkalender auf den 18. d. Mts. angemerkte Krämer⸗Markt dahier, wird an dem folgenden Tage, Mittwoch den 19. deſſelben Monats abgehalten, welches die
Herren Bürgermeiſter in ihren Gemeinden be⸗
kannt machen laſſen wollen. 1 5 Dauernheim den 4. Dezember 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mei t h.
Pappelbäume⸗Verſteigerung. (1820) Freitag den 14. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr anfangend, ſollen 25 Stück italieniſche Pappelbäume von 50— 60 Länge und 15— 20“ Durchmeſſer, welche ſich zu Werkholz für Schreiner, ſowie guch zu ſonſtigem Gebrauche eignen und an der von Reichelsheim nach Bingenheim ziehenden Chauſſee ſtehen, an Ort und Stelle auf dem Stande verſteigertwerden
Auswärtigen Steigerern, welche ſich über die Zahlungsfähigkeit ihrer Bürgen als Selbſtzähler durch gedruckte Bürgſcheine legitimiren, wird Zahlungsfriſt bis Martini 1850 bewilligt.
Reichelsheim den 5. Dezember 1849.
Schmidt, Bürgermeiſter.


