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Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Deienſtag den 20. d. M., Morgens 10 Uhr, die ordentlichen Sitzungen des Vezirtsrahs dahier auf dem Nathhäuſe beginnen. i Friedberg den 6. November 18419. a Großh. Heſſ. Regierungs⸗ Cbmmiſſt on 8 des Regierungsbezirks Friedberg N„ ue D u vr i e r.
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Negterungsblatt Auszüge.
Nr. 65 enthält: 1) Geſetz vom 3. Oct., die Ablöſung von Lei⸗ ſtungen, welche auf Grundſtücken oder Grundrenten haften, und nicht dem Art. 1. des Ablöfungsgeſetzes vom 27. Juni 1846 unterliegen, betr.— 2) Bekanntmachung, die Beſtellung der Wahleommiſſäre für die Wahlen der Abgeordneten zu den beiden landſtändiſchen Kammern betreffend. An die Stelle des zum Wahlcommiſſär fuͤr die Wahl eines Abgeordneten zur erſten Kammer in dem vereinigten Wahlbezirke Heppenheim und Worms und für die Wahl eines Abgeordneten zur zweiten Kammer in dem Wahlbezirke Heppenheim ernannten Herrn Regierungsraths App iſt wegen Verhinderung deſſelben zur Leitung dieſer Wahlen der Herr Regierungsrath Schmitt zu Heppenheim als Wahlcommiſſär beſtellt worden.— 3) Verzeichniß rechtskräftig gewordener, nach Art. 30 des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender Strafurtheile der Gerichte der Provinz Oberheſſen.(Unter den 22 Fällen befinden ſich 1) Corrections⸗ hausſtrafen: von 2 Jahren wegen Körperverletzung mit ködtlichem Er⸗ folge; von 2½ J. geſchärft wegen ausg. Diebſtahls; von 3 J. wegen Tödtung;— 2) Zuchthausſtrafen: drei von 2 J. geſchärft wegen Land⸗ ſtreicherei; von 2½ J. wegen Veruntreuung im Dienſt; von 2¼ 8. geſchärft wegen Diebſtahls im 6. Rückfall; zwei von 2½ Jahren wegen ausg. Diebſtahs und wegen Lansſtreicherei.)— 4) Erle digt ſind; die 2. evang. Pfarrſtelle zu Butzbach, R.⸗B. Friedberg, mit jährl. 928 fl. 47 kr.; die kath. Sb zu Hackenheim, R.⸗B. Mainz, mit jährl. 307 fl. 25 kr., mit Einſchluß der Entſchädigung für Heizung, wovon jedoch 60 fl. an den penſtonirten Lehrer abzugeben ſind; die 2. evang.
Schullehrerſtelle zu Crumſtadt, R⸗B. Darmſtadt, mit jährl. 264 fl. 44 kr. und 20 fl. für Heizung des 1 die Stelle eines s Ppyß es für den Phyficatsbezirk Neuſtadt, R.⸗B. Erbach.
Em Sonigmonat in Jahr 1846. Aus dem Engliſchen, von Alfr. Meißner.
Einer meiner Freunde, dem's ſein Lebenlang ſo gut ergangen war, daß er niemals arbeiten durfte, und dem deßhalb jede Exiſtenz am Ende entleiden mußte, hatte ft ſich zu Anfang December 1847 nach Paris begeben in der Ab— icht, dort den Winter 8 verbringen, und ſich namentlich
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1815
N 121 71 5—
über die agel 1 0 ordentlich zu 179 5 e Freund iſt noch jung, von lebhafter Phantaſſe, und ein Träumer. Allein trotz ſeines Hanges zu ftäumeriſchem Hinbrüten ward er doch von einem Paxiſer Banglier in der praktiſchen und allzurealen Region der Börſe gaſt⸗ freunplich aufgenommen und als Hausfreund anerkannt, denn der Banquier hatte aus guter Quelle erfahren, daß der ihm Empfohlene 50, 000 Pfund Sterling“ in; 15 Lon⸗ dotler Bank und ein Prächtiges Landgut im Henegau beſſtze, die ihm eine himängliche ſöllde Grundlage däuchten, u unt Luftſchlöſſer darauf bauen zu können. Einem jungen Man von großem Vermögen ſteht auch der allertüchternſte ur ullerpraktiſchſte Vater einer heirathsfähigen Tochrer ern Excentrieität und Hang zur Romantik gerne nach. So auch Herr Hoffmann, der Bankier, der gar bald bemerkt hatte, daß ſeine Tochter Mathilde der Magnet ſei, wel⸗ cher den jungen Engländer an ſein Haus efeſſ elt habe. Nachdem er eine ganze Nacht hindurch ſt ſich 111 gegeben, ſich ſelber zu überzeugen, daß ſeine, Tochter mit einem ſolchen Mann glücklich ſein müſſe— das Reſultat eines großen Proceſſes von Adition, Subtractlon und Multi⸗ plication— gab Hr. Hoffmann gerne ſeine Eithwilligung zur ehelichen Verbindung der Mademoiſelle Mathilde mit dem jungen Marvel.
Mademoiſelle Mathilde war in der That auch ein liebenswürdiges anmuthiges Weſen; nicht ein gewöhnliches Goldprozentenkind, deren Gemüth eingehüllt in einen Ballen von Banknoten und deren Herz in eine Goldbarte ver⸗ wandelt ſcheinen. Sie hatte vielmehr in der Atmoſphäre der Dreiprocentigen und Conſols etwas von der ätheriſchen Grazie der Natur und Poeſie eingeſogen und ſich erhalten. Das Klingen der Napoleons hatte ihr Ohr nicht betäubt gegen die luftigen, geiſterhaften Stine die freundlich Und ſchmeichelnd in dem jungen Herzen erklingen und ſeine Lenzzeit mit Entzücken erfüllen. Das düſtere, dunkle, enge Haus worin ſie lebte, war für ſie nicht leer von jenen heimiſch traulichen Geiſtern der Dichtung, die„in des Regenbogens Farben leben und in den flüchtigen Wolken⸗ floͤckchen ſpielen.“ Und Mathilde verſtand meinen Freund, wenn er zu ihr eine Spa redete, die vor dem 24. Februar nicht ſehr gewöhnlich, weil nichts ſeltener war, als ein Bund der Herzen, auf reine Neigung ohne Neben⸗ abſichten gegründet. Kein Wunder daher, daß ſie ihn lieben mußte, während ſie ihm zuhörte, und daß er ſie liebte, weil ſie ſeine Sprache verſtand.
Die Mehrzahl der Heirathen in Frankreich im Ver⸗
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