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Friedberg. 1
47790 witb zu mietben gelucht von feet Baieriſch Bier
(17960 bat in Zapf genommen und verkauft in Faß i„
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zit zu veriniethen und kann den 8. April 1850
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SS 2 1 Def eie ung (47931 Montag den 17. Ottembek J. J. orgens um 10 Uhr, ſollen auf d wacher Ziegelhütte, zwiſchen Laubach und Freienſeen
gelegen, nachſtehende Gebäulichkeiten auf den
Abbruch öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle
verſteigert werden: i
1) Ein zweiſtöckiges Gebäude, 43 Fuß lang und 28 Fuß breit, 91 8. der zweite Stock wohnlich eingerichtet iſt. 11
2) Ein zweiſtockiges Gebäude, 29 Fuß kang und 28 Fuß breit, welches ſich zu einem Wohnhauſe oder einer Scheuer einrichten läßt.
3) Ein Trockenhaus, 90 Fuß lang, 28 Fuß breit. N
Die Gebäude find von Holz und No 1 und 2 im Jahr 1841 erbaut. i
Laubach den 3. December 1849.
Der Gräfliche Bauaufſeher 28 f FN Holz ⸗Verſteigerung.
79000) Montag, den 10. d. Mts., Vor⸗ ae 9 Uhr, werden im Diſtricte am Straß⸗ heimer Wald 5 5
47 Stecken 5 20³0 15 gl. Prügel bolz, 1 78 974 ch) Ng. Sedo und 1262½ Stück dergl. Wellen 5070 an den Meiſtbietenden verſteigert. Zuſammenkunft an dem Straßheimer Forſthauſe. Ockſtadt am 5. Dezember 1849... Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt FAR N 1 1 18 0 ene (1795) Mittwoch den 12. d. Mts,, von Vormittags 9 Uhr an, ſollen dem Konrad Schäfer dahier, zwangsweiſf, 1) ein vollſtändiger Wagen, 2) ein ald Pflug mit Egge, 3) ein Pferd und zwei Kühe, 75 2) drei vyllſtändige Betten, 7 5) ſechs gepolſterke Stühle und ſonſtige ver⸗ ſchiedene Hausgeräthſchaften, in ſeiner Wohnung öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. ö Florſtadt den 6. Dezember 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter N 1510 S gl p. nent 204( Privat ⸗ Bekanntmachungen. nnieimnees un
Lehrling ⸗Geſuch! (1780) In eine Spetetei⸗/ Fiſch⸗ und Lan⸗ desprodukten⸗Handlung in Frankfurt a. M. wird ein Lehrling gegen Vergütung von fl. 100—
ro Jahr für Koſt und Wohnung geſucht.— Nähere Auskunft bei Herrn WII Frſf ch in
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hug. nel. Stammler.
Anton Burk, „ e an ber Stadtkirche. 13 00% Gulden (1797) werden auf gerichtliche Sicherheit in Friedberg zu leihen geſucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. 2
Zeum Vermiete n.
(1798) Ein vollſtändiges Logis nebſt Laden
bezogen werden. 5 111 Nicolaus Windeckers Wittwe,
Ludwigsſtraße Nr. 41.
Dazu nöthigen Einſteller zu finden, und den felgen Zweck zu erreichen! Am
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N. 5 2. N 8* f f 8 2 ie 1 5 2 1 2 % Daruſtadt.
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Mllitär⸗Stellverkretungs⸗Anſtalt im Großherzogthum Heſſen.
(1772) Seit dem Aufhören der Staats⸗Aſſecurranz-⸗Anſtalt für Militär- Stellvertretung macht ſich der Mangel eines Erſaßes für jene ſehr zweckmäßig geweſene Einrichtung in verſchiedener Weiſe fühlbar.— Es iſt nicht ſowohl ſchwierig für diejenigen, welche ſich vertreten laſſen wollen, tüchtige, zuverlcſſſige Einſteher aufzuſuchen, als auch für die, welche gerne einſtehen möchten, die erſeits werden oftmals große Opfer aufgewendet, um lbarſten aber tritt dieſer Mangel auf dem Lande her⸗ vor, wo durch die Unkenntniß der Verhältniſſe den wucheriſchen Beſtrebungen einzelner Individuen Thür und Thor geöffnet iſt, und auch bereits durch die fehlende Sicherheit wegen Vollzugs der Verträge vielfache Prozeſſe entſtaͤnden find.
Um dieſe Mißſtande zu beſeitigen, haben die Unter zeichneten, mit Wiſſen Großh. Kriegs⸗ ferien eine Anſtalt in's Leben gerufen, deren nächſte Aufgabe für das laufende Con⸗ ſcrißtionsjahr iſt, denjenigen Dienſtpflichtigen, welche vertreten ſeim wollen, ſolide Einſteher zu beſchaffen durch Abſchluß von, den beſtehenden Geſetzen genügenden Verträgen.
Wir haben, um dies zu erreichen, die Einrichtung getroffen, daß die in einem gewiſſen Zeit⸗ raum ſich anmeldenden Militärpflichtigen, welche ihre Vertretung wünſchen, in eine Geſellſchaft fich vereinigen wofür wir ebenſoviel Einſteher beſchaffen; die ganze Summe der Einſtandsgelder wird dann auf die Anzahl der Geſellſchafksmikglieder vertheilt, und ſomit eine jedenfalls wohlfeilexe Ein⸗ ſtandsſumme für den einzelnen Einſtkller erzielt. Die erſte Geſellſchaft begreift 1 inſſeller in ſich, welche bis zum 15. Dezember d. J., ihre Theilnahme daran bei uns Lrklärt haben averden.
Unſere weitere und demnächſte Hauptaufgabe ſoll die ſein, nach dem Grundſatz der Gegen⸗ ſeitigkeit, den Conſcriptionspflichtigen vor der Loosziehung die Sicherheit zu gewähren, daß, bei etwaiger Ziehung eines Marſchlooſes, ſie jedenfalls einen Einſteher erhalten Und zwar zu einer viel geringeren Summe dadurch, daß bei einer beſtimmten Anzahl Geſellſthafts mitglieder immer ein
Zu dieſer Aſſecurranz-Anffalt können Anmeldungen füt die im Jahr 1880 zur Ziehung kom⸗ menden Conſeriptionspflichtigen, vom) 1 Dezember d. J. an bei uns gemacht) werden, und behalten wir uns vor, in Beziehung hierauf, noch eie weitere Bekanntmachung ergehen zu laſſenn.
Die Garantie für die Exfüllung aller wechſelſeitigen, Verbindlichkeifen muß zunächſt im ge⸗ genſeitigen Vertrauen auf Redlichkeit und Gewiſſenhaftigkeit, ohne welche die größten Vorſichts⸗
kleiner oder größerer Theil ſein wird, welche Freilgoſe ziehen.
maßregeln unzureichend ſind, gefucht werden; ſo viel an uns liegt, wird unſer eifrigſtes Beſtreben dahin gerichtet ſein, durch Pünktlichkeit und durch die größte Vorſicht uns dieſes Vertrauens würdig
zu machen und glauben wir in unſerer Geſchäftskenntniß und in unſern bisher gemachten Erfahrun⸗ gen die Mittel zu beſitzen, eine ſolche Anſtalt zur Zufriedenheit Aller, die ſich daran betheiligen wollen, durchzuführen. a e E 1 Zugleich bemerken wir, daß wir eine Summe von fl. 5000 als Caution bei hieſigem Stadt⸗ gericht deponiren werden, welcher Betrag, wenn die Ausdehnung des Inſtituts es wünſchenswerth macht, demnächſt entſprechend erhöht werden ſoll, 2
Wir erſuchen diejenigen, welche ſich, reſp. ihre Söhne, die beider dies jäh
Matſchtsos gezogen haben, vertreten laſſen wollen, ſowie dik, welche in der Aſſecurxanz⸗Außalt ſich
verſichern wollen, ſich an uns in portofreien Briefen unter der Adreſſe: An die Militär⸗ Stellvertretungs⸗Anſtalt in Darmſtadt wenden zu wollen, worauf weitere Mittheilung zum Zweck der Abgabe einer beſtimmten Beitrittserklärung erfolgen wird. Ebenſo erſuchen wir
Diejenigen, welche als Einſteher dienen wollen, ſich mit den nöthigen Einſtandsbeſcheinigungen,
Einſtandspatenten oder Bürgermeiſtereizeugniſſen verſehen, brieflich oder mündlich bei uns zu melden. Anſer Bureau ist“: öbere Rheinſtraße Lit. E. Nr. 9 Und find zu perſönlicher Rückſprache 5 dn Anmeldungen die Stunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags und 2 bis 2 Uhr Nachmittags eſtimmt. 1 f Ader 088 17 3 n / /c JV Carl Schwarz, Kaufmann. Fr. Vogel, Dr. Juris. .Wir zeigen zugleich an, daß Hr. Gg. Friedrich Nau aus Friedberg als Agent füf den Regierungsbezirk Friedberg anerſt die Anmeldungen der Einſteller und Einſteher annehmen und uns übermachen wird 1 N ee, f
0 120 n f nn 170 N 1 Die bi ge n. 4709) Zur näheren eee ee.
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Begründung des Leumund Jeugnlſses des Herkn Alexander Barth in Okarben
hat Letzterer ſelbſt in Nr. 94 des Intelligenzblatts einen Beleg geliefert. Das Publikum wird
dieß anerkennen und del beachten, daß, als Hr. Barth ſchrieb, im Mondwechſel das eyſte Viertel
eingetreten war. 1 a
„ Schmähworte der in Nro. 94 votliegenden Art, bei welchen man unwillkührlich die Frage nach der Zurethnungofäbigkeit aufwirft, tragen ſchon in ſich die verviente Strafe ihres Ur⸗ hebers. Im Stillſchweigen liegt ihre Würdigung. Herr Barth ſtützt ſich aber zugleich hier auf die Autorität ſeines. g. Collegen und begründet dadurch, ohne daß er es merkt, auch in dieſer Heſſehnne das veröffenkliczte Leumund⸗Zeugniß. Dieſe Genoffenſchaft und deren gauze Denk⸗ und Haflblungsweiſe, ſowie ihre Aufführung auf meinem Hofe, ziſt durch eine ſolche Sprache ſchon hin⸗ länglich eolorirt,— und 907 ſtammt Hr. Barth aus einer gebildeten Familie, in welcher Beziehung ich 2 den von mir hier übergebenen Brief ſeiner ſehr geachteten Fräulein Schweſter an mich beziehe!— 90 nand 2 1 10 0 4
75 Das bereits mitgetheilte Zeugniß rügt den Mangel an Wahrheitsliebe des Hrn. Bacth und den ihm, wie ich geradezu ſagen muß, zur anderen Natur gewordenen Hang zur Lüge. Auch
hierfür hat er dem Leumund⸗Zeugniß jetzt eine nähere Begründung gegeben; man wolle hier nur
die beiden abgedruckten Anlagen vergleichen.
Indem ich ausdrücklich erklärte, daß ich das Leumund Zeugniß bei Gericht zu vertreten bereit ſei, wollte ich dem Hrn Barth angeben, welchen Schritt er zu thun habe, um die gexicht⸗
liche Würdigung der getzen die Barth'ſchen Eheleute vorliegenden Indicien der Un⸗ N än e„e ane 1 15


