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„Dank, tauſend Dank, mein guͤtiger Oheim!“ ſtam⸗ melte Charles,„aber mein Wort darauf, es liegt mir Nichts daran, Herr dieſes Hausweſens zu ſein, wenn Suſanne nicht ſeine Herrin werden will!“...
„Das iſt ja auch mein Wille!“ fiel ihm der In⸗ valide in's Wort;„erinnerſt Du Dich denn nicht mehr,
daß ihr ſchon ein Verlobtes Paar ſeid!“
„O ja, ich weiß es, aber ich wünſchte, daß ſie mir's noch einmal geſtehe!“ ſagte Charles. Suzon reichte ihm erröthend die Hand und ließ ſich an ſeine Bruſt ziehen. Wir brauchen wohl kaum zu ſagen, daß Keines von den Dreien mehr an die Landparthie nach Medon dachte, und ebenſo wenig wollen wir's auch verſuchen zu ſchildern, was für ein heiterer traulicher Abend den drei Glücklichen in dieſem Stübchen nur allzu raſch hinſchwand.
Wenige Wochen darauf zog Suſanne als Gattin ihres theuren Charles in das neue Hausweſen ein und ward die ſegenſpendende Fee desſelben. heitere, unverdroſſene und wirthſchaftliche Weſen, welches ſie ſchon im Hauſe des Oheims ſo ſehr ausgezeichnet hatte, mit in den Eheſtand hinein, und wirkte ermuthigend und begluͤckend auf Charles ſowohl als auch auf den alten Oheim, der natürlich der Hausgenoſſe der neuen Wirth⸗ ſchaft wurde. Selbſt wenn ſie noch ſo fleißig arbeitete, fand ſie Muße, mit dem Veteranen zu plaudern, ihm die Pfeife zu ſtopfen und ihm den Armſtuhl zum Kamin zu
ruͤcken. 5
Ein Jahr war vergangen, und der erſte Jahrestag der Hochzeit fand dieſes glückliche Kleeblatt noch ſeliger, als an dem verhängnißvollen Tage, da ſie zum erſten Male in ihr jetziges behagliches Heimweſen einzog. Beim Abendbrod trank der alte Mann auf die Geſundheit und das Gedeihen des jungen Ehepaares.
„Ich danke Dir herzlich, beſter Oheim!“ verſetzte Charles;„was mir der Himmel an Gedeihen, Wohlſtand
und Freude auch beſcheeren mag, all das habe ich nur
Dir zu danken, der Du mir zuerſt klar gemacht haſt, daß das Glück nicht in Reichthum oder Auszeichnung, ſondern
Sie brachte dasſelbe
in einem ehrbaren Leben voll emſigen Fleißes und in einem ruhigen Gewiſſen und im Frieden mit ſich ſelber liegt.— Auch Dir gebührt ein großer Theil meines Dankes, herziges Weibchen,“ fuhr er dann, zu Suſanne gewendet, fort, „denn Du haſt mir hier einen köſtlicheren Schatz beſchie⸗ den, als ich je zu beſitzen hoffte, wenn unſer Ausflug nach Spanien auch noch ſo erfolgreich geweſen wäre!“— (Erheiterungen.)
Ein Rettungshaus für Blinde. In Nro. 79 d. Blattes hat der Unterzeichnete um eine kleine
Liebesgabe“) von einer jeden Seele in Heſſen gebeten und unſern ver⸗ laſſenen blinden Brüdern eine Zufluchtsſtätte zu eröffnen.
Seine Bitte war nicht umſonſt, denn es gingen im verfloſſenen Monat zu dem ſchon vorhandenen kleinen Kapital folgende Gaben ein;:
Bei dem Unterzeichneten: von der Familie K. 8 Groſchen,
ein kinderloſes Ehepaar St. 40 Gr., ein Junggeſelle D. 1 Gr., Schrei.
nermeiſter—k 8 Gr., Hr. Cand. H. 2 Gr., einer Wittwe 20 Gr., Jungfr. F. 2 Gr., Hr. R. 4 Gr., H. u. H. 6 Gr.
Durch Herrn Taubſtummenlehrer Speckhart; von Ungen. 4 Gr. Hr. W. 4 Gr., Hr. Sp. 4 Gr. 1 g 4 5
Durch Herrn Pfarrer Buchhold zu Oſſenheim: von Hr. B.
5 Fr. B. 10 Gr., Fr. B. 10 Gr., Beigeordneter Stumpf zu 0 r. 5.
Durch Herrn Färbermeiſter Rübſamen zu Vilbel mit dem Motto: es werde Licht, von Hr. Pfr. Hinkel 3 Gr., Hr. Joh. Henkel Dechs⸗ ler 2 Gr., Hr. Heinrich Pack 2 Gr., Hr. Lehr, Schulvorſteher, 2 Gr.,
k. Gemeinder. Seibold 2 Gr., Hr. Simeon im Engel 4 Gr., E. übſamen 2 Gr. 7e 93 7 Hr. Pfarrer Huth zu Seeheim an der Bergſtraße: von 0 fl.
Ferner ſind bereit Gaben anzunehmen: Regierungsbezirk Fried⸗ berg: zu Arnsburg Herr Hör ig, Hausvater an der Rettungs⸗Anſtalt; zu Bettenhauſen und Langsdorf Hr, Pfarrvicar Olp; Friedberg Hr. Cand. Göring; Grüningen Hr. Pfr. Deichert; Oberroß bach Hr. Pfr. Strack; Pohlgöns Hr. Pfarrverweſer Gombel; Butzbach die Wohllöbl. Redaetion des„freien Stadt⸗ und Landboten.
Allen edlen Gebern herzlichen Dank Namens aller Blinden. Friedberg am 1. November 1849.. 5 J. P. Schäfer, Taubſtummenlehrer.
) nur einen Groſchen.
Bekanntmachungen von Be⸗ hörden.
2
28 Edietalla dung.
(1372) In Folge erlaſſenen Coneurserkennt⸗ niſſes werden alle bekannte und unbekannte Gläu⸗ biger des Schloſſers Emmrich Rauch von hier aufgefordert, ihre Forderungen und ſonſtigen Anſprüche an denſelben
Montag den 31. December, Vormittags 9 Uhr,
bei Vermeidung des ſonſt ohne beſonderes Prä⸗ cluſivdecret eintretenden Ausſchluffes von der Maſſe hier geltend zu machen.
Findet in jenem Termin ein Vergleich Statt, ſo werden die nicht anweſenden Gläubiger in dieſer Beziehung, ſowie rückſichtlich der Wahl eines Maſſecurators als an die Beſchlüſſe der Mehrheit der Erſcheinenden gebunden, betrachtet werden.
Friedberg am 15. Oktober 1849.
Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.
Edietalla dung.
(1602) Großherzogliches Hofgericht der Pro⸗
vinz Oberheſſen hat gegen Joſt Merz von In⸗
heiden Concursproceß erkannt und es werden
daher alle Diejenigen, welche Forderungen oder
ſonſtige Anſprüche an denſelben bilden zu kön⸗
25 glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß im ermin
den 17. December l. J., Vormittags 9 uhr,
bei dahieſigem Landgerichte anzuzeigen, widrigen falls ſie damit ſtillſchweigend von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. 2 ö Hungen den 8. Oktober 1849. f Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Brück.
Edietalla dung.
(1603) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an Heinrich Julius Raab von Inheiden, gegen welchen Gr. Hofgericht zu Gießen den Concurs⸗ proceß erkannt hat, ſind
Montag den 20. December, Vormittags 9 Uhr, ſogewiß bei dem hieſigen Landgericht vorzubringen, widrigenfalls der Ausſchluß von der Maſſe er⸗ kannt werden wird.
Hungen den 23. Oktober 1949. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Brück. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen.
(1619) Freitag den 9. November, des Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſollen Erdarbeiten an der Bahnhofsbauſtelle bei Gießen, veranſchlagt zu 6500 fl., an den Wenigſtnehmenden durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben wer— den. Die Zuſammenkunft iſt hinter dem neuen Anatomiegebäude. Gießen am 28. October 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer.
Hofraithe-Verſteigerung. (1631) Montag den 12. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, in
Auftrag der Erben, die den dahier verſtorbenen Gottfried Schmidt'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall, an Elias Garde, meiſtbietend verſteigert. Zins der Auguſtiner⸗Schule 54 kr. Friedberg den 5. November 1849. Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Main ⸗Weſer ⸗Eiſenbahn. Section Gießen.
(1632) Donnerſtag den 8. November, Mor⸗ gens um 9 Uhr, ſoll auf dem Sections⸗Bureau dahier der Transport der Erdwagen bei den Arbeiten in der Lindener Mark und am Rodberg bei Gießen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden.
Gießen den 31. October 1849. Der Gr. Heſſ. Sections ⸗ Ingenieur
Eicke meyer.
Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(1633) Dienſtag den 13. November d. J. Vormittags 11 Uhr wird auf dem Rathhauſe zu Bleichenbach die Herbeifuhr von 25 Kubik⸗ klafter Schichtenmauerſteinen aus dem Stein⸗ bruche bei Bleichenbach in das Roſenthal bei Friedberg, jede Kubikklafter zu 70 Gulden ver⸗ anſchlagt, an die Wenigſtbietenden öffentlich in fünf Looſen verſteigert werden.
Friedberg am 2. November 1849. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur
der Section Friedberg.
Hochgeſand.
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