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Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
den Aegierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
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k0teant, N f Sr— en 5 N f 2 8 5 52. Sonnabend den 7. Juli 1819.
„int 5 In a ani dn E a N n Ren——8 7 f ff 1 ecpſſgßtg oder 1 fl. 30 kh. Neiſeſkizzen aus Kalifornien, keit bloß durch das Ausſetzen an der Luft verdünſten zu diese 0 and⸗ 1 iht. 7 8 7 0 1 uta zue bim n im Fuüßkuhrniee Nachdem ich etwa eine halbe Stünde gearbeitet,
f Von J. Tyrwhitt Brooks. d de ſeht belie!h 151 nac f Gortſetzung.) 1 120⁰l 1 ann Noch gar nicht recht über all das Neue, was uns umgab, zur Beſinnung gekommen eilten wir ſoviel als möglich, unſer Lager aufzuſchlagen, und hatten uns bald
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einen paſſenden Platz dazu auserſehen. Dieſer befand ſich dicht an einem ausgetrockneten Bachbett, durch welches in cr ſein ful. der naſſen Jahreszeit ein kleines Waſſer dem größern
Gela, Strome zufloß. Trotzdem gingen wir nicht gleich daran, ich die Gunſt die für die Nacht nöthigen Vorbereitungen zu treffen.
werden. Unſere Finger zuckten uns förmlich nach dem Golde, und iuſterhafte Lit⸗ in kaum einer halben Stunde nach unſrer Ankunft war tetagsgedichte das Laſtthier, das unſre Schaufeln, Pfannen und Hacken Stücke 2 getragen, ſeiner Laſt entledigt, und unſere ganze Geſell⸗
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ſchaft ſtand ſo geſchäftig an der Arbeit, wie die Uebrigen.
Was mich betrifft, ſo ſprang ich, mit einem großen Ausſchöpfer und einer flachen Blechpfanne verſehen, gerade da in den Bach herunter, wo ich keine Spur von Kies 4 Gnu. unn erkennen konnte. Dicht neben mir befand ſich eine klare, .* kleine Lache, die mir dazu dienen ſollte, das Gold auszu⸗ e waſchen. Einige aus unſrer Geſellſchaft gingen eine kurze . auth Strecke von mir entfernt an die Arbeit, während Andre aun Gefell ihr Glück an den Ufern des Americanos hin verſuchten 7 und die Schiefer aufgruben die dicht am Ufer deſſelben lagen. Nie werde ich das Gefuͤhl vergeſſen, mit dem ich meinen Ausſchöpfer zum erſten Male in den Boden vor mir ſtieß. Ich füllte meine Blechpfanne halb mit Erde und trug ſie zur Lache, wo ich ſie, wie ich das von Andern geſehen, unter die Oberflache des Waſſers hielt und dort die Maſſe mit der Hand aufrührte. Allerdings zeigte ich mich im Anfange nicht beſonders geſchickt, und mag wohl eine ziemliche Quantität des werthvollen Metalls wieder mit hinausgeworfen haben. Dennoch bemerkte ich bald, daß die Erde abbröckelte und durch die Bewegung des Waſſers in die Lache gewaſchen wurde. Dieſe trübte ſich und ich behielt zu meiner Freude den ſandigen Satz im Gefäße zurück, von dem ich gehört, daß er das Gold ent⸗
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Vol halte. Sorgfältig das Waſſer ablaufen laſſend, legte ich iet den Sand in einen der dichtgeflochtnen indianiſchen Körbe, ick die wir mit uns gebracht hatten, beſchloß aber auch, den⸗
mau ſelben noch an dieſem Abend bei'm Feuer zu trocknen, da die Zeit vor Dunkelwerden zu kurz war, um die Feuchtig⸗
kehrte ich mit meinem Korbe zum Platze zurück, wo wir unſre Pferde verlaſſen, und fand die Thiere noch immer mit den Laſten auf dem Rücken. Mr. Malcolm war vor mir eingetroffen und trug etwa eine gleiche Quantität des koſtbaren ſchwarzen Sandes. Das mußte ſich übrigens noch herausſtellen, welche Goldtheile unſere geſammelten Haufen enthielten. Nach kurzer Zeit ſchloſſen ſich auch Bradley und Don Louis, und beide vortrefflicher Laune,
uns an.
Ich denke, dieß iſt die Art, der wir es in dieſen Rödungen zu Wege bringen,“ ſagte der Erſtere und ſchüt⸗ telte einen Sack des Goldſandes aus. Was Joſé, Don
Louis indianiſchen Diener, betraf, ſo begnügte ſich dieſer,
dankbare Gebete zur Mutter Maria und dem großen Geiſt emporzuſenden, die er unverdroſſen mit einander auf eine höchſt eigenthümliche und keineswegs orthodore Weiſe vermiſchte. 5 8
Wir gingen jetzt an die Arbeit unſer Zelt aufzurichten. Malcolm bereitete indeſſen Kaffee und buck einige Brode aus dem Mehle, das wir mitgebracht. Sein Kochen wurde aber nicht wenig durch den Eifer geſtört, den wir zeigten, an demſelben Feuer unſern zuſammengeſcharrten Sand zu trocknen, bei welcher Gelegenheit Bradley unge⸗ ſchickt genug ein Loch in unſre beſte Pfanne brannte. Endlich gelang es uns jedoch, die Feuchtigkeit auszuſchei⸗ den, und die Augen zumachend, blieſen wir den Sand mit dem Munde fort und fanden uns bald darauf im Beſitz einiger weniger Goldſtaubpriſen. Das machte uns wenigſtens für den Anfang Muth. Wir tranken unſern Kaffee voll beſter Hoffnung, brachten dann die Pferde in Ordnung, richteten uns ſo bequem ein, als die Umſtände es erlaub⸗ ten, und ſchliefen, nicht allein durch die Reiſe und An⸗ ſtrengung, ſondern auch durch die ungewöhnliche Aufregung ermüdet, feſt bis zum nächſten Morgen.
Der Staub wird zwiſchen den Schiefern und wirk⸗ lich unter dem Waſſer gefunden, die bequemſte Art aber, ihn herauszubekommen, iſt, die Erde aus dem Theile des Bachbetts, der früher überſchwemmt, jetzt aber trocken war, herauszunehmen. Dieſe Erde iſt gewöhnlich kieſiger Art, voll kleiner Steine, und ſoweit ich es beurtheilen konnte, aus einem Gemiſch von kleinen, milchigen Jaſpisſtuͤcken, mit Schiefern und Baſaltſplittern durchmiſcht, zuſammen⸗


