Ausgabe 
7.3.1849
 
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Verſteigerun g. (847) Freitag den 9. März läßt Unterzeich⸗ nete zuberettetes Wagnerholz, Felgen, Speigen und Werkzeug, gegen Bürgſcheine, öffentlich ver⸗ ſteigern. Wittwe Hironimus zu Burggräfenrod.

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(348) Reſter Leinwand, von vorzüglicher Qualität, in ganz leinen beſtehend, ſind ſehr

billig zu haben bei 5 Friedberg. Nathan er, Uſergaſſe 244.

200 Stück junge Hämmel (352 ſtehen hier zu verkaufen; auch wird Waizen⸗ und Futterſtroh käuflich abgegeben. Utphe den 27. Februar 1849. Krick. Mobilien ⸗Verſteigerung. (881) Freitag den 9. d. M. iſt die Unter⸗ zeichnete willens, nachbezeichnete Gegenſtände einer offentlichen Verſteigerung auszuſetzen: 1) Ein Pferd, 9 Jahr alt, mit Pferdegeſchirr. 2) Einen noch guten Wagen mit allem erforderlichen Zu⸗ gehör. 3) Zwei Kühe, noch tragbar, und ein Rind. 4) Ein trächtiges Mutterſchwein. 5) Vier Schaafe und vier Lämmer. 6) Circa vier Fuder Stroh, von jeder Gattung, und eine Ouantität Spreu. 7) Haus⸗ und Oeconomiegeräthſchaften. Oppershofen den 1. März 1849. Zacharias Hellers Wittwe.

Zum Vermiethen.

(882) Eine Familienwohnung, welche ſogleich, guch ſpäter bezogen werden kann, hat zu ver⸗

miethen Friedberg, Karl Schleuning, dem neuen Schulhauſe gegenüber. Verpachtung. (383) Friedrich Rück von Uſingen will ſeinen in hieſiger Gemarkung im Holzpförtchen gelege⸗ nen Garten, 1 Viertel 32 Ruthen haltend, auf 3 oder 6 Jahre aus der Hand verpachten. Nähere Auskunft ertheilt Friedberg den 5. März 1849.

Karl Heidt. Bekanntmachung. (8810 Auf der Beſchälſtation Reichelsheim iſt ein ſehr ſchöner Hengſt(Apfelſchimmel, Halb⸗ vollblut) angekommen, welches den Pferdezüch⸗

tern bekannt gemacht wird.

Omnibusfahrt nach Frankfurt.

(385) Es geht nunmehr jeden Montag ein Omnibus um 5 und ein anderer um 6 Uhr Morgens von hier nach Frankfurt ab. Friedberg. ö Die Omnibusgeſellſchaft. Zum Verpachten. (386) Meine in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung liegende 12¼ Morgen Aecker ſind auf 6 Jahre an einen Pächter zu verpachten. Friedberg den 5. März 1849. J. Heinrich Fritz. Guter Kalk, (38 7) die Bütte zu 1 fl. 20 kr., iſt zu haben bei A d. Geibel.

Bönſtadt.

Zum Vermiethen. 388) In meinem Wohnhauſe, nahe der Stadtkirche, iſt zu Oſtern d. J. der obere Stock, beſtehend aus zwei Stuben, mehreren Kammern, Küche und Kellerraum, zu vermiethen. Auch kann auf Verlangen ein Theil des Haus⸗ gartens beigegeben werden.

Friedberg. 2 Schreinermeiſter J. Windeckers Wittwe.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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Belanntmachun g. f (389) Eine Scheuer, 427 lang, 307 breit und 16% hoch, größtentheils von eichen und mit Zie⸗ geln gedeckt, ſteht auf den Abbruch zu ver⸗

kaufen bei Neiſel in Fauerbach II. Anzeige. N (390) Es kann ein geſitteter Junge die Kü⸗

ferei erlernen auch dabei Unterricht erhalten im

Rechnen und Schreiben, bei a 2III. Reuning in Echzell. Wiener Putzpulver, (39 1) das Pocket zu 4 und 8 kr. Mittelſt dieſes

Pulvers kann man augenblicklich allen Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn,

Stahl, Eiſen ꝛc., den prachtvollſten, tiefſten

Glanz ertheilen. Zu haben in Friedberg Einen Webſtuhl, (392) mit vollſtändigem Zugehör, hat zu verkaufen Fauerbach II. Hildebrand Kammer.

Beautwortung einiger Fragen mehrerer

Verläumder zu Obermörlen, Inſerat 356.

(393) Boshafte Leute denken an Bosheit, haben ihre Verläumdung daruyter bemäntelt. Ob Stehlen und dergl. gewöhnlich iſt, iſt keine Frage. Iſt es wahrſcheinlicher, wenn von ver⸗ dächtigem Transport der Backſteine im Nau⸗ heimer Wald geſehen die Leute für Obermörler erkannt, daß nach Zabg oder über Gebirg ins Heczogthum Naſſau gekommen? Rechtliche Leute ſollte dieſes nichts anfügen. Warum ich nicht andere Mittel ergreife, dient den Kurzſichtigen, daß das Inſerat nicht geſchehen um Erſatz des Schadens zu erlangen, ſondern zur Verhutung von Zukünftigem. Daß ich Letten für Kalk verkaufte, iſt unmöglich. Ich habe über 500 Bütten Kalk der Gemeinde geliefert, und keine Backſteine wegen unaus gebrannt, viel weniger

obiger Art ausgeſtoßen worden.(Fortſetzung folgt) Grünwald. Schlußerklärung

(89) für den Einſender, welcher zu Anfang der Preßfreiheit unter Inſerat 626 in Nr. 36 von 1848 d. Blis, die Veröffentlichung gegen mich hat einrücken laſſen, und mit Bezugnahme auf meine Aufforderung und Erklärung unter In⸗ ſerat 708 Nr. 41 und Inſ. 979 Nr. 53, hat ſich nun auf beide letztere Inſerate der Einſender bis heute nicht im geringſten Falle dagegen ge⸗ äußert, auch dem Publikum nicht bekannt ge⸗ worden, was für ein Subject es war. Da mir nun aber derſelbe bekannt geworden iſt, ſo bin ich erbeten, Jedem zur Nachricht ſeinen Namen und Wohnort hier anzugeben.

Der Einſender, welcher in Rede ſteht, iſt der wien Franz Schwalm in Rodenbach ge⸗ weſen.

bei P. F. Schmittner.

Wertheſte Mitbürger und Leſer! Daß der Lehrer Franz Schwalm der richtige Einſender der Inſ. 626 in Nr. 36 geweſen iſt, habe ich nicht aus der Luft gegriffen und angenommen, wie bei den jetzigen Zeitverhältniſſen mancher Verläumder andere mit Lügen belaſtet, ſondern ich habe der Wahrheit gemäß ſolches perſönlich ö aus einer reinen und ſichern Quelle herausge⸗ ſchöpft, wer nun die Sache der obigen Inſerat und den Vogel kennt, wird ſchon voraus wiſ⸗ ſen ꝛc., und nochmals ꝛc.

Rodenbach den 24. Februar 189.

Hetterich, Gr. Bürgermeiſter.

Literariſche Anzeigen.

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i Deutſche Treue. Der Deutſchkatholik Robert Blum in der Todesſtunde. Luther und der Graf von N Beſcheidene An⸗ frage an den Groß h. Heſſ. Kriegsminiſter Herrn Grafen von Lehrbach. De

Gruß an's Badiſche Volk,

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