Ausgabe 
7.2.1849
 
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im Allgemeinen,

den uegierungsbezirk Friedberg

im Beſonderen.

Mittwoch den 7. Jebruar

1849.

Angie Se

r Großherzoglich Heſſiſche. Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Ws riedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Vetreffeud: Die regelmäßigen Audienzen bei Seiner Königlichen Hohelt ee; een eee 2 Sie werden alsbald zur Kenntniß der Ortsangehörigen bringen, daß Seine Königliche Hoheit der Großherzog es am zweckmaßigſten erachten, daß die von uns beſcheinigten Geſuche um Geldunterſtützung nicht von den Suppli⸗ canten, ſondern von uns an das Kabinets Secretariat eingeſandt werden. 5

Friedberg am 27. Januar 1849. Ouvrier.

Bekanntmachung.

7 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nur allein die Hengſte von

Jacob Eigenbrod zu Oberwegfurth, im Reg.-Bez. Alsfeld, Johannes Fiſcher I. zu Hutzdorf, 1 15 Heinrich Kuauf zu Fiſchbach, 1* als zur Zucht tauglich erkannt, dagegen diejenigen des Martin Schaaf zu Obergleen, Reg.⸗Bez. Alsfeld,

Daniel Müller zu Vöhl, 1 Biedenkopf, Joh. Trautmann zu Rimbach, 1 Heppenheim, David Riebel zu Ellenbach,. 6 Joh. Bickelhaupt zu Brandau, 7 Dieburg, Heinrich Müllers Wittwe zu Erfelden, Darmſtadt, Peter Raas zu Trebur, 1 Michel Oswald V. zu Gimsheim, Mainz,

für untauglich erachtet worden ſind.

Zugleich wird verordnet, daß außer den tauglich er⸗

kannten Hengſten, keine weiteren von Privatperſonen und insbeſondere nicht die oben bezeichneten untauglichen Hengſte zum Bedecken von Stuten bei Meidung einer den Contra⸗ venienten treffenden Strafe von 3 fl. bis 5 fl. verwendet werden dürfen.

Die Gr. Bürgermeiſter, Gensdarmen und ſonſtige polizeiofficianten, haben auf den Vollzug dieſer Bekannt⸗

machung zu achten und jede Zuwiderhandlung zur Anzeige zu bringen. 5 f 5 b 1 Friedberg den 27. Januar 1840. Gr. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion des Regierungsbezirks Friedberg Ou rien.

An die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens f darmerie des Reglerungsbezitks⸗. Betreffend: Entwendung einer Uhr zum Nachtheil des Schueidermeiſters Joh. Georg Schmidt zu Frankfurt a, M. Am 27. bis 28. d. Mts., wurde zu Frankfurt eine 9 55 Uhr, groß, altfränkiſcher Façon, mit porzelänenem ifferplatt und arabiſchen Zahlen, ſtählernem Zeiger, glattem Rücken, geripptem Rande, entwendet; die Kette iſt circa Fuß lang und hat runde, platte Glieder, nebſt Haken. Auf Erſuchen des dortigen Pelizeiamtes weiſen wir Sie an, genaue Nachforſchungen wegen dieſes Diebſtahls eintreten zu laſſen und ein etwaiges Reſultat alsbald zu unſerer Kenntniß zu bringen. Friedberg am 31. Januar 1849. Done iter.

Bezirksrath. Achte Sitzung. Friedberg, am 11. Januar 1849. Anweſend 19 Bezirksräthe,(abweſend: Emmerich, Cretzſchmar und Dott) und die Gr. Regierungsräthe Ouvrier und Rautenbuſch. Das Protokoll der vorigen Sitzung wird verleſen und ange⸗ nommen.

Tagesordnung;

1) Beſchwerde der Gemeinde Eberſtadt und Oberhörgern 15 7 eines nach Münzenberg zu erbauenden Victnalwegs. Wegen dieſes Wegs ſind ſeit 1840 Verhandlungen anhängig, und es erſtattet der 1. Ausſchuß unter Mittheilung vielfältiger hierauf Bezug haben⸗ der Aktenſtücke den Bericht Der Antrag deſſelben geht daͤhln: Der Bezirksrath möge beſchließen, die Gemeinden Oberhörgern und Eber⸗ ſtadt ſind ſchuldig, den von der Gemeinde Münzenberg begonnenen Wegbau nach Maßgabe des vorliegenden Plans und der Verhand⸗ lungen vom 16. Juli 1840, deren Beſtätigung mehrfach von der höchſten Stagtsbehoͤrde erfolgt iſt, ausbauen zu laſſen. Stoll: Ich bin mit dem Ausſchußbericht einverſtanden, glaube aber, daß den be⸗ treffenden Gemeinden einige Jahre Friſt zur Ausführung des Weg⸗ baues zu geſtatten ſein dürfte. Diehl wendet hiergegen ein, daß ſchon 8 Jahre verfloſſen ſeien, ſeitdem die Nothwendigkeit der An⸗ legung des Wegs anerkannt worden, und da dieſe Gemeinden nicht arm wären, möchte alsbald zum Bau zu ſchreiten ſein. Nau: Es wäre eine Unbilligkeit gegen die Gemeinde Münzenberg, die von aller Communication abgeſchnitten ſei, wenn der Wegbau noch länger hinaus geſchoben werden ſolle. Köhler: Die Zeiten ſeien aber ſchlecht, und ex möchte den Gemeinden durch Hinausſchiebung noch