Ausgabe 
6.1.1849
 
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1.

Deutſcher Volksperein in Friedberg.

) Oeffentliche Sitzung Sonntag den 7. d M., Me 4 Uhr, im Geachſehn Saale

Ein Junge (30) von braven Eltern, kann in die Lehre

kommen bei 19 4 Friedberg. C. W. Hamm, Herrenkleidermacher. Eine Mag d, 1255

810 itaelitiſcher Rrligton, wird geſucht Wos iſt zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Fettarieben kuchen

(82) um einen billigen Preis, ſind zu haben bei Jauerbach 11, bei Friedberg, ö 3 Sottſchalk Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant.

3 u m Bermie then. 5 (83) Bei Unterzeichnetem iſt ein ſchönes neues

Local, paſſend zur Gaſtwirthſchaft und Metzgerei, auf mehrere Jahre zu vermiethen. Daſſolbe

liegt in Obereſchbach, an der Straße von Hom⸗

burg nach Frankfurt.(008 a Johannes Schwenk. Einladung. 25) Es werden alle hieſigen Handwerksge⸗ ſellen hiermit eingeladen, den 7, Januar, Nach⸗ mittags 3 Uhr, zur Votſtandswahl zum Ge⸗ ſellenball, im Gaſthaus bei Wilhelm Schmidt, zu erſcheinen. 55 5 Friedberg den 3. Januar 1849. Anzeige. 1 855) Unterzeichneter hat ſe ine fämmtlichen, bis zum Juli 1848 ihm gehörigen Ausſtänden für ärztliche Bemühungen mit allen Rechten käuflich an Herrn Adolph Cahn, dermalen in Vilbel, abgetreten. Dr. Landau. Nachdem ich mit Beziehung obiger Anzeige die Ausſtände des Herrn Dr. Landau in Vil⸗

bel käuflich übernommen habe, fordere ich ſomit] erlaubte ſich mancherlei zu tabeln, ſo unte!Fried- Butz⸗ Fami Schuldner 0 diefe Rahmen Andern das Tanzen, welches nicht recht im Brod-Pre Ae berg.] bach, ſchuldende Beträge innerhalb 8 Tagen an mich Tacte ſoll gegangen ſein, mit folgendem Ge⸗ S. 5 kr. pf.] kr. pf zu, zablen, weil nach dieſer Friſt ich gegen Alle, ſang:O, jerum! O, jerum]! wie tanzt ihr ſo 7 N a welche bereits die Rechnungen haben, obne Aus⸗ ſchlechtl, u. J. w. worauf bald von Jenen er⸗ 4 Leib⸗Roggenbre 21 271 nahme das gerichtliche Verfahren einleiten werde. wiedert wurde, in recht feierlicher, den ſchon 2, 4. 44 1%/ 44 1 Vilbel den 1. Januar 1849. b etwas angegriffenen Kehlen viel Ehre machender] 4, 77504 81 81 Adolph Ca hen, Weiſe:Wenn ich an den ſelbigen Abend ge- 5 11 Eth. th. dermalen im Gaſthaus zum Stern. denk u. ſ. w. Welches Zutrauen nun eine] Milchbrod 157% 15% l ſolche Gemeindeverwaltung einfloßt und wie Waſſerweck f 155 n 0 Entgegnung. 6 ein ſolches Betragen auf die Jugend 3Gemiſchte(Tafel⸗/ Brod 1 6 16 (36) Dem gefinnungstüchtigen? Verfaſſer überlaſſen wir dem geneigten Leſer zur Beurthei⸗ Len fg le. N 0 des angehängt ele über die Rodheimer lung. Eine Sache dieſer Art müßte unſerer Anſicht Fleiſch Preiſe. pf. pf. Bürgermeiſterwaßl in Nr. 102 d. Blts. nur nach ganz in der Stille abgemacht werden, undd 1 Ochſenfleiſchh 12 12 nachfolgende wenige Worte; IhrSinn, Herr wir haben vernommen, daß man dieſe Ange⸗ Kühfleiſch gemaſteſes 94 9 Geſinnungstüchtiger??für Recht und Geſetz⸗ legenheit in andern Gemeinden ſchon in einer iungemäſtetes 8 lichkeit, ſcheint nicht weit her zu fein, ſonſt halben Stunde hat abgemacht, während es hier] Rindfleisch(gemaſtetes 8 W 8 würden Sie einen ſolchen Schandartikel, der von 8 bis Nachts 12 Uhr dauerte und viel Licht 1 N ungemäſtet. 7( die offenbarſten Lügen und Verläumdungen ent⸗ und Holz in Anſpruch nahm. Sehr war es, Kalbfleiſch l 79s bält, nicht ſo leichtſinnig in die Welt hinaus⸗ aber zu bewundern, daß dieſe Herren an be⸗] Schweinenfleiſch 11 12 poſaunen. Oder ſind Sie, der wirkliche Ver⸗ ſagtem Abend ſo flott tanzten, während man 7 Hammeefleiſch 8 8 faſſer jenes Artikels, find Sie vielleicht nur der doch den hieſigen Wirthen die Erlaubniß, Tanz Schaaffleiſch e Beller im Solde einer unterlegenen Partei?! zu halten, verweigerte. 8 fWurſt veblos Schweinen 14 14 Der Oeffentlichkeit, der wir eine Aufklärung Obermörlen. Mehrere Ortsbürger.]. Gemiſchte Wurſt 19 ſchuldig zu ſeyn glauben, verdanken Sie einzig l i 1 Sac ar enge 17 7 10 7 ai d e e en e Franklurter Gold eus ee, die Stelle Ihrer Schmähung über dieElgen⸗ vom 4. JanuarSchinken f 19 18 thumszerſtörung⸗ beziehen könnte, iſt die in den 5, Doörrfleiſch 19 18 Marztagen allerdings beſchädigte Waſſerleiung. Schweinenſchmalz,. des Grafen von Aſſenheim. Was die drei Ge-. a fl. kr. ausgelaſſen 24 24 nannten hierbei gethan haben, geſchah unter Neue Louisd'or 1 unaüsgelaſſen 20 20 Mitwirkung des Bürgermeiſters, des Gemeinde⸗ Friedrichsd'or g 954.Nierenfett 424 24 vaths und einem großen Theil der Gemeinde Holländiſche 10 fl. Stücke 1 Hammelsfett 16 16 Rodheim. Wir haben nie an der Spitze Rand Dukaten 5 36 Die Großh. Heſſ. Regierungskommiſſton des eines bewaffneten Truppes geſtanden, 20 Frankſtücke 9 36 ö Regierungsbezirks Friedberg. wir haben nie fremdes Eigenthum zer⸗ Engliſche Souverains 1 98 Oubvrier.

ſtört Was dieauf handgreifliche! Weiſe

praktiſch gemachte communiſti e Ideen ift, ſo werden wir Mean eser 1 1 5 Wala

der Oeffentlichkeit erſt nach gerichtlicher Unter⸗

ſuchung Aufſchluß geben können, da wir mit

Gewicheit noch nicht wiſſen können, welchen von uns Dreien Sie zu ſolchem Angeſchuldigten ge⸗ ſtempelt haben. Iſt unſere Vermuthung jedoch

gegründet, ſo ergiebt ſich auch dieſe ſo ehrenver⸗ letzende Verläumdung als eine dürch Acten nach⸗

zuweiſende ſchwere unbegründete Verdächtigung. Wir hoffen, daß in unſerem Lande noch Gerechtigkeit wohnt, daß unſere Klage gegen Sie, Herr Geſinnungstüchtiger 22 nichtan einer ſtabilen und reactionären Ueberzeugung der ent⸗ ſcheidenden Behörde ſcheitern wird./ Wir werden dann das Ergebniß der unter⸗ ſuchung der Oeffentlichkeit zur Beurtheilung Ihres Machwerks übergeben Rodheim den 1. Januar 1849. 1 Johannes Jacobi vl. Johannes Will u. Heinrich Kling. Wieder ein Hirtenſchmaus in Obermörlen.

(87) Schon im vorigen Jahre wurde eines Hirtenſchmauſes zu Obermorlen gedacht und nun haben wir ſchon wieder das Vergnügen von einem ähnlichen, der aüch recht ſchön aus⸗ gefallen und unter der Leitung des Bürger⸗ meiſters, im Beiſein von 7 Gemeinderäthen, ausgeführt wurde, zu berichten. Es begann dieſer Schmaus, wie der vorige, mit der Mie⸗ thung der Hirten auf das Jahr 1849, alsdann wurde gegeſſen, getrunken, geſungen, getanzt und es ging dieſes Feſt allmählig in ſehr große Heiterkeit über, ſo daß es bald die Aufmerk⸗ ſamkeit der Vorübergehenden rege machte und auch die liebe Schuljugend zur Verſammlung vor dem Hauſe einlud, beſonders letztere, weil es in demſelben Hauſe war, wo man ſie zu unterrichten pflegt. Und wie es nun ſo zu⸗ geht. Von Anfang ſah das vor dem Hauſe verſammelte Auditorlum dem ſchönen Feſte ruhig zu, aber allmählig wurde es dreiſter und

f

Waizen pr. Malter 8 25 8 30 Korn, 5 2 530 Gerſte. 4 30 5 4 20 5 Hafer33 3 18 250

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1. Sonnt. n. Epiphan, den 7. Jan. Pfarramtliche Functionen verrichtet: . 4Herr Diaconus Baut. Vormittags predigt in der Stadtkirche: e Herr Candidat Kratz. 0 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 10 lig Herr Diaconus Baur. 8 Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. ö Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Wagner.

5 u chtyreiſe.

n 29. Dez. 23. Dez. Gattung. Fried⸗ 5 e Die⸗ g 1 berg] Mainz burg

Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 6, bis 12. Januar 1849.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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