den. udl nden
mit es
zur einer
f
inden fuen itleid
gen, mur⸗
e ſich 5 An⸗ hehen
enden 8 ſo. nun nerte,
zum
u an, t aber
hatte dunde aufge⸗ weige⸗ hoben. end ſie lange r warf au er⸗ Recht Konnte dachte Tindern ſie ſo
18 aut kthells dir er⸗ 10 oft N et ugtet.
bt ein⸗ nitſchtt
ſaubele
— 255—
„„Ich bin doch ber elendeſte Menſch von der Welt les iſt die Frage wie das verſtanden wird, bemerkte die Stimme), muß ich nicht für Weib und Kind arbeiten und mich ſchinden wie ein Pferd draußen in Wind und Wetter? (Und die Frau muß daheim bei der kranken Mutter und den ſchreienden Kindern ohne Raſt und Ruh mühen und ſorgen). Ich bekomme kein gutes Wort für alle meine Mühe. Es iſt die Frage, ob Du nicht ſchon mehr gute Worte bekommen als gegeben haſt.) Jeden Heller von meinem Verdienſte gebe ich her und behalte Nichts für mich.(Gehört denn Dein Verdienſt Dir oder den Dei— nigen, oder hat Deine Frau geheime Schätze 2) Ich thue mir nie etwas zu Gute.(Ißt denn Deine Frau heimlich Braten und Salat?) Ich weiß ſeit vielen Wochen nicht wie ein Tropfen Bier ſchmeckt.(Trinkt denn Deine Frau täglich Malvaſier?) Und für Alles keinen Dank.(Was für Dank verlangſt Du denn, wenn Du Deine Pflicht thuſt?) Sie behandelt mich wie einen Hund, für alle meine Gutheit nichts als Bosheit; ich habe noch keine glückliche
Minute gehabt.(O wie lügſt Du in Deine Seele hinein! Wie haſt Du jetzt die Hunderte von Stunden und Tagen vergeſſen, wo Dich ihr gutes Herz beglückte und ſtärkte, und war ſie nicht ſtets für ein liebreiches Wort um den Finger zu wickeln?) Mein Haus iſt mir verleidet, mein Leben iſt mir verleidet, wenn mir nur einer eine Kugel durch den Kopf ſchießen möchte!(Schlag Du die böſen Gedanken todt, das iſt geſcheiter.) Und wenn ich geſtor⸗ ben wär', da würde ſie erſt einſehen was ſie an mir ge⸗ habt hat.(Ja was? einen Mann der ſich ſelbſt oft hat übermannen laſſen und ſich noch plagt zu den Plagen die von ſelbſt kommen.) Wenn ich nur in die weite Welt hinaus könnte und von gar Nichts mehr wüßte!(Von mir aber müßteſt Du wiſſen, ich zöge doch überall mit.)
So dachte Stephan vor ſich hin und ſo ſuchte ſich die Stimme des Gewiſſens in ihm laut zu machen, aber er wollte nicht darauf hören.
(Fortſetzung folgt.)
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
Verſteigerung. 11159) Montag den 6. Auguſt, Morgens Y Uhr anfangend, wird in der Wohnung des Rechners Johannes Faatz dahier der Nachlaß ber Bataillonstambour Wagner'ſchen Eheleuten, deſtehend in Blech, Eiſen, Zinn, Holzwerk, Weiß⸗ zeug, Bettwerk, verſchiedene Wollenwaaren, Schnur, Zwirn und dergl. öffentlich meiſtbietend verſteigert. ö
Friedberg am 26. Juli 1849. In Auftrag 5 Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung.
11182) Das auf dem hieſigen Schloßberge befindliche alte Stallgebäude von 76“ Lange und
38“ Fuß Tiefe, ſowie die daran ſtoßende Remiſe,
im Ganzen zu 1810 Thaler verſichert, ſollen Mittwoch den 8. Auguſt d. J., Vormittags 10 Uhr, unter den bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen an Ort und Stelle auf Abbruch öffent-
lich meiſtbietend verkauft werden. Windecken den 28. Juli 1849. Kurfürſtl. Heſſ. Renterei daſ. Deichmann. Bekanntmachung. (118) Dienſtag den 7. Auguſt d. J., Mit⸗ nags 12 Uhr, wird in dem Gemeindehaus zu Altenſtadt die dem Gr. Heſſ. Fiskus in den Gemarkungen Altenſtadt, Rodenbach, Oberau und Rommelhauſen zuſtehende Schafweideberech⸗ nigung, von Michaelitag dieſes Jahres an auf 3 oder 6 Jahre verpachtet, und zwar mit voller Mückſicht auf das in Nr. 30. des diesjährigen Gr. Regierungsblatts bekannt gemachte Geſetz wom 7. Mai d. J. betreffend: den Umfang, wie Aufhebung, Verwandlung und Ablöſung wer Weideberechtigungen auf landwirthſchaftlichem Boden. Friedberg den 27. Juli 1849.
Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Verſteigerung. (1191) Mittwoch den 8. Auguſt, Morgens zum 11 Ühr, wird in hieſigem Rathhauſe das (Einſetzen einer vorhandenen hölzernen Pumpe in den Brunnen in der Weedgaſſe, veranſchlagt zu 35 fl., an den Wenigſtnehmenden verſteigert.
Friedberg den 1. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Gläubiger ⸗ Aufforderung.
(1182) Jacob Sauter von Rödelheim be⸗ abſichtigt mit ſeiner Familie nach Amerifa aus⸗ zuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen 4 Wochen bei Großherzog. Heſſiſchem Landgerichte zu Rödelheim anzumelden, gegen⸗ falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 27. Juli 1849. Die Groß. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion des Regierungsbezirks Friedberg Ouvrier. Schaafpferche⸗ Verpachtung. (1193) Mittwoch den 8. Auguſt, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 13. Auguſt ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 1. Auguſt 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben d e k. Mobiliar⸗Verſteigerung. (119) Dienſtag den 7. Auguſt l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll durch das Ableben des Theo⸗ dor Jung ein vollſtändiges Schmiedegeſchirr und ſonſtige Mobiliargeräthſchaften, gegen gleich⸗ baare Zahlung, verſteigert werden. Holzhauſen am 30. Juli 1849. In Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter G ö z.
Arbeits ⸗Verſteig erung. (1195) Dienſtag den 7. Auguſt, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen die Reparaturarbeiten an dem alten Schulhaus an den Wenigſtnehmenden, im Gaſthaus zum Hirſch, verſteigert werden, als:
Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Schreiner⸗ arbeit, Weißbinderarbeit, Pflaſtererarbeit und Spenglerarbeit. Die Voranſchläge werden bei der Verſteigerung vorgelegt werden. Ockſtadt den 1. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein. Bekanntmachung.
(11960) Mittwoch den 8. d. M., von Vor⸗ mittags 8 Uhr an, ſollen auf freiwilliges An⸗ ſuchen des Reinhard Thaler nachgenannte Gegen⸗ ſtände, als: 2 Pferde, wovon das eine ein Hengſt, 5 Jahre alt, 2 vollſtändige Wagen mit Zugehör, 4 Ackerpflüge, Egge, Pferdegeſchirr, Bütten, Fäſſer, eine Schrotmühle mit Steinen, eine Quantität Kleeheu und ſonſtige Hausge⸗ räthſchaften, im Burghof, öffentlichgegen gleich⸗ baare Zahlung verkauft werden.
Nauheim den 2. Auguſt 1849. In Auftrag: Der Bürgermeiſter Hartmann.
Holz⸗-Verſteigerung. (1197) Dienſtag den 7. d. M., Morgens 9 Uhr, werden in dem hieſigen Gemeindewald 1575 Gebund Haiden und Ginſtern, zu Back- holz brauchbar, in dem Wald ſelbſt meistbietend verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt am Aus⸗ gang des Viehtriebs.
Ockſtadt den 1. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein. Verſteigerung von Bauarbeiten. (1198) Dienſtag den 7. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die nachſtehenden Reparatur⸗Ar⸗ beiten in dem erſten Schulhaus zu Rodheim in der Bürgermeiſterei daſelbſt öffentlich an den Wenigſtnehmenden vergeben werden. Nach den Ueberſchlägen beſtehen die Repara⸗ tur ⸗ Arbeiten in:
1) Maurerarbeit 46 fl. 10 kr. 2) Zimmerarbeit 38„28„ 3) Schreinerarbeit 49„ 56„ 4) Schloſſerarbeit A 5) Glaſerarbeit 5„ 45„ 6) Weißbinderarbeit 123 45„ 7) Materialien,(Kalk, Sand
und Ruſſenſteine) 76„„ 30„
Ueberſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Bürgermeiſterei⸗Büreau zur Einficht offen. Rodheim den 1. Auguſt 1849. In Auftrag des Großh. Heſſ. Bürgermeiſters der Beigeordnete Wien.
Bekanntmachung.
(1199) Zur anderweiten Verpachtung der ausſchließlichen Berechtigung zum Lumpenſammeln in den Ortſchaften des Amts Nauheim wird zweiter Termin auf Mittwoch den 15. Auguſt d. J., des Vormittags 10 Uhr, in das Rentereilokal zu Dorheim beſtimmt, wo⸗ zu Einladung an Pachtluſtige hierdurch mit dem Bemerken ergeht, daß auch ausländiſche Pacht⸗ liebhaber zugelaſſen werden. Windecken am 25. Juli 1849. Kurfürſtliche Renterei daſelbſt Deichmann. Amtsferien anzeige. (1200), Die Amtsferien der unterzeichneten Stelle beginnen den 17. Auguſt und dauern bis zum 14. September l. J., ſo daß den 16. Auguſt der letzte Amtstag vor und den 20. Sep⸗ 19 0 55 der erſte Amtstag nach den Ferien ſtatt⸗ ndet. Reichelsheim den 31. Juli 1849. Herzogl. Naſſ. Juſtizamt Pitdenb rand NU


