Ausgabe 
3.11.1849
 
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ſte Zeit. diſchen und a8.

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ittelbarrt : Hein⸗

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a dahier gefänglich abzuliefern.

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Provinz Oberbeſſen

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9 im Allgemeinen, 8

den enisugue tete Sriedbers

8 1 im Beſonderen. 8

Sennebend den 3. November

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Großherzog. ſch Heſſiſche

Meegtennügs chm des Rehlanmebetz Friedberg

an die nn Bürger meiſter ſowie an die Gr. Gens

een esdarmerie des Regierungsbezirks. 101

. Arretirung der Margaretha Stock von dunkel wan,

kurheſſiſchen Kreiſes Huͤnfeld.

Wir beauftragen Sie hierdurch, die Rubricatin auf Betreten anzuhalten und ſie ſofort an das Gr, Landgericht

Sense den 24. Oktober 1849. 95 ins 9 755 uvrier.

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. 8.5 ee.f

an die Gr. Bürgermeiſter dieſes eehlerengsbeß tens

i Betreff end: Den Ankauf der dichtährigen Remontepſerde für die Nelterei,

Nach der in der Darmſtädter Zeitung. erſcheinenden Bekanntmachung vom 26. d. M. wird der Ankauf der dießjährigen Remontepferde f

am 8. November zu Hungen

ſtattfinden. Man trägt Ihnen auf, dieß in Ihren Buͤrger⸗ meiſtereien alsbald zur offentlichen Kenntniß zu bringen, auch von Ihrer Seite, ſoweit möglich, zur Beförderung des Geſchäfts thaͤtigſt mitzuwirken.. Friedberg den 28. Wr 1 9. f u. w uri ii o r.

*

Dieſelbe an dieſelben. vellef fend: Den dießjährigen Martinimarkt zu Nidda.

Der dießjährige Martinimarkt zu Nidda fällt nicht, wie der Landkalender irrthümlich anzeigt, auf den 11. und 12.,* auf den 13. und 14. d. M., weßhalb wir

einem Bauersmanne, der fleißig arbeitete.

mehr.

% Wahr!

nicht fingerſix. aber Keiner gearbeitet. jacobs Großvater

Sie beauftragen, dies in Iten Gienden alsbald zur offentlichen Kenntniß bringen zu kaſſen! en; den 1. November 1849.

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Altes Gold.

N ind einmal ſpazieren gegangen und. un da zu Helf' Gott! ſag' ich. Danke! ſagt er. Ich bleibe ſtehen und plaudere noch eine Weile, aber der Mann gibt mir keine Antwort Der iſt doch grob! denk' ich, und will gehen. Da dreht er ſich um und ſagt; Nichts für ungut! Mein Vater hat mir ein Sprüchlein geſagt, darnach thu' ich. Glaubt

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nicht, daß es Grobheit iſt, weil ich nicht antworte l

Ei, ſag' ich, wie lautet denn 1 So, ſagt der

Bauersmann: N

Viel geplaudert und wenig K Da hebt der Lump und der Bettler an!

Alles hat ſeine Zeit, ſagt. der König Salamo. Wann's Feierabend iſt, kann man auch plaudern. 5 Immer hab' ich darnach gefunden, daß die Plaudertaſchen nichts voran brachten. Wenn das, Maul

geht, ruht die Hand, und wenn die ruht, iſt's mit der

Arbeit zu Ende. Drum möcht' ich Euch Allen. das Sprüch⸗

lein empfehlen; beſonders Euch, Ihr Frauen,, bei denen in der Regel nichts beſſer geht, als das Mänulchen. Wenn

0 Nachbars Annlieſe zu der Greth kommt, und die treffen

n Geſchnatter und jede weiß was Neues. Die Zeit geht rum und die Arbeit bleibt tegen! Wer mänlftr iſt, iſt

. Brunnen die Kathrine und die Sybille, dann gibt's he

Zum Lumpen hat ſich mancher geſchwatzt, Darum ſagte auch der Schmied⸗ Die meiſten Bettelſäcken werden mit der Zunge genäht, und der hatte auch recht.

Wenn die Hausmutter gerne plaudert, bleiben die Löcher

in den Strümpfen und Kleidern alle offen Und doch ſagt das Sprüchwort: Fünf Lappen ſind beſſer als Ein