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Abendunterhaltung des Muſtkvereins* 331) Sonntag den 4. März, Abends um * Gerlach'ſchen Saale: 10 11765 „Friedberg. 115 Der Vor ſt and. 40) Bg e (385) Den Freunden und Bekannſen, von welchen wir⸗ erssalß nicht Abſchied nehmen 5 konnten, ſagen wir hiexmjt ein herzliches Lebewohl. Friedberg den 28. Februar 1819. H. Kromm und Frau.
Offner Brief an Ziegler Grünwald in 11% drug aft Friedbetg! r 1 300 Es bat Ihnen gefallen, Herr Grüa, 1 hieſige Gielnde in dem Inſerat 15 r. 16 d. Blto, mit dem Verdacht des Dieb⸗ ahls zu belaſten. Erlauben Sie ung, dieſe von Jbnen, ohne alle Begründung gusgeſprochene dee e ſchamloſe Frechbeit und zuch⸗ oſe Bosheit zu bezeichnen. Warum ſollen Ihre
eftohlenen Steine grade nach Odermörlen ge⸗ benen f Iſtydenn bei uns das Stehlen
was ſo Gewöpnliches„ und ſind Ihnen viel-“
icht Fälle bekannt, daß hieſige Bürger wegen Diedſtahls vor Gericht ſtanden? Liegen nicht andere Orte Ihrem Waaxenlager viel näher/ und wenn Sieg den Umſtand berückſichtigen wol⸗ leu, daß der Weg hierher an demſelben vorbei⸗ führt, iſt dies mit manchen unſexer Nachbar⸗ gemeinden nicht auch der Fallx 1 170 Doch die Hand auf's Herz, wenn Sie Ihre entwendeten Steine mit einer feinen Zieglex⸗ naſe allhier bemerkt haben, warum, laſſen Sie Richt nachſuchen, um den Thater vor die Schran⸗ ken des Geſetzes zu fordern?
2 Uebrigens, Hr. Grünwald, wiſſen Sie recht gut, daß Ihre 41 dicke Backſteine, wenigſtens 280 Pfund wiegend und kaum 26. kr. Werth habend, nicht 1¼ Stunde transportirt worden ſind. Ihre Abſicht iſt einzig die, die daſige Ge⸗ meinde, welche voriges Jahr Ihre geformte Lette nicht als Kalk annehmen wollte, ſelbſt wenn die Lieferung nächtlich geſchah, was Sie oft veranſtalteten, auch die gerichtliche Beſchlag⸗ mahme auf Ihre noch an unſere Kaſſe habende Forderung nicht zu verhindern ſuchte, in den Augen eines Wen Kreiſes“ zu blamiren. In⸗ dem deßhalb ˖ angezogenen Inferat gemachten Angriff auf die hieſigen Bewohner entrüſtet zurückweiſen, möch⸗ ten ſie Jedermann bitten, mit Ihnen äußerſt vorſichtig, zu verkehren, als er ſonſt verſichert ſein dürfte, unbefriedigt davon zu kommen.
˖ Mehrere Einwohner
hann von Obermörlen
0 Antwort auf Inſerat 300. 1357) Allerdings haben wir bei der Prüfung der Gemeindetechnung nicht geſchlafen. Wir haben, wie Inſerat 254 beſagt, bei jener Gele⸗ genheit angefragt und die dort angegebene Ant⸗ wort erhalten. Beweismittel über die Unwahr⸗ beit dieſer Antdotſ fend uns erſt ſpäter geworden. Uebrigens ſind wir über die Sache klagend am Regierungsamt aufgetreten. Das Ergebniß wird ſeiner Zeit bekannt werden.
4 PIA“! „ Die n ſt. Anfrage.
(338) Iſt es auch recht, wenn in einem Orte ſechs jünge Bürger ihre Profeſſion anfangen und eine Zeitlang ohne Patent arbeiten und der Bürgermeiſter drei davon zur Strafe zieht und die übrigen drei, welche ſchon länger! ge⸗ arbeitet hatten, noch nicht einmal ermahnt hatte und ſogar ſeine Arbeit bei ihnen hatte
machen laſſen Für Jagdlieb haben (339) In der Holzhäuser Gemgrkung fall
chreiber dieſes Ihren in dem
geartet und wild geworden et, daß ‚ nic wehr 5 15 17 laſſen kann. Daher,
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875 man ſich werden alle Jagdliebhaber gebeten, ſich zu einem einzufinden, um an der großen Jagdpartie Theil zu nehmen und uns von ſolchen Beſtien befreien zu helfen, auf daß wir wieder fre und ulge⸗ hindert paſſieren können. 0. 2 e Wodid) mim ng ng (860) Mit einer von Gräfl. Solims⸗Laubach'⸗ ſcher Rentkammer für gefertigte Pflaſtrerarbeit aüsgeſtellten Anweiſung verſehen, kam jch am 16. d. M. zu dem Erheber Berman na Stammßeim, um das Geld für erwähnte An weiſung in Empfang zur neh nen. Wie ſehr fäuſchte ich inich aber! Statt Geld legte mir derfelbe eine falſche Quittung von 15 fl. Vor; ich erkannte dieſe nicht an; nun faßte mich Ber⸗ mann mit einem wilden verwachſenen Geſicht (in dem der Ausdruck vollendeter Bosheit her⸗ dorragte) am Kragen und warf! mich zur Thür hinaus, Aufgebracht über dieſe' ſchändliche That, machte ich meinem Herzen in demennichſten Wirihs⸗ bauſe durch verſchiedene Aeußerungen Luft, welche — ich weiß es nicht genau— allerdings keine Lobeserhebungen für Bermann waren. Wie ſehr wurde ich aber, als ich von Stammheim kam, durch zwei von Bermann gedungene Sub⸗ jecte(hierüber kann ich nunmehr 5 Zeugen auf⸗ führen) überraſcht, indem mich dieſe mit Stein⸗ würfen aus dem an der Straße gelegenen Garten begrüßten mit dem Zuruf: eben g kommt er.
Nur mit Mühe entwich ich den Händen dieſer
Sub jecten durch die Flucht zurück nach Stamm, heim. Derſelbe Berman ſoll auch bei der Bür⸗
ditaten ſein, welch trauriges Loos für eine Gemeinde, wenn ein ſolches, mit überſpannter
Freiheitoidee begeiſtertes Individuum an die
germeiſterwahl in Stammheim unter den Can⸗
Spitze einer Genzeindeverwaltung gelangte, das
jetzt ſchon mlt mehreren tauſend Gulden im Rück⸗ ftand als Gräfl. Erheber ſteht und ſein Dienſt⸗ nachfolger bereits das Oecret erhalten hat. Heldenbergen den 26. Februar 1849.— 5 Wilhelm Bauer, g Pflaſterermeiſfer. Erklärung.
(8600 Die Unterzeichner des Inſerats 301
erklären hiermit, daß G. W. ſeine frühere Ausſage,
er habe einen Gulden an Bürgermeiſter Klein be⸗
Zahlt, als irrthümlich widerruft, da er den⸗ ſelben an den Glaſer bezahlt habe. die Veröffentlichung dieſes Widerrufs der Ehre des Bürgermeiſters Klein ſchuldig.
a Anfrage! (362) Wer iſt ſchuld, daß die Walzen,
100 e die Gemeinde Büdesheim beinahe 100 fl.
koſten, über Winter im Feld liegen?
Mehrere Ortsbürger f
aus Büdesheim.
trat(az
(363) Bezüglich des Inſerats 361. Nr. 16. d. Blis., erklärt der Gemeindergth von Ockſtadt die dortigen, unter der Maske: Mehrere
Ortsbürger von Ockſtadt im Namen vieler Unter zeichneten, ſo lange für hunds⸗ gemeine niederttächtige, an aller Ehre nnd allem Gewiſſen loſe Subfecte, bis ſie ihten Namen der Oeffentlichkeit übergeben, damit man dann im Stande iſt, geeignete Aufklärung auf geeig⸗ netem Wege zu erkheilen, die es zwar noch nicht bedarf. 1190 Ockſtadt den 28. Februar 1849. r r ſieben Gemeinderäthe:
Der Bürgermeiſter Klein.
so gutmüthiges geweſen war, etzt aber mit ae e a einigt mit einem wohlbekannten deimtückiſchen, allgen in Verhaßten Swat alben), f 32 110
2
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Wir sind
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Termin, der noch näher beſtimmt werden ſoll,.
Kirchliche Anzeigen un atenkür Friedberg
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Sonntag Neministere den 4. Mutz Pfarramtliche Functionen verrichtet:
5
Herr Stadtpfarrer Sell.
Vormittags predigt in der Stadtkirche:
e Hen Leher orf Nachmittags pedigt in der Stabftirche 1 Herr Diaconus Baur: Vormittags predigt in der Burgticche
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„ Her Candidat Röschen. neee MAbend mahl.) 1 2 fte nue u Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Krauß.
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„Gattung. Fried⸗ cee Die⸗
hi 1 Hoc 9 berg Mainz. burg uu 1475 At. 175
Ker„ 73 4 er 4 401 Haft 5 7 N 101 3
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2 DE een ee eg Fried⸗„ rer. Preiſe. ber. 0 ee eee 11 Leib⸗Roggenbrod 2 1 2171 r e eee 44 24 24 2 441 a —Milchbrod 1 305 — Waſſerwek t 15% — Gemiſchte(Tafel“) Brod 16(146 Fleiſch⸗Preiſe. pf. 1 ee 43— 13 3 6 g fe, gemäſtete 8 1 ane eee W 8 a „ indteſen(gemäſtetes 8— 1 Rindfteiſch ungemäftet. 7——— 4 Kalbfleiſch—— 6(— 6— „ Schweinenfleiſch 12— 12— „ Hammelfleiſch.. 8— 9 „ Schaaflleiſch r „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt. 10—— „ Bratwurſt 16— 16— „ Schwartenmagen 16— 1 „ Geräucherter Speck 24— 24 „ De N gnoinke 11 ee 1 Urrfleiſch, 88 u 0 605 „ Schweinenſchmalz, 0— . 12 924-24 unausgelaſſen 20— 20 neff. 2 Hammelsfett n nee 16 8
Die Großh. Heſſ. Regierungskommi on dt 1 Regierungsbezicks Fieber 5 1 f Dünn
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ſich ein Trampelthier befinden, das ſeither ein
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 5
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