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Faſelochs⸗ Verkauf. (38321 Der bieſige Gemeinde ⸗Faſelochs, ein Rothſcheck von ſchwerer Rage, 3 Jahre alt, ſteht u verkaufen; auch wird bemerkt, daß derſelbe ür einen andern 2jäbrigen Roth⸗ oder Schwarz⸗ ſcheck, von guter Rage, vertauſcht werden kann. Schwalheim am 28. Februar 1849. 5 Der Bürgermeiſter Reimer. Holz ⸗Verſteigerung. (883) Montag den 12. März d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Uſin⸗ ger Stadtwald, Diſtrikt Zeilheck, 26 eichen Bau- u. Werkholzſtämme, 1102 Cbkfß., im Diſtrikt Bingelberg, 17 eichene Stämme von 1639 Cbkfß., verſteigert. Uſfingen den 23. Februar 1849. Der Herzogl. Bürgermeiſter Becker.
ANN
Privat Bekanntmachungen. Zum Vermiethen.
(310 Ein möblirtes Zimmer an der Ludwigs⸗ ftraße, für einen einzelnen Herrn, iſt zu vermiethen. Die Expedition d. Bl. ſagt bei wem.
Für Auswanderer.
(317) Von der Hauptagenkur Alex Kling⸗ ler in Frankfurt a. M. bin ich beauf- tragt, Schifffahrtsverträge abzuſchließen, was ich mit dem Bemerken anzeige, daß per Kopf 2 Etr. Fracht, ſowie die Fahrt von Frankfurt, auf Koſten der Agentur beginnt.
Baruch Hecht.
Empfehlung. (331) Hierdurch beehre ich mich anzuzeigen, daß alle erſcheinenden Bücher, Muſikalien, Kunſt⸗ ſachen, Landkarten ꝛc., durch mich eben ſo billig wie durch jede andere Buchhandlung zu be— ziehen ſind; außerdem wird den ſtändigen Kunden ein Nachlaß von 15 pCt. bewilligt.“ Die hier und in der nächſten Umgegend eingeführten Schul⸗ und Gebetbücher ſind ſtets in großer Zahl vortäthig, auch unterhalte ich einen Vorrath verſchiedener Werke anerkannt berühmter Autoren.
Zur prompteſter und billigſter Beſorgung aller möglichen Druckſachen habe ich die vortheilhaf⸗ teſte Gelegenheit, ſo daß ich z. B. das Buch gedruckte Rechnungen, ſortirt in verſchiedener Größe auf weißem Schreibpapier, eingerichtet für jeden Geſchäftsgebrauch, zu 16 kr. abgeben kann,
im Ries mit Namen und Wohnort viel billiger.
Schönes reines Linien ⸗Schulpapier iſt jeder Zeit vorräthig und kann auf meiner Maſchine nach jeder beliebigen Aufgabe ausgeführt wer⸗ den; der Ballen 33 fl., per Ries 3 fl. 30 kr.
Holzgoldleiſten zu Rahmen von 2 bis 24 kr, per Fuß; die Beſorgung der Einrahmung von Bildern wird ſehr billig ausgeführt.
Commiſſionslager von Hoſtien, 1000 Stück in Holzſchachteln zu 30 kr.
Hiermit, ſowie mit meinen bekannten Schreib⸗ und Zeichnenmaterialien, halte ich mich beſtens empfohlen mit der Bitte, bei geneigten Auf— trägen auf meine Adreſſe und Wohnung genau zu achten.
Friedberg. Louis Weis, den Apotheken gegenüber. Bekanntmachung.
(335) Die hieſigen Schäfereibeſtänder ſuchen
einen tüchtigen Schaferknecht, welcher mit guten
Zeugniſſen verfehen iſt. Kloppenheim den 28. Februar 1849. Scheurich, Beigeordneter.
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(336), werden wieder zum Waſchen und nach neueſter Façon zu ändern übernommen, von Butzbach am 1. März 1849. . ed.
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Einladung zur Jahresfeier des 6. März.
97 Der hieſige Bürgerverein hat beſchloſſen, die Jahresfeier des 6. März, durch eine ein⸗ fache Abendmahlzeit bei Guſtap Gerlach zu be⸗ gehen. Diejenigen Einwohner hieſiger Stadt, welche, ohne Mitglieder des Vereins zu ſein, dennoch die Exrungenſchaften dieſes Tages aner⸗ kennen und ſich deßhalb bei dieſer Feier bethei⸗ ligen wollen, werden hierdurch freundlichſt ein⸗ geladen, mit dem Bemerken, daß bis zum Sonn⸗ tag Abend Unterzeichnungellſten im Gaſthaus zu den drei Schwerdtern, ſowie bei Hartmann Walz II. und G. Gerlach ſelbſt offen liegen.
Friedberg am 1. Marz 1849.
Im Namen des Bürgervereins:
Der Vorſitzende: Der Schriftführer:
Tert dix. ah.
Wohnungs-⸗Veraͤnderung.
(338) Ich bringe biermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich meine Wohnung im ehemaligen Fritziſchen Hauſe verlaſſen habe und jetzt bei Nag Müllers Wittwe in der Uſergaſſe, Nr. 250 wohne; zugleich bemerke ich noch, daß ich mein Geſchäft wie ſeither fortbetreibe.
(339)
Zum Verkaufen. Bei dem Abbrechen des ehemaligen Bürgermeiſter Fritz'ſchen Wohnhauſes in Friedberg, werden Ziegel, Latten, Diele, Fußböden, Fenſter mit Futter und Bekleidung nebſt, Läden, Stuben⸗ und Kammerthüren mit Beſchlägen und allem Zugehör, ſowie ein Glaserker mit Läden, Koch⸗ und andere Oefen, Kochherde, Treppen und einen Dachkantel von 50“ lang mit Rohr 11 1 jeden Tag, gegen baare Zahlung, daſelbſt billig
abgegeben. Fr. Schweitzer.
Vorzuͤglicher Branntwein (340) in großen und kleinen Quantitäten, billigſt bei L. Goldmann Junior,
in Friedberg. Lehrling s ⸗Geſu ch. (341) Ein Junge, welcher geſonnen iſt die Schneiderprofeſſion zu erlernen, kann in die Lehre treten bei* „ A. Sch wn ne een wohnhaft bei P. Mann auf dem Haugk.
Annonce. (312) Für einen jungen Mann, der die Hand ⸗
Friedberg. Philipp Koch,
lung erlernen will, iſt eine Stelle offen. Wo? Küfermeiſter.
J iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen.
Für Auswanderer 85
nach den öſtlichen Provinzen des Preußiſchen Staats. (S6) Um den ſo haufig eingehenden Anmeldungen, zur Betheiligung bei den Anſiedlungen auf Königl. Preuß. Domänen, insbeſondere der Domäne Mokrau, und da Letztere bereits ſo weit verkauft iſt, ſachgemäß erwiedern zu können, bemerke ich auf dem öffentlichen Wege, daß nun⸗ mehr das Dominium Bendzmirowitz, an der Hauptſtraße von Berlin nach Königsberg gelegen
und eine Stunde von Mokrau, in einigen Wochen parcellirt, zum Verkauf aus der Hand kommt, Das Dominium hat eine Geſammtfläche von 4500 Morgen, à 400 Klafter heſſiſches Maaß,
mit 500 Morgen Buchen- und Eichwald, eine guͤnſtige Lage und ſehr günſtiges Wieſenverhältniß.
Die eingetheilten Parcellen ſind, von 50 Morgen aufwärts, in jeder möglichen Größe zu erhalten. Die Bedingungen und ſonſtige Verhältmſſe ſind ſehr günſtig, ſowie der Preis ſo billig geſtellt, daß dieſe Anſiedlung jede Aufmerkſamkelt, Seitens der Auswanderungsluſtigen oder ſonſtiger Grund⸗ erwerber, verdient. Der Kaufſchilling wird beim Kaufabſchluß mit /, nach 5 Jahren mit ½, und innerhalb 10 Jahren das letzte Drittel abbezahlt, f 5
Die ausgeſtellten Feldfrüchte auf dem ganzen Dominium erhalten die Anſiedler, im Ver⸗ hältniß der erkauften Fläche zum Ganzen als Eigenthum, ohne dafür irgend eine Vergütung zu leiſten, wodurch er von vornherein mit keinen Nahrungsſorgen zu kämpfen hat und ſich eine behag⸗ liche Zukunft ſichert. Ferner iſt zu bemerken, daß der Morgen Land mit Wieſen, durchſchnittlich nicht über 18 Thlr. kommt, und werden die Parcellen von allen Laſten frei, außer der ſehr geringen Staalsſteuer, dem neuen Erwerber übergeben. 5 i
Für das erſte Jahe erhalten die Anſiedler in den vorhandenen Gebäuden ein Unterkommen, innerhalb welcher Zeit ſie ihr Wohnhaus gebaut haben müſſen. werden die Gebäude verkauft und abgebrochen, und der Käufer des Platzes kommt von da ab in die freie Benutzung deſſelben. Die Baumaterialien ſind ſehr billig, größtentheils auf dem Platz und leicht zu beziehen.
Auf jede frankirte oder mündliche Anfrage bei mir oder bei Herrn M. Simon, Gemein⸗ derath zu Friedberg, welcher die Gefälligkeit hat, als Stellvertreter für mich dorten zu agiren, wird die ſo weit jetzt ſchon mögliche Auskunft ertheilt, aber jedenfalls werden jetzt ſchon Beſtellungen auf Parcellen des fraglichen Dominiums, unter beiläufiger Angabe der gewünſchten Größe des zu er⸗
werbenden kleinen Gutes, notirt und in der Reihenfolge, wie ſie eingehen, demnächſt bei einem
Kaufabſchluß berückſichtigt. a. Die neuen Anſiedler können vom 15. März bis zum 1. Juli d. J. aufziehen. Heidelberg am 5. Januar 1849.
G. Dindernagel, won dem Köulgl. Preuß. Fiskus beſtellter Geſchäftsträger
Pogonomyron.
(291) Die in der Erfahrung bewährt gefundene Profeſſor
Meyer' ſche Bartſalbe(Pogonomyron) iſt von dem Verfer⸗ egeben
tiger derſelben dem Unterzeichneten in Commiſſion und nebſt Gebrauchs⸗Anweiſung das Töpfchen zu 24 Kreuzer bei ihm zu haben. ˖ Die Salbe iſt beſonders jungen Herrn, welche wenig Bartwuchs haben, zu empfehlen. 1 Friedberg den 22. Februar 1849.
Nach Verlauf des erſten Jahres!
H. Diehl, Heilgehülf e wohnhaft Eck der Köhlergaſſe und nächſt dem neuen Schulhauſe⸗
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ſieſgen ſudenf Comte


