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Provinz Oberheſſen VVVFEEVECFCECCCCC den Regierungsbezirk Friedberg
0 24 belli g 4b 40 m Meſondepen.
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1815.
Amtlicher Theil 11472 20 74 1 51 1 rr,* 15 190 f die Großherzeguch Hesi Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks an dir Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens, eee darmerie des Regierungsbezirks⸗ Betreffenp“: Dlebſtahl zu Hanau. I na e bb 2740 Am 21. d. M., wurden zu Hanau mittelſt Erbrechung
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eines Kleiderſchrankes entwendet:
1) ein noch faſt ganz neuer feinſchwarztüchener Ueberrock
. 1
mit Sattin⸗Futter, Aermel gelbes Futter; 5
2 ein älterer ſchwarzer kurzer Tuchüberrock, Aermel und RNücken friſch reparirt, mit neuem Zephirtuch und ſchwarzem Orleans gefüttert; 077770 9 8) eine ganz neue feine ſchwarze Boukskinhoſe;
4) eine ältere desgleichen, doch noch gu;
59) eine noch faſt neue grau und grün geſtreifte Som⸗
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Sie werden angewieſen, dieſerhalb genaue Nachfot⸗ ſchungen eintteten zu laſſen und ein etwaiges Reſultat, als⸗ bald zu unſerer Kenntniß zu bringen. f
1849.
N e ü Mat„W ez ür Eser ait h. eee Zehnte und letzte Sitzung. e g l n tft een) 5 „ 4 Antrag Holtzmanus, betreffend die W
Friedberg den 24. Februar
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Jahl der Geiſtlichen. Gründung eines allgemeinen Kirchenfonds und Verwaltung der bis jet in Händen der Geiſtlichen ſich befindenden Güter durch den Staat oder die Gemeinden. Der Antrag Holtzmanns lautet: Da dürch die Gr. Staatsregierung eine Commiſſion zur Ent⸗ werfung einer Spnodalvorfoſſung für die poteſtantiſche Kirche unſeres Landes einſeitig,— größtentheils aus Geiſtlichen, ohne Mitwirkung der Lalen, zuſammengeſetzt worden iſt, ſo kann es für dieſe Com⸗ miſſion nur von Intereſſe ſein, wenn ſie in Bezug auf die Wahl der Geiſtlichen und die Art und Weiſe ihrer Beſoldung vor allem auch die Stimme der Laten hört. Von dieſem Geſichtspunkt aus ſtellt der Tuggen an den verehflichen Bezirksfath den Antrag: Daß es an die genannte Commiſſion für ee e . Spnobalverfafung eine Zuſchrift richte, in welcher ſich: 1) für die Wahl der Geiſtlichen durch die Gemeinden; 27 für die Gründung eines allgemeinen Kirchenfonds, aus 01 welchem die Geiſtlichen nach der Dienſtpragmatik, in Klaſſen * E fire Befoldungen beziehen, 115.. 040 0 45 5 5 f
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zunſeres
„öffentliche Prüfung ihre Tüchtigkeit Es muß dann jeder Gemeinde freiſtehen aus der Zahl prüften Pfarramtscandidaten, bei Erledigung ihrer Pfarrſtelle,
Geiſtlichen geſchloſſen werden.
Früchte dieſer Rechte erndten.
ihrem Geiſtlichen 1 haben.
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, füt die Verwaltung der bis jetzt in Händen ver Geiftlichen
ſich befindenden liegenden Güter durch den Staat over die
Gemeinven ausſprſcht.
% Was die Wahl der Geifflichen durch dir Gemeinden betrifft, ſo muß dieſelbe nach dem Grundſatze der Selbſtſtändigkeit der kirch⸗ ichen Gemeinden als nothwendiges Exforderniß zur Belebung des
zreligiöſen Sinnes den Gemeinden anheim gegeben werden. Die
Eiuſetzung der Geiſtlichen durch den Staat oder gar durch den Adel Nea war nur Bag unter dem Syſteme des Druckes Bevormundung.— Staat und Kirche find nach den Ver⸗
nd der 3 der Mäxztage v. J. als Seen betrachten, und
leder Religionsgenoſſenſchaft, trage ſie einen Namen welchen ft wolle, muß es hiernach, wie jedem ſonſtigen Verein, wie jeder ſon⸗
tigen Geſellſchaft, freiſtehen ihren Vorſtand ſelbſt zu wählen. Die
Landeskirche wird an die Spitze der kirchlichen Leikung durch freie Wahl eine Commiſſion zur Beſorgung der kirchlichen Angelegenheit ſßellen, unter deren Vermittlung die angehenden Geifflichen dur
zum Pfarramte ae haben.
olcher 8 0 einen der ſelben zu wählen. Es iſt eine ſolche Wahl der Geiſtlichen
durch die Gemeinde von hoher Bedeutung, da durch die Einführung
derſelben nur ſolche ſich dem ſchönen Amte eines Geiſtlichen widmen
werden, die innerer Beruf dazu antreibt, und die im Beſiße der
dazu erforderlichen Anlagen und Kräfte ſind. Ferner wird bei der
verſchiedenen Auffaſſungsweiſe des religisſen Lebens den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, ſich einen ihrem religiöſen Bekenntniß ent⸗ ec en Geiſtlichen zu wählen. Der Geiſtliche ſelbſt, durch das Vertrauen einer garden Gemeinde in ſein Amt eingeſetzt, wird dieſem Vertrauen auf jede Weiſe zu entſprechen ſich bemühen, und dadurch ein dauerndes heilbringendes Verhältniß zwiſchen Gemeinde und Die Nachtheile einer ſolchen Wahl werden dürch die Vortheile bei weitem in den Hintergrund gedrängt.
Daß ein Geiſtlicher nach ſolcher Wahl durch Beſtechlichkeit oder dußern
Schein zu einer Stelle kommen könne, mag immerhin moglich und oft wahrſcheinlich ſein. Dies kann aber keinen Grund abgeben, der Gemeinde ihre Selbſtſtändigkeſt zu entziehen. Je nachdem eine Ge⸗ meinde Gebrauch von ihrem Rechte macht, je nachdem wird ſte die Die Gemeinde kann nur ihren Geiſt⸗ lichen aus der Zahl der geprüften Pfäarramtscandidaten wählen; — wählt ſie nun aus dieſer Zahl einen weniger tauglichen zu ihrem Geiſtlichen, ſo bleibt ſich dieſes im allgemeinen gleich. Deun hätte die Regierung den, Geiſtlichen augeſtellt, ſo würde irgend welche Gemeinde, eben dieſen weniger Tauglichen ohne ihr Verſchulden zu Was den zweiten Punct betrifft, rec über dieſen der Autragſteller nicht nach dem hiſtoriſchen
nrechtsboden, ſondern nach der Vernunft und der Zweckmäßigkeit
entſcheiden. Alle Pfazrheſoldungen werden zu einer Summe ver⸗
einigt und mit dieſer die Geifflichen des ganzen Landes bezahlt. Nach dem Dienſtalter richte man drei bis ſechs Klaſſen her, und ſetze die geringſte Beſoldung auf fünfhundert Gulden. Dadurch wird das
demoraliſirende Vicariren der Pfarrſtellen beſeitigt, und der Wohl⸗
fahrt der Gemeinden größere Rechnung getragen. Stellen mit nie⸗ derer Beſoldung waren bisher die einem ſteten Wechſel unterworfenen Stationen geiſtlicher Anfänger. Stellen mit ſehr hoher Beſoldung
lieferten die Kirchhöfe für alte abgelebte Greiſe. Ob durch ſolche
Beſetzungen die betreffenden Gemeinden rulnirt worden, darnach fragte das alte Bevormundungsſyſtem nicht. Durch die mit dem
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