Ausgabe 
29.4.1848
 
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18 Klafter gemiſchtes Stockholz, 1275 gemiſchte Wellen,

4) Diſtriet Unterkolbenroth: 1 eichen Bauſtamm, 14½ Klafter Birkenholz, Klafter Stockholz, 1075 Stück birkene Wellen meiſtbietend verſtei⸗ gert. Kann das Holz am erſten Tage nicht alle verſteigert werden, ſo wird die Verſteigerung den 4. Mai fortgeſetzt.. Pfaffenwies bach den 17. April 1848. Erker, Schultheiß.

Bekanntmachung.

(877) Die auf den 14. April d. J. feſtge⸗ ſetzte Holzverſteigerung in dem Gräfl. Solms⸗ Rödelheimiſchen Beinhardswalde konnte der un⸗ günſtigen Witterung halber nicht abgehalten wer⸗ den, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß ſolche nunmehr auf Montag den 1. Mai d. J., von Morgens 10 Uhr anfangend, anberaumt iſt. Forſthaus Bainhards am 21. April 1848. Der Gräfl. Revierförſter des Reviers Aſſenheim Hartmann.

Gras-Verſteigerung.

(578) Freitag den 5. Mai d. J., Vormittags

um 10 Uhr, ſollen zu Münzenberg in des Keller

Kleins Wohnung 41 Morgen 3 Viertel 36 Ruthen

Freiherrlich v. Bellersheim'ſche Wieſen allhier,

zu Heu und Grummet, auf 1 oder 3 Jahre

öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Münzenberg den 27. April 1848.

Klein,

Freiherrl. v. Bellersheim'ſcher Adminiſtrator. Frucht ⸗Verſteigerung. (379) Dienſtag den 2. Mai l. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden von den auf hieſigem Amts⸗

ſpeicher lagernden Früchten: 60 Malter Waizen, 280 Korn, 160 Gerſte und 130 Hafer im Wirthshauſe zum Hirſchen dahier verſteigert. Ockſtadt den 27. April 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt An ge er err. rere

Privat Bekanntmachungen.

Gaſtwirthſchafts-Empfehlung. (83) Der Unterzeichnete erlaubt ſich ſeine neu etablirte Gaſtwirthſchaft zum Mannheimer Hof(vis-à-vis dem Hôtel Drexel) allen Be- ſuchern von Frankfurt Beſtens zu empfehlen. Großer Hof und Stallung, ſowie gute meubelirte Zimmer nebſt Speiſen und Getränke werden mich beſtens empfehlen.

NB. Zur Bequemlichkeit der Geſchäftstreiben⸗ den iſt die Einrichtung getroffen, daß täglich von 11 bis 2 Uhr nach der Karte zu Mittag ge⸗ ſpeiſt werden kann. Einem zahlreichen Zuſpruch ſieht entgegen

Frankfurt im April 1848.

C. L. Beſſier, Gaſtwirth zum Mannheimer Hof. Ein Contrebaß (841) fieht zu verkaufen bei Friedberg. Michael Bauer, in der Kirchgaſſe. Geſchäftsempfehlung.

76) Ich beehre mich, einem geehrten Publi⸗ kum ergebenſt anzuzeigen, daß ich die von meinem verſtorbenen Gatten ſeither betriebene Schreiner profeſſion auch ferner fortführen werde.

Da ich gegenwärtig in meinem Geſchäfte einen braven und tüchtigen Geſellen habe, der das

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volle Zutrauen meines ſeligen Mannes beſaß, ſo erlaube ich mir die Bitte um geneigten Zu⸗ ſpruch, indem ich noch bemerke, daß mein Bru⸗ der, der Schreinermeiſter W. Valentin, in etwa vorkommenden ſchwierigen Arbeiten mir hülfreiche Hand reichen will.

Zugleich verbinde ich hiermit die Anzeige, daß in meinem Wohnhauſe, nahe bei der Stadtkirche, ein Zimmer, mit oder auch ohne Möbel, ſogleich vermiethet werden kann.

Friedberg im April 1848.

Maria Windecker, Wittwe.

Einladung zu einer Berathung nach Okarben.

(880) Zur Berathung mehrfacher Ge⸗ genſtände, insbeſondere bezüglich der von der am 17. März d. J. in Okarben abgehaltenen erſten Volksverſamm⸗ lung in Oberheſſen gefaßten Be⸗ ſchlüſſe, werden die Volksmänner der Umgegend hiermit auf nächſten Sonn⸗ tag den 30. April, Nachmittags um 1 Uhr, in den Karlshof nach Okarben freundlichſt eingeladen, mit dem Wunſche, daß insbeſondere keine der damals vertretenen Gemeinden hier

bei unvertreten bleiben mögen.

Petterweil den 26, April 1848.

In Auftrag: H.. Flick.

Ein Hausmädchen,

(8810 welches zugleich kochen kann, wird in ein Gaſthaus geſucht. Wo? ſagt d. Exped. d. Bl. Mobiliar-Verſteigerung. (582) Auf die in Nro. 21 dieſes Blattes näher beſchriebene Mobiliar⸗Verſteigerung auf den 1. Mai l. J., wird nochmals hiermit auf-

merkſam gemacht. Heldenbergen den 28. April 1848. H. Krebs, evangeliſcher Lehrer.

Lehrlingsgeſuch.

(583) Ein junger Mann von guter Erziehung, kann ſogleich bei dem Unterzeichneten in die Lehre treten. Bedingungen ſind mündlich zu erfragen. Friedberg im April 1848. S. Garde, Dreher- und Regenſchirmfabrikant.

Der Bürgerverein Harmonie

(580 ſoll nach einem Beſchluſſe der geſetz⸗ lichen Mehrheit der Mitglieder eine Umwandlung erfahren, und werden ſämmtliche Mitglieder zu einer letzten Beſchlußnahme auf nächſten Sam⸗ ſtag den 29. d. M., Abends 8 Uhr, in das Ver⸗ einslokal mit dem Bemerken eingeladen, daß die Nichterſcheinenden, ſo weit ſie nicht durch Unter ſchrift dem vorliegenden Antrag bereits beige treten ſind, als ausgetreten und zur Zahlung des geſetzlichen Austrittsgeldes verbindlich be trachtet werden. Friedberg den 25. April 1848. Der Nor ſtan d.

Veri h iner Mantel.

(385) Am 25. März, bei Gelegenheit der großen Volksverſammlung zu Lich, iſt im Gaſt⸗ hauſe zum Hirſch daſelbſt ein Mantel von blauem Tuch mit Sammtkragen, grauleinenem Futter, mit einem weißen Taſchentuche, gezeichnet C. 2 abhanden gekommen oder vertauſcht worden. Man bittet, denſelben nach Lich an Herrn Dietrich ge⸗ fälligſt zurückliefern zu wollen. Etne Scheuer (886) 30 Fuß lang und 30 Fuß breit, erſt vor drei Jahren neu gebaut, hat auf den Ab⸗ bruch zu verkaufen Joh. Zimmer in Weckesheim.

20 Malter

(887) auserleſene Setzkartoffeln und einige Wagen Miſt hat zu verkaufen H. B. Grödel.

Friedberg Entgegnung.

(888) Auf die Erklärung des geweſenen Pach⸗ ters Carl zu Hof Haſſelhecke in Nummer 32 dieſes Blatts, in ſo weit ſie mich berührt, ent⸗ gegne ich Folgendes:

Von beſagtem Pachter Carl und deſſen Schwa⸗ ger Dietrich Bop in Altenſtadt, kaufte ich das vormals von Schrautenbach'ſche Erbleihgut da ſelbſt, welches mich unter Hinzurechnung des Betrags für die von mir bewirkte Allodification deſſelben, nahe an 50,000 fl. koſtet, und von welchem der unbeſtimmt angegebene Kaufſchillings⸗ reſt, auf den ich gerichtlich belangt werden ſoll, herrührt.

Dietrich Boy war zuletzt im Beſitz dieſes Guts und hat durch Nichterfüllung von über⸗ nommenen Verbindlichkeiten ſich eine Entſchädi⸗ gungsleiſtung der früheren Erbleihherrſchaft gegen⸗ über deren Rechte mir ausdrücklich abgetreten worden find ſchuldig gemacht; auch iſt der⸗ ſelbe außerdem den Bedingungen des Kaufver⸗ trags nicht vollſtändig nachgekommen.

adurch, daß Carl aus dem Nachlaß des Boy alle Rechte und Verpflichtungen übernahm, bin ich deſſen, und er iſt mein Schuldner ge⸗ worden.

Um die vorliegenden verſchiedenen Defiderien gütlich auszugleichen, proponirte ich die Nieder- ſetzung eines Schiedsgerichts und war bereit, mich deſſen Ausſpruch unbedingt zu unterwerfen.

Dieſes Anſinnen wurde aber abgelehnt und mir der Streit angekündigt, den ich bisher ruhig abwarten zu müſſen glaubte.

Was die Verdächtigung anbelangt,ich ver⸗ kaufe einen Acker nach dem andern, ſo erwie⸗ dere ich in dieſer Beziehung, daß ich das frag⸗ liche Gut unter meine Kinder vertheilt habe, und da mein älteſter Stiefſohn, der Gr. Pfarrer Thylmann zu Haingründau, hiervon keinen Ge⸗ brauch machen konnte, ſo verkaufte er ſeinen Antheil; ich hingegen habe hiervon noch nicht das Mindeſte veräußert, und bin qauch keines⸗ wegs in der Lage es thun zu müſſen, vielmehr habe ich nicht unbedeutende Meliorationskoſten ſowohl an den Gebäuden als auch an dem Ge lände aufgewendet.

Aus dieſer Auseinanderſetzung des Sachver verhalts erklärt ſich die Urſache, warum ich die vollſtändige Auszahlung des Kaufſchillings bean⸗ ſtandet habe.

Florſtadt den 22. April 1848.

Müller, Rentmeiſter.

An die Frauen und Jungfrauen Friedbergs.

(889) Die Unterzeichneten erlauben ſich hiermit, Sie auf Sonntag den 30. d. M., Nachmittags 3 Uhr, zu einer Verſammlung in hieſiges Rathhaus, um

einen beſtimmten Beſchluß bezüglich der

Fahne zu faſſen, mit dem Bemerken

einzuladen, daß die Nichterſcheinenden, als der Mehrheit beitretend, angeſehen

werden. K. Falk.

K. Hieronimus.

L. Hecht. J. Simon. E. Wahl.

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