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circa 30 Kubikklafter Mauerſteinen aus dem Steinbruch im Rodheimer Gemeindewald, am
Wellenberg, nebſt dem Aufräumen des Stein⸗
bruches, an Ort und Stelle öffentlich an den Wenigſinehmenden verſteigert werden. Die näheren Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Friedberg den 24. Juli 1848. Der Gr Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Arbeits-Verſteigerung. (1046) Samſtag den 29. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen dahier auf der Gemein⸗ derathsſtube nachbenannte Arbeiten und Liefe— rungen, wenigſtnehmend in Accord gegeben werden: kr
1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 76— 2) Steinhauerarbeit, 163 30 3) Schloſſerarbeit, 190— 4) Erdarbeiten, 42 18
5) Weißbinderarbeit 4— 6) die Lieferung von 15 Bütten Kalk,
7) die Lieferung von 1 Klafter Mauerſand, 8) eirca 3 Klafter Mauerſteine,
9) das Meſſen von Kalk, Sand und Steinen. Rendel den 21. Juli 1848.
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N-
Bekanntmachung.
(1036) Der im März v. J. erfolgte Tod meines Vaters, des Hof- und Univerſitätsbuchhändlers „F. Heyer Vater und die damit verbundene Erbſchafts⸗Auseinanderſetzung zwiſchen mir und
meinen Geſchwiſtern, veranlaßte mich, meinen Antheil an der Handlung
G.. Heyers Verlag
am 1. Januar d. J. an meinen Schwager und ſeitherigen Aſſocie Herrn Heinrich Flinſch in
Frankfurt a. M. käuflich zu überlaſſen, der das Geſchäft von jenem Tage an mit allen Aktiven
und Paſſiven übernommen hat und für ſeine alleinige Rechnung fortführen wird.
Ich werde dagegen mein ſeit 1827 betriebenes Sortimentsgeſchäft unter der ſeit⸗
herigen Firma:
G. F. Heyer Sohn
nach wie vor fortführen und bitte meine verehrlichen Geſchäftsfreunde um die Fortdauer des mir ſeither zu Theil gewordenen Wohlwollens und Vertrauens, welches zu rechtfertigen ich ſtets be⸗ müht ſein werde.
Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beck.
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Privat ⸗ Bekanntmachungen.
Ein vollſtändiges Logis
(1025) im zweiten Stocke meines Hauſes, mit allen Bequemlichkeiten, iſt zu vermiethen und bis Michaelistag zu beziehen.
Deweil, Schreinermeiſter.
Anzeige. (1035) Jch benachrichtige hiermit das ge⸗ ehrte Publikum, daß ich mich hier als Uhrmacher etablirt habe; ich unterhalte fortwährend ein Lager ſowohl von Taſchenuhren und Pendulen jeder Art, wie auch ſonſtige dahin einſchlagende Artikel. Durch ſolide Arbeit, gute geſchmackvolle und preiswürdige Waare, werde ich mir die Zufriedenheit des Publikums zu begründen ſuchen. Friedberg im Juli 1848. K. Caſſella, Uhrmacher, wohnhaft bei Hrn. Mehlhändler May.
Geſchäfts eröffnung. (107) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein Ge—⸗ ſchäft als Küfer für mich betreibe; ich nehme alle Beſtellungen, ſowohl neue als Reparatur- beiten an und werde ſtets für Güte und Dauer— haftigkeit beſorgt ſein. Indem ich um geneigten Zuſpruch bitte, empfehle ich mich einem geehrten Publikum beſtens. Meine Wohnung iſt in dem ehemaligen Bürgermeiſter Fritz'ſchen Hauſe.
Friedberg. Philipp Koch, Küfermeiſter. A n; e g.
(1048) Ein gutes, boctaviges Forte-Piano ſteht auf dem Teichhaus bei Hrn. Henkel billig zu verkaufen oder zu vermiethen und iſt ſich deßhalb an Andreas Marguth an der Ca⸗ ſerne in Butzbach zu wenden, bei welchem auch geringe Clavlere von 20 bis 30 fl. zu haben ſind, ſowie neue fertige Sophas von 30 bis 34 fl.
Andreas Marguth
an der Caſerne.
Lehr lingsgeſuch.
(1049) Ein junger Menſch, der die Schrei⸗ nerprofeſſion erlernen will, kann ſogleich in die Lehre treten bei
H. Rauſch, Schreinermeister.
Sriedrich Wilhelm Heyer.
Seit 1827 Firma:„G. F. Heyer Sohn.“
Gießen den 15. Juli 1848.
Vaterländiſcher Verein im V. Wahlbezirk des Großherzogthums Heſſen.
(4050) Es iſt nothwendig geworden, eine Liſte der ſämmtlichen Mitglieder an⸗ zufertigen und es werden demnach alle Local-Vereine erſucht, dem Unterzeich—
neten bis längſtens Sonntag den 6. Auguſt l. J., an welchem Tage eine Sitzung der Ausſchußmitglieder in Okarben ſtattfinden wird,
die Namensverzeichniſſe einzureichen oder hierher einzuſenden.
Um die Beſchluß⸗ fähigkeit der Verſammlung zu ermitteln, iſt dieſe Maßregel unvermeidlich und es können Local- Vereine bei der Frage über Beſchlußfähigkeit nicht mitzählen, oder müſſen als der Majorität beitretend betrachtet werden, ſo lange ſie gegen— wärtiger Aufforderung nicht entſprochen haben. Offenbach den 20. Juli 1848. Der Vorſitzer Wagner.
Vaterländiſcher Verein aus beiden Heſſen.
(1051) Nächſten Sonntag den 30. d. M., findet zu Windecken in der Hoch—⸗ mühle die Berathung und Feſtſtellung der von dem erwählten Ausſchuß entwor— fenen Satzungen unſeres Vereins öffentlich ſtatt.
Nach dem Satzungen-Entwurf, der die Souveränität des deutſchen Volkes zur Grundlage hat, kann jeder Deutſche, der das 18. Lebensjahr zurückgelegt, Mitglied deſſelben werden.
Wir laden zu recht zahlreichem Beſuche und Beitritt freundlichſt ein und erwarten den letzteren um ſo mehr, als unſer Verein nicht blos provinzieller Natur iſt, wie dies ſchon ſein Name bezeichnet und durch ſeine Entſtehuug nach— gewieſen werden kann.
Heldenbergen den 22. Juli 1848.
Der Vorſitzer Der Schriftführer
Fertſch.
Franz Schweitzer.
Ein braver Burſche
(1052) wird als Hausknecht in eine Wirth⸗ ſchaft geſucht.„Näheres unter Nr. 1052 bei der Expedition dieſes Blatts.
Neue holländiſche Voll— häringe!!
(1053) Genueſer Sardellen und Meſſina⸗ Citronen bei Wilhelm Fertſch.
Erwie derung.
(1050 Indem ich hiermit den Art. 1016 in Nr. 56 des Friedberger Intelligenzblattes für eine beiſpielloſe Verläumdung erkläre, be⸗ merke ich, daft von meiner Seite ſchon gerlcht⸗
liche Schritte gegen den P. Kilb gethan ſind und das Reſultat der gerichtlichen Unterſuchung ſpäter auf dem Wege der Oeffentlichkeit mitge⸗ theilt wird. Gießen den 20. Juli 1848. H. Breither, stud. theol.
Beachtenswerthe Unterrichts-Anzeige.
(1055) Der ſich noch im Bade zu Nauheim befindende Unterzeichneter wird, bei hinreichenden Intereſſenten, in der Kürze dabier einen Lehr— Curſus in der höheren Tanzkunſt und der An- ſtandslehre nach dem jetzigen Standpunkte der Civiliſation und der Philoſophie des Geſchmacks, ingleichen auch nach Wunſch, einen Curſus im Geſammtgebiete der Fechtkunſt zu eröffnen, die Ehre haben, und zwar nach ſeinen hierüber jüngſt


