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Zum Befehlshaber der Bürgerwehr wird vielleicht ein Mann gewählt, der nicht in dem Linienmilitär geſtanden Ind der auch bei den glänzendſten Geiſtesgaben nicht hin— ceichende Sacherfahrung beſitzt, um das ganze allein leiten zu können. Auch für die Erfahrenen iſt der Poſten äußerſt ichwierig
„deßhalb drängt ſich als ferneres Bedürfniß die „Conſtituirung eines Bürgerwehr-Raths auf.“
Zum Schluſſe wollte ich nun noch zwei Anſuchen vorbringen, nämlich:
u) meine Mitbürger dringend bitten, den Gegenſtand nur allein von ſeiner ernſten würdigen Seite zu be— trachten und aus allen Kräften dahin zu wirken, daß das Inſtitut der Bürgerwehr nicht ausarte, daß es einerſeits nicht zur politiſchen Partei und anderſeits nicht zur Puppenſpielerei werde, wollte ich die Wehrmänner bitten, im Falle eine Bürgerwehr wirklich zu Stande kommen ſollte, ihre Wahl zu Officieren nur auf ſolche Männer zu lenken, welche neben der Fähigkeit und dem Genuſſe öffent— licher Achtung, auch Intereſſe für die ernſte Sache zeigen.
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der ſehr bedrängten Familie des verſtorbenen Rabbiner J. L. Wormſer zu Michelſtadt ſind— in Folge ergangener Aufforderung durch das zur Berſorgung der Hinterbliebenen ſich daſelbſt gebildete Comits— bei den Unterzeichneten folgende Beiträge eingegangen: Von G. K. Wb. und 2. K. is fl. 30 kr.— J. M. 1 fl.— N. N. 1 fl.— L. F. 30 kr.—
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B. G. 24 kr.— J. B. Wb. 30 kr.— L. S. 24 kr.— M. S. 24 kr M. H. 1 fl.— S. C. 24 kr.— M. G. 18 kr.— M. L. G. 30 kr.— S. S. 1 fl.— S. G. 1 fl.— A. N. 30 kr.— K. N. 30 kr.— S. G. S. 30 kr.— L. C. 30 kr.— H. B. G 1. fl— J. Wb. 24 kr.
M. Gl. 18 kr.— L. B. 12 kr und S. G. 12 kr., im Ganzen 16 fl. Den menſchenfreundlichen Gebern den wärmſten Dank zollend, bemerken wir, daß vorſtehender Betrag heute an obenerwähntes Comité unter Adreſſe des Großh. Phyſicatsarzts Herrn Dr. Scharfenberg zu Michel⸗ ſtadt abgeſandt wurde. Zur Beſorgung weiter eingehender Beiträge er⸗— klären ſich gerne bereit.
Friedberg den 16. November 1848.
Mayer Hirſch— S. Katzenſtein.
Eingegangene Beiträge für die Wiener.
fl. kr. Transport aus Nr. 91 18 43 Bei Ch. Hecht: Von Ch. H. 1— Bei C. C. Nagel I.: Von G. N. in Fauerbach II.— 12 „ G. N. in Friedberg— 18
Bei Candidat Schaub: Von der Gemeinde Petterweil durch Hrn. Bür⸗ germeiſter Holzmann 41 Bei Ph. Vogt:
Von A. M.— 15 „ Ungenannten— 48 „ Maria, Cl. L. i. N.⸗A.— 21 „ einem Ungenannten— 3
Zuſammen 62 40 Aufrichtigen Dank den hochherzigen Gebern, Dank und Achtung der Gemeinde Petterweil! Möge ihr Beiſpiel bei andern Gemeinden Nachahmung finden. f Namens des deutſchen Volksvereins: Vogt, Schriftführer.
Bekanmmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Edietalla dung.
1670) Die Chbriſtian Joſts Eheleute von
dier haden letztwitlig verfügt, daß ihr einziger Sohn Philipp ihr alleiniger Erbe ſeyn, daß ſe⸗ soch die ihm anfallende Erbſchaft, wegen Blöd⸗ Finns des Erben, curatoriſch verwaltet und mit einem unveraußerlichen Fideicommißverbande be⸗ paftet werden ſolle. 1
Zugleich wurde beſtimmt, daß, wenn Philipp Joſt im Blödſinn und kinderlos verſterben ſollte, Der Fideicommißverband aufhören und die Hälfte wes Vermögens dem Schuhmacher Johannes Joſt dahier oder deſſen Erben, die andere Hälfte wer teſtirenden Ehefrau nächſten Anverwandten zufallen ſolle.
Als einer der Erben der Ehefrau würde, nach dem vorliegenden Stammbaum, der im Jahr 1738 in Aſſenheim geborne Joh. Leichtlein(Leuchtlein), weziehungsweiſe deſſen leibliche Nachkommen erſten Grades erſcheinen.
Da die Curatoren der Philipp Joſt, mit Zu⸗ Rimmung der übrigen dieſem ſubſtiluirten Erben, wermalen geſonnen ſind, auf die Lebensdauer des Philipp Joſt einen Verpflegungsvertrag mit dem Kandeshoſpital Hofheim, gegen Zahlung einer Averſionalſumme, abzuſchließen und zugleich um Ausantwortung des Vermögens des Philipp Joſt gebeten haben, ſo werden gevachter Joh. Licht⸗ Hein oder ſeine Kinder andurch aufgefordert, binnen 60 Tagen ſich anzumelden und als Erbberechtigte zu legitimiren, widrigenfalls ſtill⸗ ſſchweigender Ausſchluß von der Erbſchaft, ge⸗ richtliche Beſtätigung des Verpflegungsvertrags und Ueberlaſſung der Erbſchaft an die aufge⸗ getretenen Erben erfolgen ſoll.
Friedberg den 2. November 1848.
Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Dr. Gil mer.
Edictal ladung.
(1871) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche aan das Vermögen des Schmieds Adam Weil von Grüningen, über welches Gr. Hofgericht zu
Gießen den Concursproceß erkannt hat, ſind in
dem auf Mittwoch den 20. Dezember l. I., Morgens 1 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermin ſo gewiß anzu⸗ zeigen, widrigenfalls ſie ohne ein vorher zu er⸗ laſſendes Präcluſtodecret von der Maſſe ausge⸗ ſchloſſen werden. Hungen den 17. Oktober 1848. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Bruck.
Main ⸗Weſer⸗-Eiſenbahn. (16110) Donnerſtag den 23. November d. J. Vormittags 10 Uhr wird in dem Hauſe des Gr. Bürgermeiſters Emmerich zu Selters das Fahren von 10 Kubikklafter Schichtenmauerſteinen aus dem Steinbruche bei Bleichenbach in das Roſenthal bei Friedberg, veranſchlagt zu 70 Gul— den für jede Kubikklafter, an die Wenigſtbietenden öffentlich in Akkord gegeben werden.
Friedberg am 13 November 1848. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.
Solz Lieferung. (1612 Die Lieferung von 355 Stecken Bu⸗ chenſcheitholz— Bedarf der hieſigen Garniſon für das Jahr 1849— ſoll auf dem Wege der Soumiſſion in Accord gegeben werden. Luſt⸗ tragende zu dieſer Lieferung haben ihre Soumiſ⸗ ſionen in der vor dem Lazareth-Büreau ange— brachten Kapſel niederzulegen. Den 27. November, Vormittags um 11 Uhr, geſchieht die Protocol lirung der eingegangenen Forderungen, bis zu welcher Zeit die Lieferungsbedingungen zur Durch— ſicht bei mir offen liegen.
Friedberg den 15. November 1848. In Auftrag: Fu cher, Hauptmann. (Butzbach.) Brennholz-Lieferung. (1613) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des in 36 Stecken Buchen⸗ und 188 Stecken Eichenſcheitholz be⸗ ſtehenden Brennholz-Bedarfs der Garniſon Butz⸗ bach auf das Jahr 1849 auf dem bekannten Soumiſſionswege in Accord gegeben werden,
Man bringt dies hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß die Lieferungsbe⸗ dingungen von heute an jeden Tag auf dem Verwaltungs⸗Büreau beſagter Garniſon einge⸗ ſehen werden können, woſelbſt auch die Soumiſ⸗ ſions⸗Formulare in Empfang zu nehmen ſind.
Butzbach den 13. November 1848.
In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
(Butzbach.) Lieferungen an Brod, Gerſten⸗ ſtroh, Waizenkleie, Leinkuchen, Oel, Stearin⸗ lichter und Thran, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten.
(161) Vorgenannte Bedürfniſſe der Garniſon
Butzbach, auf das erſte Halbjahr 1849, ſollen
Mittwoch den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr,
auf dem Wege der Soumiſſion in Lieferung
vergeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Bemerken zur Nachricht, daß die resp.
Lieferungs-Bedingungen von heute an in dem
Verwaltungs-Büreau beſagter Garniſon zur Ein⸗
ſicht aufgelegt ſind.
Butzbach den 14. November 1848. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Immobilien-Verſteigerung.
(1628) Donnerſtag den 23. d. M., Vor⸗
mittags um 10 Uhr, wird die Hofraithe des
hieſigen Bürgers und Gerbermeiſters Philipp
Hanſtein, wegen geſchehenem Nachgebot, noch—
mals öffentlich meiſtbietend auf hieſigem Rath⸗
hauſe verſteigert. Friedberg den 20. November 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Güter ⸗ Verpachtung.
(1629) Montag den 11. Dezember l. J.,
Vormittags um 9 Uhr, werden auf hieſigem
Rathhauſe die nachverzeichneten, dem vereinigten
Armenfonds dahier zuſtehenden Güterſtücke öffent⸗
lich meiſtbietend auf weitere zwölf Jahre ver⸗
pachtet, als: a) 13 Morgen, 3 Viertel, 9 Ruthen in der Gemarkung Nauheim.


