Ausgabe 
21.10.1848
 
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An die Bürger des Regierungsbezirks Friedberg.

Der Wunſch und das Verlangen nach einer Staats- verfaſſung, welche in den Innungen, Gemeinden und Reli⸗ gionsgemeinſchaften, im Staats- und im Reichs verbande durch Gewerbsräthe, ſelbſtſtändige Gemeinderäthe, Schieds⸗ und Geſchwornengerichte, Bezirksräthe, Synoden, Land- und Reichsſtände dem Volke ſelber die Ordnung ſeiner Angelegenheiten überläßt und von dem Zu viele regieren abſteht, iſt allgemein. Durch die Einſetzung der Bezirksräthe ſind wir der Erfüllung dieſes Wunſches wieder um einen Schritt näher gerückt, da gerade die wich⸗ tigſten und ſchwierigſten Fragen der Gemeinde- und Bezirks⸗ verwaltung der Entſcheidung freigewählter Männer anheim gegeben ſind, welche gewiſſermaßen als Bezirks⸗ Landſtände, zu einem Bezirksrathe zuſammen treten. dürfen uns von dieſer Einrichtung vieles Gute verſprechen, zumal wenn in Folge der Reviſion unſerer Verfaſſung und der Gemeindeordnung die Befugniſſe der Bezirksräthe noch erweitert werden, wenn einmal die Bezirksräthe ſelbſt ver⸗ traut geworden ſind mit ihrem Amte und wenn ſie gleich

Wir

Wenn aber keine Zerſplitterung der Stimmen ſtatt finden ſoll, ſo iſt es erforderlich, daß die betreffenden Ge⸗ meinden ſich vor der Wahl miteinander benehmen und ſich dabei über einige Männer vereinigen, welche in allen Ge⸗ meinden des Wahldiſtrictes vorgeſchlagen werden können ohne das Wahlrecht zu beeinträchtigen. Gut dürfte es auch ſein, wenn der Bezirksrath aus Bürgern verſchiedenen Berufes zuſammengeſetzt würde, damit nicht einſeitig nur ein Stand vertreten wäre und alle vorkommenden Fragen von mehreren Seiten beleuchtet werden könnten. Ebenſo möchte es zweckmäßig ſein, wenn Diejenigen, welche gewählt zu ſein wuͤnſchen, mit ihrem Wunſche öffentlich her⸗ vorträten, wie dieß ja in Ländern mit freien Verfaſſungen überhaupt an der Tagesordnung iſt. Dieß hatte den wei⸗ teren Vortheil, daß keine Leute gewählt würden, die ſich ſpäter von dem Amte loszuſchälen ſuchen, weil es nichts einträgt und ein Opfer an Mühe und Zeit verlangt.

Markt Bericht. Friedberg, am 18. Oktober 1848.

mit vorgeladen, in dem

von vorn herein Selbſtſtändigkeit und Geſchäfts⸗ Aufgefahren Verkauft] Mittel eiſe kenntniß genug mitbringen, um auf eigenen Füßen zu Gattung. würden wurden ak ſtehen.(Mltr.)(Mltr.) e Ar. Die Wahl der Mitglieder des Bezirksrathes erfolgt Walden 98 57 5 12 in dieſen Tagen und wir wollen, denke ich, Alle unſer Wahl⸗ W 14 8 5 50 recht ohne Säͤumen ausüben, damit der Gewählte nicht von8 W 85 1 4 2 wenigen Stimmen, ſondern, wo möglich, von einer großen Kartoffeln 16 16 2 36 Mehrzahl zu ſeinem Amte berufen wird. Erbſen a 27 272 8*

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

cc e Edictalladung. 60 Der hieſige Bürger und Steinhauer⸗ 2 2. Knaut hat mit ſeinen bekann⸗ ten, mit Vorzugsrechten nicht verſehenen Gläu⸗ bigern eine Uebereinkunft dahin getroffen, daß er deren Forderungen in zehnjährigen Raten und zwar die erſte ſogleich, berichtigen, zur Sicher⸗ beit derſelben aber ſein und ſeiner Ehefrau Ver⸗ mögen generell verpfändet werden ſolle. Es werden daher nun alle weiteren mit Vorzugs⸗ rechten nicht verſehenen Gläubiger deſſelben hier⸗ Termin Mittwoch den 4. r d. J., Vormittags r, dahier ſo gewiſſer zu erſcheinen und ſich darüber zu erklären, ob ſie dieſer Uebereinkunft beitreten wollen, widrigenfalls ſie als dazu einwilligend gangeſehen werden. Weitere richterliche Verfü⸗ gungen werden nur auf der Amtsſtube bekannt gemacht. Homburg den 3. Oktober 1848. Landgräfl. Heſſ. Juſtiz⸗Amt Dr. v. Haupt. Edietalla dung. (185) leber das Vermögen des Emanuel Mörs zu Rödelheim iſt der Concurs erkannt und Liquidations⸗Termin auf Freitag den 24. November, Vormittags 10 Uhr, anberaumt worden, wo bei dem Landgericht zu Rödelheim Forderungen und ſonſtige Anſprüche an die Maſſe bei Strafe des Ausſchluſſes geltend zu machen find. In jenem Termin haben ſich auch die Gläubiger um ſo gewiſſer über die Veräußerung der zur Maſſe gehörigen Mobilien ſo wie etwaige Vergleichsvorſchläge zu erklären, als ſonſt von denen dieß nicht perſönlich oder durch Spezialbepollmächtigte geſchieht, angenom⸗ men werden wird, daß ſie dem von der Mehr⸗ heit der erſcheinenden Gläubiger gefaßt werden⸗ den Beſchluß beigetreten wären. Rödelheim den 12. Oktober 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. 125 Buff.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(1486) Donnerſtag den 26. d. M. Vor⸗ mittags 10 Uhr ſollen Erdarbeiten im Bahn⸗ hofe dahier, veranſchlagt zu 372 fl. 58 kr., an Ort und Stelle unter den bei der Verſteigerung bekannt 1 werdenden Bedingungen öffent⸗ lich an den enigſtnehmenden in Akkord ge⸗ geben werden. 7 7

Friedberg am 17. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Seetions⸗Ingenieur

der Section Friedberg

Hochgeſand.

FJourage⸗Verſteigerungen.

(1487) Es ſollen:

a) Von dem Geſtütsboden zu Ulrichſtein(im Vogelsberg)

Dienſtag den 31. dieſes Monats, Vormittags 10 Uhr, in dem Geſtüts⸗Gebäude daſelbſt, 69 Malter Hafer, 226 Centner Heu und 90 Gebund Kornſtroh. b) Von dem Geſtütsboden zu Neuulrichſtein (bei Homberg a. d. Ohm) Freitag den 3. November l. J., Vormittags 10 Uhr, in loco Neuulrichſtein, 1000 Centner Heu, öffentlich, meiſtbietend verſteigert werden, wobei bemerkt wird, daß die Fourage von ſehr guter Qualität iſt. Neuulrichſtein am 16. Oktober 1848. Der Gr. Geſtütsmeiſter Diegel.

Marktverlegung zu Okarben.

1488) Der hieſige Jahrmarkt, welcher in dem diesjährigen Landkglender unrichtig angezeigt iſt, ſoll nicht, wie angegeben, den 25. und 26. Oktober, ſondern den 1. und 2. November ab⸗ gehalten werden. Dieſes wird hiermit zur all⸗ gemeinen Kenntniß gebracht.

Okarben den 15. Okteber 1848. Der Großh, Heſſ. Bürgermeiſter

Jung.

Bekanntmachung. (1489) In dem Poſthofe zu Vilbel ſollen Dienftag den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr,

1) 1820 alte, überflüſfig gewordene Pferde⸗

geſchirre,

2) ſonſtiges Riemen⸗ und Lederzeug und 3) verſchiedene alte Stallrequiſiten öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden.

Frankfurt a. M. den 18. Oktober 1848. Fürſtlich Thurn und Taxis'ſche Poſtſtallmeiſterei⸗

Verwaltung Fuhr.

S νιννινν

Privat Bekanntmachungen. Einladung.

(1468) Zur Jahresfeier der Rettungs⸗Anſtalt

für ſittlich verwahrloſte Kinder im Kloſter Arns⸗

burg bei Lich, welche am 27. d. M. ſtattfindet

und Vormittags 10 Uhr mit der Prüfung der

Kinder beginnk, wird hiermit eingeladen. Be⸗

ſondere Einladungen finden nicht ſtatt. Von

Friedberg aus giebt's an dieſem Tage Fahr⸗

gelegenheit.

Friedberg im Oktober 1848.

In Auftrag des Comités J. P. Schäfer,

Anzeige. (1427) Guter reingehaltener Pfäl⸗ zer Wein wird zu 16, 48, 20 und 24 fl. per Ohm, billig abge⸗ geben: Döngesgaſſe Nro. 6 neu (alt H Nro. 165) im Hofe in Frankfurt am Main. 0

Zum Verkaufen.

(1472) Eine Chaiſe, Droſchke, Heckſelbank und ein Pferdegeſchirr find zu verkaufen. Aus⸗ geber dieſes Blattes ſagt wo?

Anzeige. (1478) Schönen Braunſchweiger und HOelzner oder Steinflachs von vorzüglicher Güte zu dem billigſten Preis, iſt zu haben bei

Friedrich Hilbrecht.