Ausgabe 
18.3.1848
 
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Fer bees, K derkeſſeg

Dr. NH HNA

300 Stück Weichholz⸗ Wellen, 25 kiefern Rüſtſtangen, 22⁵ dergl. Baumſtangen, 1350 dergl. Bohnenſtangen.

Die Zuſammenkunft iſt in oben genanntem Liſtrict. 5 Steinfurth den 15. März 1848. Weigand, Freihl. v. Löw'ſcher Revierförſter. Holz⸗Verſteigerung. 6682) Montag den 20. d. M., Früh S Uhr, kerden in den Diſtricten Kreuztannen und Dicker⸗ heſch verſteigert: 12 Stecken nadel Stockholz, 5125 Stück nadel Wellen, 84 Läſte Allerleiholz, 85 Kubikfuß nadel Stangen und 4248 Kubikfuß nadel Bau⸗ und Werkholz, wo⸗ runter Stämme von 515 Zoll Durch⸗ meſſer und von 2570 Fuß Länge. Zuſammenkunft und Anfang im Diſtricte kreuztannen. Ockſtadt am 15. März 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer.

Holz⸗Verſteigerung. 383) Nächſten Montag den 20. d M, Vor⸗ nittags 9 Uhr, werden in dem bieſigen Gemeinde⸗ vald, Diſtriets Nächſterwald, 54 Stämme eichen dau- und Werkholz öffentlich und an die Meiſt⸗ getenden verſteigert, wozu Kaufliebhaber hiermit ungeladen werden. Niederwöllſtadt den 14. März 1848. Der Groph. 257. o ſt.

Privat Bekanntmachungen. Friſche Vollbückinge!!

(31 Stockſiſche, Lapperdan, Vollhäringe, Surdellen, Citronen und Orangen bei Wilhelm Fertſch.

Ein neuer einſpänniger Wagen

(320) mit eiſernen Achſen bei a Gebrüder Grödel.

Aufforderung.

1346) Alle Diejenigen, welche Forderungen an den verlebten Friedrich Adam Wenzel von Steinbach zu machen haben, werden erſucht, ſolche innerhalb 10 Tagen bei Unterzeichnetem schriftlich geltend zu machen. Später gemacht werdende Forderungen werden nicht berückſichtigt. Friedberg den 9. März 1848. P. Gatzert.

500 Gulden

1342) liegen bei der Kirchenkaſſe zu Bruchen⸗ brücken zum Ausleihen bereit. 15 5

Er wieder ung auf die Annonce Nro.(318).

(364) Was doch die Freiheit der Preſſe die Köpfe der Branden eee ſieht man aus dem Artikel,den Vogel erkennt man an den Federn, welcher Spruch auf den Einſen⸗ der Ranft ſehr gut paßt, weil er mehrere Jahre in Frankreich als ein geborner Engländer herumzog.

Mit den erkauften Aepfeln ſteht es richtig, allein eine infame Lüge beſteht darin, daß ich den Be⸗ trag ihm noch ſchuldig ſei, indem er ſchon längſt den Betrag an den Gartenſchütz Ferdinand Volp abgetreten hat, um eine Schuld damit zu decken, weil ihn derſelbe gerichtlich verklagen wollte. Wäre der ſogenannte Ranft ein hieſiger Bürger und meines gleichen, ſo würde ich mich weiter mit ihm einlaſſen, allein ſo erlaubt es meine

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Ehre nicht mit einem ſolchen Subjekte zu Felde zu ziehen.

Es iſt höchſt bedauernswerth, daß unſere Vorſtände der Stadt noch nicht zur Kenntniß gekommen ſind und ſolche Vögel noch nicht der Stadt hinaus in ihre Heimath gewieſen hat, in⸗ dem Bürger und Bürgerswittwen für ihren außerordentlichen hohen Hausmieth in ſtallähn⸗ lichen Wohnungen ſchmachten müſſen, den auch faſt kein Bürger mit redlichem Verdienſt bezah⸗ len kann.

Was die Rechtlichkeit betrifft, iſt der Garten⸗ ſchütz Volp bereit, jedem der Wahrheit gemäß Erläuterung zu geben.

Friedberg den 16. März 1848.

W. Wagner.

Strohhutwaſche. (385) Diejenigen geehrten Damen, welche durch mich ihre Strohhüte nach Frankfurt zum Waſchen beſorgt zu haben wünſchen, erſuche ich höflichſt mir dieſelben baldigſt zu überſenden, in dem ich dieſelben erſt noch nach der neueſten

Fagçon umändere. Butzbach. Sophie Winter. Anzeige.

(3560) Hiermit mache ich die ergebene Anzeige, daß von dieſer Woche an, jede Woche Stroh- hüte gewaſchen und nach neueſter Fagon ge ändert werden.

Ich werde gewiß Jeden befriedigen und ſehe zahlreichen Aufträgen entgegen.

Friedberg den 16. Marz 1848.

S. G. Simon jun., Modehandlung, dem Hotel Trapp gegenüber.

Anfrage.

(357) Wird der Gemeinderath der Stadt Friedberg ſich entſchließen, fortan ſeine Sitzungen oͤffentlich zu halten, oder wird er ſolche ferner in geheimnißvolles Dunkel hüllen wollen? Bei den gegenwärtigen baulichen Veränderungen im Rathhauſe könnte vielleicht auf geeignete Einrich⸗ tungen Rückſicht genommen werden, womit jedoch nicht geſagt ſein ſoll, daß die Einführung der Oeffentlichkeit ſo lange aufgeſchoben werden müßte, bis ſolche vollendet find.

Verſammlung. (358) Mehrſeitig geäußerten Wünſchen ge mäß foll Mittwoch den 22. März, Morgens um 9 Uhr, im Gaſthauſe zu den drei Schwer tern in Friedberg eine Verſammlung wegen Berathung um Abänderung des Maiſch-Steuer⸗ Geſetzes ſtattfinden, wozu die davon nicht be⸗ reits in Kenntniß geſetzten Herren Brennereibe ſitzer hierdurch höflichſt eingeladen werden.

Aufforderung.

(359) Eine mir unbekannte Perſon hat ſeit einiger Zeit in wiederholten anonpmen Zuſchrif⸗ ten eine beſondere Theilnahme an meinen Fami⸗ lien-Verhältniſſen zu erkennen gegeben. Dieſe freundſchaftlichen Bemühungen ſind mir im Ganzen ſehr ſchätzbar und find auch nicht unbeachtet ge blieben. Allein auf der andern Seite bedürfen auch die Angaben eines näheren Beweiſes, wenn ſie nicht als Verläumdung erſcheinen ſollen. Ich bin deßwegen der Meinung, daß ein ehrlicher Mann offen hervortritt, und erſuche den ver borgenen Briefſteller, dies zu thun. Beharrt er dagegen in ſeiner Namenloſigkeit, ſo muß ich die Aufrichtigkeit ſeiner freundſchaftlichen Geſin nungen bezweifeln, und die Fortſetzung der Zu⸗ ſchriften mir verbitten. Friedberg den 16. März 1848. Profeſſor Dr. Fertſch. Scheuer Verkauf.

(360) Die den Erben der verſtorbenen Cas, par Finks Eheleuten zugehörige Scheuer, 37 lang und 28 breit, von eichen Holz, ſoll-Dien

ſtag den 28. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Beienheim den 14. März 1848. Chriſtian Fink, Vormund.

Etkflizrung.

(361) Der Bürgermeiſter und Gemeindergth dahier kann und darf die ſich geſtern gegenſeitig gemachten groben Beſchuldigungen nicht auf ſich beruhen laſſen, weil ſie ſonſt der Oeffentlichkeit übergeben werden.

Florſtadt den 15. März 1848. 4

Erwie derung auf eine lügenhafte Erklärung.

(362) Auf die Erklärung im Intelligenzblatt Nro 341. erwiedere ich, daß ich mich nicht zu erinnern weiß, bei W. Klein als Gehülfe ge⸗ arbeitet zu haben, ſondern mit demſelben aſſo⸗ cirt war, mithin ſchon der Anfang beſagter Aunonce eine lügenhafte, unredliche, ſogar aus der Luft gegriffene Erfindung iſt; auch nicht O. Hörold, ſondern Jacob Adolph Herold heiße. Meiner Aſſociation mit W. Klein habe ich aus der Abſicht entſagt, da derſelbe ſeine an ſeine Creditoren zu leiſtende Zahlungen eingeſtellt hatte, mithin das Geſchäft ſeinen Credit verlor, und ich den guten Ruf und die Ehre als red⸗ licher Mann dem weiteren gemeinſchaftlichen Be⸗ triebe gedachten Geſchäfts vorzog. W. Klein gedachte auch ſeine gegen mich gehabten Ver⸗ bindlichkeiten in ſelbiger Weiſe abzuſchließen, wie mit ſeinen übrigen Gläubigern, jedoch will ich ihm bierbei eine Mühe erſparen und auf alle Forderungen an meinen eheh. Aſſocie verzichten, da ich ja doch daſſelbe Leid mit den ubrigen Gläubigern zu tragen hätte, will indeß demſelben aber noch den Rath ertheilen, daß ehrlich am längſten währt und ſchelmiſch am kürzeſten Beſtand hält. Meine rechtmäßigen Forderun⸗ gen an Diejenigen, welchen ich arbeitete, werde ich behaupten und warne hiermit meine verehrl. Schuldner an genannten W. Klein Zahlungen zu leiſten. Meine Wohnung iſt bei Tapezier Roth. Jac. Adolph Herold, Tapezier.

Holz-Verſteigerung.

(363) Montag den 20. März d. J. werden

in dem Freiherrlich von Rothſchild'ſchen Wald⸗

diſtrict Altenberg bei Rodheim

a) 1600 birken Reisholz⸗Wellen,

b) 1750 eichen Reisholz⸗Wellen,

c) 700 aspen 18 20 Fuß lange Wellen, welche ſich vorzüglich zur Einfriedi⸗ gung der Gärten und zu Bohnen⸗ ſtangen eignen.

Die Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr, im

Altenberg am Weg von Rodheim nach Okarben.

Okarben am 13. März 1848.

C. Hilgenreiner.

Das Pferdefleiſch-Frühſtück (364 findet Sonntag den 19. März, Mor⸗ gens 10 Uhr, im Hotel Trapp ſtatt.

Friedberg. Dr. Ritzel.

Anfrage (365) Dürfen die Turner Friedbergs hoffen, die ihnen von dem Stadtrathe gegebene Zuſage der Ueberlaſſung eines geeigneten Turnplatzes nunmehr, nachdem das Verbot der Turnvereine aufgehoben iſt, erfüllt zu ſehen und ſich über⸗ haupt einer thatſächlichen Theilnahme und Unter⸗ ſtützung ihres Strebens von Seiten dieſer Behörde zu erfreuen, wie ſolches allerorts geſchehen iſt!?

A

(366) Meinen Vorrath von den nachſtehenden Vietuallen, als feinſtem Vorſchußmehl, Brod mehl, Schwarzmehl, Waizen und Roggenkleien, ſowie allen Sorten Saatfrüchten, deutſchem und