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Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Verſteigerung von Bauarbeiten.
(986) Freitag den 21. Juli, Vormittags um 9 Ubr, ſollen in dem Wirthſchaftslocale des Gaſtwirths Nikolaus Müller zur Sonne in Friedberg, die bei Erbauung einer Pachterwoh— nung auf dem Hof Haſſeleck erforderlichen Ar- beiten und Materialien, an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden.
Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Ar— beiten: I kr. 1) Maurerarbeitslohn 1190 22
2) Steinhauerarbeit 656 20 3) Zimmerarbeit 1708 2 4) Dachdeckerarbeit 8 5) Schreinerarbeit 983 54 6) Schloſſerarbeit 840 5 7) Glaſerarbeit 220 28
8) Weißbinderarbeit 481 8 9) Spenglerarbeit 73 29
Ferner die Lieferung von 119,400 Stück Back⸗ ſteinen und 445 Bütten Kalk.
Die Zeichnungen, Voranſchläge und Bedin⸗ gungen liegen bis zum Termin in der Wohnung des Gr. Bauaufſehers I. Claſſe Hechler zu Friedberg offen.
Rüdesheim den 7. Juli 1848.
Die Freiherrlich v. Ritter'ſche Verwaltung Bene dick. Mobilien-Verſteigerung. (990) Montag den 24. Juli l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, wird in der Wohnung des Schloſſermeiſters Friedrich Rumpf in der Vorſtadt zum Garten, der Mobiliarnachlaß der Kreisrathsdiener Bop p's Wittwe dahier, be⸗ ſtehend in Holzwerk, Zinn, Eiſen, Bettwerk, Kleidungsſtücke u. dergl., öffentlich meiſtbietend verſteigert. ö Friedberg den 13. Juli 1848. In Auftrag: Eroßh. Heſſ. Landgericht daſ. der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Gras ⸗Verſteigerung. (991) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll das Heugras auf der ſogenann— ten Pfingſtweide, Bleiche, Placken und der Weinbach dahier, ungefähr 58 Morgen haltend, in einzelnen Abtheilungen, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden.
Niederwöllſtadt den 11. Juli 1848. Der Großh. e b ff
Backholz⸗Verſteigerung. (992) Montag den 17. Juli l. J., Vormit⸗ tags um halb 8 Uhr, ſollen in dem Oberros⸗ bacher Gemeindewald, in verſchiedenen Diſtricten, circa 4000 Gebund Heiden und Ginſtern, zu Back⸗ holz, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Oberrosbach den 8. Juli 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Arbeits ⸗ Verſteigerung.
(993) Donnerſtag den 20. Juli, Morgens um 9 Uhr, werden in dem Büreau des Unter⸗ zeichneten nachfolgende Bauarbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert:
A. Unterhaltung des Rathhauſes:
4205 Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 16 50 Glaſerarbelt, 2 30 Schloſſerarbeit, 1 48 Welßbinderarbeit 5 18
* 229 K.
B. Vollendung des neuen Schulhauſes:
I kr. Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 99 48 Schloſſer arbeit 10— Weißbinderarbeit 54 22
Unterhaltung der Vieinalwege nach Rodheim und Bruchenbrücken Für Gräbenaufwerfen an der Pet⸗ terweiler Straße 5—
Oberwöllſtadt den 11. Juli 1848. Der Pe i Burgermeiſter 18
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(9940 Das Kleinmachen des Brennholzes für die hieſige Lazarethanſtalt, ſoll auf 1 Jahr in Accord gegeben werden. Luſttragende zu dieſer Arbeit können auf dem Lazarethbüreau Montag den 17. d. M., Morgens, zu jeder Stunde die Accordsbedingungen erfahren und ihre Forderungen zu Protocoll geben. Friedberg den 11. Juli 1848. In Auftrag: Fuhr, Hauptmann.
Holz ⸗Verſteigerung.
(995) Freitag den 28. d. M., Morgens um 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrlich v. Died'⸗ ſchen Kirchwalde dahier: 1) 5 Stecken Buchenprügelholz, 2) circa 5000 Buchenprugelwellen und 3) circa 3000 Buchenaſtholzwellen, öffentlich an den Meiſtbietenden an Ort und Stelle, in der Nähe der kleinen Wiſchwieſe, verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Juli 1848. ir ch ner. Frucht ⸗Verſteigerung. (996) Dienſtag den 18. Juli, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in der Bürgermeiſterei da— hier nachſtehende 1847 r Früchte, vom Mollen⸗ beckſchen Speicher, freiwillig meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden: 1) 24 Malter Waizen,
10 32
2) 44„ Korn, 3) 38„ Gerſte, 49 24„ Hafer.
Berſtadt den 11. Juli 1848. Der Mollenveck'ſche Verwalter Ellenberger.
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Privat ⸗ Bekanntmachungen.
Ei avgde Magd,
(971) mit guten Zeugniſſen verſehen, welche Hausarbeit und bürgerlich zu kochen verſteht, kann gegen angemeſſenen Lohn ſogleich oder bald eintreten. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blatts.
Warnung.
(997) Conrad Heß aus Nauheim ſtehet ſeit dem 29. Mai l. J. nicht mehr in meinen Dienſten, und da derſelbe während dieſer Zeit ſich noch im hieſigen Kreis herumtreibt, ſo warne ich hiermit Jedermann, wer mit mir in Ver— bindung ſtehet, an denſelben für mich keine Zahlung zu leiſten, indem ich ſolche nicht an— erkennen werde. Friedberg den 13. Juli 1848. Heinrich Mack.
Bekanntmachung.
(998) Nächſten Sonntag, den 16. d. M., nehmen die, in Folge der Landestrauer, unter brochenen Tanzbeluffigungen wieder ihren Fort- gang, wozu ergebenſt einladet Salzhauſen den 10. Juli 1848. H. W. Seum's Wittwe.
Betheiligungs⸗Geſuch— (999) Es wünſcht ſich ein ſunger Mann an einem Geſchäfte, am liebſten Wirthſchafts- oder Spezereigeſchäft auf dem Lande, mit einem mäßigen Capital, zu betheiligen. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes.
An ein irregeleitetes Herzchen.
(Mit Beziehung auf Nr 17. des fr. St⸗ und L. ⸗ Boten.)
(1000) Herzchen, Du ſcheinſt auf einem Irrwege zu ſein. Dein feines Spürnäschen hätte an der Schonung des Ingelheimers etwas mehr herumſchnobbern ſollen, dann hätte Dir können ein Lichtchen aufgehen:„ſollte wohl nicht der neue Gegenſchwir——„ Du ſiehſt, Herzchen,— biſt Du auch ſchon etwas ätlich— ſo bedarfſt Du doch noch der Zurecht⸗
weiſung. 1 76 1 18
Selſerbrunnen bei Okarben.
(1001) Sonntag den 16. Juli d. J. iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Havenecker.
Oſſenheimer Waͤldchen.
(1002) Auf das Kirſchenfeſt, Sonntag den 16. Juli, Harmonie⸗ und Tanzmuſik im Wäld⸗ chen, wozu höflichſt einladet
Ae hl e.
Kirchweihfeſt.
(1003) Nächſten Sonntag den 16. und Mon⸗ tag den 17. d. M. iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich alle gute Freunde hiermit einlade. Obermörlen den 12. Juli 1848. Jofeph Jeckel J. Gaſtwirth zum goldenen Hirſch.
Nicht zu überſehen!
(100) In der Nähe bei Butzbach, in dem Dorfe R. B. dient ein Mädchen von 16 bis 17 Jahren bei At. W. aus Op. S., die ſich einen Ausdruck gegen eine Frau von 60 bis 65 Jahren mit den Worten bediente: Ihr auf das Maul zu ſchlagen und meine Mutter eine Säu⸗ ferin zu heißen.
Darauf muß ich mich dieſes Ausdrucks be⸗ dienen:
„Wie die Alt pfeift ſo zwitzert die Jung.“ Wer—. Jakob W.
Annonce.
(1005) In unſerer Gemeinde wurde zur Auf— rechthaltung der Ordnung und Befolgung der im Mittel liegenden noch jetzt beſtehenden Ge— ſetze, ein ortsbürgerlicher Verein gebildet, wo— gegen von Seiten Derjenigen, welche ſich dabei vermöge ihres Standpunktes, den ſie einneh⸗ men, an die Spitze zu ſtellen hatten, eifrigſt proteſtirt.
Jetzt ſuchen ſie aber denſelben, weil er in Ordnung beſteht, durch allerlei Verunglimpfun— gen auzutaſten und bemühen ſich um die Mit- glieder, welche meiſtens unbemittelt ſind, an ſich zu bringen, einen vaterländiſchen Verein zu
ründen. Dieſe Tendenz gehet aber dahin, ihrem unedlen Princip, das ſie verſteckt halten, zu fröhnen und uns dabei in's Netz zu bringen ſuchen, dem wir aber nicht huldigen. Wir theilen dieſes Factum unſern deutſchen, armen Brüdern um deßwillen öffentlich mit, ſich in ähnlichen Fällen, bei Anwerbern in den vater— ländiſchen Verein, doch vorzuſehen, wem ſie ſich anvertrauen; denn in's Geſicht verkündigen ſie Ordnung und im Rücken haben ſie, zu ihrem
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