Ausgabe 
14.10.1848
 
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2 333 K.

Prachtſtück meiner Emilie mitzubringen. War eine ſo

niedlich gearbeitete Uhr nicht lange ſchon der Wunſch ihres

Herzens? Aber fünf Louisd'or? Nein, Herward, ſchlag Dir dieſen Gedanken aus dem Sinne.

Fünf Louisd'or, wiederholte der Tabuletten⸗ krämer,ein Pappenſtiel, den Sie mit einem einzigen preußiſchen Thaler im Pharao wieder gewinnen können!

Herward warf noch einen verlangenden Blick nach der Uhr, dann aber enteilte er mit einem:Ich danke, mein Freund, ich kaufe nicht! dem Verſucher. Indeß, je weiter er das Thal entlang ſchritt, deſto verlockender malte ihm ſeine Phantaſie die geſchaute Uhr, und deſto vernehmlicher klangen in ſeinem Innern die Worte wieder: Ein Pappenſtiel, den Sie mit einem einzigen preußiſchen Thaler im Pharao wieder gewinnen können!

Allerdings, ſprach Herward für ſich,ein preußiſcher Thaler mehr oder weniger würde mich nicht zu Grunde richten, und die Hoffnung allein, Eimilien eine ſhohe Freude zu bereiten, wäre billig genug erkauft.

Eine andere Stimme in ihm rief wieder!Laß Dich micht verlocken; es iſt ein altes Sprichwort: Hat Dich der Teufel bei einem Haar, ſo hat er Dich bald ganz und gar. Haſt Du nicht geſehen die geiſterbleichen Geſichter im Spielhaus? Sie haben gewiß auch nur im Kleinen

nicht der Thaler wieder eingebracht, und bin ich nicht Emilien dieſes kleine Opfer ſchuldig?

So kämpfte er lange mit ſich. Die Sonne ſank prachtvoll hinter die fernen Gebirge, die ganze Abendland⸗ landſchaft war himmliſch erleuchtet; unter ſtillem Glocken läuten thaute der duftende Abend hernieder; einſame Sterne traten hervor, im nahen Buchenhaine ſchlug eine Nachtigall. Herward vernahm von alledem Nichts, der Gedanke an eine goldene Uhr und die Begierde, ſie zu beſitzen, hat ten ſich ſeines ganzen Weſens bemächtigt. Er vergegen wärtigte ſich im Geiſte die frohe Scene, wenn er dies werthvolle Geſchenk Emilien überreichen würde, und all' dies Glück, das er ſich ſo reizend ausmalte, konnte er in der Wirklichkeit genießen, wenn er ein oder höchſtens zwei Thaler daran wagte.

(Fortſetzung folgt.)

Markt Bereich. Friedberg, am 11. Oktober 1848.

begonnen.

Aber wenn ich zum Beiſpiel, fuhr Herward in ſeinem Selbſtgeſpräche fort,heute und morgen micht in die Komoͤdie und in das Konzert ginge, wäre da

Aufgefahrenſ Verkauft 5 a

Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe

(Mltr.)(Mltr.) 5 Wain 92 19 9 13 S 36 28 6 5 Gerſte. 25 19 4 36 Hafer 16 16 3 25 Kartoffeln 10 10 2 15 Erbſen 2 5

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

NN

Bekanntmachung.

) Die Lieferung nachſtehender Bedürf⸗ W die Menage hieſiger Anſtalt auf das Jahr 1849, ſoll an die Wenigſtfordernden ver⸗ geben werden und zwar:

z. im Wege öffentlicher Verſteigerung:

1) 550 Malter Kartoffeln, 29 1800 Stück Weißkraut,

3) 1800 Würſing, 4) 30 Centner gelbe Rüben, 1 untererdige Kohlraben,

60 2 Zwiebeln, 7) 25 Ohm Sauerkraut.

II. Im Soumiſſionswege: 8 60 Centner Erbſen,

50 weiße Bohnen, 10) 10 Linſen, 110 20 Reiß, 120 17 geſchälte Gerſte, 130) 20 Heidegrütze, 14) 30 Weißmehl, 15) 20 Waitzkengrütze, 16)% ſpaniſche Nudeln, 17) 10 gedörrte Zwetſchen, 18 Ffeſfer 19) 30Butter und

20) 40 Maas Branntwein. Die Verſteigerung der unter 1. von Nro. 1

Vis 7 einſchließlich bemerkten Gegenſtände ſoll

Dienſtag den 17. Oktober l. J., Vormittags 0 Uhr, auf dem Directorial⸗Büreau dahier in kleineren Abtheilungen ſtattfinden und zur Ein⸗ reichung der Soumiſſionen über die unter II. von Nro. 8 bis 21 aufgeführten Bedürfniſſe iſt

Termin auf Mittwoch den 18. Oktober l. J.,

Vormittags 10 Uhr, anberaumk, wovon man die Intereſſenten mit dem Bemerken in Kenntniß etzt, daß die näheren Lieferungs⸗Bedingungen vor dem bezeichneten Termin auf dem Directo⸗ rial⸗Büreau dahier eingeſehen werden können und daß die Soumiſſionen, mit der erforder⸗

lichen Aufſchrift verſehen, verſiegelt und porto⸗ frei daſelbſt abzugeben ſind. Marienſchloß am 25. September 1848. In Auftrag: Der Verwalter Bauer. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (14510 Montag den 16. Oktober d. J. Vormittags 10 Uhr werden auf dem Rath⸗ hauſe dahier nachgenannte Arbeiten zur Herſtel⸗ lung eines proviſoriſchen Locomotivſchoppens in dem hieſigen Bahnhöfe, nämlich: fl. kr. 1) Zimmerarbeit veranſchlagt zu 1103 50 2) Schloſſerarbeit 44 24 an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Akkord gegeben. Friedberg den 6. Oktober 1848. Der Gr. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Güter Verpachtung.

(1456) Donnerſtag den 19. Oktober d. J., Vormittags um 9 Uhr, werden auf hieſigem Rathhauſe die den Ludwig Keimiſchen Eheleuten dahier zuſtehenden Güterſtücke, circa 20 Morgen haltend, auf 3 resp. 6 Jahre öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet. f Friedberg den 11. Oktober 1848. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1437) Dienſtag den 17. d. M., Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Kleinſchlagen von Klafter Steinen auf den Vicinalſtraßen wenigſtnehmend verſtelgert. Friedberg den 11. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Bekanntmachung.

(1458) Die auf Montag den 16. d. M. anberaumte Verſteigerung der Immobilien der G. Gerlach'ſchen Eheleute, findet nicht ſtatt. Es wird ſomit die in Nro. 73 und 77 dieſes

Blattes enthaltene deßfallſige Anzeige hiermit widerrufen. Friedberg den 11. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Schaafpferche⸗ Verpachtung. (1439) Dienſtag den 17. Oktober, Morgens um 11 Ühr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 10 Schaafpferche, welche den 27. Oktober ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verpachtet.

Friedberg den 11. Oktober 1848.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben dee x.

Bekanntmachung.

(1460) Mittwoch den 18. d. M., Vormit⸗ tags 10 Ühr, werden an dem Mineralbrunnen bei Okarben, die zwiſchen dem Gr. Fiskus und den Herrn Grafen von Solms Rödelheim und Eltz gemeinſchaftlichen Wieſen, bei Großkarben gelegen, nämlich: 1) die ſogenannte große Amtswieſe, 4 Mor⸗ gen, 19 Ruthen im Orts⸗, oder 3 Morgen 74 Klafter im neuen Maaße; 2) die ſogenannte kleine Amtswieſe daſelbſt, 2 Morgen, 2 Viertel, 24 Ruthen Orts⸗, oder 2 Morgen, 19 Klafter im neuen Maaße haltend, nochmals der öffentlichen. Verpachtung auf 6 Jahre, vom Anfange 1849 an, ausgeſetzt. Friedberg den 9, Oktober 1848. Für die geſammtherrſchaftlichen Behörden: Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß.

(Butzbach.) Ankauf von Lebensmitteln.

(1461) Montag den 16. Oktober 1848, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der Reiter⸗ caſerne daͤhier die Lieferung bedeutender Quan⸗ titäten Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Menagen der hieſigen Gar⸗ niſon, mittelſt Verſteigerung an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten zur Nachricht. Butzbach den 9. Oktober 1848. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter.