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Muſter von Paris. Der deutſchen Nation aber wird ſo wenig davon zu gute kommen als der franzöſiſchen davon zu gute gekommen iſt. Die übermüthigen Tagediebe in Paris haben die Millionen Louis Philipps verzecht oder verſchleudert. Sie fahren achtſpännig in die koͤniglichen Luſtſchlöͤſſer und laſſen es ſich wohl ſein. An ſolchen Gaſſen— republikanern würde es auch in Deutſchland nicht fehlen. Sie würden dem Bürger und Bauer jeden Vortheil vor dem Munde wegnehmen. Aber damit iſt die Gründung der Republik noch lange nicht bezahlt, es kommt noch weiter hinzu:
a. Die von deutſchen Königen, Herzogen, Fürſten und Grafen, Prinzen und Freiherrn gemachten Aulehen, die 3½ prozentigen ſo gut als die 4prozentigen werden von dem Tage der Ausrufung der Republik an nicht mehr verzinst, noch viel weniger zurückbezahlt. Selbſt die Staatsanlehen und die Eiſenbahnaktien ſinken ſo tief im Werthe, daß Nie- mand mehr baares Geld dafür zu geben getraut. Unſer Muſter, die franzöſiſche Republik hat bereits auf dieſem Wege 800 Millionen Thaler eingebüßt. Wieviel mehr wird alſo ſchou in den Flitterwochen der deutſchen Republik ein ungeheurer Bankrott ausbrechen. Daran verlieren aber nicht etwa blos die Banquiers und die vornehmen Kapita⸗ liſten ihr Vermögen, ſondern auch ſämmtliche bisher Wohl- habende aus dem Mittelſtande; Bürger, Bauern, Kaufleute, Beamte, alle büßen ihr Erbtheil, ihr mit ſaurem Schweiße und Fleiße Erworbenes mit einem Schlage ein. Das Nämliche trifft die milden Stiftungen, die Vermächtniſſe unſerer Vorfahren und damit auch Manchen, der von Al⸗ moſen lebt. Ein Verluſt für ganz Deutſchland von min⸗ deſtens 300 Millionen Thalern.
b. Mancher denkt: das trifft mich nicht. Aber es trifft ihn wohl. Wenn alle bisher vermögenden Leute nicht mehr bezahlen, ſo hängt ſich daran der Bankrott von zahl⸗ loſen Gewerbtreibenden, welche Forderungen an jene un— glücklichen Kapitaliſten hatten, oder bei ihnen Abnahme und Verdienſt fanden. Da hilft kein Gericht, da hilft keine Republik, der kleine Gewerbsmann geht mit dem großen zugleich zu Grunde, auch der geringſte Handwerker entgeht dem nicht. Alſo abermals ein Verluſt an Vermögen der Nation von mindeſteuns—— 100 Millionen Thaler.
c. Nach einem großen Bankrott aber ſchwindet natür— lich alles Vertrauen, aller Kredit, Handel wie Gewerbe liegen darnieder. Alle Preiſe ſinken, Früchte, Häuſer, Güter— ſtücke— das Beſte hat keinen Werth. Jeder hält ſein Geld in der Kiſte, Jeder kauft nur das Nothwendigſte, Keiner giebt für Arbeit oder Vergnügen Etwas cus, ſelbſt der Taglöhner findet keinen Verdienſt mehr, auch der Staat ſchränkt die öffeutlichen Arbeiten ein. Der Anfang dieſes Zuſtandes liegt ſchon in Deutſchland vor Augen. In Frank⸗ reich in der freien, einigen Republik iſt es jedoch weit ärger. Dort beſteuert man Alles drei- und vierfach, ſelbſt das Bett, welches das Kind von ſeinen Eltern erbt, muß mit 10 Procent an die Republik verſteuert werden. Daher kam es, daß die ungerechter Weiſe aus Paris vertriebenen deut— ſchen Arbeiter nicht einmal Käufer für ihre kleinen Habſelig— keiten fanden und ſie unverkauft zurücklaſſen mußten. In Zahlen läßt ſich dieſes Elend, dieſe Trübſal nicht anſchlagen. Allein es bedarf keiner Prophetengabe, um auszuſprechen: Ein vollſtändiger Ruin alles Wohlſtandes, eine Verarmung, wie noch keine erlebt worden iſt, Das wird das Denkmal einer gewaltſamen Ein— führung der Republik in Deutſchland ſein.
(Schluß folgt.)
Rendel den 9. Mai 1848.
Von einem Theil der wetterauer Wahlmänner des 5. Wahlbezirks wird in dieſen Tagen eine Proklamation an ihre Herrn Collegen, vornehmlich jenſeits des Mains, im Druck erſcheinen, welche in Nachſtehendem vorläufig hier mitgetheilt wird:
An die Wähler des 5. Wahlbezirks im Großher— zogthum Heſſen:
Deutſche Bruͤder und Landsleute! Der ernſte Tag der Wahl unſeres Vertreters in die conſtituirende National- verſammlung rückt mit jeder Stunde näher. Schon ſind die Wahlen in Stadt und Land zu Ende, ſchon nennt das Gerücht den Ort und die Zeit der Entſcheidung. Jetzt gilt es zu zeigen, daß wir es mit dem deutſchen Vaterland wohl meinen, jetzt gilt es zu zeigen, daß uns ein Herz für die Freiheit und die Größe unſeres Volkes ſchlägt.
Mancher wackere Mann hat ſich in Wort und Schrift um das Ehrenamt eines Vertreters unſeres Bezirks beworben, hat offen und frei in der Volksverſammlung ſein politiſches Glanbensbekenntniß abgelegt, hat in kurzem Umriß eine Schilderung ſeines früheren Lebens gegeben.— Die öffent⸗ liche Meinung entſchied ſich hier für dieſen, dort fur jenen Bewerber; die Anſichten ſonderten ſich und dem ſtillen Be— obachter konnte es nicht entgehen, daß in den Verſamm— lungen zu Offenbach und Vilbel die Mehrheit der Stimmen ſich auf die Wahl des Advocaten Reh hinneigte. Otto aus Offenbach und Rieſſer aus Hamburg hatten fuͤr ihre Wahl wenig Ausſicht; einige Stimmen hörte man für Thudichum aus Rödelheim, einige für Pfarrer Flick aus Petterweil. Die Wahl Rehs ſchien geſichert. Man gab ſich ſogar unbeſorgt dem Gedanken hin, daß Reh vielleicht einſtimmig als unſer Vertreter aus der Wahlurne her⸗ vorgehen werde.
Doch während wir ſchliefen ſäͤete der Feind Unkraut. Eine gewiſſe Partei ſchlich im Finſtern einher und ſuchte unſere Brüder jenſeits des Mains für ihre geheimen Plane zu gewinnen. Sie ſpiegelte den ſchlichten Landleuten die Gefahr ihrer Religion vor, um deren Stimmen für einen Mann der Unduldſamkeit und der Verdummung zu gewinnen. Miffel Gört! hort!) aus Mainz, ehemaliger Profeſſor in Gieſſen, gegen welchen die Regierung einſchreiten und ihn aus ſeinem fruheren Wirkungskreiſe entfernen mußte, und den das Gerücht, vielleicht nicht mit Unrecht, als ein dem Orden der Jeſuiten angehöriges Individuum bezeichnet, — RNiffel aus Mainz entblödet ſich nicht als Candidat für's deutſche Parlament aufzutreten! Er iſt ein Mann des Rückſchritts und würde in Verbindung mit einem Hoff— mann aus Ludwigsburg und einigen Herrn aus Bayern und Weſtphalen„unſere kaum geborne Freiheit untergraben helfen und unſer ſchönes deutſches Vaterland einem Bürger⸗ klieg entgegenfuͤhren. Alle Mittel ſind ſolchem Manne recht, um ſeine Plane zu verwirklichen. Er meint es mit dem deutſchen Volke nicht wohl, ſonſt wäre er offen und ehrlich als Bewerber aufgetreten und hätte nicht im Finſtern gewirkt, nicht im Geheimen ſeine Ränke geſchmiedet.
So ſteht es, ihr Männer des 5. Wahlbezirks um unſre Wahl, Schmach und Verachtung des ganzen Deutſch— lands würde uns treffen, wenn wir einen Riffel zu un— ſerem Vertreter wählten.
Euch daher, Ihr Brüder jenſeits des Mains! reichen Eure oberheſſiſchen Mitwähler die Bruderhand, Euch bittend, abzulaſſen von ſolchem Vorhaben. Eure Religion iſt nicht in Gefahr, denn um dieſe handelt es ſich nicht auf dem deutſchen Reichstage. Um ein großes freies Staatsgebäude handelt es ſich dort, an welchem nur Männer, die die Freiheit lieben und ſie wollen, an welchem nur Männer, die Niemand außer ihrem Gewiſſen und Gott


