Ausgabe 
10.5.1848
 
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Regierungen und in den Kammern beinahe keine Stimme hatte, ſeinen Willen zur Kenntniß des Publikums und der Regierungen bringe, damit ferner in Deutſchlands Staa

ten eine auf gleichen Grundſätzen ruhende Geſetzgebung er

zielt werde, wenden wir uns an Euch mit der Bitte, in Euren Kreiſen dieſelben Fragen zu berathen und Eure An- ſichten durch öffentliche Blätter zur Keuntniß Aller zu brin gen. Wir werden daſſelbe thun.

Damit man den Geſammtwillen des deutſchen Ge werbſtandes kennen lerne, gebietet es die Pflicht Jedem, daß er klar und offen ſeine Anſichten über die jetzigen ge werblichen Verhältniſſe und über die Mittel zur Abwehr des Nothſtandes ausſpreche, daß er ſich die Frage vorlege und beantworte:ob unbedingte Gewerbefreiheit oder eine Reorgarniſation der Zünfte mit Hinwegräumung der, unſerer Zeit widerſtrebenden, Zopfbeſtimmungen derſelben, dem Ge

Wir wollen die Fabriken nicht verbannen; wir wollen die Maſchinen nicht zertrümmern; wir wollen dem menſch⸗ lichen Erfindungsgeiſt keine Feſſeln anlegen; wir wollen Gewerbefreiheit in dem Sinne, daß wir unſern gewerblichen Haushalt ſelbſt regeln und leiten und jeder Bevormundung überhoben ſind. Wir wollen aber auch keine Gewerbefrei⸗ heit, die ein Deckmantel der Gewerbe-Anarchie iſt; wir wollen nicht, daß Jeder treiben kann, was er will; wir wollen nicht, daß ein gewerbliches Fauſtrecht gelte, das den armen intelligenten Gewerbsmann dem Kapitaliſten, der kein Gewerbe gelernt, zum Sklaven mache.

Berathet und beredet! Die Gewerbtreibenden des Großherzogthums Heſſen. (D. 3.)

werbeſtand Heil bringen wird.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

NN

Holz⸗Verſteigerung.

(61) Freitag den 12. l. M., Morgens um 9 Uyr, ſollen im Oſſenheimer Wäldchen:

18 Stecken buchen Stockyholz,

5 eichen

52 Reißer und

11 gemiſchte Putzreiſer öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Aſſenheim den 3 Mai 1848

Gräflich Solms⸗Rodelheintſche Forſtverwaltung.

Gras⸗Verſteigerung.

620) Freitag den 12. Mai, Nachmittags 6 1 an Ort und Stelle die Begraßungen von zwei Abteilungen an der Kunſtwieſe und längs des A. Graubert'ſchen Gartens, jenſeits der Uſa, 10 Klafter breit, für das laufende Jahr meiſtbietend verpachtet.

Friedberg den 8. Mai 1848. 0 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Schaafpferche-Verpachtung. (630) Freitag den 12. Mai, Vormittags um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathbauſe 5 bis 10 Schaafpferche meiſtoictend verpachtet.

Friedberg den 8. Mai 1848. f Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Bekanntmachung.

Holzverſteigerung im Domanialwald Burgwald, Reviers Oderrosbach betreffend. (631) Mittwoch den 17. d. M., wird in dem oben bemerkten Walddiſtrict das nachverzeichnete Holz an die Meiſtoietenden öffentlich verſteigert:

% Stecken eichen und 1 Stecken nadel Sn eitholz, 8/ Stecken birken und ¼ Stecken aspen Prügelholz, 12 Stecken eichen und nadel Stockholz,

3125 Wellen buchen⸗, 8512 birken⸗, 800

Wellen aspen 1c Reiſerholz,

6 Stämme eich en Werkholz und 5 Stämme nadel Bauholz,

3 Stück Nadelholzſtangen.

Der Holzſchlag liegt an der von Ockſtadt nach dem Forſthaus Winterſtein führenden Straße und wird daſelbſt präcis 8 Uhr mit der Verſtei⸗ gerung begonnen.

Oberros bach den 4. Mai 1848.

Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmaun.

Stroh ⸗Verſteigerung.

(632) Donnerſtag den 10. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden 24 Fuder Waizen⸗ und 22 Fuder Kornſtroh an den Meiſtbietenden im Schloßbofe dahier verſteigert. Ockſtadt den 6. Mai 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Ein Capital (633) von 5000 fl. gegen angemeſſene Sicher⸗ heit, ſucht die Gemeinde Florſtadt anzuleihen. Das Nabere iſt bei dem hieſigen Ortsvorſtand zu erfahren. Florſtadt den 5. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel.

N NN

Privat Bekanntmachungen. Lehrlingsgeſuch.

(583) Ein junger Mann von guter Erziehung, kann ſogleich bei dem Unter zeichneten in die Lehre treten. Bedingungen ſind mündlich zu erfragen Friedberg im April 1848. S. Garde, Dreber⸗ und Regenſchirmfabrikant.

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(615) Mit dem 1. d. M. bin ich von Gießen nach Friedberg übergezogen und wohne daſelbſt in dem Gaſthaus zu den drei Schwertern. Friedberg den 2. Mai 1848. Ludwig Sepd, Gr. Hofgerichts⸗Advocat.

Empfehlung. (618) unter zeichneter übernimmt aller Arten Reparaturen von Gewehren. Friedberg. Georg Scheibel, Schloſſermeiſter.

Bekanntmachung. (6240 Unterzeichneter, welcher in Wien die Thierheilkunde ſtudirt, alsdann ſein Examen auf der Landes⸗Univerſität zu Gießen abgelegt, bringt hiermit zur öffentlichen Bekanntmachung, daß er ſich in Rockenberg etablirt hat, und erſucht jetzt die Herren Vieheigenthümer, ſich bei ihm in Krankheiten ihrer ſämmtlichen Hausſäugethiere Raths zu erholen.

Rockenberg, den 2. Mai 1848. Bore, praktiſcher Thierarzt.

Wohnungs- Veraͤnderung.

(630 Ich habe meine ſeitherige Wohnung bei Herrn Chr. Stadelmann verlaſſen und wohne nunmehr bei der Frau Wittwe Böttner nächſt der Stadtkirche. Indem ich dieſes ergebenſt an. zeige, empfehle ich mich dem ferneren Wohlwollen eines geehrten Publikums. Friedberg im Mai 1848. Konrad Werner, Herrnkleidermacher.

An Moriz Carriere.

(635) Aber iſt das»feſt und beſtimmt, wenn Sie in Ihrem gedruckten Briefe auch von einer Zuſammenordnungzu einem eignen Senat⸗ ſagenes ſche int mir? Dann: Standen in der gemeinten Minorität nicht die Republikaner der Verſammlung e

WasEin Butzbacher in Nro. 35 gegen mich ſchreibt, halte ich keiner Antwort werth. Es beweiſt nur, daß er ke in Schlaukopf⸗ iſt.

DerWetterauer. A mzeige.

(636) Hiermit mache ich die ergebenſte An⸗ zeige, daß ich neue Trommeln anfertige und alte reparire, ſowie auch Unterricht im Trommeln ertheile. Diejenigen, die mich in Anſpruch neh⸗ men, werden mich billig finden. Friedberg. Mack, Trommler der Bürgerwehr.

Ein zweijähriger Eber

(637) iſt zu verkaufen bei Friedrich Rau in Bruchenbrücken.

Kirchweihfeſt.

(638) Nächſten Sonntag den 14 und Montag den 15. d. M., wird das hieſige Kirchweihfeſt gefeiert, wozu ich hiermit alle Freunde des ge⸗ ſell gen Vergnügens hoflichſt einlade. Meine wirthſchaftliche Einrichtung iſt bekannt, ſo daß ich alſo nicht nöthig habe, dieſelbe beſonders zu empfehlen; nur das wollte ich noch bemerken, daß von dem bekannten Kaicher Muſik⸗Corps die neueſten Tänze aufgeführt werden, nämlich: 1) Metternichs Flucht⸗Galloppade, 2) der Par- laments-Walzer und 3) einige Friedberger Polkas mit republikaniſchen Trios, alle mich beſu⸗ chenden Freunde und Gönner werden ſich alſo gewiß auf's Vollſtändigſte amüſiren Niederwöllſtadt den 7. Mai 1848. Philipp Speck.

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