Ausgabe 
8.11.1848
 
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lecht daſſelbe durchlöchert und zerſtört hat. Je weiter die Sdinne von ihrem Neſte ſitzt und je weiter ſie ihre Vorder⸗ beme herausſtreckt, deſto langer kann man auf gutes Wetter Je weiter ſie aber mit umgekehrtem Leibe ſich haten in das Loch ihres Neſtes verkriecht, deſto anhaltend Trifft man um 10 Uhr die Lpinne im Mittelpunkt ihres Netzes, ſo kann man mit Bſtimmtheit auf einen ſchönen Tag rechnen, vorzüglich neun ſie zuweilen daſſelbe mit ihren Füßen rüttelt. Da nohl Zufälligkeiten eintreten können, welche die Spinne

rechnen.

ſelechter wird das Wetter.

D 361 2.

Zum Empfang der Geldbeiträge ſind bereit und werden darüber öffentlich Rechnung ablegen: Candidat Schaub, Ph. Vogt in der Bindernagel'ſchen Buchhand lung, Chr. Hecht und C. C. Nagel J.

NB. Es wäre ſehr wünſchenswerth, wenn in den Ge⸗ meinden einzelne Bürger Sammlungen für die unglücklichen Wiener veranſtalteten.

ſhren und verſcheuchen, ſo iſt es beſſer, mehrere zugleich zu bobachten, welche ſich in ihrem Benehmen gewiß immer

geich verhalten werden, wenn ſie ſich

n. Im Winter verbergen ſich zwar di

ganz überlaſſen blei⸗

e Spinnen und

abeiten nicht, doch kann man im erwärmten Zimmer, wo

ſch auch immer einige Fliegen zu ih fiden werden, wohl einige noch thätig erhalten. wachter, w. z. B. Käſtner, von Oynehauſen und Andere 8. urſichern, daß es keinen andern ſo ſichern Wetterverkündiger df längere Zeit hinaus giebt, als die Spinne.

(N. landw. D. Ztg.). 17

rer Ernährung vor⸗

Alle Be⸗ 3

An die Bewohner der Wetterau.

Auguſt.

Mitbürger aus Stadt und Land! Wien, die größte

Stadt des deutſchen Vaterlandes, iſt von wilden Croaten 3 orden zum Kampfplatze der Reaction gegen die

ſreiheit unſeres Volkes auserſehen worden. bevölkerung kämpfte mit todtesverachtender Begeiſterung 27. fur die Errungenſchaften der Märztage. ingeln⸗⸗des Fuͤrſten Windiſch⸗Gratz und des Barons

Die Wiener

Die Kanonen Bürgers und

bgellachich wütheten vernichtend in den Reihen dieſer raven,deren Familie und Eigenthum der Mordluſt und Plündekkerrg eines verführten, von der öſterreichiſchen Kolks⸗Unterdrückungspartei aufgereizten Heeres, preisge

heben iſt.

Mitbürger! Die Wiener kämpfen auch für unſere 8 freiheit. Nicht können wir vereinzelt uns erheben, unſern. Irüdern an der Donau mit der Waffe in der Hand im lutigen Vernichtungskriege beizuſtehen.

aber iſt unſere heiligſte Pflicht

ſteht zu unterſtützen. Mitbürger der Wetterau!

Schaub, Präſident.

die der Väter und Söhne beraubten Familien ſo viel als in unſern Kräften

Wir richten daher an 10.

Euch die dringende Bitte, uns Geldbeiträge für

»ie unglücklichen Wiener zu überſchicken. Ihr

ſeid im Beſitze eines fruchtbaren Landes zeigt Euch 24.

nuch im Bewußtſein des Mitgefühls für unterdrückte Brü⸗

der. Helfet ſchnell ſchnelle Hülfe iſt doppelte Hülfe! 27. Der deutſche Volksverein in Friedberg.

Vogt, Schriftführer.

Eins wenigſtens 22

25. October.

Kirchenbuchsauszuͤge vom September und October 1848.

Hungen. Getraute: Keine.

Getaufte:

Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 20. Auguſt.

Dem Großh. Diſtrictsſteuereinnehmer Heinrich Bach⸗ mann dahier ein Sohn, Guſtav Karl Kaspar, geb. den 4. Auguſt.

Dem Bürger und Bäckermeiſter Johannes Seibert

ein Sohn, Philipp Chriſtian Louis, geb. den 27.

Beerdigte:

Eliſabetha Louiſe, Tochter des Bürgers und Speng⸗

lermeiſters Ludwig Seibert, alt 4 Monate und 13 Tage, t den 1. September.

Rudolph Konrad Philipp Heinrich Georg, Sohn des Kammmachers Jacob Mattheis, alt 3 Jahre, 4 Monate und 10 Tage, k den 25. September.

Getraute: Keine.

Getaufte:

1. Eine uneheliche Tochter, Maria, geb. den 4. September. Der Wittwe des am 21. April l. J. Bürgers und Schweinhirten Jacob Schmalz eine Tochter, Margaretha, geb. den 26. September. Dem Bürger und Metzger Chriſtian Vogt ein Sohn, Johann Chriſtian, geb. den 23. September.

geſtorbenen

Beerdigte:

Anna Barbara, Ehefrau des Bürgers und Zimmer⸗ meiſters Georg Schmalz, geb. Weck, alt 32 Jahre, 3 Monate und 18 Tage, f den 8. October. Magdalena, Tochter des Philipp Stolze von Heppen⸗ heim, alt 7 Wochen, T den 23. October.

Heinrich, Sohn des Bürgers und Schloſſermeiſters Ludwig Seibert, alt 19 Jahre und 2 Tage,* den

Bekanmmachungen von Be⸗ hoͤrden.

S ν e Oeffentliche Aufforderung. 1152) Großherzogl. Hofgericht der Provinz Sberbeſſen hat über das Vermögen des Wil⸗ helm Geck in Obermörlen förmlichen Concurs erkannt. Demgemäß ſteht Termin zum Verſuch der Güte und in deren Entstehung zur förm⸗

lichen Liquidation Montag den 11. December l. J.,

15 Morgens 10 Uhr, ündem alle und jede Anſprüche an dieſes Ver⸗ mögen ſo gewiß geltend zu machen ſind, als ſie ſonſt für präcludirt erachtet werden, ohne daß ein weiteres Ausſchlußdeeret erfolgt.

Butzbach den 10. Oktober 1848.

Groß. Heſſ. Landgericht Ebel.

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Edietalla dung.

(152) Ueber das um 1291 fl. überſchuldete Vermögen des Georg Mohr von Aſſenheim iſt von Großh. Hofgericht formeller Concurs erkannt worden.

Zum Anmelden etwaiger dem Gericht bis jetzt noch unbekannt gebliebener Forderungen in Selbſtperſon, oder durch einen gehörig legiti⸗ mirten Bevollmächtigten, wird Termin auf

Dienſtag den 28. November, Vormittags um

10 Uhr, anberaumt, und zwar bei Strafe ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe.

In dieſem Termin ſoll nochmals die Güte verſucht, eventuell zur Ernennung eines Gläu⸗ biger⸗Ausſchuſſes, ſowie zur Beſtellung eines Maſſecurators und Contradictors geſchritten werden. 5

Gerichtsbekannte Gläubiger ſollen, wenn ſie nicht erſcheinen, als den Beſchlüſſen der erſchie⸗

nenen Gläubiger flillſchweigend beigetreten an⸗ geſehen werden. Friedberg den 16. Oktober 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Dr. Gilmer. Edietalla dung,

15700 Die Chriſtian Joſts Eheleute von hier haben letztwillig verfügt, daß ihr einziger Sohn Philipp ihr alleiniger Erbe ſeyn, daß je⸗ doch die ihm anfallende Erbſchaft, wegen Blöd⸗ ſinns des Erben, curatoriſch verwaltet und mit einem unveräußerlichen Fideicommißverbande be⸗ haftet werden ſolle.

Zugleich wurde beſtimmt, daß, wenn Phillipp Jost im Blödſinn und kinderlos verſterben ſollte, der Fideicommißverband aufhören und die Hälfte des Vermögens dem Schuhmacher Johannes Joſt dahier oder deſſen Erben, die andere Hälfte der teſtirenden Ehefrau nächſten Anverwandten zufallen ſolle. 5

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