Ausgabe 
7.6.1848
 
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Zahlung, an den Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert: 28 Malter Korn und 28 Malter Gerſte.

Dor naſſenheim den 30. Mai 1848. Der Kirchenvorſtand daſelbſt.

Holz ⸗Verſteigerung.

(7800 Freitag den 9. d. M., Vormittags um 10 Uhr anfangend, ſollen in dem Obermörler Gemeindewald, Diſtrict Haſel, öffentlich und an den Meiſtbietenden verſteigert werden: 10 99½% Stecken Scheit⸗, Prügel⸗ und Stock⸗ Nadelholz. 2) 2925 Stück Nadelholzwellen und 3 13 Wagen, 17 Läſte Allerleiholz. Obermörlen am 30. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Nie d la.

Holz⸗Verſteige rung.

(785) Donnerſtag den 15. Juni l. J., des Nachmittags um 2 Uhr, ſollen im Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrict Salzberg, 5 Stecken geſchält eichen Scheitholz, 1%. 1 Prügelholz, 379 Wellen eichen Reiſerholz, 11 Wagen, 6 Läſte allerlei Lesholz, 164 Cubikfuß geſchält eichen Stammholz, und 440 5 1 Stangenholz, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 5. Juni 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. S ν e ⁰αν.

Privat Bekanntmachungen.

Zwei neue einſpännige Wagen

(785 mit eiſernen Achſen, ſtehen zu ver kaufen bei Schmiedmeiſter Becker in Petterweil.

Spezereiladen⸗ Eröffnung. (775) Einem geehrten hieſigen und auswär⸗ tigen Publicum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in dem Hauſe der Frau Wittwe Erbs nächſt der Burg, ein Spezereiwaaren⸗ Geſchäft eröffnet habe. Indem ich Allen, die

mich als Abnehmer beehren, gute und billige

. 188

Waare verſpreche, empfehle ich mich dem ge⸗ neigten Wohlwollen eines geehrten Publicums auf's Beßte. 5 8 Friedberg am 31. Mai 1848. P. F. Schmittner.

Ein dicker Bambusſtock

(786) mit Elfenbeinkrücke, wird ſeit einigen Wochen vermißt. Sollte dieſer Jemanden zuge⸗ kommen ſein, ſo bitte ich 5 ihn zurück.

Neiſel. f Ein Logis (787) für eine einzelne Perſon hat zu ver⸗ miethen E. Nee l. Anfrage.

(788) Was hält man von einem ſolchen Ge⸗ meinderaths-Mitglied,wie Andreas Guckels⸗ berger gethan /, der einigemal mit der Auffor⸗ derung zu einem über Obermörler Gemeindean⸗ gelegenheiten angeſtellten und beſoldeten Manne ging und ſagte, wenn du jetzt etwas zum Beſten giebſt, ſo kannſt du bleiben; denn ich bin der Mann, der dich halten kann? Mehrere Ortsbürger aus Obermörlen.

Einen zweijährigen Farren (789) hat zu 8

ikolaus Ewald J. in Ockſtadt.

Verlorenes.

(790) Am 25. Mai iſt von Stammheim bis Karben ein Mantel verloren gegangen. Der redliche Finder wird gebeten, denſelben gegen eine gute Belohnung auf der Bürgermeiſterei zu Stammheim abzugeben.

Einladung.

(791) Zur Feier des Geburtstags unſeres Allerdurchlauchtigſten Erbgroßherzogs Mitregen⸗ ten hat die hieſige Schützen-Geſellſchaft ein Schei⸗ benſchießen veranſtaltet, welches Freitag den 9. Juni mit Schnappſchießen anfängt und ſich Sonntag

den 18. und Montag den 19. Juni mit einem Hauptſchießen, wobei 0 Gaben, wovon die erſte 20 fl. und die letzte 2 fl. 30 kr. iſt, ausgeſetzt werden, endigt. Der Schuß koſtet 20 kr. und es ſind 600 Schuß beſtimmt.

Wir laden die Freunde des Schießens und des geſelligen Vergnügens mit dem Bemerken biermit höflichſt ein, daß Schußbeſtellungen bei dem unterzeichneten Vorſtand einzureichen ſind, und daß der mitunterzeichnete Vorſtand W. Schmidt für guten Rheinwein, ſowie für einen vorzüglichen Borsdorfer 1847r u. ſ. w. beſtens beſorgt ſein wird.

Friedberg den 1. Juni 1848.

Der Vorſtand der Schützen-Geſellſchaft J. Ph. Fritz. P. C. Kopp. W. Schmidt.

Frage.. (792) Was hat Herrn Baruch Hecht von Wölfersheim, jetzt in Friedberg, ſo gegen den Rabbiner Dr. Levi in Gießen aufge⸗ bracht, daß er ſich in ungemeſſenen Schmähungen wider dieſen ergeht? An t wor

Baruch Hecht übte früher einige Zeit die Funk⸗ tionen eines Schächters in Friedberg aus; der daſige israelitiſche Vorſtand aber hatte kein Vertrauen zu ihm und bewirkte bei der höchſten Staatsbehörde, daß nicht Hecht, ſondern nur Derjenige, den er, der Vorſtand, damit betrauen werde, die Schächterfunktion in Friedberg aus⸗ üben dürfe. In Folge davon war der Rabbiner amtlich genöthigt, dem Hecht die ihm früher er⸗ theilte Autoriſation zum Schlachten wieder zu entziehen.

Eine Scheuer

hat zu vermieten; (793) 90 Fredrich Horn in Friedberg.

Anzeige. (79 Ich mache hierdurch die Anzeige, daß ich den letzten Pfingſtfeiertag, als den 13. Juni, ein Scheibonſchießen mit Büchſen⸗ und Flinten⸗ Stände öffentlich halte, wozu ich höflichſt einlade. Stammheim den 31. Juni 1848.

Valentin Schenk, Gaſtwirth.

Ueberſicht der Vicetualienpreiſe von

Alsfeld, 29. Mai. Butzbach, 6. Juni.

Büdingen, 6. Juni.

Darmſtadt, 31. Mai.

Friedberg, 6. Juni. Gießen

3. Juni. Grünberg, 27. Mai. Hungen, 3. Juni. Lauterbach, 27. Mai. Mainz, 31. Mai. Nidda, 2. Juni. A. Fleiſchpreiſe:

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N 5 vn Alsfeld Butzbach Büdingen 1 Friedberg] Gießen 1 Hungen 1 55 Mainz Nidda Victualien. 2. Lpf. kr.[ pf. kr. L Pf. kr. U pf. U kr. L pf. kr. pf. Er f. kr bf. kr.. kr. pf. kr. pf, Ochſenfleiſgc t 1 8 12 2 12ͤ 12 122 2 1⸗ß , 10 9 11 10- 10:. 10- 9 10 o% e, r,, o 6 Tf Schweinenfleiſc h. 13 14 13 13 13 2 13 2 12 13 13 Hammelfleiſch.. f 7[9 10 10 9 210- 10 10 10 10 Leberwurſt ö 16 15 14 16 12 12 18 14 eee 16 15 14 16 16 16 14 14 Braturſtt: 2 18 16 18 18 18 18 18 Gemiſchte Wurſt. 10 81 10 8 D 8 121 Schwartenmagen 5 8 is Iͤe i d ß Geräucherter Speck. 3 1 e e, ,,, ee 2 20 20 20 20 20 HD: 201 20 4 18 Dörrfleiſ j Ü 21 20 20= 20 20 18 TI 24 18 28 24 20 1 20 15 H 18 Hammelsfett*5 18 18 24 18 20 20 15y 18 Schweinenſchmalz, ausgelaſſ. e e e. unausgelaſſ..= 20 2 e i 2 20

B. Brodypreiſe: 8 2 2770

Ein Leib Roggenbrod. 1%%% 555 5

5 5 2 l 3 5 92 0d 88 e eee, 9 kr. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth.[ Loth.

Ein Milchbrod. 1 5 5 4 5 5 5 47 5 Waſſerweck 1 6% 5 579 6 75 6 5 5 55 5 7

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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