Ausgabe 
6.12.1848
 
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Intelligenz Glatt

fuͤr die

. Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen,

den Regierungsbezirk Friedberg

im Beſonderen.

96.

Mittwoch, den 6. Dezember

1848.

Amtlicher Theil.

Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg 5 an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks.

* 3 1 a 1 detveffend 2. 12 un. b. 83 Nachſchlüſſels zum Nach⸗ In den letztverwichenen 5 Wochen ſind zu Frankfurt am Main folgende Gegenſtaͤnde: Eine große Parthie eleganter Frauenkleider und der⸗ gleichen im Geſammtbetrag von eirca 1000 fl., worunter ſich iusbeſondere befunden:

1 ſeidenes grau und weiß geſtreiftes Kleid,

1 ſchwarzes Atlaskleid mit blauen Streifen,

1 ſchwarzſeidenes Damaſtkleid mit blauſeidenen Streifen,

1 lila und weiß karrirtes ſeidenes Foulardkleid,

1 graues Barege Kleid mit 2 Volants,

leichtes graues toile de Nord Kleid,

braunſeidenes Kleid,

changeant ſeidnes roth und ſchwarzes Kleid nebſt

Kragen, N

lila Jaconnet Kleid,

lila Ueberrock mit weißen Knöpfchen,

lila kattunenes Kleid,

engliſche Reiſe-Chatoulle,

Paar ſeidene Strümpfe, M. H. und Krone daruber

gezeichnet,

6 Paar baumwollene id. mit gleichen Zeichen, verſchiedene Frauenſchuhe und Stiefelchen, 3 leinene hohe Nachthemden mit langen Aermeln, M. H.

v. H. gez.

entwendet 111 Wir weiſen Sie in Folge Erſuchens

des Polizeiamtes zu Frankfurt an, deßfallſige geeignete

Nachforſchungen eintreten zu laſſen und, falls ſich Indicien

ergeben, uns alsbald die Anzeige zu machen. Friedberg den 28. November 1848.

Ouvrier.

8225 225

An die Groß. Bürgermeiſter und Polizeikommiſſäre des Gerichtsbezirk. a Sie wollen in Ihren Gemeinden bekannt machen laſſen, daß durch Entſchließung Gr. Miniſteriums der Juſtiz vom 17. d. M. wir ermächtigt worden ſind, die Forſtge⸗ richte in dem dieſſeitigen Gerichtsbezirke nur vierteljährlich abzuhalten, Falls nicht etwa die Forſtbehörde ſich durch be⸗ ſondere Verhältniſſe veranlaßt finden ſollte, uns um Ab⸗ haltung eines Forſtgerichts vor dem Eintritt des geſetzlich beſtimmten Quartaltermins zu erſuchen. Friedberg den 30. November 1848. Grßh. Heſſiſches Landgericht daſelbſt als Forſtgericht I. Inſtanz Dr. Gil mer.

Bekanntmachung,

die Leſeholzuutzung in den Gr. Domanialwaldungen des Forſtreviers Oberrosbach betreffend.

Zur Ausführung der allerhöchſten Verordnung vom 1. Oktober d. J. und der Bekanntmachung vom 3. ejusdem, in Nr. 57 des Regierungsblatts, werden zu Leſeholztagen in den oben genannten Waldungen beſtimmt: der 18. Dzbr. d. J.; 15. Januar, 12. Februar, 12. März, 16. April, 14. Mai, 11 Juni, 9. Juli, 6. Auguſt, 3. September, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember 1849, welche Tage jedesmal auf Montag fallen. Ausgeſchloſſen ſind von der Leſeholznutzung: im Frauenwald: die Schläge Nr. VI, VII, VIII, IX, X, XI, und XVIII; im Burg⸗ wald: die Schläge Nr. I, II, III, IV, V, XXI, XXII, XXIII und XXIV; in Mainzerhecken: die Schläge Nr. V, VI, VII, VIII, IX, X, XI und XII; im Weſterfeld'ſchenwald: die Schläge Nr. I, II, III, IV, V, VI, VII, VII und IX, und endlich die Schwarze⸗ heidte. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, ſowohl, das Vorſtehende, als die Beſtimmungen der oben erwähnten Bekanntmachung, unter welchen die Leſeholznutzung geſtattet iſt, in ihren Gemeinden zu veröffentlichen.

Oberrosbach am 30. November 1848.

Der Gr. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach

Bin gmann.