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dem der Landwirth nicht vielmehr als Nicodemus vom Winde weiß, nimmt durch die Bebauung des Bodens nicht nur ab, ſondern verſchwindet aus demſelben endlich ganz. Allein man hat viele Mittel kennen gelernt, durch welche man dem Boden den verlorenen Humus wieder erſetzen kann, und ohne Zweifel iſt der animaliſche Dünger das gewöhnlichſte und wirkſamſte Mittel. Dieſer Dünger aber iſt ſpirituͤſer, ſalziger, ͤliger Natur, und dem dritten Grade der Gährung unterworfen. Soll er ſich alſo von einer Gebrauchszeit zur andern in Qualität und Quantität nicht über die Hälfte verlieren, ſo muß er mit vieler Mühe und Arbeit, auch bei ſchlechter Localität wohl mit großer Schwierigkeit aufbewahrt werden. Gleichwohl wird er noch heute von den meiſten Feldwirthen ſehr un— achtſam und nachläſſig behandelt, und ſie behalten daher en Bezug auf Ackerbau und Viehzucht des Vaters und Großvaters Schlendrian bei, mögen aber von der alten Sparſamkeit und einfachen Lebensweiſe nichts mehr wiſſen, ſondern ſind die erſten, die dem jetzigen Zeitgeiſt, dem Luxus jederart huldigen. Kein Wunder alſo, wenn die alte Wohlhabenheit immer mehr verſchwindet.
Wenn demnach der Dünger nicht verderben, auch nicht weit weniger werden, ſoll, ſo muß er, ſobald er aus dem Stalle geſchafft wird, in einen tiefen Behälter, der zicht gepflaſtert ſein darf, ſondern deſſen Grundfläche Lehm oder Thon enthalten ſoll und von deſſen Mitte aus, wo er am tiefſten ſein muß, ein Abzug in einen am Rande der Düngerſtätte noch tieferliegenden Jauchenfang gehet, ganz dünne zerſtreut und nicht in Haufen hinein gebracht werden. Auch müſſen die flachhinein geſtreuten Schichten vom Dünger der verſchiedenen Thierarten, die man hält, abwechſeln, aber nie Pferde- und Schaafdünger mit ein⸗ ander vermengt werden, weil dieſe einander aufloͤſen. Alles Kehricht, ſowie jeder in der Wirthſchaft unbrauch⸗ bare Abgang, wenn er nur der Fäulniß unterworfen iſt, muß ebenfalls über den ganzen Dünger hinweg ſehr dünn ausgebreitet, das ganze Volumen aber allenthalben ſehr feſt gerammelt und ſodann jeden Tag mit dem Inhalt aller Cloacke und Jauchenfänge ſorgfältig übergoſſen werden. Es verſteht ſich übrigens von ſelbſt, daß dieſe Düngerſtätte ſo eingerichtet ſein muß, daß weder Traufen-, noch Röhr⸗, noch Hof⸗ oder anderes Waſſer hineinlaufen kann, ſo wie es um ſo vortheilhafter iſt, jemehr die Luft und Sonne davon abgewendet werden kann. Sollte aber in ganz heißen, trocknen Sommern, wo Luft und Sonne um ſo mehr den Dünger von oben austrocknen, und alle Thiere der vermehrten Ausdünſtung halber weit weniger, als bei Kälte harnen, die geſammelte Jauche zur gehörigen Durch—
feuchtung des Düngers nicht zureichen, was ſich ſogleich
daraus ergiebt, wenn in dem Jauchenbehälter neben der Düngerſtätte ſich keine Flüſſigkeit mehr ſammelt, nachdem vorher täglich der Inhalt über den ganzen Dünger hinweg gegoſſen worden iſt; ſo muß man die Saufluſt des Rind⸗ viehes und der Schweine durch Kochſalz zu ſteigern ſuchen. Alles Waſch- und Seifenwaſſer, ſowie die Lauge, womit man etwa geſcheuert hat, darf dem Düngerhaufen nicht entzogen werden. Wer dieſe Vorſchriften treulich befolgt, ſein Rindvieh nur warm und mit geſchnittenem Futter füttert, und alles Heu- und Strohfüttern aus dem Raufe verbannet, ſelbſt bei grüner Fütterung warm tränkt, der kann mit Gewißheit darauf rechnen, daß er nach Verlauf von 3 Jahren noch einmal ſoviel Vieh, als früher halten kann, indem Frucht und Futterbau in gleichem Verhält— niß geſtiegen ſind. Ganz unfruchtbare und unzuwäſſernde Wieſen kann man aber dadurch ſehr grasreich machen, wenn man junges Rindvieh in einem hierzu eingerichteten
Stalle frei wie die Schafe herumlaufen, abwechſelnd ganz trockene Erde, Häckſel und Sägſpäne einſtreuen und dieſen Dünger ein halb Jahr im Stalle liegen, ehe man ihn auf die Wieſen ſtreuen läßt, indem man ebenfalls nur mit ge⸗ ſchnittenem warm aufgebrühetem Futter gefüttert hat.
Zwar koſtet dieſe Art Dünger zu erzeugen und auf⸗ zubewahren viel Arbeit und manchen Thaler Geld, allein der Gewinn überſteigt den Aufwand zehnfach. Wer aber möchte auch ohne pecuniären Vortheil den moraliſchen Genuß wohl aufgeben, Ernährer vieler Menſchen zu ſein, und beſonders ſolcher, welche das unglückſelige Maſchinen— weſen unſerer Zeit dem Müßiggange und der Brodloſigkeit ſo oft übergibt. Wer aber nicht ſuchet, der wird auch
nicht finden, und wer nicht anklopfet, dem wird auch nicht
aufgethan. 0 (Der Feierabend.)
Einladung zur Beſprechung einer allgemeinen Kirchen—⸗ Verfaſſung.
Bei dem ſo allgemein gewordenen Streben nach Frei— heit kann die Kirche wohl am wenigſten von der begonnenen Bewegung unberührt bleiben, weil dieſe vorzugsweiſe für die Bewahrerin der Religion gilt und letztere, namentlich als chriſtliche, das eigentlichſte Gebiet der Freiheit oder Er⸗ löſung iſt.(Wo der Geiſt des Herrn iſt, da iſt Freiheit). — Soll alſo die Kirche dieſem ihrem religiödſen Zwecke ent— ſprechen, ſo muß ſie ſich nothwendig in Verfaſſung und Lehre frei verhalten oder machen überall, wo ſie es noch nicht iſt. Sie muß demgemäß die Freiheit und Allgemein⸗ heit einer National-Kirche bei uns Deutſchen wenigſtens an⸗ ſtreben, die ſie noch nicht hatte.— Die Religionsfreiheit iſt ihr auch bereits von außen durch den Staat garantirt, d. h. deſſen Unterſtützung darin zugeſagt worden.— Wollen wir Mitglieder der Kirche nur ernſtlich an dies uns oblie⸗ gende Werk der Ausführung gehen und es redlich meinen, ſo kann dieſe Förderung der Freiheit doch wohl nicht anders geſchehen, als durch Aufhebung aller bisherigen kirchlichen Unfreiheit in jeder Beziehung. Die bisherige Unfreiheit der Kirche, wodurch ſie ihrem religibſen Zwecke widerſprach, be— ſteht theils in dem confeſſionellen Unterſchied der excluſiven Glaubensbekenntniſſe, theils in der ungleichen Berechtigung der Mitglieder der Kirche nach innen und außen.
1) Es wäre daher in der kirchlichen Verfaſſung die Befreiung von jedem äußeren oder inneren Kirchen-Regimente die erſte Bedingung, die Berechtigung der Gemeinde alſo in der presbyterialen Form anzuerkennen und auszubilden.
2) Wäre alsdann auf dieſem äußeren verfaſſungs— gemäßen Weg auch die innere Verfaſſung einer freieren, ſittlichen Lehre zu bilden, um ſie als Hauptzweck kirchlicher Wirkſamkeit allgemeiner zu machen.
5 Die wahre Glaubensfreiheit kann nur in einer wirk— licheren oder wirkſameren Allgemeinheit des Glaubens be— ſtehen, als Glaube an Gott nämlich, inſofern er eben dieſer
allgemeine Geiſt der Liebe zu der Welt und zu dem Men⸗
ſchen beſonders iſt und ſich auch thätig darin beweiſ't oder offenbart als ſittliche Vervollkommnung, als Reich Gottes auf Erden.— Jede confeſſionelle oder ſymboliſche Färbung des Glaubens kann, ihrem eignen Wort nach, nur eine ſymboliſche Bedeutung fernerhin haben und behalten, ſo daß das Bild nicht mehr für die Sache, die Form fuͤr das Weſen, die Kirche für die Religion ſelbſt genommen werde, wie bisher und ſo fortwährend Götzendienſt begangen werde.
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